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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Podcast: Die Pop-Fabrik – So werden Hits gemacht


(Foto: Pixabay)

Hörenswertes Feature vom Deutschlandfunk, das mal hinter die Kulissen der internationalen Pop-Fabriken guckt, in denen Charthits am Fließband produziert werden. Gerade im Hinblick auf die letzte Böhmermann-Aktion bzgl. der deutschen Musikindustrie interessant. Für die dabei involvierten Kreativen bedeutet das in erster Linie eines: einen Job machen, Miete zahlen, Brötchen verdienen.

„Nicht nur der Sound der Pophits hat sich in den letzten Jahrzehnten stark verändert – auch die Art, wie sie geschrieben werden. Die großen Musiklabels und –verlage setzen stärker auf den kreativen Input von Songwritern. Viele Hits entstehen daher neuerdings in Songwriting Camps, in denen Komponisten und Produzenten in Teams zusammen arbeiten.“

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/04/17/die_pop_fabrik_so_werden_hits_gemacht_dlf_20170417_1505_7af5e9ce.mp3]
(Direkt-MP3)

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Betroffener fragt die Bundespolizei, warum immer er kontrolliert wird – und was er dagegen tun kann

Ein Frage, die von einem, der davon immer betroffen ist, einfach mal sachlich gestellt werden kann. Mano Lorca hat das mal und bestimmt freundlich getan. Spoiler: er wird kontrolliert weil er aussieht, wie er aussieht – und er kann so gut wie nichts dagegen
tun. Racial Profiling als regelmäßige Erfahrung. Nur eben, dass die hier gefragten Beamten das so nicht nennen würden. Natürlich nicht.


(Direktlink)

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Eine weiße Wand auf Instagram posten, um dann die Reaktionen auf sie zu bringen

Neue Arbeit von Mobstr, der auf Instagram einfach eine weiße Wand postete, um dann eingehende Reaktionen und Kommentare auf jene Wand zu bringen. Auf Dauer natürlich dann auch für ihn zu vorhersehbar und nicht spannend genug.

Ein Beitrag geteilt von MOBS (@m.obstr) am

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Der Osterhase im Weißen Haus 2017

CNBC macht zum Glück noch mal ganz genau klar, wer von diesen beiden hier der Präsident ist. Man könnte da ja auch durchaus durcheinander kommen.

CNN berichtet mit dem selben Foto, dass Stephen Bannon akzeptiert, im Weißen Haus zukünftig eine nicht mehr ganz so wichtige Rolle zu spielen.

Wer tatsächlich in dem Osterhasen-Kostüm steckt, verrät hierbei keiner. Früher war das ja mal der Job von Trump-Sprecher Sean Spicer, aber der hat mittlerweile wohl andere Dinge zu tun.

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Wenn die Pilze auf einer Schaufel serviert werden

Serviermöglichkeiten verändern sich so wie alles um sie herum. Da kann man dann auch schon mal kreativ werden. Ob die bestellten Pilze deshalb auf einer kleinen Gartenschaufel serviert werden müssen, muss wohl jeder für sich selber entscheiden. „Kreativ“ ist das allemal.

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Ffffound macht dicht

Eine etwas traurige Nachricht für die Alten unter uns: die einst großartige Image-Sharing-Site Ffffound.com schließt seine Pforten.

Die waren damals die erste Bilderseite, die ich mir als Lesezeichen angelegt hatte, das ich bis heute noch in all meinen Browser habe. Vieles, wenn nicht gar das meiste, das stilistisch auf einem gehobenen Level im Netz stattfand, landete dort früher oder später. Design, GIFs, Fotografie digital Art.

Das ganze war so etwas wie der Vorläufer von Pinterest ohne Netzwerk-Gedanken und das ganze Chi Chi, das soziale Netzwerke heute so mit sich bringen. Schlicht und einfach wurden dort meist optische Genüsse geteilt. Augenzucker und so. Das eigentlich Besondere an Ffffound aber war, dass es dortige Accounts nur gegen Einladung gab, von denen jeder User nur eine weitergeben konnte. Diese elitär anmutende Vorgehensweise sorgte allerdings für eine immer exorbitant hohe Qualität. Ich mochte diese Seite sehr gern. Viele Blogs, die sich auf Kunst und Fotografie spezialisierten, ließen sich dort gerne inspirieren. Ich auch. Und ich war immer ein bisschen geil, wenn Sachen von mir dort landeten, ohne das ich diese dort selber hingeschliffen hätte. Aber das alles endet jetzt. Am 8. Mai zieht Ffffound sich selber den Stecker.

Gegründet 2007 von einer japanischen Designagentur war die Seite nie kommerziell ausgerichtet, was nichts ändert, aber daran erinnert, dass vieles von dem, was das Netz zu dem machte, was wir lieben lernten, damals nur wenig bis gar nicht in kommerziellen Teichen fischte.

Irgendwann kam Facebook und damit der Anfang vom Ende. Nicht nur für Ffffound.

Launched in June 2007 as a side-project by a Japanese design agency, FFFFOUND borrowed the visual bookmarklets of Wists, a social shopping service launched a year earlier, to rapidly form a community around the curation of art and other imagery. Invite-only for its entire ten-year run, each user only received a single invite, forming a small but dedicated community.

Despite the constrained user base, FFFFOUND users added over 500,000 images by the end of its second year. Though the site’s features or design barely changed after 2008, it inspired dozens of similar services, including Pinterest, which launched in 2009.

Yesterday, Tha founder Yugo Nakamura announced FFFFOUND would close on May 8.

Mach’s gut, ganz alte Lieblingsseite! Du hast mir sehr viel von dem gezeigt, was das Internet bis heute großartig macht – und gar nicht mal so wenig davon ist bis vor ein paar Jahren hier bei mir gelandet.

Eine Auswahl:


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)

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(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(klick für in groß, via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)


(via ffffound)

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Rapper dreht in Dortmund unangemeldet Gangster-Video

[Update:] Es wurde wohl doch kein Rap-Video gedreht, wie die Polizei erst vermutete – offenbar ging es wohl um ein Video, das im Kontext einer Hochzeit gemacht wurde. Die Art und Weise und das Timing der Aktion wird dadurch natürlich auch nicht passender.

Es ist jetzt vielleicht nach einem Abend wie dem von Dienstag nicht die beste Idee mit Airsoftguns durch Dortmund zu rennen, um unangemeldet ein Video eines Gangster-Rappers zu drehen, aber was weiß ich schon. Polizei sagt „Nein!„. Mit SEK.

„Auf Anfrage von DER WESTEN sagte Gunnar Wortmann von der Polizei Dortmund, dass ein szenebekannter Rapper in der Dortmunder Innenstadt ein Musikvideo mit realistisch aussehenden Waffen gedreht hätte. Der Rapper sei mit Bekannten, zwei Autos und Gewehren durch die Stadt gefahren. Daraufhin hat es mehrere Notrufe gegeben, „weil die beteiligten Männer südländisch aussahen und längere Bärte trugen“. Das Spezialeinsatzkommando, ohnehin momentan durch den BVB-Anschlag in Alarmbereitschaft, hätte sich dann in den Einsatz eingeklinkt und die Männer gestoppt. Unter den Augen zahlreicher Schaulustiger legen dabei Streifenpolizisten mit Beteiligung des SEK mindestens drei Männern Kabelbinder an, während die auf dem Boden liegen. Ein Mann bekam anschließend einen Platzverweis, eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz und eine „ordentliche Ansage, wie deplatziert diese Aktion war“, sagt Wortmann.“

Carsten, der das Video geteilt hat, dazu:

Da das Video mitunter auch in echt ekelhaften rechten Gruppen geteilt wird, wo zB von der „Narrenfreiheit der Bereicherer“ gesprochen wird, will ich noch ergänzen: Refugees welcome!
Hier haben ein paar Jungs eine ziemlich behämmerte Idee gehabt – indem sie einen Tag nach dem Anschlag in Dortmund unbedingt ein ganz hartes Rap-Video drehen wollten mit islamistischem Touch und Soft-Air-Wummen. Ich schätze, diese Idee werden sie so schnell nicht nochmal haben. Trotzdem sind die mir irgendwie lieber als irgendwelche rechten Schwätzer, die mit so einem Clip oder irgendwelchen anderen an den Haaren herbeigezogenen Geschichten begründen wollen, wieso wir keine Flüchtlinge aufnehmen sollten, wieso Merkel eine untragbare Kanzlerin ist, wieso „unsere“ Religion toller sein soll als eine andere… Absoluter Quatsch, ihr rechten Pfeifen! Idioten gibt es überall und wenn jemand ein Arschloch ist, dann kann er das sein, egal ob er Christ, Muslim, Buddhist, Jude oder sonst was ist… Unfassbar, dass wir 2017 haben und sich ausgerechnet die Menschen, die sich für besonders zivilisiert und überlegen halten, wie Tiere benehmen.
In die hohlen Nazi-Birnen wird das natürlich nicht reingehen, aber mir gefällt der Gedanke, dass dieses Video auf rechten Seiten geteilt wird, obwohl im Text unterm Clip „Refugees welcome!“ steht.

(via Martin)

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