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Kategorie: Täglicher Sinnwahn
Wir finden es alle kacke, wenn Leute ihren Müll aus dem Auto raus entsorgen. Obwohl der nächste Mülleimer nicht weit weg ist, fliegen ganz besonders gerne die mit Müll gefüllten Tüten von Fast-Food-Ketten aus dem Fenster. Man kann da zwischen der Nähe zum nächsten Burgerladen und der Dichte zum Müll an Autobahnauffahrten sicher Zusammenhänge ableiten. Finden, wie erwähnt, alle kacke und trotzdem machen es offenbar nicht wenige Menschen. So wie die Tüpen in dem Kleinbus hier.
Ein hinter ihnen stehender Kraftfahrer, allerdings, mag das so nicht hinnehmen und schickt den Müll kurzerhand retour. Ich kann mir vorstellen, dass das durchaus eine erzieherische Wirkung haben könnte.
(via Gilly)
7 KommentareTitelseite titelt und das hat genau gar nichts mit dem Ergebnis einer Umfrage zu tun, die über Hamburgs „Rote Flora“ von irgendwem in Auftrag gegeben wurde. Denn eine Mehrheit der Hamburger sind, wenig überraschend dafür, dass die Rote Flora als solche erhalten bleibt.
Bei Springers „Welt kompakt“ will man das auf der Titelseite von gestern nicht ganz so genau nehmen.
Haut man halt so raus, auch wenn der eigentliche Artikel im Blatt dazu dann etwas ganz anderes offeriert.
Entdeckt von Emily Laquer, die die Angelegenheit mit einer Frage verbunden an die Welt twittert.
https://twitter.com/EmilyLaquer/status/986518041247830016
Springers Welt so: „Ein Versehen.“ Passiert dort wohl schon mal und scheint denen so auch gar nicht so wichtig zu sein. Ein bisschen Gelüge auf dem Titel, ein bisschen mausgerutscht, ein bisschen „Tschuldigung!“ und so.
4 Kommentare@EmilyLaquer Danke für den Hinweis. Das war nichts weiter als ein Versehen. Tschuldigung!
— WELT KOMPAKT (@weltkompakt) April 18, 2018
Wenn das die Zukunft ist, bleibe ich vorerst ziemlich gerne in der Gegenwart.
(via reddit)
Einen Kommentar hinterlassenBilder wie aus einem Horrorfilm der 70er Jahre. Tumbleweeds machen sich über Victorville her, einer Stadt in Kalifornien, deren Einwohner ob dessen 911 wählten.
“We’re not exactly sure how many homes are affected, but we’re estimating about 100 to 150 homes in that area,“ a Victorville spokesman told the Victorville Daily Press. “The primary goal is to clear the front of the houses, to remove the tumbleweeds in order to allow residents safe access to their homes…With the winds as strong as they are, as soon as they clear certain areas, more tumbleweeds are blowing right back in.” Not surprisingly, crews had to work overtime into the night to get rid of these thorny invaders.
(Direktlink, via BoingBoing)
Ja, ich bemühe mich schon länger und auch wirklich, hier nicht über jedes Stöckchen der AfD zu springen, weshalb ich in den letzten Monaten auch gefühlt 634 davon unkommentiert ausgelassen habe. Man muss sich ja nicht über jegliche Hirn- und Verbalfaltulenz dieser Nullnummern schreiben. Ist richtig und auch wichtig.
[Update] Alles schon wieder vorbei.
Aber: wenn diese Knetbirnen der Berliner Clublandschaft einen Rahmen nach ihrem offenbar verklemmten Gutdünken zu geben gedenken, kann man darüber schon mal schreiben. Ein Teil der Berliner AfD nämlich, die gerade mal drei von 55 Abgeordneten in der Bezirksverordnetenversammlung für Friedrichshain-Kreuzberg stellt, hat dort einen Antrag abgegeben, der faktisch ein Verbot für das bisher so betriebene Berghain fordert.
Die Gründe sind wie gewohnt dümmlich und wie immer provinziell. Der Club soll demnach nur noch zwischen 22:00 – 06:00 Uhr morgens öffnen dürfen, „um einen drogenfreien Besuch“ zu ermöglichen und den „natürlichen Biorhythmus“ von Besuchern nicht zu stören.
Außerdem sollen die Darkrooms beleuchtet werden, weil die AfD es offenbar nicht will, dass Menschen auch in dunklen Clubecken ungestört knöpern können, wenn ihnen denn danach ist. Das schließlich schickt sich nicht. Gefickt wird ganz deutsch immer nur sonntags und im dunklen Schlafzimmer!!11!!!
Und Drogen soll es dadurch halt auch und sowieso keine mehr geben. Diese Art der Verbote hat ja schon immer gut funktioniert. Kennen wir ja.
Hier der entsprechende Antrag, der von der AfD an die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg gestellt wurde.
Jetzt bin ich doch wieder über eines der Stöckchen gesprungen, verdammt. Es sei mir verziehen! Was wohl erst passiert, wenn denen irgendwer etwas vom ://about blank erzählt?
Oder besser: können die nicht einfach mal ihre Fresse halten?!
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Letzte Woche wurden in einer Starbucks-Filiale Philadelphia zwei Afroamerikaner festgenommen. Sie wollten dort aufs Klo, ohne etwas bestellen, was ihnen verwehrt wurde. Daraufhin verließen sie den Laden nicht und gaben an, auf einen Freund warten zu wollen. Die Angestellten riefen die Polizei, die beide Männer in Handschellen abführte, wofür es offenbar keine plausible Gründe gab.
Ein Video des Vorfalls ging durchs Netz und sorgte für Rassismusvorwürfe gegen das Unternehmen. Dieses reagiert jetzt und kündigt an, dass es für etwa 175.000 Starbucks-Mitarbeiter ein Antirassismus-Training anbieten will, wofür am Nachmittag des 29. Mai mehr als 8000 Filialen geschlossen bleiben sollen.
Das kann man als medienwirksamen PR-Move abtun, aber ich halte das bei einem Unternehmen in dieser Größenordnung für durchaus bemerkenswert. Und ja, man kann Starbucks in seiner Gesamtheit dennoch scheiße finden.
All Starbucks company-owned retail stores and corporate offices will be closed in the afternoon of Tuesday, May 29. During that time, partners will go through a training program designed to address implicit bias, promote conscious inclusion, prevent discrimination and ensure everyone inside a Starbucks store feels safe and welcome.
„The company’s founding values are based on humanity and inclusion,“ said executive chairman Howard Schultz, who joined Johnson and other senior Starbucks leaders in Philadelphia to meet with community leaders and Starbucks partners. „We will learn from our mistakes and reaffirm our commitment to creating a safe and welcoming environment for every customer.“
The curriculum will be developed with guidance from several national and local experts confronting racial bias, including Bryan Stevenson, founder and executive director of the Equal Justice Initiative; Sherrilyn Ifill, president and director-counsel of the NAACP Legal Defense and Education Fund; Heather McGhee, president of Demos; former U.S. Attorney General Eric Holder; and Jonathan Greenblatt, ceo of the Anti-Defamation League. Starbucks will involve these experts in monitoring and reviewing the effectiveness of the measures we undertake.
(via BoingBoing)
Einen Kommentar hinterlassenEin Abriss darüber, was im Bundestag geschehen ist, seitdem die AfD in diesen eingezogen ist. Hier in der ARD Mediathek. Mir ist danach noch weniger klar, warum Menschen, denen ich erstmal allen ein Herz und etwas gesunden Menschenverstand unterstelle, diese Leute wählen können und womöglich noch von denen regiert wollen werden. So viel Empathielosigkeit, so viel Hass auf Anderes, so viel zwischenmenschliche Nichtmenschlichkeit. Durch und durch unsympathisch.
„Wir werden sie jagen!“ – Mit dieser Kampfansage tritt Alexander Gauland am Abend der Bundestagswahl 2017 vor die Kameras. Sieben Monate sind seit dem Einzug der AfD in den Bundestag vergangen. Was ist aus dieser Ankündigung geworden?
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Die NASA hat zusammen mit dem Rüstungsbauer und Flugzeughersteller Lockheed Martin 247,5 Millionen Dollar ausgegeben, um ein Überschallflugzeug zu entwickeln, das verdammt schnell fliegen kann – und dabei keinen Überschallknall von sich geben soll. Eher so in dem Maße einer Autotür, die man schließt.
Die Kiste sorgt dafür, dass sich die reine Flugzeit zwischen New York und London mal eben halbiert. Nicht, dass sich das irgendwer von uns irgendwann mal leisten könnte, aber es soll wohl möglich werden. Die NASA plant, ihr neues Flugzeug ab 2022 über „ausgewählte US-Städte“ fliegen zu lassen.
Lockheed Martin Aeronautics Company of Palmdale, California, was selected for the Low-Boom Flight Demonstration contract, a cost-plus-incentive-fee contract valued at $247.5 million. Work under the contract began April 2 and runs through Dec. 31, 2021.
Under this contract, Lockheed Martin will complete the design and fabrication of an experimental aircraft, known as an X-plane, which will cruise at 55,000 feet at a speed of about 940 mph and create a sound about as loud as a car door closing, 75 Perceived Level decibel (PLdB), instead of a sonic boom.
(Direktlink, via BoingBoing)

News aus UK: dort haben Ermittler anhand eines Fotos, das ein Pillenhändler von seiner angebotenen Ware samt Teilaufnahme seiner Hand per WhatsApp geteilt hat, Fingerabdrücke identifizieren können und den Mann später festgenommen.
Einen Kommentar hinterlassenDem Bericht zufolge gelangte die Polizei der walisischen Stadt Bridgend über das beschlagnahmte Smartphone eines Verhafteten an die Fotos. Dort fanden sie Whatsapp-Textnachrichten mit Kaufangeboten für Drogen und innerhalb des Chats auch besagtes Foto. Das schickten sie an die forensische Abteilung der Polizei South Wales. Allerdings waren auf den Fotos nur der mittlere und untere Bereich eines Fingers zu erkennen.
[…]
„Auch wenn Größe und Qualität des Fotos eine Herausforderung waren, reichte es doch für den Beweis, dass er der Drogenhändler war“, erklärte Ermittler Dave Thomas der BBC. Der Fall sei bahnbrechend und habe regelrecht die Schleusentore geöffnet, so Thomas: Polizeibeamte würden nun praktisch immer Fotos aus beschlagnahmten Geräte einschicken, sobald Teile einer Hand darauf zu sehen seien.
