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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Brücke rasiert LKW Dach weg

Noch ein Fall von Montag. Der Fahrer dieses Trucks hat offenbar die Höhenangaben vor der Brücke übersehen oder die Höhe seines Gefährts einfach nicht im Kopf. Das führt dazu, dass er mit ziemlich Schmackes das Dach in die Brücke knallt, die ihm das dann komplett rasiert.

Dann dreht er um und fährt erstmal davon. Da stellt sich die Frage, wie die Geschichte weitergeht. Was wird er dem Chef oder dem Vermieter erzählen? „Sorry, mir ist da das Dach weggeflogen“?

Allerdings war er nicht der Erste, der an dieser Brücke scheiterte. Das passiert dort ziemlich regelmäßig.


(Direktlink, via Netaroma)

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Sich „lächerlich wenig gönnen“

So wie Guido Maria Kretschmer. Ein Haus in Berlin, eins in Brandenburg, eins auf Mallorca. Normal. Sehr „bescheiden“. Sich „lächerlich wenig gönnen“. Ihr kennt das ja. Drei Häuser gönnt sich ja jeder von euch, so ganz lächerlich wenig. Oder?

Ich dachte bisher immer, sich „lächerlich wenig gönnen“, bedeutet sechs Mal die Woche Pasta mit Pesto und dann ein Mal Pellkartoffeln mit Quark und Leberwurst.

Aber ey, ich habe mir derartig „lächerlich“ bisher auch noch nichts gönnen können. Ich hätte einfach nur die Pasta gegen Immobilien tauschen sollen, ich Dummerchen. Ich hab da bisher wohl was falsch verstanden, ich Lauch.
(via Bumpel)

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Der Versuch, das Internet der DDR zu erklären

Lutz Donnerhacke, offenbar im Osten geboren und aufgewachsen, hat einer jüngeren Journalisten Fragen zum Thema Internet in der DDR beantwortet. Eigentlich gibt es da nicht sonderlich viel Spielraum, weil es gab dort kein Internet. Das hätte man wissen können.

Insbesondere gelang es mir nicht, ihr begreiflich zu machen, welche politische Dimension diese Anfrage hat. Ein Mitarbeiter an einer Universität kann nicht im Namen des gesamten Landes sprechen und handeln.

Wesentlich schwerwiegender waren allerdings die inzwischen eingefahrenen Gedankenwege der „Digital Natives“. Sie können es sich schlicht nicht vorstellen, ohne Internet und Smartphone zu agieren.

Eine der Fragen war, ob ich ein spontanes Foto hätte, wie ich in der Uni an einem Rechner (es war damals PC-10) sitze. Ganz abgesehen davon, ob diese Aufnahme auf Papier/Film vorliegen könnte, zeigt es das Selbstverständnis eines „Ich dokumentiere mein Leben mit Selfies“-Typs.

Ich habe heute kurz mit Jugendlichen darüber gesprochen, wie das Internet in der DDR denn wohl ausgesehen hätte, wenn die Mauer damals stehen geblieben wäre. Ich mag mir das nicht wirklich vorstellen. Sie konnten es nicht, denn das Internet hat sie ihr Leben lang begleitet.

Donnerhacke jedenfalls veröffentlichte Teile des Interviews und es ist ziemlich interessant, wie weit sich das Internet als solches heute selbstverständlicht hat.


(Danke, Arnold!)

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Profi lässt Kran auf einem Foto verschwinden

Der Fotograf Paul Frederiksen wollte ein Foto einer Zuckerfabrik in Baltimore, Maryland, machen. Dummerweise steht vor der seit Monaten ein nicht kleiner Baukran. So machte er das Foto halt mit diesem Kran davor. Zufrieden damit war er nicht, denn er wollte diesen Kran von seinem Foto haben. Er fragte beim britischen Fotografen Denyer nach, ob dieser den Kran nicht irgendwie vom Bild bekommen würde. Der setzte sich zwei Stunden hin, bemühte Photoshop und Google Street View und lies den Kran wie von Geisterhand verschwinden. Pros bei ihrer Arbeit. Hier das Time Lapse-Video vom Prozess der Bearbeitung.


(Direktlink, via Sploid)

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