Seit gestern eine ganz einfache Angelegenheit.
Lifehack des Tages.
Posted by ruthe.de on Mittwoch, 24. Februar 2016
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Zum Inhalt springenSeit gestern eine ganz einfache Angelegenheit.
Lifehack des Tages.
Posted by ruthe.de on Mittwoch, 24. Februar 2016
Wer dachte, die Sache mit Selfie Sticks sei so 2014, wird spätestens hiermit eines Besseren belehrt. Moises (Art404), John Yuyi und Tom Galle legen mit ihrem offensichtlich nicht ganz ernstgemeinten Projekt Macbook Selfie Stick nach und die Selfiestangengeschichte noch ein Stück weiter.
Jetzt noch einen Selfie Stick für Desktoprechner und das Game ist endgültig durchgespielt.

(Fotos: Projekt Macbook Selfie Stick, via Martin)

(Foto: Mattes)
Was ich nicht wusste: es gibt offenbar mindestens eine Blaulicht-App. Was ich auch nicht wusste: Menschen laden sich die runter. Und testen die in freier Wildbahn Städten. In München ist das jetzt alles auf einmal passiert. Plus: der seine App dort Testende hat mit dieser eine Zivilstreife aus dem Verkehr gezogen. Die fanden das nicht ganz so geil.
Ein KommentarDen echten Polizisten gestand der Mann, dass er mittels einer App auf seinem Mobiltelefon das Blaulicht erzeugen konnte und dieses unbedingt einmal ausprobieren wollte.
Nun erwartet den 30-Jährigen eine Anzeige wegen Amtsanmaßung.
Pegida-Anhänger sprechen Klartext
"Eindeutig direkte Demokratie, die hier abläuft."
Posted by DIE WELT on Dienstag, 23. Februar 2016
Die Welt ist nach den Geschehnissen von Clausitz und Bautzen mal zu den Pegida-Bürgern gefahren und hat nachgefragt, wie die das alles so finden. Einer meint, das Anzünden von nicht bewohnten Flüchtlingsheimen wäre „Eindeutig direkte Demokratie“. Vermutlich war er damals, als diese Thema im Unterricht war nicht ganz bei der Sache, oder hat etwas falsch verstanden. Auch bei den anderen, hier gezeigten, „Spaziergängern“ fehlt offenbar so was wie Empathiefähigkeit.
Derweil hat Pegida-Chef Lutz Bachmann angekündigt, die Mopo in Hamburg wegen Volksverhetzung verklagen zu wollen. Diese hatte ein Titelblatt gedruckt, auf dem das Bundesland Sachsen braun eingefärbt als „Der Schandfleck betitelt wurde“ bezeichnet wird. Lutz Bachmann gefällt das nicht.
Hier in Potsdam übergibt Pogida-Chef Christian Müller seinen Posten aktuell an eine Freundin. Er wurde letzte Woche nach insgesamt 170 Strafverfahren und schon diversen Bewährungs- und Gefängnisstrafen erneut wegen Körperverletzung zu einem Jahr Gefängnis verurteilt. Die Staatsanwaltschaft hat Berufung eingelegt und fordert ein höheres Strafmaß. Müller hat bisher all die Vorteile eines Rechtsstaates voll auszukosten gewusst – nun will er zeigen, dass er sich ändern kann und räumt seinen ohnehin überflüssigen Posten. Dennoch sind weiterhin mindestens drei Pogida-Demos angemeldet. Im härtesten Fall blühen Müller vier Jahre Gefängnis.
Frauke Petry hat währenddessen verlautbaren lassen, dass die Flüchtlinge in Clausnitz den Mob vorm Bus provoziert hätten und räumt ein, dass an der „Protestaktion“ auch Mitglieder ihrer Partei teilgenommen haben – eine Mitverantwortung der AfD für solche Vorfälle sieht sie – natürlich – nicht.
Unterirdisch wie eigentlich immer: Pegidistin Tatjana Festerling. Sie hat die Anfeindungen gegen Flüchtlinge in Clausnitz begrüßt. Das Verhalten des Mobs bezeichnete sie als „Mut der Bürger“.
Es wird alles nicht besser.
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Ein Journalist der „Nordsee-Zeitung“ ist heute Morgen zu einem Pressetermin der Polizei in Bremerhaven gefahren, um sich dort die neue Dienstwaffe der Beamten zu anzusehen. Dabei löste sich ein Schuss. Das Projektil durchschlug den Oberschenkel des Journalisten.
„Im Laufe des Gesprächs, bei dem der Mann gemeinsam mit zwei Polizisten anwesend war, löste sich laut „Nordsee-Zeitung“ ein Schuss aus der Pistole und traf den Mann in den Oberschenkel. Der Mann erlitt einen glatten Durchschuss.“
Ich kenn mich nicht aus, aber sollten die Dinger bei so einer Vorstellung nicht gesichert bzw. ungeladen sein und selbst dann nicht in Richtung eines Menschen gehalten werden? Ist ja wie in einem schlechten YouTube-Video aus den Staaten.
5 Kommentare
Das verdichtet sich alles aber sehr schnell: Der Bruder des Heimleiters, der ja AfD-Mitglied ist, war wohl Mitorganisator der „Proteste“ in Clausnitz. Man kommt aus dem Kotzen gar nicht mehr raus.
14 KommentareDie aggressiven Proteste gegen Asylbewerber am Donnerstag im sächsischen Clausnitz sind vom Bruder des Leiters der Flüchtlingsunterkunft mitorganisiert worden. Das haben Recherchen des MDR-Magazins „Exakt“ ergeben.
In einem Interview drückte Karsten H. gegenüber den „Exakt“-Reportern sein Bedauern über den Ablauf des Abends aus. Man habe nur eine ruhige Demonstration gewollt und zum Ausdruck bringen wollen, dass man nicht mit der Asylpolitik in Deutschland einverstanden sei. Dass die Situation so eskaliert sei, habe man nicht gewollt und nicht verhindern können.
Karlo Tobler ist heute Morgen gen Clausnitz gefahren und hat das von ihm Erlebte kurz aufgeschrieben. Nicht mehr – nicht weniger.
Heute morgen um halb zehn bin nach Clausnitz gefahren. Ich wollte mir gerne selber einer Bild machen und außerdem hatte…
Posted by Karlo Tobler on Sonntag, 21. Februar 2016
Ich muss gerade etwas schmunzeln: laut dieser Meldung hat Volkswagen im letzten Jahr 6,3 Millionen Autos aber auch 7,3 Millionen ihrer Currybockwürste verkauft. Volkswürste quasi.
2 KommentareIn 2015 the company sold a total of 7.3 million currywurst while only managing to offload 6.3 million cars. The cars, though, still brought in the larger profit. It is unclear whether sausage sales have outperformed car sales at the company in previous years.
(Arbroath)
In Zwickau fand heute ein sogenannter „Sternenmarsch“ statt, bei dem sich tausende Besorgte gegen eine Zukunft und gegen Menschen versammelten, die sie für sich so nicht haben wollen. Zwei junge Frauen, 16 und 17 Jahre alt, schrieben mit anderen vorher auf dem letztendlichen Versammlungsplatz, dem Hauptmark in Zwickau, mit bunter Kreide die Worte „Menschlichkeit, Zukunft, Offenheit, Toleranz, Respekt, Grundrechte, Nächstenliebe, Würde“ auf diesen Platz. Um zu zeigen, dass diese Werte von den „besorgten Bürgern“ mit Füßen getreten werden wenn die sich später dort versammeln.
Das ließen die Besorgten hingegen nicht zu, sie griffen zum Schrubber und wischten vor ihrem Auflauf alles eigenhändig weg. Im Netz bezeichneten sie die Aktion der Aktivisten als „Schmiererei“ und „Sachbeschädigung“. Eine Kreidemalerei, die so beim Ordnungsamt angemeldet und genehmigt war.
(Direktlink | Danke, Michael!)