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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wenn Sachsens neuer Polizeipanzer undercover unterwegs ist

Sachsens neuen Polizeipanzer mit dem Namen „Survivor R“ geht gerade rum. Auch weil man Stickereien auf den Sitzen hat, die an schon längst vergangene Zeiten erinnern.

https://twitter.com/__anra/status/942358233611669504

Das sächsische Staatsministerium des Innern gibt sich überrascht und will damit nichts zu tun haben.

Also echt jetzt!

Echt!


Enno hat das anders in Erinnerung, räumt aber ein, dass sich das auch geändert haben kann.

https://twitter.com/ennolenze/status/942483543258816513

Intern wird da jetzt geklärt, was da los ist und wie weiter damit verfahren werden soll.

Am Rande – und nicht minder interessant – zeigt man dem Bürger außerdem, dass dieser Panzer auch undercover unterwegs sein kann. So clever!

„Das merken die nie!“ Optisch so deeskalierend wie der Kombi des Nachbarn. Oder?

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Chirurg hinterließ bei Operationen seine Initialen auf Organen

Skurrile Gerichtsverhandlung in Großbritannien, wo ein Chirurg gestanden hat, in mindestens zwei Fällen während Operationen mit einem Laser seine Initialen in die Lebern seiner Patienten graviert zu haben.

Der Angeklagte Simon B. hatte bei den Eingriffen im Februar und August 2013 seine Initialen mit einem sogenannten Argon-Laser in die Lebern eingraviert. Dieses Instrument wird bei Operationen vor allem verwendet, um Blutungen zu verhindern. Laut britischen Medienberichten fiel die Gravur „SB“ bei einem der beiden Opfer bei einer Nachfolge-Operation auf. B. sei daraufhin suspendiert worden, im Verlauf der internen Untersuchung habe er dann selbst seine Kündigung eingereicht.

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Paris: Wohnungsloser klaut „zufällig“ 300.000 Euro aus Wechselstube

Auf dem Pariser Flughafen Charles de Gaulle hat sich ein Obdachloser gegen die Tür einer Wechselstube gelehnt, die unabgeschlossen und somit offen war. Ob des Drucks durch den Mann ging die Tür auf. Er ging dann halt mal rein, guckte da so rum und fand laut Polizei Säcke mit Geldscheinen im Wert von rund 300.000 Euro. Die nahm er mit. „Gelegenheit macht Diebe“, meinte mein Opa immer und rat mir, kommende Gelegenheiten wahrzunehmen, so denn sie sich „wirklich“ lohnen würden. Bis heute war das nicht der Fall.

Warum der Laden offen war ist bisher unklar, ebenso warum dort 300.000 Euro in Scheinen einfach so rumstanden. Überwachungskameras hatten den Mann während seines Diebstahls gefilmt.

Überwachungskameras zeigen demnach, wie er mit zwei Säcken verschwindet.

Warum die Tür zu der Wechselstube nicht verschlossen war, ist der Polizei schleierhaft. „Am Anfang haben wir an eine geplante Tat mit Komplizen gedacht, aber vermutlich war es einfach Zufall“, sagte ein Polizist. „Das ist schon verrückt.“

(via René)

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Doku: Das Haus am Glienicker See

Eine sehr interessante Dokumentation in der Anne Wigger der Geschichte eines kleinen Hauses am Glienicker See bei Potsdam auf den Grund geht. Nicht nur, weil die Frau des Hauses dort ihrer täglichen Arbeit nachgeht. Auch deshalb, weil es Geschichten wie diese hunderte geben dürfte, die aber dennoch nicht erzählt werden. Hier zu sehen in der rbb-Mediathek.

Das kleine Holzhaus am See von Groß Glienicke ist fast 100 Jahre alt. In ihm spiegelt sich deutsche Geschichte, das Schicksal von Menschen und Familien wider. Denn das Haus stand stets an vorderster Front der historischen Ereignisse: Gebaut durch die jüdische Familie Alexander, wird es in der Zeit des Nationalsozialismus enteignet und später wird hinter der Terrasse des Hauses die Mauer gebaut.

Der britische Urenkel der Erbauer-Familie, Thomas Harding, sucht nun die Spuren dieses Ortes. Lediglich ein paar Tapetenreste und abgeblätterte Farbe erinnern an die bunten, lebhaften Geschichten, die er immer über das „Sommerhaus in Glienicke“ von seiner Großmutter Elsie Alexander gehört hatte.

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Tornado zerlegt in Sekunden eine Werkstatt

Krasse Aufnahmen aus dem Oktober. In Spartanburg, South Carolina, sahen ein paar Arbeiter einen Tornado auf die Werkstatt zukommen, in der sie gerade zu Gange waren. Geistesgegenwärtig liefen sie tiefer in das Gebäude hinein. Der Teil, in dem sie sich erst befanden, wurde innerhalb von Sekunden von dem Tornado regelrecht zerfetzt. Die Überwachungskamera konnte ihren Job noch machen.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Youtuber zementiert sich seinen Kopf in eine Mikrowelle

Ein britischer Youtuber mit immerhin 3 Millionen Abonnenten hatte die strunzdoofe Idee, seinen Kopf in eine Mikrowelle zu zementieren und war dann überrascht, dass er seinen Kopf da nicht ohne weiteres wieder rausbekommt. Notarzt und Feuerwehr mussten das dann für ihn übernehmen. Er wäre dabei fast erstickt. Wir sind alle verloren!
(via Shock Mansion)

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Linke Aktivisten mauern Büro der rechtsextremen Gruppe “Ein Prozent” zu

Linke Aktivisten haben in Dresden ein Büro der rechtsextremen Gruppe “Ein Prozent” zugemauert. Die Aktion versteht sich als Teil der deutschlandweiten Kampagne “Nationalismus ist keine Alternative”.

Das fremdenfeindliche Kampagnenprojekt „Ein Prozent“ wird wegen rechtsextremer Tendenzen vom Verfassungsschutz beobachtet und steht den Identitären nahe.

Die für das zugemauerte Büro verantwortlichen Aktivisten gaben in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie so das Büro des Vereins symbolisch schließen wollten.

„Ziel war es, dem Verein zu vermitteln, dass dessen Agieren beobachtet wird und nicht unkommentiert bleibt“, heißt es in einer Stellungnahme.


(via Blogrebellen)

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Tüp macht aus seinem Schuppen im Hinterhof auf TripAdvisor das höchst bewertete Restaurant in London

Falls ihr euch bezüglich auf gutes Essen auf irgendwelche Rating-Dinger im Netz verlassen solltet: auch das kann in die Hose gehen. Weil es manipulierbar ist, wie Oobah Butler gerade auf Tripadvisor bewiesen hat. Der nämlich hat dort aus seinem Hinterhof mal eben ein Restaurant gemacht, ein paar Fotos hochgeladen, die aus Rasierschaum und Bleichtabletten bestanden, sie als Essensfotos verkauft, und die ganz Kiste per Fake-Accounts auf Tripadvisor bewertet. Mit der Nummer ist sein nicht existierendes Restaurant just auf der best bewertesten Tripadvisor-Rating-Position für Restaurants in London gelandet: I Made My Shed the Top Rated Restaurant On TripAdvisor. Nur mal so.

Und irgendwann fragten die Leute halt auch nach. Butler nickte:

Emails? I check my computer: tens of “appointment” requests await. A boyfriend tries to use his girlfriend’s job at a children’s hospital for leverage. TV executives use their work emails.

Seemingly overnight, we’re now at #1,456. The Shed at Dulwich has suddenly become appealing. How?

I realise what it is: the appointments, lack of address and general exclusivity of this place is so alluring that people can’t see sense. They’re looking at photos of the sole of my foot, drooling. Over the coming months, The Shed’s phone rings incessantly.

(via Kottke)

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