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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Ein Ort, in dem Benziner verboten und nur Elektroautos erlaubt sind

Tom Scott besuchte den kleinen Schweizer Skiort Zermatt. Dort waren mit Benzin betriebene Autos nie erlaubt. In den 1980er-Jahren ging die Stadt von Pferdekutschen zu Elektrofahrzeugen über, die in der Stadt selber weitgehend von Hand hergestellt wurden und teuer waren. Allerdings sind sie einfach zu warten, zu reparieren sind und haben eine Lebensdauer von 30 bis 50 Jahren. Da der Platz knapp ist, kontrolliert die Stadt streng, wer ein Fahrzeug besitzen darf. Bei den meisten zugelassenen Fahrzeugen handelt es sich um Lieferwagen, öffentliche Verkehrsmittel oder andere Fahrzeuge mit gemeinschaftlicher Nutzung. Eigentlich ein sehr gutes Vorbild für andere Innenstädte.


(Direktlink, via Kottke)

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Australischen Behörden warnen Einheimische, sich von mysteriösem Metallobjekt am Strand fernzuhalten

In der Nähe von Green Head in Westaustralien wurde ein mysteriöses Gebilde aus Metall an den Strand gespült, von dem man noch nicht ganz so genau weiß, was das wohl sein könnte. Auch deshalb haben die australischen Behörden die Einheimischen darum gebeten, dem Ding nicht zu nahe zu kommen. 155 Meilen nördlich von Perth lag das Teil, von dem vermutet wird, dass es möglicherweise ein Treibstofftank einer Rakete ist, der irgendwann in den letzten 12 Monaten in den Indischen Ozean gefallen sei. Na zum Glück ist das keinem auf den Kopf gefallen! Jedenfalls scheint es, als würden die Einheimischen den Ratschlägen nicht sonderlich viel Beachtung schenken.

Residents visited the site on Saturday night to see the cylinder, the ABC reported, with one local describing it as a „great social evening“.

„It was a lovely, still night, the kids were digging sand castles around it,“ he told the ABC.

Aviation expert Geoffrey Thomas said the item was possibly a fuel tank from a rocket that had fallen into the Indian Ocean at some stage in the past 12 months.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Doku: Generation Crash – Wir Ost-Millennials. Und ich.

Es ist 1992. Ich bin ein letztes Jahr Schüler in der krassesten Gesamtschule, die Teltow in der Konstellation bis heute gesehen hat und arbeite nebenbei in dem Scheiss-Kaff, das ich bis heute hasse, in einem Billard-Cafe, das am Wochenende auch eine Disko war, in die zurückerinnert 800 bis 1200 Leute reinpassten, die an den Wochenenden auch kamen. „Wir hatten sonst ja nüscht!“

Es gab damals 10 Mark die Stunde. Marusha war später da. Westbam auch, wenn ich mich recht erinnerte. Als sich diese ganze Berlin-Techno-Kiste auf’m Dorf verramschte und ich nach dortigem Feierabend nach Berlin machte; E-Werk, das alte Matrix, Tresor, diesdas, um später auch kurz dahin zu ziehen. Ich räumte bis da Gläser weg, betreute die Garderobe, stand am Grill, sortierte draußen die Parkplätze und zog Westberliner beim Billard ab, bis mich einer von denen dann mal abzog. Das Ding war damals halt Tom Cruise; doppelt oder nichts. Und ich verlor da als Schüler an einem Abend einfach mal eben 800 Mark. Peter, du Arschloch! Ich fasste danach 10 Jahre lang keinen Queue mehr an, kann es aber immer noch ganz schön gut. Also jetzt wieder. Aber darum soll es gerade nicht gehen. Es war eine Zeit zwischen Chaos und Anarchie. Bei den Linken im Guten, bei den Faschos im Schlechten. Also für uns Linke – und davon gab es dort damals so viele nicht.

Also liefen wir (ich und meine heutige Frau) häufig um unser Leben. BFC-Hools aus Potsdam bestimmten die Nächte an den Wochenenden in PM, wollten Schutzgeld, und „Matches“, die ich Trottel damals auf’s Billard verortet hatte, was die aber nicht meinten, wenn sie um ein Match baten. Die wollten sich gegenseitig auf die Fresse hauen, wo ich nur rauskam, weil ich damals einen Cousin hatte, der in deren Dunstkreis eine nicht unwichtige Rolle trug. Am Ende haben uns nicht mal die Cops retten wollen, weil selbst die Angst vor diesen Arschlöchern hatten und lieber vorbeifuhren. Später sind die fast alle im Knast
gelandet. Außer der eine, der mir damals ein „Match“ angeboten hatte und später der Lover der damals besten Freundin meiner Frau wurde. Wild.

Ich hab damals KGB-Pistolen gesehen, die die Form eines Füllers hatten, und dem Träger dessen dabei zusehen müssen, wie sein Schädel durch einen Baseballschläger gebrochen wurde, nachdem er sich als
Security-Tüpi von dem Laden hatte kaufen lassen. Das Geräusch werde ich wirklich nie vergessen.

Ich bin ein Kind der Wende und keiner hat mich damals gefragt, ob ich das sein will. Es war halt so. Am Ende bin ich nur gut da durchgekommen, weil auch ich mal die Arme in die Hände genommen habe, aber auch die Fäuste schwingen musste, wenn es gegen Nazis ging. Und ich glaube, im Westen hat man kaum eine Ahnung davon, wie das damals im Osten war. Anarchie auf allen Seiten und keine/r wusste, was genau Anarchie bedeuten sollte. Aber wir hatten sie. Kurz auf allen Seiten.

Vielleicht schreib ich irgendwann wirklich mal ein Buch. Ihr wisst so vieles nicht von dem, was damals für uns Zecken im Osten Alltag war.

Jedenfalls gerade in der ARD-Mediathek im Stream: Generation Crash – Wir Ost-Millennials. (Teil 2). Bin ich halt Teil davon. Und da gibt es Vieles zu erzählen.

Wie war das Erwachsenwerden in Ostdeutschland in den Neunziger- und Nullerjahren? Mehrere Zeitgenossen erzählen ihre persönliche Geschichte zwischen rechter Gewalt aber auch neuen Freiräumen.

(via Anne)

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Aktivisten in San Francisco setzten selbstfahrende Autos mit Verkehrskegeln außer Gefecht

In San Francisco haben Aktivisten, die sich für autofreie Städte einsetzen, einen Weg gefunden, autonom fahrende Autos zum Stehenbleiben zu zwingen. Dafür stellen sie einen Verkehrskegel auf die Motorhaube, was die Kisten nicht mehr weiter fahren lässt. Das befreit die Stadt nicht von Autos, ist aber eine Form der Protestes, den ich ziemlich lustig finde. Die Autos sehen dann ein bisschen aus wie liegengebliebene Einhörner.

A group in San Francisco is going around placing cones on Waymo and Cruise autonomous cars. Placing cones on them disables the car and forces it to stop. The group doing this is called Safe Street Rebels. Members are known for advocating for pedestrian safety and public transit usage.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Kruder & Dorfmeister Gast-Mix für NTS Radio

Kruder & Dorfmeister haben vor 14 Tagen für den NTS Friday diesen Mix abgegeben und der läuft hier jetzt mal schön zum Bergfest.

(via Soulguru)

Tracklist:
LANDHOUSE – Die Späte Sonne
SOULPHICTION – Opium Den Xylo Lessons
DELE SOSIMI – Mo Se B Olan Tan
LEVIN GOES LIGHTLY – Nightclubbing
BRIAN BENNET – Solstice
AURORA 5 – Tantric Meditation
KRUDER, DI GIOIA – Bella Arp
SUBNESIA – Baila Gitano (Feat. Nordal)
KALABRESE – Dance In The Dark
FLESH AND THE PAN – Walking In The Rain
ELEKTRO GUZZI – Walk With Me (Feat. Martin Klein)
LOVE AND ROCKETS – Saudade
RYŪICHI SAKAMOTO – Before Long (Richard Dorfmeister Soft Edit)
CODY CURRIE (KAIDI TATHAM mix) – Money (Kaidi Tatham Remix Extended Version)
CHARLIE BRIX,SI8R & EMZ – Sometimes
JORJA SMITH – Together (Joy Orbison Rmx)
MMTHI JUNIOR,EL PAYO – Anatolia (Feat. Mmthi Junior)
DERYA YILDIRIM, GRUP ŞIMŞEK – Bal
WAEYS UND FLOWANASTASIA – Set The Vibe
YUNÈ PINKU – Bluff
EGO ELLA MAY – Morning Side Of Love
MITEKISS – Love Me, Haunt Me
YOOFEE – I know
ALEXANDER IV – That Blew My Mind
KAYTRAMINÉ – 4EVA Feat.Pharell Williams (Richard Dorfmeister Edit)
AHLEY HENRY – Breeze
JARV IS…JARVIS COCKER (DENNIS BOVELL mix) – Swanky Modes (Dennis Bovell DubMix)
PAUL WELLER – Wild Wood

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Leihfahrradfriedhöfe in China

Was als die Idee von Leihfahrrädern in China vielleicht mal ganz gut gedacht war, entwickelte sich zu einem ernsthaften Problem. Nicht nur, dass die Dinger die Städte überflutet haben und/oder immer im Weg rumstanden, irgendwann gingen erste Firmen pleite und ließen ihre Räder quasi einfach zurück. Irgendwann begann die Regierung damit, diese einzusammeln und auf Fahrradfriedhöfen abzustellen. Zehntausende. Die Bilder davon sind wirklich ziemlich crazy, zumal man die Dinger ja eigentlich fahren könnte. Irre.

Bicycle sharing, known as one of China’s „New Four Major Inventions“ originated during a period of mass entrepreneurship and innovation. In May 2015, the first dockless shared bicycles were introduced on the campus of Peking University. The concept behind bicycle sharing, „Green Travel“ and solving the “Last Mile” problem was widely welcomed. In just over two years, more than 70 shared bicycle companies had sprung up. Around 27 million shared bicycles had been deployed to major cities with distinct colors to differentiate the brands. Soon, shared bicycles began to overwhelm public spaces in cities.

Originally the government was laissez-faire about the cluttered streets and even encouraged bicycle sharing. They did not realize the seriousness of the issue until September 2017 when the government started to limit the number of bicycles deployed and placing excess bicycles in temporary locations. Such hidden locations are hard to be found in cities and have earned the name “shared bicycle graveyard“. Many shared bicycle companies have therefore closed down, leaving only a few companies still operating. Billions of Chinese Yuan of user deposits cannot be refunded, and shared bicycles costing tens of billions of Yuan are abandoned and become urban garbage.

Since January 2018, the photographer has traveled throughout the country to multiple cities that have been occupied by shared bicycles. He has visited more than 50 shared bicycle cemeteries, using aerial photography, local shooting, VR, video, audio and other multi-media methods to record this social wonder.


(Direktlink, via The Awesomer)

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Elon Musk fordert Mark Zuckerberg zum Käfigkampf heraus – Zuckerberg akzeptiert

Aus der Kategorie reiche Menners und ihr Ego: Elon Musk hat auf Twitter verlautbaren lassen, dass er zu einem Käfigkampf mit dem Facebook-Besitzer Mark Zuckerberg bereit wäre. Der veröffentlichte daraufhin einen Screenshot des „Angebots“ und bat um den Standort der dafür angedachten Location, woraufhin Musk „Octagon Vegas“ antwortete, eine MMA Käfig-Arena in Las Vegas.

Es ist anzunehmen, dass Musks Aufforderung zum Kampf nicht ganz ernst gemeint ist, Zuckerberg ist trainierter MMA Kämpfer und hat als solcher auch an Turnieren teilgenommen und Musk würde sich da ziemlich sicher nicht nur einen Satz warme Ohren abholen. Für so dämlich halte nicht mal ich den. Aber auch schade. Wenn sich zwei derartig nach außen gekehrte unangenehme Egos gegenseitig auf die Schnauze hauen würden, hätten wir ja alle etwas von.

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