Ich bin nicht so der Kameraauskenner, weiß aber natürlich, dass so etwas mit einem Standard-Objektiv auf einer DSLR nicht zu machen ist. Und das ist irgendwie verdammt beeindruckend. Früher musste man für derartige Ausblicke in ein Planetarium gehen. Mindestens. Heute geht das mit einer Kompaktkamera.
Passiert den Besten. Hier als Win-Win-Situation für alle Beteiligten. Außer für die ISIS-Tüpen. Aber „man kann halt nicht alles haben“, wusste meine Oma immer schon zu sagen – und meine Oma war ein kluge Frau.
Vielleicht aber ist das auch genau das, was diesen ISIS-Leuten fehlt. Dafür aber müssten sie sich erstmal den Stock aus dem eigenen Arsch ziehen. Butt Plugs for ISIS.
Nie war ich der Fusion ferner als in diesem Jahr. Ich bin vor 30 Stunden in New York aufgestanden, bin dann 22 Kilometer durch diese wahnwitzige Stadt gelaufen, über Frankfurt und ohne Schlaf irgendwann heute Nachmittag in Berlin gelandet und sammle bei einem texanischen Vodka jetzt nicht nur mich, sondern auch die diesjährigen Fusion Sets zusammen.
Hier läuft zum Einstieg jetzt erstmal Dapayks „Morning Live Set“ @ Tanzwüste und das passt mir gerade ganz besonders gut in die Stimmung.
Hier eine Playlist, die immer aktualisiert wird, sobald was Neues auf Soundcloud auftaucht. Wer Links zu Sets hat, die hier noch nicht dabei sind, bitte einfach in die Kommentare packen. Ich aktualisiere das dann, wenn ich endlich mal geschlafen habe. Bis dahin Lärzklopfen.
Ich habe natürlich mitbekommen, was die letzten Tage in Freital vor sich ging, kam aber zeitlich nicht dazu, irgendwas darüber zu machen. Die Zeit titelt „Rassismus als Happening“ und beim Lesen dessen, kriecht mir die letzte Mahlzeit den Hals hoch. Es brennt.
Dieses Video ist von gestern und zeigt einen Teil jener, die sich gerne selber als „besorgte Bürger“ bezeichnen. Das hat für mich auch irgendwie was von Realsatire – ich kann nur schwer glauben, dass die das ernst meinen. Und wenn es nicht so traurig wäre, könnte man fast drüber lachen. Aber leider meinen diese Menschen das ganz offenbar ernst. Sehr ernst. Es brennt im Hals.
Später dann laufen Nazis und Hools auf, was das ganze Szenario sehr viel bedrohlicher wirken lässt und an längst schon vergessene Tage erinnert.
Besorgte Nazis – Ein Haufen voller Arschlöcher. Es brennt im Hals.
Schön, dass meine jetzt schon vor fünf Jahren hochgeladenen Dias der ostdeutschen Kaufhallen im Jahr 1991 auch mal eine Weiterverwendung finden. So sind ein paar wenige davon in der aktuellen Wochenendausgabe des Neuen Deutschlands gelandet. Der Anlass dafür ist die sich zum 25. Mal jährende Deutsche Währungsunion. Passt dazu.
Den Text dazu gibt es im ND, die komplette Galerie der alten Dias hier auf Flickr.
Hier in New York ist es gerade nach dem Frühstück, bei euch dürften die meisten schon Feierabend haben und mit geradem Blick aufs Wochenende gucken. Wenn dafür dieser Bonobo Mix mal nicht die richtige Wahl als Begleitmusik ist… Aufgenommen wurden die zwei Stunden am Mittwoch bei NTS Radio.
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