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Autor: Ronny

Ed, ein animierter Kopf

Kurzer Uhrenvergleich: wie steht es eigentlich aktuell so um die CGI-Qualitäten? Chris Jones meint, Ed wäre da ein gutes Beispiel für. „Work in progress made with Lightwave, Sculptris and Krita, composited with Davinci Resolve Lite.“


(Direktlink, via TDW)

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Verlosung: 2×2 Tickets für das Geburtstagswochenende des Berliner Gretchens

Mein Berliner Lieblingsclub, das Gretchen, feiert am kommenden Wochenende dreijährigen Geburtstag. Zu diesem Anlass laden sie sich auch gleich mal ein Line Up ein, dass sich gewaschen hat. Wirklich.

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Seit nunmehr drei Jahren präsentiert sich unser Gretchen in Berlin von der openminded Seite und bedient mit seinem Programm unterschiedliche Geschmäcker.
Bewusst sind wir nicht auf einen Stil reduziert, sondern spiegeln die Vielschichtigeit aktueller musikalischer Strömungen wider. Der geneigte Musikfreund findet vieles: Von Electronica, Elektro, Trap, House über Bass, Dubstep, Drum’n’Bass bis hin zu Experimental, Avantgarde, Funk und HipHop bringt das Gretchen alles, was das Herz begehrt und präsentiert sich als absolut offen jenseits des Schubladendenkens.
Einheitsbrei, Langeweile und das Befriedigen von Otto N. sind uns fremd. Vor langer Zeit sagte Karl Marx: „Die Philosophen haben die Welt nur verschieden interpretiert; es kommt aber darauf an, sie zu verändern.“ Dieses Ziel ist vielleicht ein bisschen hochgesteckt, aber man sollte es dennoch nicht aus den Augen lassen…
Und so feiern wir unser Dreijähriges gebührend: Am Freitag mit unserer Veranstaltungsreihe APPETITE (Box1 & 2), die (meist) für Bass, Beats, Electronica, Trap und Eklektik steht – und am Samstag mit RECYCLE – Berlin’s finest Drum’n’Bass (Box1) sowie einem breitgefächerten Electronica-Floor (Box2).

Und weil ich das Gretchen so mag, haben die 2×2 Freitickets spendiert, die für das gesamte Wochenende gültig sind. Wer dabei sein möchte, sollte hier bis Donnerstag, 13:00 Uhr unter Angabe einer gültigen Mailadresse kommentieren. Sollten das mehr als zwei Interessierte tun, entscheidet wie immer Random.org darüber an wen die Tickets gehen werden. Viel Glück!

Freitag, 03.10.2014:
Box 1:

The Gaslamp Killer (Brainfeeder/USA)
Krts (Project: Mooncircle/US)
Delfonic (Oye Records/D)
Soulmind (Through My Speakers/D)
Sarah Farina (Through My Speakers/D)
Gordon Gieseking (Project: Mooncircle/HHV.de/D)
Hazeem (Beatgeeks/D)
LeBob (Beatevolution/D)

Box 2:
Rooks & Nobodys Face (D)
Jirafa Records (DJ-Set)
Los Planetas (DJ-Set)
Kalle Kuts (Metrosoul/G.I.Disco/D)
Box aus Holz (D)

Samstag, 04.10.2014:
Box 1:

Goldie (Metalheadz/UK)
DJ Storm (Metalheadz/UK)
N’Dee (Recycle/D)
Mr. Jay (Recycle/D)
Flower (Recycle/D)
Survey (Invisible Recordings/Protect Audio/D)
Roly (Steppaz Convention/D)
MC Mace (Recycle/D)
White MC (Recycle/D)

Box 2:
The Sexinvaders (Pink-Pong/D)
André Langenfeld (Team Ali/D)
Reaf (Pumped Up Kicks/D)
Hybris Dave (Pumped Up Kicks/D)

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Die Proteste in Hongkong aus Sicht einer Drohne

Ordentlich was los auf den Straßen in Hongkong und es sieht nicht so aus, als würden sich die Protestierenden da ohne weiteres von ihren Forderungen abbringen lassen. Go, Hongkong, go!

„In Hongkong harren Zehntausende Demonstranten auf den Straßen aus. Studentenführer haben gedroht, die Proteste noch auszuweiten, sollten ihre Forderungen nicht erfüllt werden. Sie verlangen unter anderem den Rücktritt des örtlichen Regierungschefs Leung Chun Ying und die Rücknahme einer umstrittenen, nur begrenzten Wahlreform bis Mittwoch.

[…]

Das geplante Feuerwerk zum chinesischen Nationalfeiertag am Mittwoch wurde abgesagt. Die Behörden in Hongkong haben den Zugang zur Fotoplattform Instagram gesperrt. Soziale Medien wie Twitter, Facebook oder auch YouTube und Google-Dienste sind in China ohnehin nicht erreichbar.“


(Direktlink, via Tanith)

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30.09.1989, Deutsche Botschaft Prag


(Direktlink)

Es gibt viele Momente aus dem Sommer/Herbst 1989 die mir bis heute in Erinnerung geblieben sind. Der Abend des 30.09.1989 hat sich besonders tief festgesetzt. Ich weiß noch heute, wie ich den Auftritt von Genscher im Fernsehen sah. Er haute mich schlicht um, auch wenn ich damals nicht beschreiben hätte können, was genau da in mir vorging. Das kann ich, glaube ich, bis heute nicht so ganz.

Wir sahen zu Hause seit Wochen nur noch Westnachrichten. Nach den Ereignissen in Ungarn hatten alle Angst, dass die Sache in Prag eskalieren könnte, aber es kam anders und alle wussten, dass ab da nichts mehr so sein würde wie bisher. Die Mauer sollte in ihrer Funktion keine zwei Monate mehr durchhalten.

Im Vorfeld der Revolutionen von 1989 wurde das Gelände der Botschaft als Zufluchtsort von Flüchtlingen aus der DDR bekannt. Im Sommer jenes Jahres wagten es weitere DDR-Bürger, vom Prager Hauptbahnhof den Weg über die Moldau hinweg in die bundesdeutsche Botschaft zu gehen. Am 19. August 1989 lebten rund 120 Flüchtlinge dort, täglich kamen 20 bis 50 weitere hinzu. Am 23. August schloss Botschafter Hermann Huber auf Weisung des Außenamtes das Barockpalais für den Publikumsverkehr. Die Konsularabteilung wurde vorübergehend in ein Prager Hotel verlegt, um den Botschaftsstatus aufrechterhalten zu können.

Der Ansturm auf das Botschaftsgelände ging jedoch weiter, weitere Flüchtlinge erzwangen sich Zutritt, teils an den nachlässiger werdenden tschechoslowakischen Polizisten vorbei durch das Tor, oder durch Klettern über den Zaun, was teilweise zu Verletzungen führte. Im Park der Botschaft wurden Zelte und sanitäre Anlagen aufgestellt und sogar ein Schulbetrieb für die Kinder eingerichtet. Verlassene Fahrzeuge der Marken Trabant und Wartburg prägten das Bild der Umgebung; die DDR bemühte sich alsbald um einen Abtransport der stummen Zeugnisse. Die sanitären Bedingungen in der Botschaft spitzten sich im Laufe des Septembers zu, zeitweise hielten sich 4000 Flüchtlinge gleichzeitig auf dem von Regenfällen durchnässten Gelände auf. Hauptbeschäftigung war das stundenlange Schlange stehen vor den WCs, in knöcheltiefem Schlamm. Teils heftige Auseinandersetzungen fanden mit Personen statt, die man der Stasi-Tätigkeit verdächtigte.

Der damalige Bundesaußenminister Hans-Dietrich Genscher traf am Abend des 30. September 1989 ein. Er kam von Verhandlungen mit dem damaligen Außenminister der Sowjetunion Eduard Schewardnadse und anderen am Rande der UN-Vollversammlung in New York. Versammelten Journalisten sagte er, er möchte ihnen keine Mitteilung machen, da er zunächst mit den Deutschen aus der DDR sprechen wolle. Um 18:58 Uhr gab er vom Balkon des Palais aus bekannt:

„Liebe Landsleute,
wir sind zu Ihnen gekommen,
um Ihnen mitzuteilen,
dass heute Ihre Ausreise
(Tausendfacher Aufschrei und Jubel)
… in die Bundesrepublik Deutschland möglich geworden ist.“

Das Satzende ging unter mit dem auf das Stichwort „Ausreise“ hin aufbrausenden Jubel der im Hof kampierenden, ausreisewilligen DDR-Flüchtlinge.
(Wikipedia)

Hier die Tagesschau vom 30.09.1989.


(Direktlink)

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Frank Hernandez, 71, Inlineskater

Ich selber hatte nie sonderlich viel fürs Inlineskaten übrig. Ist nicht so mein Sport, wobei es eh nicht so viele Sportarten gäbe, von denen ich behaupten könnte, dass das die meinigen wären. Außer Schach vielleicht. Und Billard. Und Tischkicker.

Der jetzt schon über 71-jährige, in Californien lebende, Frank Hernandez sieht das offenbar anders und hat ein ganz großes Herz für die Schuhe mit den Rollen, in denen er auch schon mal in Pools oder auf Rampen fährt. Vielleicht kommt das ja bei mir auch erst mit dem Alter. Rede ich mir jetzt mal ein.

https://vimeo.com/107238035
(Direktlink, via Christian)

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