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Autor: Ronny

Glamourös kacken: Der Werbespot eines WC-Dienstleisters

Pinkeln für n Euro. Erich Honecker würde sich im Grabe umdrehen. Mein alter Staatsbürgerkundeleherer auch – vielleicht hatte er ja doch recht mit dem, was er über den Kapitalismus zu sagen hatte. Pinkeln für n Euro.

Aber: dieser Werbespot hier verkauft das als ein echtes Erlebnis. So als gäbe es nichts Schöneres, als auf der Autobahnraststätte oder am Bahnhof kacken zu gehen. In „einladendem Ambiente“ Für einen Euro. Und auch den Kindern gefällt es – und das ist ja auch immer ganz wichtig. Warum also nach Disneyland?

Offizieller Beschreibungstext:

Die Marke emotional aufladen, das System erklären und Businesspartner gewinnen:

Die Anforderungen für den SANIFAIR Imagefilm waren extrem hoch. Gott sei Dank half uns hier eine ganz bezaubernde 10-jährige Darstellerin aus der Patsche…

Amelie transportiert unsere Inhalte so charmant, dass man in Zukunft die Marke SANIFAIR mit ganz anderen Augen sieht.

Auf jeden Fall! Ich gleich nochmal rein. Wegen dem Zauberzettel!


(Direktlink, via Bloggbuzzter)

[Update]


(Direktlink | Danke, m!)

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Frieder D mixt deutschen Reggae – So ne Reggae Musik

Sommer, Sonne, Reggae – eine wundervolle Kombination. Frieder D hat sich im Zuge dessen mal durch deutsche Reggae-Perlen gegraben und diese auf eine akustische Kette gefädelt. Viele alte Bekannte, von denen ich manche schon ziemlich lange nicht mehr im Ohr hatte.


(Direktlink, via Socialdread)

Tracklist:
Uwe Kaa – Besser geht’s kaum (feat. Dennis Alcapone)
Mellow Mark – Reggae Island (feat. Jahcoustix)
Jazzkantine – Die Gedanken sind frei (feat. Cappuccino)
Marteria – Kids (Barrio Katz Rub A Trap Version)
Marsimoto & Marteria – Mein Weed (feat. Jan Delay)
Nosliw – Smoke Dub Plate (Still Smoka HiFi Erfurt)
Nasou – Montagsblues
Puppah Sock feat. Socialdread – Tanzsaalbabo
Dub Spencer & Trance Hill – Eisbär
Dickes B! – Dünne
Locomondo – Griechischer Wein
Seeed – Cherry Oh 2014
Mashup-Germany – Macht Alarm! (Reggae Allstars) (Nosliw vs Seeed feat. Elephant Man vs Missy Elliot vs Will Smith vs Kiprich vs Sean Paul vs Mono & Nikitaman)
Barrio Katz – So ne Reggae Musik (Dreadsquad vs Deichkind)
Nasou – Dab Dab Dibi Dam
Bob Karli – Drei gloane Vogerl

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Bob Marley-Doku: Marley

Marley

Ich hatte dazu schon so einiges im Blog, Murdelta hatte die Doku hier vor drei Jahren schon verbloggt, kurz bevor sie auf YouTube weggefickt wurde. Am letzten Wochenende nun hatte arte die Doku laufen und lässt sie für noch ein paar Tage on Demand im Netz.

Bob Marley, für mich bis heute einer der größten Musikanten aller Zeiten. Weil sie ohne Marley wahrscheinlich eine noch viel schlechtere wäre.

One Love.

Bob Marley liebte Frauen, Fußball sowie Marihuana und war ein überzeugter Anhänger der Rastafari-Bewegung. Er zog seine politische Mission seinen eigenen Kindern vor, pflegte teilweise fragwürdige Kontakte zu Kriminellen und ließ seine Krebserkrankung aus Glaubensgründen zu spät behandeln. All dies zeigt Kevin Macdonald in seinem Dokumentarfilm „Marley“ anhand von Konzertausschnitten, Interviews, bislang teilweise unveröffentlichtem Archivmaterial – und offenbart so eine zutiefst ambivalente Persönlichkeit. Der faszinierende Film lässt keinen Raum für blinde Heiligenverehrung, schafft jedoch ein tieferes Verständnis für einen außergewöhnlichen Künstler.

Der „Spiegel“ fasst den Dokumentarfilm treffend zusammen: „Der Film zeigt Marley nicht als strahlenden Helden. Besonders in den 70er Jahren, als Jamaika kurz vor einem Bürgerkrieg steht, irrt dieser Mann, der in seiner Musik immer richtig und falsch benennt, durch sein Leben. Nicht nur von Frau zu Frau. Er ist mit Politikern befreundet, deren Unmoral er in seinen Songs geißelt. Er duldet Gangster in seinem Umfeld, obwohl er Gewaltlosigkeit predigt. Am Ende stirbt er, weil er sich kraft seines Glaubens weigert, die Krebserkrankung ernst zu nehmen.“


(Direktlink, via Tanith)

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Nils Frahm, Flume(!) und andere Komplettvideos vom Melt! 2015 auf arte Concert

tl;dr: Klick auf die Bilder zu den Mitschnitten. Flume, Alter!

Bildschirmfoto 2015-07-20 um 22.09.12


Als ich am Wochenende auf dem Deichbrand war, haben die in Ferropolis das diesjährige Melt Festival gefeiert. Dafür hatte man unter anderem unser aller Lieblingspianisten Nils Frahm auf die Bühne und an seine Tasten geladen. Und so spielte er.

Ich weiß nicht, ob dieser Sound in dem Rahmen bei mir funktionieren würde, hier am Rechner in der Küche aber tut er es auf jeden Fall. Geiles Ding!

Arte hat das Konzert in voller Länge. Allerdings haben die bei Arte Concert irgendwas an ihrem Embed-Dingens geändert, so das sich die Videos nicht einbetten lassen, was sehr schade ist. Zumal eh ein jeder dafür schon bezahlt hat. Sei es drum, der eine Klick tut ja keinem weh und lohnt sich sowieso.

Der deutsche Pianist und Komponist ist ein wahrer Tasten-Virtuose und der bekannteste deutsche Vertreter der Neo/Post-Klassik. Bei seinen Auftritten arbeitet Frahm neben einem Piano mit einem Fender Rhodes und einem Juno Synthesizer, wobei er Samplings und Loops seiner Musik mit einem Computer erzeugt. Seine erste Solo-Aufnahme veröffentlichte der Künstler bereits 2005 mit dem Titel Streichelfisch. Die aktuellste Aufnahme stammt aus diesem Jahr und trägt den Titel Solo. Mit seinem einzigartigen musikalischen Konzept bereichert er diesen Sommer das Melt!-Festival 2015.

Arte hat mittlerweile so einige der Melt! Gigs online. Auch das von Flume – und das wäre eigentlich gar einen eigenen Beitrag wert.

Bildschirmfoto 2015-07-20 um 22.19.18

Flume steht als Pseudonym für den australischen Electro-House-DJ und Musikproduzenten Harley Streten aus Manly, Sydney. Sein Sound besteht aus warmen Synthie-Klängen, atmosphärischen Instrumentals und gepitchten Vocals. 2012 erschien sein Debütalbum mit dem Titel Flume und erreichte Platz 1 der australischen Albumcharts. Im Jahr darauf konnte er bei den ARIA Awards als erfolgreichster Künstler vier Auszeichnungen mit nach Hause nehmen. Sein zweites Album ist für 2015 angekündigt. Auf dem Melt!-Festival 2015 können die Besucher diesen Sommer seinem chilligen Ambient-Sound verfallen.

(via RBN)

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