Neue Aktion von Rocco und seinen Brüdern, die „Wehrmachtsstoplersteine“ vor der AfD-Zentrale in Berlin installiert haben. Für die Installation Identität braucht Erinnerung hat das Künstlerkollektiv in einer Guerilla-Aktion vor der Berliner Parteizentrale der AfD insgesamt zehn „Wehrmachtsstolpersteine“ in den Gehweg eingelassen.
In Karlsruhe haben irgendwelche Leute am Montag einen gerade in Betrieb gegangenen Blitzer geklaut. Mir stellt sich die Frage: „Was macht man denn damit?“
Die Gemeindevollzugsbedienstete der Stadt Karlsruhe hatten demnach am Montagmorgen gegen 8.50 Uhr ihre Messanlage in der Pfinzstraße aufgebaut und waren gerade dabei, diese einzumessen und zu überprüfen, als Unbekannte die gerade in Betrieb genommene Anlage beim Vorbeifahren „einfach abgebaut und mitgenommen haben“, so die Polizei. Eine Absuche der näheren Umgebung führte nicht zum Auffinden, heißt es weiter.
Ein us-amerikansicher Anti-LSD-Clip aus dem Jahre 1969. Kernaussage scheint zu sein, „Wenn du Acid intus hast, geh bitte um Gottes Willen keinen Hot Dog essen!“ Gut, dass davor schon so frühzeitig gewarnt werden konnte.
In der Annahme eine olle Weltkriegsbombe auf seinem Dachboden gefunden zu haben, packt ein 58-Jähriger das Dingen in sein Auto, lädt seinen Sohn dazu und bringt diese vermeintliche Bombe auf das nächste Polizeirevier, wo sich anfänglich natürlich einiges an Nervosität breit macht. Kann ja passieren, wenn da irgendwer mit ’ner Bombe vor der Tür steht.
Später dann Entwarnung, die „Bombe“ stellte sich als gar nicht so alte, schon gezündete Mörsergranate raus, die nur noch Metallschrott war.
Der 58-Jährige hatte beim Entrümpeln eines leerstehenden Hauses in Immenhausen die „Bombe“ auf dem Dachboden gefunden, sie in sein Auto geladen und ist dann in Begleitung seines 24-jährigen Sohnes zur Polizei gefahren. Die Beamten fotografierten den Gegenstand und übermittelten das Bild an einen Experten des Kampfmittelräumdienstes. Dieser erkannte darin eine neuzeitliche Munition mit noch erkennbarem Zünder. Ein alarmierter Sprengstoffermittlungsbeamter der Kasseler Kripo identifizierte den Gegenstand nach seiner Untersuchung vor Ort als eine 60 cm lange 120 mm Mörsergranate, deren Zünder noch vorhanden aber bereits ausgelöst hatte. Nach dem Aufschrauben des Sprengmittels konnte er um kurz nach 20 Uhr Entwarnung geben. Die Granate war leer und ist nunmehr nur noch Metallschrott.
Nur mal so ein Gedanke am Rande: vielleicht wäre es ja wirklich ratsam, so Dinge, die man für Bomben hält, nicht mal so einfach mir nichts dir nichts durch die Stadt zu fahren. Aber was weiß ich schon.
Schöne Animation von Nils Hedinger, die ein leicht menschliches Verhalten in die Baumstämme projiziert. Könnte ich mir so halt auch von einigen Menschen vorstellen.
(Straßenbahn-Triebwagen der Pacific Electric Railway, gestapelt auf einem Schrottplatz, 1956, Quelle: Wikimedia)
Was ich bis heute auch noch nicht wusste: ab den 1930er bis in die 1960er hinein hat die amerikanische Automobilindustrie versucht, die öffentlich nutzbaren Straßenbahnen in den USA abzuschaffen. Und dabei waren die damit ziemlich erfolgreich.
Als Großer amerikanischer Straßenbahnskandal (englisch General Motors streetcar conspiracy) wird die systematische Zerstörung des auf der Straßenbahn basierenden öffentlichen Personennahverkehrs in 45 Städten der Vereinigten Staaten unter Führung des größten Automobilherstellers der USA, General Motors (GM), ab den 1930er bis in die 1960er Jahre bezeichnet. Die Verkehrsunternehmen wurden aufgekauft, um anschließend eine Stilllegung der Straßenbahnstrecken zu Gunsten des Automobilverkehrs zu erreichen, damit Fahrzeuge und Betriebsstoffe aus eigener Produktion abgesetzt werden konnten.
[…]
In den frühen 1900er Jahren begann der langjährige Präsident von General Motors, Alfred P. Sloan, mit der Umsetzung eines Plans zur Erhöhung der Autoverkäufe durch die Beseitigung der Straßenbahnen. Im Jahr 1922 gründete Sloan eine spezielle Abteilung bei GM, die unter anderem für die Aufgabe verantwortlich war, die elektrischen Bahnen durch Autos, Lastwagen und Busse zu ersetzen. Menschen, die dann keine Möglichkeit mehr hatten, Straßenbahnen zu benutzen, stiegen um auf Busse oder kauften und fuhren selbst ein Auto. Auch andere Automobilhersteller hatten solche Pläne.
Ein kurzer Einblick in das Gebaren der deutschen Automobilindustrie: Im Sommer mietete sich Daimler über Sixt einen Tesla eines Ehepaares. Für sieben Wochen. In dieser Zeit jagen sie die Kiste über Teststrecken und zerlegen das Auto, welches sie am Ende sichtlich ramponiert zurückgeben bei Sixt zurück.
Kurzerhand schraubten sie das Auto offenbar komplett auseinander. Außerdem soll der Wagen bei Hitze, auf Rüttel- und Traktionsstrecke in der Nähe von Barcelona und Sindelfingen getestet worden sein. Über die GPS-Funktion des Fahrzeugs registrierte die Vermietung die Zweckentfremdung des Leihwagens. Laut Sixt-Vertrag sind Fahrten auf Teststrecken nicht erlaubt. Auch das Auseinanderbauen von Autos ist verboten.
Bei der Rückgabe registrierte die Autovermietung einen fünfstelligen Schaden am angemieteten Tesla. Die Schadenssumme wurde mittlerweile beglichen.
Ein Versandhandel in Kanada dachte sich, es wäre doch mal eine gute Idee einen Adventskalender anzubieten, der nicht wie üblich mit Schokolade sondern mit Cannabisprodukten gefüllt ist. Gedacht, getan, auch wenn der Verkauf nicht ganz erlaubt ist. Achtet wohl aktuell keiner mehr drauf.
Lorilee Fedler vom Online-Versandhandel Coast to Coast Medicinals ging davon aus, dass sie 20-30 Stück der Kalender verkaufen könnten, mittlerweile wurden 700 Exemplare ausgeliefert, 2000 weitere sind bestellt und müssen im besten Fall noch heute zugestellt werden.
Die illegalen Kalender mit der Aufschrift „Merry Cannabis“ sind mit Rentieren verziert und enthalten 26 Gramm getrocknetes Cannabis sowie mit der Droge versetztes Weihnachtsgebäck. Für den Adventsrausch verlangt Fedlers Firma zwischen 200 und 230 kanadische Dollar (130 bis 150 Euro).
Vergesst das mit dem Arbeiten, dem Sparen und dem Lotto Spielen. Reichtum gibt es jetzt auch sehr viel einfacher. Ihr müsst euch nur das Feng-Shui Reichtums-Portemonnaie zulegen und schon rollt der Euro und die Luzi, die geht ab. Wer auf Nummer sicher gehen will, sollte noch die kleine Glücksmünze Feng-Shui dazu nehmen. Man weiß ja nie.
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