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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Profi lässt Kran auf einem Foto verschwinden

Der Fotograf Paul Frederiksen wollte ein Foto einer Zuckerfabrik in Baltimore, Maryland, machen. Dummerweise steht vor der seit Monaten ein nicht kleiner Baukran. So machte er das Foto halt mit diesem Kran davor. Zufrieden damit war er nicht, denn er wollte diesen Kran von seinem Foto haben. Er fragte beim britischen Fotografen Denyer nach, ob dieser den Kran nicht irgendwie vom Bild bekommen würde. Der setzte sich zwei Stunden hin, bemühte Photoshop und Google Street View und lies den Kran wie von Geisterhand verschwinden. Pros bei ihrer Arbeit. Hier das Time Lapse-Video vom Prozess der Bearbeitung.


(Direktlink, via Sploid)

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Hans-Ulrich Rülke (FDP) zerlegt im Landtag von Baden-Württemberg Jörg Meuthen (AfD)

Ich bin wirklich kein großer Freund der FDP im Allgemeinen, aber was der FDP-Landesfraktionschef, Hans-Ulrich Rülke, im Landtag von Baden-Württemberg dem dortigen AfD-Fraktionsvorsitzenden Jörg Meuthen letzte Woche verbal um die Ohren haute, hat schon mal Applaus verdient. Opferrolle, Doppelmoral, völkisch Nationales, „Nazidiktion“, das ganze Programm. Und natürlich heißt der Mann „Bernd“ Höcke!

Da kann man schon mal klatschen.



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Dönerbude versorgt Wohnungslosen ein Jahr lang mit kostenfreiem Döner

Der Bielefelder Dönerladen Krispy Kebab hatte ursprünglich vor, eine extra dafür geschaffene „Goldkarte“ unter seiner Kundschaft zu verlosen. So als Werbeaktion in Form eines Gewinnspiel, wie sie täglich gemacht werden. Ladenbesitzer Erdal Kolcu hatte eigentlich eine Art Schnitzeljagd geplant, um die Karte an die Kundschaft zu bringen. Dann entschied er sich anders – und schenkte die Goldkarte dem Wohnungslosen Andreas. Der kann damit jetzt ein Jahr lang bei Krispy Kebab Döner für umme essen. Traurig, dass das notwendig ist. Gut, dass es trotzdem Leute wie Krispy ermöglichen.

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Integration gescheitert

Kann ich auch für hier so bestätigen.

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Die CDU-Fraktion zum Rauchmeldertag im Landtag NRW

Gestern war wohl „Rauchmeldertag“. Ich hab davon nur am Rande mitbekommen. Schuld daran war die Landesfraktion der CDU im Landtag von NRW, die auf Twitter bekannt gab, jetzt mal auf die Leiter zu steigen, um die Dinger im Landtag zu testen.

Dummerweise posteten sie dafür ein Foto, das keinen Rauchmelder sondern einen WLAN-Repeater zeigt, woraufhin die Fraktion der Grünen ihr Internet schon in Rauch aufgehen sah, was sie dazu bewog, na klar, bei der CDU für Aufklärung sorgten.

Da hat der Landtag noch mal Schwein gehabt. Aber wir wissen ja, gerade bei der CDU ist das Internet immer noch Neuland.

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New York City 1939: Treffen sich 20.000 Nazis

Ein Kapitel der amerikanischen Geschichte, das gar nicht mal so sehr präsent sein dürfte: Auch dort feierten einige, nicht wenige, einst die deutschen Faschisten. Regisseur Marshall Curry sammelte historische Aufnahmen aus verschiedenen Archiven, um den Kurzfilm „A Night at the Garden“ zu machen.

The footage is so powerful, it seems amazing that it isn’t a stock part of every high school history class. But I think the rally has slipped out of our collective memory in part because it’s scary and embarrassing. It tells a story about our country that we’d prefer to forget. We’d like to think that when Nazism rose up, all Americans were instantly appalled. But while the vast majority of Americans were appalled by the Nazis, there was also a significant group of Americans who were sympathetic to their white supremacist, anti-Semitic message. When you see 20,000 Americans gathering in Madison Square Garden you can be sure that many times that were passively supportive.

https://vimeo.com/237489146
(Direktlink)

When and if fascism comes to America it will not be labeled “made in Germany”; it will not be marked with a swastika; it will not even be called fascism; it will be called, of course, “Americanism.”
(Halford E. Luccock)

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