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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Braun, digital, vernetzt: Der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz

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(Foto: Pixabay)

Interessante aktuelle Breitband-Sendung vom Deutschlandradio Kultur, die einen Blick auf Kommunikationsstrukturen von Nazis im Netz wirft: Braun, digital, vernetzt – Der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz. Philip Banse spricht mit Simone Rafael von Netz-gegen-Nazis, Felix M. Steiner vom Störungsmelder/Publikative.org und Hans Hütt, der als Autor und Berater tätig ist.

Weltnetz, Heimatseite, E-Brief – was lustig übersetzt klingt, ist wohldurchdacht, ernst gemeint und vor allem: mit braunem Gedankengut durchzogen. Rechtsradikale Webseiten, Foren und Netzwerke benutzen zwar oft ihre eigene Sprache, bleiben aber nicht der einzige Ort im Netz, an dem Nazis kommunizieren. In den weltweit alltäglich genutzten sozialen Netzwerken wie Facebook, Twitter, Pinterest & Co. tummeln sich ebenso viele Trolls wie tatsächliche Neonazis. Hier werden nicht nur schneller mehr Menschen und potentielle Gesinnungsgenossen erreicht, es wird auch eine öffentliche Plattform für analoge Aktivitätsplanung erschlossen. Rechte Aktivitäten in Social Networks stellen das viel beschworene Konzept von Counterspeech vor Schwierigkeiten – vor allem jetzt, wo Publikative.org, eine der wichtigsten Onlinestimmen gegen Nazis, eingestellt wird. Und in Zeiten, in denen fremdenfeindliche Hetze gegen Flüchtlinge und Anschläge auf Notunterkünfte zum erschreckenden Alltag gehören. Doch wie kommunizieren Nazis digital? Wo organisieren sie sich? Auf welche Art und Weise verbreiten sie ihre Botschaften? Das Neonaziportal Altermedia wurde jüngst verboten, doch der schwierige Kampf gegen Nazis im Netz dauert an.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/02/13/drk_20160213_1305_ea3980aa.mp3]
(Direktlink, via Netzpolitik)

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7 Tage Bürgerwehr: Wenn besorgte Bürger die Polizei ersetzen

Ich hatte das letzte Nacht gesehen und ziehe meinen Hut vor Frida Thurm und Hans Jakob Rausch. Ihrer Geduld und ihrer Gelassenheit wegen. Ansonsten mag ich das gar nicht weiter kommentieren, irgendwie spricht die Reportage gänzlich für sich selbst. Hier ein Interview mit den beiden Autoren.

„Diebstähle? Nicht mehr in Lawitz! In dem kleinen Ort in Brandenburg zieht sich Nacht für Nacht eine Gruppe Dorfbewohner Warnwesten an und geht auf Streife. Frida Thurm und Hans Jakob Rausch sind ‎7 Tage mitgelaufen. Wer sind die Fremden, vor denen sich die Bürger schützen? Ist die Streife Geisterjagd oder Ausdruck echter Bedrohung? Und ist das jetzt so eine rechte Bürgerwehr, die in Brandenburg immer wieder in der Kritik steht?“


(Direktlink, via reddit)

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Was passiert, wenn Polizisten prügeln

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(Foto: Wikimedia, CC BY 2.5)

Correctiv nimmt sich mal der aktuellen bekannten Zahlen von Polizeigewalt in Deutschland an. Diese, von denen viele immer glauben möchten, dass sie hier eigentlich kein Thema sein müssten. Stimmt nicht. Sagt nicht nur Amnesty International.

Wenn Polizisten über die Stränge schlagen, werden sie fast nie bestraft. Ihre Opfer dagegen werden systematisch von der Justiz verfolgt. Wir haben exklusiv die neuesten Zahlen zu Polizeiübergriffen und schildern zwei Fälle, in denen Bürger erst attackiert und dann angeklagt wurden.

Die taz sammelt in diesem Zuge ein paar besonders bedenkenswerte Fälle: Polizeigewalt in Deutschland – Mit dem Gesicht im Dreck.

Renter und Diabetiker

Trippler weigert sich. Sie sollten ihm stattdessen Blut abnehmen, dann würden sie sehen, dass er zuckerkrank sei. Es kommt zum Wortgefecht, in dessen Verlauf die beiden Polizisten den Rentner zu Boden reißen und ihn dort eine Viertelstunde lang fixieren. Trippler gerät in Panik. Er sagt den Beamten, er sei krank, er habe mehrere Bypässe. Das könne ja jeder behaupten, ist ihre Antwort.

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Spanischer Beamter macht unbemerkt sechs Jahre blau

Reading a book at the beach


(Foto: Simon Cocks, CC BY 2.0)

Vielleicht hätten wir uns doch alle für einen anderen Job entscheiden sollen. Keine Ahnung, ob das hier so oder so ähnlich passieren könnte, in Spanien allerdings hat es auch mindestens sechs Jahre gebraucht, um festzustellen, dass der mittlerweile schon in Rente stehende Beamte Joaquin G. ganze sechs Jahre nicht an seinem Arbeitsplatz erschienen ist. Bei vollem Gehalt wohlgemerkt.

Das ganze ist nun aufgeflogen, da der mittlerweile 69-jährige Staatsdiener eine Auszeichnung für 20 treue Dienstjahre erhalten sollte. Hihi.

Der Arbeitgeber zog vor Gericht. Und G. wurde zu einer Geldstrafe von 27.000 Euro verurteilt. Das entspricht etwa seinem Netto-Jahresgehalt.

[…]

G. sagt, er habe schon „ab und an“ im Büro vorbeigeschaut. Mittlerweile ist er in Rente. Vielleicht beschäftigt er sich nun auch legal den ganzen Tag mit dem Lesen philosophischer Schriften. Nach eigenen Aussagen hat er das nämlich in der Zeit getan, in der er eigentlich am Schreibtisch hätte sitzen sollen.

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Wie die deutschen Flüchtlinge wohl wären

Sean Patrick Neun hat vor ein paar Tagen darüber nachgedacht, wie es wohl wäre, wenn Deutsche in Massen auf der Flucht wären und auf Hilfe von anderen angewiesen wären. Ein ganz passender Denkanstoß.

Ich denke oft darüber nach, wie die deutschen Flüchtlinge wohl wären.
Brav sitzen sie da in den Unterkünften und halten…

Posted by Sean Patrick Neun on Donnerstag, 4. Februar 2016


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