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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Berliner Initiative kauft Werbung vor rechten Hetzvideos: Search Racism, Find Truth


(Direktlink, via SZ)

Die Berliner Initiative „Flüchtlinge Willkommen“ hat für ihre Kampagne „Search Racism, Find Truth“ auf YouTube Werbeplätze vor Videos rechter Hetzer gekauft. Aktuell laufen insgesamt neun verschiedene Clips vor rund 100 dieser Videos. Weitere sollen dazu kommen. Hier kann man alle der Clips sehen.

Wer jetzt auf YouTube nach Videos von Pegida, AfD und Co sucht und auf Start klickt, wird sich mitunter mit Botschaften auseinandersetzen können, die von verschiedenen Geflüchteten übermittelt werden. Diese lassen sich nicht überspringen.

„Einfach und unaufgeregt sind die Videos gehalten: Die Flüchtlinge schauen frontal in die Kamera, sprechen freundlich, aber bestimmt. Sie widerlegen gängige Vorurteile, erzählen, warum sie ihre Heimat verlassen mussten oder was sie sich für die Zukunft wünschen. Am Ende jedes Spots gibt es den Verweis auf ein zusätzliches Video, in dem man mehr über die Geschichte des einzelnen Menschen erfahren kann.“

Eine grandiose Idee, wie ich finde. Auch wenn sie nicht alle der Zuschauer zum Umdenken bewegen wird, wird (hoffentlich) der ein oder andere kurz innehalten und jenen zuhören, über die sonst nur zu schimpfen pflegen.

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Mausrede Lutz Bachmanns: Sein Facebook-Profil wurde wohl gehackt

Seit heute läuft gegen Oberpogidi Bachmann ein Prozess wegen Volksverhetzung. Auf Facebook hatte Bachmann Geflüchtete als „Gelumpe“, „Viehzeug“ und „Dreckspack“ – bezeichnet, was zu Ermittlungen führte. Laut Bachmann war das alles gar nicht seine Schuld – sein Account wurde gehackt, sagt seine Anwältin. Natürlich! Mausrede der Woche.

„Gelumpe“, „Viehzeug“, „Dreckspack“ – all das will Lutz Bachmann nie bei Facebook geschrieben haben, sagt seine Anwältin vor Gericht. Jemand habe sein Profil gehackt, behauptet die Verteidigung. Ein Video lässt an der Glaubwürdigkeit zweifeln.

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(via Netzpolitik)

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Kurzfilm: A Social Life

Ein etwas kulturpessimistisch und ernüchternd daherkommender Kurzfilm von Kerith Lemon zum Thema Leben im Internet. Dennoch recht gut geworden. Draußen und in echt, schließlich, ist es auch schön.

A Social Life is a short film about a career driven woman named Meredith who’s living the life she’s always dreamed of… online. Meredith strives to live a balanced life: staying fit, working hard and connecting with her friends; she is creating her „image“ within her broader social media friend base. But she awakes one day and realizes that her reflection is merely the collection of photos that she has shared with others. Is this her life? Or just a carefully curated brand?


(Direktlink, via Devour)

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Baggerkampf in China

In China haben sich ein paar Baggerfahrer aus noch ungeklärten Gründen einen Kampf in ihren Fahrzeugen geliefert. Es gab mehrere Verletzte, was bei einem solchen Vorfall kaum verwunderlich ist.

„Several forklift drivers utilized their trucks’ tipping buckets to fight each other on the road in Xingtang county, Hebei Province, on April 17. The battle ended with the trucks falling on the ground leaking oil. Several people were injured and the trucks were damaged during the incident. Sources close to the matter said two local mixing stations were fighting over a customer. Local police officers said an investigation is underway.“
(CC TV News)


(Direktlink, via Arbroath)

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Hatte #Legida #Hashtags im #Lack?

Bei Legida, Ableger von Pogida in Leipzig, stellt man sich die für sie wichtigen Fragen. Mit 41 Hashtags auf 170 Wörter. Ich hätte noch einen vor „Pauke“ gesetzt und vor SPD natürlich. Sogar „ANTIFA“ kommt ohne extra Raute. Einmal mit Profis! #Knetbirnen.

Bildschirmfoto 2016-04-18 um 23.04.55


(via 600€)

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Kleiner Bursche will seine Oma vorm Ordnungsamt schützen

Der Bursche hier ist Enkel einer Dame, die, so der Vorwurf chinesischer Behörden, illegalen Straßenhandel betrieben haben soll. Diesbezüglich wurde sie auf einem Markt von so einer Art Ordnungsamt einkassiert, was dem Kleinen so gar nicht gefallen will. Er nimmt sich ein Eisenrohr und fordert die Beamten mehrfach und lautstark auf, seine Oma nicht anzufassen.

A video went viral on Chinese social media from Thursday shows a toddler picking up a steel pipe trying to defend his grandma from a group of Chengguan, the urban management force installed in Chinese cities whose job ranges from clamping down on illegal street vendors to enforcing rules on city sanitation, landscaping and parking.

The toddler was captured shouting “don’t touch my grandma! Go away, don’t touch my grandma!” repeatedly while he held a steel pipe measured some twice his height, trying to push the Chengguan away. Onlookers’ laughter was heard throughout the whole video.


(Direktlink, via Arbroath)

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„Drecksband“ – Frei.Wild mahnt die Ruhrbarone ab


(Symbol-GIF: Frei.Wild)

Die von mir geschätzten Ruhrbarone haben in ihrer Nachberichterstattung über den diesjährigen Echo kein gutes Haar an Frei.Wild gelassen. Verständlich. Sie schrieben: „Frei.Wild ist eine Drecksband, darüber müssen wir nicht reden. Dumm, nationalistisch, rechts und so hässlich wie Pur.“ Außerdem nannten sie die Band der Vollidioten „Spackenband“. Vermutlich haben sie mit „und so hässlich wie Pur“ den Bogen überspannt, denn jetzt flatterte ihnen, von einer Band, die die Menschen in einem Lied als „Vollidioten“ bezeichnet, eine Abmahnung mit Forderung auf Unterlassung ins Haus. Da dreht aber jemand ganz schön dolle am Mimimimimimi-Barometer.

Die von Frei.Wild beauftragten K&E Rechtsanwälte für Kultur & Entertainment fordern uns nun auf, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen, in der wir uns verpflichten, die angemahnten Äußerungen zu löschen und künftig zu unterlassen.

Die Ruhrbarone gehen auf diese Forderung nicht ein und würden, wenn es so sein muss, ihr Recht auf die Äußerung dieser Meinung auch gerichtlich durchsetzen. Gefällt mir.

Ich werde Ihrer Aufforderung, eine Unterlassungserklärung zu unterzeichnen nicht nachkommen.

Ich bin der Überzeugung daß, die Bezeichnung der Gruppe Frei.Wild als „Drecksband“ keine persönliche Beleidigung der einzelnen Musiker ist, sondern dass es mein Recht ist, auch eine abwertende Meinung über diese Gruppe zum Ausdruck zu bringen. Dies gilt umso mehr als auch Ihr Mandant, die ‚Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter‘, sich gerne einer sehr deutlichen Sprache bedient. So werden in dem Stück „Das Land der Vollidioten“ große Teile der Bevölkerung Deutschlands, Italiens oder beider Länder als Vollidioten bezeichnet:

„Das ist das Land der Vollidioten,

die denken, Heimatliebe ist gleich Staatsverrat.“

Auch vertreibt die ‚Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter‘ auf ihrer Homepage Aufkleber mit der Forderung „LECKT UNS AM ARSCH!“ sowie ein T-Shirt mit dem Aufdruck „ICH SCHEISS AUF GUTMENSCHEN UND MORALAPOSTEL“, so dass ich mich nun ein wenig über die Sensibilität der ‚Frei.Wild GbR Burger Forer Gargitter Notdurfter‘ wundere. Wer sich im Diskurs so polarisierend äußert, muss meiner Meinung nach auch mit deftiger Kritik leben.

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Wenn nur eine Treppenstufe ein wenig höher als die anderen ist

(via The Darwin Awards)

Interessantes Experiment auf der Treppe der Subway-Station Sunset Park in Brooklyn, NYC. Alle Stufen haben die selbe Höhe, nur eine ist einen Inch, also 2,54 cm, höher als all die anderen. Und ich sähe mich da selber genauso drüber stolpern. Menschen eben.


(Direktlink)

Das Video ist schon älter. Ein paar Tage nach der Veröffentlichung, allerdings, wurde die Stufe auf die Höhe der anderen angepasst. Menschen eben. Die Treppe runterzugehen scheint übrigens weniger schwierig.

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