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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Montagabendpizza

Diese Katastrophe ist schon letzte Woche und nicht an einem Montag passiert, aber was könnte zu einem Montag besser passen, als abends mit Hunger die TK-Pizza aufzureißen und dann das in der Hand zu haben? Richtig: nichts!

Passiert offenbar häufiger und scheint medial eine aufregende Sache zu sein. Ich verstehe das vollkommen! Ich meine: Pizza!

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Amerikanischer Boxer tritt mit „America 1ST“-Shorts, auf der eine Mauer zu sehen ist, gegen Mexikaner in den Ring – und wird auf die Bretter geschickt

Keine Ahnung, ob sich der amerikanische Boxer Rod Salka der Symbolik bewusst war, als er sich dazu entschied, gegen den mexikanischen Boxer Francisco Vargas mit einer Shorts in den Ring zu steigen, die nach einer Mauer aussah und auf der „America 1ST“ zu lesen war. Wahrscheinlich schon. Ganz sicher aber versteht er die Ironie, nachdem er in dieser Buchse von seinem mexikanischen Boxer auf die Bretter geschickt wurde. Also vielleicht.

So geschehen gestern in Indio, Kalifornien.


(via Vice Sports)

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Zuckerberg für kurz am Arsch

Ich bin auch nach all dem nach wie vor der Meinung, dass es ein Recht darauf geben sollte, einzig und allein selber darüber zu entscheiden, wann man welche Daten wo an wen von sich preisgeben möchte. Und wann eben nicht. Und wenn man das eben mal nicht will, sollte jedes Unternehmen der Welt da draußen diese Entscheidung akzeptieren müssen und daraus verschwiegene Konsequenzen ziehen. Der von sich selbstgewählten Form von Privatsphäre wegen. Und mehr als nur offensichtlich haben wir da gerade ein Problem.

Und so lustig ist das alles gar nicht. Denn was ist das eigentlich für eine Welt, in der die Politik der digitalen Realität Fragen nach Befugnissen stellen muss, die von der Politik eigentlich geregelt sein sollten? Was sie eben nicht sind. Oder doch sogar schon und dann einfach so – auch von der Politik selber – ignoriert werden können. Auch weil die Kompetenzen auf der Seite der vermeintlich Regelnden viel zu lange vernachlässigt wurden. Heute noch.

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Eine „Lange Nacht“ über Erich Mühsam: Liebe und Anarchie

(Foto: BundesarchivCC BY-SA 3.0)

Das klasse Konzept der „Langen Nacht“ vom Deutschlandfunk in der aktuellen Ausgabe über das Leben und Schaffen von Erich Mühsam.

Er saß zwischen allen Stühlen – fast sein ganzes Leben lang. Den ernsthaften Anarchisten war Erich Mühsam zu sehr Bohème: Der Schriftsteller dichtete zu unpolitisch, trank zu viel und vergnügte sich zu sehr, so damalige Vorwürfe.

Nach dem Ersten Weltkrieg beteiligte Erich Mühsam (1878 – 1934) sich an der Münchener Räterepublik, redete vor Zehntausenden von Arbeitern und Soldaten. Im Gegensatz zu vielen anderen Genossen überlebte Erich Mühsam die Niederschlagung der Räterepublik.

Weil er mit den Kommunisten kooperierte, um den Aufstieg des Nationalsozialismus zu verhindern, wurde er von vielen anarchistischen Freunden verlassen. Weil Mühsam an der Staatskritik und am Individualismus der Anarchisten festhielt, wurde er von den Kommunsten als Kleinbürger kritisiert – auch noch nach seiner Ermordung im KZ Sachsenhausen.


(Direkt-MP3)

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