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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Mexikaner trinken gegen Trump – der Anti-G20-Soli-Schnaps

In St. Pauli haben sich Aktivisten und Kneipen zusammengetan, um einen Teil der Proteste gegen den im Juli in Hamburg stattfindenden G20 Gipfel zu finanzieren, dessen Gast unter anderem Donald Trump sein wird: Soli-Mexikaner gegen Trump.

„Um ein Zeichen zu setzen und gleichzeitig Geld für den Protest zu sammeln, kann man nun in etlichen Kneipen in St. Pauli Mexikaner gegen den G 20 trinken. Die Einnahmen der Soliaktion fließen in die Proteste im Sommer gegen das politische Großereignis. Es sind bereits über 20 Kneipen dabei, weitere werden ganz sicher noch folgen.“
(via Urbanshit)

„Er ist scharf. Er hinterlässt Kopfschmerzen. Und er ist DER Schnaps auf St. Pauli: Der Mexikaner. Vor knapp 30 Jahren entstand der rote Schnaps in einer Kneipe nahe der Reeperbahn. Seitdem wird er in vielen Läden rund um den Kiez in Eigenregie hergestellt und passt zum Viertel wie die Faust auf’s Auge: Schon immer ein wenig anders, vielfältig und widerborstig.
Jetzt allerdings will der Mann den Kiez aufsuchen, der wie kein Zweiter Rassismus und Sexismus verkörpert. Und der an der Grenze zu Mexiko eine Mauer bauen will.
Bereits im Juli ist es soweit: US-Präsident Donald Trump sucht Hamburg und St. Pauli während des G20-Gipfels auf.
Nicht mit uns. Mit Blockaden, Demonstrationen und anderen, kreativen Aktionen werden Hamburger_innen und Gäste aus aller Welt deutlich machen, dass eine andere, solidarische Welt möglich ist und ihren lautstarken Protest gegen die G20 auf die Straße tragen.“

Vielleicht schaffe ich es vor Juli ja auch nochmal nach Hamburg. Oder halt im Juli dann.

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Japaner wird von seiner sechs Tonnen schweren Porno-Sammlung erschlagen

[Update: Fake.]

„Yes, the man had a huge porn collection. But there’s absolutely no evidence that he died from it falling on top of him, nor that he’d been dead for six months. In fact, the most gruesome bit of evidence from the original story in Japan points to the fact that he fell on top of his porn collection during his heart attack.“

In Japan wurde ein Mann von seiner sechs Tonnen schweren Porno-Sammlung erschlagen. Und als wäre das nicht schon tragisch genug, lag der Herr dann sechs Monate unter den Heften. Keiner hat ihn vermisst. Am Ende fand ihn sein Vermieter, der die ausstehenden Mieten eintreiben wollen.

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Wie der norwegische Rundfunk Kommentare im Netz bewusster machen will


(Foto: Pixabay)

Ziemlich guter Ansatz, um den Umgangsformen im Netz ein Update zu verpassen. Das ist auf eigenen Seiten technisch sogar recht simpel umsetzbar, das norwegische Medienunternehmen NRKbeta testet diese Art des Kommentierens bereits seit Mitte Februar. Die Kommnentar-Zahlen blieben stabil, die meisten Nutzer reagierten positiv.

„Das norwegische Medienunternehmen NRKbeta will gegen Hasskommentare im Internet vorgehen: Auf seiner Website muss jeder, der einen Artikel kommentieren will, zunächst drei Fragen zum Textinhalt beantworten. „Grundsätzlich sieht man, dass viele nur den Titel und ein paar Zeilen lesen, bevor sie sich auf die Kommentarspalte stürzen, um mitzudiskutieren“, sagte NRKbeta-Chefredakteur Marius Arnesen gestern der Nachrichtenagentur AFP.“

Wenn man das auf Facebook übertragen würde, wären ein Großteil der dortigen Kommentarspalten womöglich wieder erträglich.

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Berlin, Warschauer Straße

Ich bin ja nicht so der, der häufig über das „Clubsterben“ jammert. Für mich ist das ein eher dynamischer Prozess. Clubs schließen – und wenn es für sie Bedarf gibt, werden sie woanders auch wieder öffnen. Das war schon immer so und wird hoffentlich auch weiterhin so bleiben. Alles fließt.

Hierüber musste ich dennoch gerade lachen, Berlin.

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(via Mit Vergnügen)

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#FreeDeniz

Ich habe das hier noch nicht thematisiert, aber es fühlt sich falsch an, das nicht zu tun. Am 14. Februar 2017 wurde der deutsch-türkische Journalist Denis Yücel in Istanbul von der Polizei in Gewahrsam genommen, nachdem er der Aufforderung zu einer Befragung Folge geleistet hatte. Ihm wurde wegen seiner Berichterstattung Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Datenmissbrauch und Terrorpropaganda vorgeworfen. Nachdem er sich der Polizei gestellt hatte, wurde Yücels Istanbuler Wohnung durchsucht. Mit Yücel wurde erstmals ein deutscher Journalist in der Türkei verhaftet.

Heute wurde nach der Prüfung durch türkische Justizbehörden Untersuchungshaft für Yücel angeordnet.

„Fast zwei Wochen sitzt Deniz Yücel bereits in Polizeigewahrsam in Istanbul. Nun hat ein Haftrichter gegen den Türkei-Korrespondenten der „Welt“ Untersuchungshaft verhängt. Der Richter sei dem Haftantrag der Staatsanwaltschaft am Montagabend gefolgt, berichtete die „Welt“. Dem 43-jährigen Journalisten würden „Propaganda für eine terroristische Vereinigung und Aufwiegelung der Bevölkerung“ vorgeworfen. Verdächtige können in der Türkei bis zu fünf Jahre in Untersuchungshaft gesperrt werden.“

Die Kanzlerin findet die Angelegenheit „Bitter und enttäuschend“, aber das war es dann wahrscheinlich auch schon.

Yücels Kollegen machen Alarm und schalten Morgen Anzeigen in einigen deutschen Tageszeitungen.

Morgenabend, 18:00 Uhr: Autokorso vor der deutschen Botschaft in Berlin.

Außerdem freedeniz.de.

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Zweiradroboter Handle

Bei Boston Dynamics haben sie mit Handle einen neuen Roboter am Start, der auf zwei Rädern fährt, dabei balanciert und trotzdem noch zwei zusätzliche Läufe hat. Die Bots bei denen werden von Update zu Update gruseliger.

„Handle is a research robot that combines the efficiency of wheels with the versatility of legs. It stands 6.5 ft tall, travels at 9 mph and jumps 4​ ​feet vertically. ​It uses electric power to operate both electric and hydraulic actuators, with a range of about 15 miles on one battery charge. ​​​Handle uses many of the same dynamics, balance and mobile manipulation principles​ found in the quadruped and biped robots we build, but with only about 10 actuated joints, it is significantly less complex. Wheels work efficiently on flat surfaces while legs can go almost anywhere: by combining wheels and legs Handle can have the best of both worlds.“


(Direktlink)

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Was ins Weltbild nicht passt, stimmt halt dann auch nicht

Ich war zwei Tage weg. Weg vom Netz auch. War geil. Wirklich. Aber ich komme beim dahin Zurückkehren auch nicht umhin, mir solchen Blödsinn anzusehen. Ist halt so.

In Heidelberg ist ein 35-jähriger Student mit einem Auto in eine Fußgängerzone gefahren und hat dabei mindestens einen Menschen getötet. Es gab keine Bekennerschreiben oder Ähnliches.

Aber das spielt für manche Leute keine Reihe, denn sie vertrauen einfach ihren eigenen Wahrheiten. „Die Schwester meines Schwagers kennt da einen, der erzählt hat, dass seine Cousine“ und so…

„2 x 3 macht 4
Widdewiddewitt und Drei macht Neune !!
Ich mach‘ mir die Welt
Widdewidde wie sie mir gefällt ….“

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