Ich kann mit Mobys Sound schon lange nichts mehr anfangen, die Ambient CD allerdings, die zum Teil seinem 2005er Album „Hotel“ beilag, mochte ich damals sehr. Diese wird nun geremastert ab 16. Dezember zum freien Download auf Mobygratis zur Verfügung stehen.
Moby’s Hotel: Ambient was originally released as an extremely limited bonus disc to 2005′s Hotel album. The CD captures some of Moby’s most sublime and immersive ambient works.
Moby has announced plans to re-release Hotel: Ambient next month with the original tracklist expanded to include previously unreleased efforts. The album has also been fully remastered.
(FACT)
Anlässlich zu 25 Jahren The Simpsons hat Converse eine Chuck-Kollektion auf den Markt gebracht, die allerhand Simpsons-Motive mit sich bringt. Ich bin gerade ein bisschen verliebt in die Teile. Zu bestellen im Shop euer Wahl.
Am 21.11.2014 erscheint auf Freude am Tanzen mit „Asymetria“ das Debut-Album von No Accident In Paradise. Einer Ambient-Kombo, die sich aus Leuten zusammensetzt, die in Leipzig und Jena beheimatet sind. No Accident In Paradise haben sich dem Ambient verschrieben, was ich ja grundsätzlich schon mal toll finde. Viel mehr Leute sollten Ambient produzieren. Finde ich. Ich weiß gar nicht genau, ob FAT überhaupt schon mal ein Ambient-Release am Start hatte und bin deshalb darüber gleichsam überrascht wie erfreut. Kann man schon mal machen, wenn man ein Standing wie die Freude am Tanzenden haben. Ein bisschen schade finde ich, dass es das Album wohl nur auf CD geben wird, was ökonomisch allerdings Sinn machen dürfte – Ambient ist eben für Liebhaber und somit Nischenmusik.
Ich habe das Album noch nicht hören können, werde das aber die Tage ganz sicherlich nachholen. Jetzt hier erstmal das Video zu „Kochanie“. Einem Song auf dem Marie-Kristien Heger Auszüge eines Briefes vorliest, den Gudrun Ensslin Ende aus dem Gefängnis an Andreas Baader schrieb, welcher später in dem Buch „Notstandsgesetze von Deiner Hand“ abgedruckt wurde. . Vermutlich war dieser Brief an Andreas Baader gerichtet. So bekommt nach Ulrike Meinhof auch Gudrun Ensslin ein musikalisches Gerüst für Teile ihrer Gedanken. Meinhof wurde schon vor Jahren von Doris Days in dem Song „To Ulrike M.“ zitiert, der bis heute zu meinem Lieblingstracks gehört.
Nun also auch Gudrun Ensslin auf einem weit weniger aufgeregten Soundfundament, welches von No Accident In Paradise gegossen wurde. Gewagte Sache, aber man kann das schon machen, finde ich. Hier ein weiterer Track aus dem Album.
Das britische Label Injazero Records startet aktuell eine eigene Mix-Serie und hat als ersten keinen Geringeren als den Berliner Sieren am Start. Herrlich langsames Geschlacker mit Bass und ganz viel Liebe. Geil!
Die Leute von Reclaim your City haben gerade eine schön bunt bebilderte Anleitung, wie man auf bestem Wege eine Regenbogenfassade machen kann. Als Mann vom Fach fällt mir natürlich gleich auf, dass da auch Tiefengrundierung reinkommt. Das soll ja schließlich auch halten, nech.
Aber, auch klar:
„Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass in Deutschland und einigen anderen Ländern Flächen und Wände nur mit Einverständnis der/der Eigentümer*in bemalt werden dürfen. Informiere Dich über die jeweilige Gesetzeslage!“
Ich bin zwar in dieser Stadt geboren, aufgewachsen allerdings bin ich 30 Kilometer östlich von ihr und bis zum Fall der Mauer war ich auch verhältnismäßig selten in Potsdam. Auch weil die Wahrscheinlichkeit H-Milch, Werder Ketschup oder einen neuen Kotflügel für Vaters Trabbi zu bekommen in Berlin immer höher war, weshalb die Eltern dann eher 3-4 Mal im Jahr den Weg nach Berlin auf sich nahmen, worüber ich hier vor sieben Jahren schon mal konkreter schrieb.
Potsdam war damals gut, um hin und wieder im „Russenmagazin“ einzukaufen, oder auf der Brandenburger, die Potsdamer liebevoll „Broadway“ nannten, im „Delikat“ nach Neuem zu stöbern. Meistens machten wir Familienausflüge nach Sanssouci, wenn mal Geschwister von meinem Vater aus dem Norden in die Mitte der DDR kamen, um uns dort zu besuchen.
Vielmehr verband mich und Potsdam damals eigentlich nicht. Vielleicht noch der Schwimmunterricht, den die Schule am Brauhausberg durchführte und gelegentliche Punktspiele, die das beste Handball-Team Brandenburgs auswärts zu bestreiten hatte. Die BSG Teltow. Mit mir im Tor.
Wichtig wurde Potsdam erst, als die Mauer dann weg war. Die S-Bahn fuhr über Nikolassee und Grunewald, wo es die besten Strecken zum S-Bahn Surfen gab, weil die Bahnhöfe ewig weit auseinanderliegen. So starteten wir manche Wochendabende bei Burger King auf dem Ku’damm, surften fuhren dann von Zoo aus mit der heutigen S7 nach Potsdam und ließen uns im frisch besetzten Waschhaus den Arsch mit Techno versohlen. 1993 muss das gewesen sein.
Drei Jahre vorher ist dieses Tram-Video hier gemacht worden. Es zeigt den Weg der heutigen Linie 94 vom Platz der Einheit zur Kastanienallee und es ist echt krass, wie sehr sich diese Stadt in den letzten 25 Jahren verändert hat. Klar, sind 25 Jahre auch eine lange Zeit, die viel Raum für Veränderungen zulässt, das so zu sehen allerdings ist dennoch irgendwie beeindruckend.
Start: Platz der Einheit, den hier alle PdE nennen. Die Wilhelm-Galerie gab es damals noch nicht, stattdessen stand dort ein kleines Kaufhaus. Einfahrt Charlottenstraße, wo auf der Ecke heute ein Designer-Laden ist, vorbei am Scharwarma, wo nun die besten Falafel der Stadt gemacht werden. Café Olga, der Buchladen Sputnik, das recht neue Hipster-Café Höhe Dortustraße, damals alles noch Ideen der kommenden Jahre, alles noch nicht da. Der Stadtwächter, dann fährt die Bahn über den Luisenplatz, der bis 1993 Platz der Nationen hieß. Was sie heute nicht mehr tut. Heute nimmt sie den Weg hinter der Sparkasse und dem ehemaligen autonomen Frauenzentrum entlang.
Zeppelin-, Ecke Feuerbachstraße, entlang an den ewig langen Platten, die heute schön bunt sind. Zeppelin 25/26, die damals, so glaube ich, noch nicht besetzt waren. Gerade zu auf den heutigen Späti und vorbei an dem Haus, auf dessen Fassade bis vor kurzem noch „Schallplatten“ in großen Lettern prangte. Geschwister-Scholl-Straße, vorbei an der heutigen Avanti-Pizzeria und der Waschbar…
Ein wundervolles Zeitdokument, aufgenommen im Juli 1990. 8 Monate nach dem Mauerfall. In einer Stadt, die heute mehr und mehr zu einem begehbaren Museum mutiert.
Den Ton könnt ihr ruhig runterdrehen und stattdessen Michael Harris‘ wunderschöne „Reflection EP“ laufen lassen, die es hier zum Download gibt. Das passt ganz perfekt.
Leute, denkt an Weihnachten! Das sind die Geschenke, von denen Pizza-Liebhaber träumen. Für 60,00 EUR bei Emotional Rainbow. Und: ich sehe die Peperoni gar nicht. Egal.
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