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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Verstrahlt, verlassen, verwaist: Pripjat – eine Geisterstadt in 360°

Morgen jährt sich die Nuklearkatastrophe von Tschernobyl zum 30. Mal. Der WDR war wohl auch aus diesem Grund vor Ort und hat diese 360°-Reportage gedreht, in der Augenzeugen zu Wort kommen.

In Tschernobyl tobt die Katastrophe. Vier Kilometer weiter ahnt niemand die Gefahr – tagelang. Kinder spielen draußen, Hochzeiten werden gefeiert. Und heute: Einsame Häuserschluchten, ein verwaistes Riesenrad, abrupt verlassene Wohnungen.


(Direktlink)

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Renate spielt zum ersten Mal ein Game in Virtual Reality

Ich bin nicht so der Gamer, war ich bis auf zwei-drei Ausnahmen noch nie. Die erste war Super Mario vor 20 + Jahren und später Diablo II, was auch schon wieder ein paar Jahre her ist. Ansonsten fand ich entweder nicht die Zeit oder meistens nicht die Muse, stundenlang irgendwas zu spielen. Insofern kann ich mir schlecht vorstellen, wie nahe einem ein VR-Game gehen kann. Aber das hier sieht schon ziemlich derbe aus. Vermutlich hätte ich mir mittendrin die Brille vom Kopf gerissen und auf Giphy nach #sloth gesucht.


(Direktlink, via Devour)

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Bremen legalisiert (ein bisschen) Cannabis

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(Foto: Martijn, CC BY-SA 2.0)

Bremen legalisiert auf Landesebene den Besitz von „geringen Mengen“ Cannabis. Auch der Eigenanbau von „einigen wenigen Cannabis-Pflanzen“ soll strafrechtlich nicht mehr relevant sein.

Künftig gilt in Bremen: Wer mit Cannabis in kleineren Mengen zum Eigenkonsum erwischt wird und nicht mit der Droge handelt, soll nicht mehr strafrechtlich verfolgt werden. Ebenso soll nicht mehr automatisch der Führerschein eingezogen werden, wenn bei Verkehrsteilnehmern auch nur geringe Mengen Cannabis im Blut nachgewiesen werden. Dies kann laut SPD und Grünen das Land Bremen eigenmächtig umsetzen.

Dagegen war die CDU. Natürlich.

Auf Bundesebene ändert das erstmal nichts. Aber irgendwer muss halt den Anfang machen. Wenn auch einen vorerst nur kleinen.

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Bayern: Die US-Armee schmeißt Geländewagen vom Himmel

Die US Army führte im bayrischen Hohenfels vor ein paar Tagen eine Übung durch. Für diese wurden von Flugzeugen aus Humvees abgeworfen. Eigentlich ein normaler Move, wenn die Fallschirme funktionieren. Taten in diesem Fall aber nicht alle – und drei der Geländewagen rasteten voll in den offenbar trockenen Boden der Oberpfalz ein.

Ein GI hat davon ein Video gemacht. „Fuck, yeah!“

„Ooooh, yes, yes, yes“ hört man im Video offenbar einen Soldaten rufen, direkt gefolgt von lautem, fast ein bisschen hämischem Lachen. Im leicht verwackelten Video auf der Fanseite „U.S Army W.T.F! moments“ sieht man deutlich, wie sich erst einer (0:22), dann ein zweiter (0:59) und ein dritter (1:33) „Humvee“, die typisch amerikanischen Armeefahrzeuge, von ihren Fallschirmen lösen und völlig ungebremst zu Boden rasen. Übrig blieb sein dürfte von ihnen nur ein große Haufen Müll – selbst als Ersatzteilspender dürften sie nicht mehr taugen, wie die Bilder davon zeigen.


(Direktlink)

Das sieht nach der „Landung“ dann so aus:

Oder so:

Große Badaboom.

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Stellenanzeige: Dänische Bar sucht Porno-DJ

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(Screenshot und Übersetzung: Facebook)

Falls irgendwer von euch gerade auf der Suche nach einem Job ist: in dänischen Aarhus sucht die Hornsleth Bar aktuell eine/n Porno-DJ, die/der sich bis Ende April und den ganzen Mai über 20 Stunden pro Woche Pornos reinzieht und daraus das Audio-Material zusammenschneidet. Der Arbeitgeber bietet DVDs, Zugangsdaten zu verschiedenen Pornoseiten und ein geschlossenes Zimmer in seinem Büro. Es gilt Präsenzpflicht. Und die Hände bleiben auf dem Schreibtisch. Dienst ist Dienst und Schnaps ist Schnaps. Ihr kennt das.

Aufgabe des zukünftigen Arbeitnehmers soll es sein, viele Geräusche und Bilder aus Pornofilmen für eine Kunstinstallation auf der Toilette der Bar zu sammeln.

Der „PJ“, wie Hornsleth den zu besetzenden Posten in Abwandlung des Begriffs DJ nennt, solle 50 bis 60 Stunden Ton generieren und bekomme dafür ein Monatsgehalt von 2975 Euro. „Wir wollen nicht die ganze Zeit dieselbe Frau stöhnen hören oder den Ton in Endlosschleife laufen lassen, deshalb brauchen wir jemanden, der so viele Pornos wie möglich schaut und eine Tonspur zusammenstellt.“

Für den PJ gelten laut Hornsleth die gleichen Anforderungen wie für einen DJ: Er müsse einen Abend musikalisch gestalten und dabei Rücksicht auf Zeit und Stimmung nehmen.

Die Stelle ist befristet. Bewerbungen bitte an aarhus@hornslethbar.dk.
(via Bemme)

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Ein Werbefilm für Atomkraft aus den 70er Jahren: „Oh, wie schön ist die Atomkraft“

Im Keller des österreichischen, nie in Betrieb gegangenen Atommeilers Zwentendorf, haben sie dieses wirklich äußerst skurrile Werbefilmchen gefunden, dass in den 70ern um Verständnis um Verständnis für Atomkraft werben wollte. Mit dem heutigen Wissen und den Blick auf die letzten Jahrzehnte eine Realsatire par Excellence.

In zahlreichen Sequenzen wird dem Publikum mitgeteilt, dass Atomkraft völlig ungefährlich, ja lebensrettend sei. Explosionen seien unmöglich, erklärt ein nicht näher genannter Experte. „Was ist, wenn im Kinderspital der Strom ausgeht?“, lautet die subtile Angstmache.
(Der Standard)


(Direktlink, via Urbanshit)

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In China wurde eine Ronald McDonald Statue „verhaftet“

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Im chinesischen Guangzhou hat der Burgerbräter die Auflage bekommen, seinen Clown vor dem Burgerbratgeschäft zu entfernen, da er für Fußgänger zum Hindernis werden könnte. Dem kam man offenbar nicht umgehend nach, so das Ronald McDonald kurzerhand von der Polizei in Gewahrsam genommen wurde. Übrig blieben nur seine Schuhe.

Police in Guangzhou, China, were seen “arresting” a life-size Ronald McDonald statue earlier this week after the fast food restaurant reportedly ignored instructions to remove it from in front of their store.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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Musiker komponieren mit Eisbergen gegen die globale Erwärmung: Iceberg Songs

Und wo wir gerade bei guten Ideen sind: für das Projekt Iceberg Songs haben ein paar Kreative mit Polarforschern und im Auftrag der UNFCC, die „Todesgesänge“ von Eisbergen aufgenommen und Musikern gegeben, die damit Tracks komponiert haben. Diese „Todesgesänge“ entstehen beim Schmelzen und Zerbrechen der Eiskolosse.

Bisher haben u.a. Trentemoeller, Marc Houle, Robot Koch, Johannes Brecht, Cosby und ein klassisches Orchester mitgemacht und diese Klänge in Musik verpackt. Zu hören gibt es diese nebst schicker WebGL Visualisierung auf Icebergsongs.com oder hier auf Soundcloud.

Mitmachen kann übrigens jeder, die Sounds zum Download finden sich hier.

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„Gestartet ist das ganze Ende letzten Jahres zum Pariser Klimagipfel.
Wir zählen die Zeit, die sich Menschen diese Tracks anhören und präsentieren das beim Nach-Gipfeltreffen im Mai, verbunden mit der Aufforderung an die Politik, mindestens genau so viel Zeit für die Lösung der Klimakatastrophe zu verwenden.“

(Danke, Lorenz!)

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