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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Französischem Fischer geht portugiesisches U-Boot ins Netz

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(Foto: Pixabay)

55 Kilometer süd-südöstlich der Lizard-Halbinsel in Cornwall, England, ist einem französischen Fischer ein portugiesisches U-Boot ins Netz gegangen. Dieses ist wohl umgehend aufgetaucht und der Fischer wurde gebeten, es vom Netz zu trennen. Dieser Bitte kam er nach. Das U-Boot konnte daraufhin seine laufende Teilnahme an einer Übung mit der britischen Marine fortsetzen.

„Das war ein geringfügiger Zwischenfall“, sagte ein portugiesischer Militärsprecher der Nachrichtenagentur Lusa. „Es gab keinerlei Schäden.“ Der französischen Behörde zufolge wurde niemand verletzt.

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„Kleiner“ Statistikfehler im Kontext zur Rigaer bei der FAZ

Die FAZ berichtete in diesem Artikel erst über 7800 seit 2011 begangener Straftaten, die aus dem Umfeld der Rigaer Straße begangen worden sein sollten. Wenn man sich kurz in die Primärquelle klickt (via Fefe), findet man 78 dieser tatsächlich begangenen Straftaten. Ein gar nicht so unwesentlicher Unterschied. Aber man kennt das ja: ob nun 7800 oder 78 EUR auf dem Konto – wer merkt das schon so beim täglichen rüber Gucken?

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Mittlerweile wurde der Artikel aktualisiert, die Meldung mit den „7800 Straftaten“ aber ging so raus und wurde vermutlich schon für drölfdutzend Hater-Artikel auf Facebook missbraucht.

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Mann schleicht sich in die Sperrzone bei Fukushima und veröffentlicht Fotos

Letzte Nacht tauchte auf imgur eine Galerie von User xanthon auf. Sie zeigt seltene, oder besser: ungesehene, Bilder aus der Speerzone bei Fukushima, die sei 2011 nicht mehr betreten werden darf. Offensichtlich war er dort nun trotzdem mit Kamera unterwegs. Hat was von Walking Dead – nur ohne Zombies.

Never seen before photo of the fukushima exclusion zone. When i enter the red zone, i can feel a burning sensation in my eyes and thick chemical smell in the air. before i went there the authority told me that i need a special permit to visit this town and it take 3-4 weeks to get the approval from the local council,, well too much bureaucracy bullshit for me..so i just sneak in the forest to avoid cops on the road …AND IT WAS AMAZING !!!!!, I still remember what is like to only have a GPS and google map walking in the wood at 2am in the morning to get into the town of okuma,futaba and namie.
Have you ever wonder what is like in fukushima exclusion zone now ??? . to feel what is like to be the only person walking in the town when you have 100% full access to every shop and explore??. when i was young i always had a dream like this, If i’m alone in a supermarket i will eat all the chocolate up XD ….
everything is exactly where it is after the earthquake struck this town. the reident started to evacuate the town when tsunami warning came in ….hours later the fukushima daichi power plant exploded that lead to harmful radiation leaked.
The radiation level is still very high in the red zone. not many people seen this town for the last 5 years…is like it vanished … i can find food,money,gold,laptop and other valuable in the red zone….I’m amaze that nobody looted this town clean. unlike chernobyl the entire town is been looted clean. this is the difference between chernobyl disaster and the fukushima disaster.

(via Sploid)

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How to kidnap a 28 year old in 2016

Und? Heute schon Pokémons gesammelt?

Um das Ausmaß der Angelegenheit zu verdeutlichen: Offiziell gibt es das Spiel bisher nur in den USA, Australien und Neuseeland. Zwei Tage nach dem Start war die App angeblich auf mehr als fünf Prozent aller Android-Geräte in den USA installiert. Die iOS-Version hat dort innerhalb von 24 Stunden Platz eins der iTunes-Charts übernommen, jedenfalls in der Kategorie Free Apps. Was die Nutzungsintensität angeht, bewegt sich Pokémon Go schon jetzt in derselben Liga wie Twitter, Snapchat, WhatsApp, Instagram und der Facebook Messenger.

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Konservative Apokalypse

Funki Porcini hat aktuell ein neues Album in der Pipeline, dass den Namen Conservative Apocalypse trägt. Ich habe lange nichts von ihm gehört, das letzte Album ist drei Jahre alt, aber ich mochte einige seiner Releases auf Ninja Tune. Immer irgendwo zwischen Downtempo, Breaks und Jazz. Drüber noch eine Prise Drum ’n‘ Bass und ein bisschen HipHop. Mitunter geiles Zeug.

Beim aktuellen Album ist mir das ein bisschen viel Drone Ambient, den ich nur bedingt mag, aber die Platte hat durchaus Höhepunkte und das Video zum Titeltrack ist eine Bahnfahrt durch das politische Weltgeschehen und so gemacht ein Knaller, wie René richtig schreibt.


(Direktlink)

Hier als Download auf Bandcamp. Hier die (natürlich) limitierte mit-allem-Schnickes-Vinyl-Box.

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Die Idee einer automatisierten Fast-Food-Bestell-Maschine aus den 60er Jahren

Hat sich so glücklicherweise nur in Teilen durchsetzen können, aber interessant zu sehen, wie die Idee dahinter mal ausgesehen hat:

Fifty years ago, the engineers of AMF’s Central Research Labs in Stamford, CT invented automated foodservice. This entertaining film (circa 1964) describes a pilot operation for the then-burgeoning fast-food industry.

Watch as hamburgers, hotdogs, chicken, seafood, french-fries, onion rings, shakes, and soft drinks are ordered, prepared, and packaged automatically by AMF’s revolutionary AMFare System.

All the food was delicious, especially the flame-broiled hamburgers, double-hamburgers and cheeseburgers. The entire menu was cooked-to-order and served in minutes – at the desired temperature for each item.

AMF’s Orbis system (shown here) pioneered the concept of electronic ordering, price tabulation, and inventory management in foodservice. Today that is the standard worldwide. However, AMF’s Orbis system went further; it electronically controlled the machinery that prepared, cooked, and packaged the food items. AMF’s automated beverage dispensers (also shown here) are today common at the „drive-through windows“ of many fast-food operations.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Autobrandstifter in Berlin könnte Polizei-Informant sein

[Update]

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Letzte Nacht wurde in Berlin ein Mann beim Versuch, mehrere Autos anzuzünden festgenommen und gilt als dringend tatverdächtigt. Im Hinblick auf die Vorfälle um die Rigaer 94 ist das nicht uninteressant, brannten doch in den letzten Nächten immer wieder Autos, wofür von der Politik und den Medien Sympathisanten der Rigaer verantwortlich gemacht wurden. Innensenator Henkel rechtfertigt sein Vorgehen in dem Fall auch gerne mal mit dem „linken Terror“, den er in solchen Aktionen sieht.

Jetzt stellt sich raus: der letzte Nacht festgenommene Marcel G. könnte eine Vertrauensperson des Verfassungsschutzes und Informant der Polizei sein. Indymedia hat dazu einen Text, in der sich die Identifikation auf zwei Fotos stützt, auf denen G. und der letzte Nacht Festgenommene den selben Hoodie tragen.

Doch für das LKA dürfte die Festnahme des 26-jähigen Mannes einen bitteren Beigeschmack haben. Denn der Festgenommene ist auf Bildern in der Presse erkennbar. Es ist der bekannte Marcel G., welcher aus der linken Szene verstoßen wurde, weil ihm nachgewiesen werden konnte, dass er mit Polizei und Verfassungsschutz zusammenarbeitet.

Jetzt nicht so beweislastig, wie ich finde, aber Medien wie die Berliner Zeitung und die BZ bestätigen mittlerweile, dass es sich um Marcel G. handelt. Wenn auch sehr wage.

Nach Informationen der Berliner Zeitung handelt es sich bei dem Festgenommenen um den in Gießen geborenen 26-jährigen Marcel G., der in Berlin keinen festen Wohnsitz hat. Nach Angaben von Ermittlern gab er die zwei versuchten und die eine vollendete Brandstiftung sofort zu. In seinen Jackentaschen fanden die Polizisten Kohlenanzünder und mehrere Feuerzeuge.

Der Innensenator gratulierte aber schon mal.

Innensenator Henkel gratulierte der Polizei zu ihrem Erfolg: „Diese Festnahme eines Tatverdächtigen ist kein Zufallstreffer, sondern das Ergebnis vorheriger Ermittlungen. Es ist hervorragende Arbeit, die da geleistet wurde.“ Es zeige sich, dass es richtig gewesen sei, den Druck auf die Brandstifter zu erhöhen.

Zur Frage, ob Marcel G. ein V-Mann oder ein Informant des Landeskriminalamtes war oder ist, wollte sich die Berliner Polizei bisher nicht äußern. Sollte sich rausstellen, dass dem so sei, hätte das eine immense politische Brisanz.

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