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Autor: Ronny

1800 „Besorgte Bürger“ mit und für die NPD bei einem „Lichtellauf“ im erzgebirgischen Schneeberg

Ein Spiegel TV Beitrag zu dem gestern zum zweiten Mal vom NPD-Funktionärs Stefan Hartung angemeldeten „Lichtellauf“ im erzgebirgischen Schneeberg. Circa 1.800 Personen folgten dem Aufruf gegen eine Asylunterkunft in einer ehemaligen Kaserne am Stadtrand und einem generellen „Asylmissbrauch“. Spätestens bei „Wir sind das Volk“ kommt mir mit der Wut auch gleich noch ein bisschen vom Abendbrot mit hoch. Mein Volk ist das nicht. Dass viele der dortigen Flüchtlinge aus Krisen- oder gar Kriegsgebieten flüchteten, weil sie keine Bomben auf den Kopf bekommen wollten, ficht die Knetbirnen natürlich wieder einmal nicht an. Die „teuren Handys“ dagegen schon. Dass einem die aber bei einer etwaigen Explosion oder einem Schusswechsel allerdings nicht das Leben retten können, spielt da natürlich keinerlei Rolle.

Nazis wollen die demonstrierenden und „besorgten Bürger“ natürlich alle nicht sein. Dass sie hier aber Seit an Seit und mit Geleit der NPD gegen Flüchtlinge auf die Straße gehen, stört dort, wo der Ausländeranteil in der Bevölkerung bei 0,7% liegt, wohl kaum jemanden.

In Hamburg gingen währenddessen mehr als 10.000 Menschen nicht nur für eine lebenswerte Stadt, sondern auch konkret für die Rechte von Flüchtlingen in ihrer Stadt auf die Straße.


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Ein Mix aus Katzenmusik mit einem Video aus 200 Katzen-GIFs

Die totale Katzenüberdosis. Adrian schreibt mir: „Ein 60min Mix mit Tracks, die ausschliesslich von Katzen (richtigen!) handeln oder für Katzen gemacht sein könnten. „Cat Content“ to the max. Dazu natürlich ein selbstgeschnittes Video mit ca. 200 gefundenen Cat Gifs.“

Vom Sound her geht das weitestgehend durchaus klar, auch wenn vieles nicht so ganz das meinige ist. Aber hey, es geht um Katzen und das Video hat so ziemlich jedes Katzen-GIF aus dem gesamten Internetz. Klasse Idee.

Music about cats and for cats — including tracks by Michael Franks, Nino Nardini, Topo, Dionne Warwick, Petula Clark. Maggie Thrett, psapp, Miharu Koshi, Kas Product, Deee-Lite, Téléphone, Quiet Village, Bobby McFerrin, The Cure, Jean-Jacques Perrey and Vladiswar Nadishana.

Auf YouTube natürlich geogefickt, deshalb hier die Dailymotion Variante, bei der die Werbung ziemlich nervt.


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Über einen Cannabiszüchter in Berlin

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(Foto unter CC von Oneras)

Sehr interessante Story vom SZ Magazin, das dafür den seit 10 Jahren in Berlin Gras züchtenden Tim* besucht. Dieser hat über die Jahre hinweg seine erst verhältnismäßig kleine Weise zu growen professionalisiert und baut mit Hilfe von anderen mittlerweile in verschiedenen Wohnungen und in einer Lagerhalle in der Hauptstadt offenbar gar nicht so schlechtes Gras an. So wie viele das wohl aktuell tun. In Deutschland wird laut dem Artikel mittlerweile mehr Cannabis produziert als importiert. Und das ganze Zeug will natürlich auch verkauft und gekifft werden. Tim lebt davon natürlich nicht schlecht und die Polizei scheint mit der Situation überfordert.

Draußen ziehen die mit Graffiti besprühten Altbauten von Kreuzberg vorbei. In vielen Bars hier bekommt man keinen Ärger, wenn man sich einen Joint anzündet. Berlin ist eine Kiffer-freundliche Stadt. In manchen Parks wird das Gras so offen wie Eiscreme angeboten, jeder Kiosk verkauft die langen Blättchen, mit denen man Joints drehen kann. In einer Studie über den Drogenkonsum in Berlin heißt es, zehn Prozent der Bevölkerung hätten in den vergangenen zwölf Monaten gekifft – rund 350 000 Menschen. Und diese Studie ist von 2006, die Stadt hat sich seitdem verändert.

»Die Nachfrage ist gerade in den vergangenen fünf Jahren explodiert«, sagt Tim, während er sein Auto Richtung Friedrichshain steuert, vorbei am »Kater Holzig«, einem der Clubs, die das liberale Image der Stadt in die Welt getragen haben. »Die Touristen und die Zugezogenen, die Spanier, Franzosen und Amerikaner, das sind alles Kiffer.« Für Tim, den Cannabiszüchter, ist es gerade eine goldene Zeit.

(via Aloha)

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Rakedes Tischkonzert und den Daumen am Bass

Die Jungs von Rakede machen mit diesem Tischkonzert auf ihre Tour aufmerksam, die Ende der Woche startet. Alles ohne Strom. Ich habe lange überlegt, wo der Bass wohl herkommen mag, dann sah ich, dass der Junge Mann vorne rechts immer mit dem Daumen auf dem Aux-Kabel ein Brummen produziert. Die Brummschleifenbassline. Oder so.

Derweil geht das Video auf reddit steil und auch die Kommentare auf YouTube zeigen, dass viele der englischen Muttersprachler die Nummer ziemlich geil finden – auch wenn nur die wenigsten verstehen, was da gesungen wird. So kann es auch gehen.

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(Direktlink, via reddit)

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