Ein Kurzfilm von Jonathan Kleinpass, der sich einem Thema widmet, mit dem sich auf diese Weise eher selten auseinandergesetzt wird.
“Ein Anruf um diese Uhrzeit?” Oma Gertrud wundert sich. Am Telefon ist ihre Enkelin. Völlig aufgelöst berichtet sie von einem Autounfall: „Oma, ich brauch‘ Deine Hilfe.“ Und Gertud will helfen. Aber die Frau am Telefon ist gar nicht ihre Enkelin und einen Autounfall hat es nie gegeben.
In der Lüneburger Heide sind drei Pokémon Go-Spieler in eine Schießübung der Bundeswehr gelaufen. Keine Ahnung, was genau es dort gerade zu holen gab, aber es schien für die drei wichtig gewesen zu sein. Geschossen wurde bei dieser Übung mit scharfer Munition.
Wie die „Hannoversche Allgemeine Zeitung“ berichtet, sammelte ein Wachdienst die drei Spieler auf dem Truppenübungsplatz der Bundeswehr im niedersächsischen Bergen auf. Dort wurde den Angaben zufolge gerade mit scharfer Munition zu Übungszwecken geschossen.
Die Pokémon-Monsterjäger hätten sich weder von einer geschlossenen Schranke noch der roten Flagge, die auf Schießübungen hinweist, vom Betreten des militärischen Sperrgebiets abbringen lassen, heißt es weiter.
Anzeigen wegen des unbefugten Betretens einer militärischen Anlage sind raus.
Im Central Park in New York ist ein Vaporeon aufgetaucht.
What happens when hundreds of people are gathered at the edge of Central Park to play Pokemon Go at 11pm’ish and a Vaporeon shows up in the park? Well….this!
Die kommenden olympischen Spiele sind nicht nur in Brasilien, dem austragenden Land, alles andere als unumstritten. Womöglich auch deshalb hat jetzt ein Mann versucht, die olympische Fackel während des olympischen Fackellaufs in Brasilien mit einem Feuerlöscher zu löschen. Das gelang nicht. Kurz darauf wurde sie an einen anderen Läufer übergeben.
Ich hab es nicht so mit den deutschen YouTubern. Die wenigsten von denen machen halt das, was ich irgendwie geil finde. Es gibt da Ausnahmen, die ich abonniert habe und regelmäßig gucke. Das sind wenige. Leider. Aber darüber reden wir ein anderes Mal.
Eines meiner Abos gehört dem HeimwerkerkingFynn Kliemann. Weil er alle möglichen Dinge so zusammenbaut, wie ich es gerne und eigentlich immer tue. Mit einem Zollstock, einer Stichsäge und dem Willen, sein Ziel irgendwie zu erreichen. Ohne Wasserwaage – und wenn die doch, die dann erst später, wenn alles steht. Wenn dann noch was schief ist, hat halt der Boden Schuld, für den selber man schließlich ja nichts kann, ne.
Großartige Ideen hat der Mann. Wie die Eierverschenkmaschine letztens erst. Oder wie man als Heimwerkereine Mauer mauert. Oder die, sein Heimstudio selber zu schrauben. Mit den Möglichkeiten, die man halt so hat. Irgendwie geht das dann auch schon. Und dann die herrlich nordische Kodderschnauze.
„Wie baut man sich ein halbwegs vernünftiges Tonstudio in seine Bude? Es ist ja überall das gleich Problem. Es hallt wie Arsch, es fehlt immer ein Kabel und irgendwo flattern UFO-Frequenzen durch die Tonspur. Nun hatte ich die Schnauze voll und hab mir selbst zu Weihnachten ein neues Studio geschenkt. Eben mit Messmikrofon durchgemessen und Absorber + Basstraps geplant um den Kack in Griff zu bekommen. Außerdem endlich nen vernünftigen Studiotisch mit ausziehbarem Masterkeyboard (M-Audio Oxygen 88) gebaut. Dazu dann die Studio-Monitore (ADAM-A7) entkoppelt, vernünftige Abhörposition definiert, neue Soundkarte (Presonus FireStudio Project) mit n paar Eingängen mehr, nen Kopfhörerverstärker (ART Headamp 6 Pro), damit man endlich mit mehreren Leuten zusammen hören kann und noch n bisschen Kleinzeug gekauft.
Jetzt ist es nicht nur sexy, sondern die Nachhallzeit im Studio ist auf unter 200ms runter. Jetzt kann man endlich kontrollieren ob man Hall drauf will, oder nicht :)
Da hier ein bisschen technischer Quatsch erklärt werden musste und ich immer neue Instrumente gefunden habe, nimmt das Video erst nach 2 min Fahrt auf. Ich hoffe so lange haltet ihr durch. Aber wer keine Knete hat und trotzdem n bisschen Mukke machen möchte, kann hier vllt irgendwo ne nützliche Info finden.“
Die Zivilkammer des Berliner Landgerichts hat heute entschieden, dass der Polizeieinsatz zur Teilräumung des linken Wohnprojektes in der Rigaer Straße rechtswidrig war. Für diesen Einsatz lag schlicht kein richterlicher Räumungstitel vor. Auch wurde darauf verzichtet, einen Gerichtsvollzieher bei der Vollstreckung, für die es ja einen Titel geben müsste, mitzubringen. Damit sei das Vorgehen des Eigentümers, der Polizei und letztlich das des Innensenators rechtlich nicht gedeckt gewesen.
Das Gericht bestätigte vorläufig die Nutzungsrechte des klagenden Vereins „Freunde der Kaderschmiede“. Damit muss der von der Polizei beschützte Hauseigentümer, das Unternehmen Lafone Investments Limited, die Räumlichkeiten bis zur endgültigen Klärung der Besitzverhältnisse wieder freigeben.
Schon erstaunlich, dass ein Innensenator, der immer und immer wieder auf Recht und Ordnung pocht, selber nicht in der Lage zu sein scheint, sich daran halten zu können. Erstaunlich auch, dass ihn auf die rechtlichen Grundlagen für eine derartige Räumung in seiner Verwaltung niemand hingewiesen zu haben scheint. Einen tollen Innensenator hat Berlin da.
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