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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Älterer Herr bringt Fundmunition samt Granaten in Müllsack zur Polizei – Polizei sperrt Dienstelle

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(Foto: Polizei, via WN)

Wir erinnern uns an Quentin, der Ende des letzten Jahres eine Weltkriegsbombe mit dem Moped zur Feuerwehr gebracht hat? Soviel Leichtigkeit im Umgang mit Fundmunition scheint offenbar nicht nur jungen Menschen gegeben, auch ältere können da durchaus mithalten. So in Aahaus im westlichen Münsterland, wo gestern ein 61-jähriger auf einer Polizeiwache ankam und einen blauen Müllsack mit Granaten und Munition auf den Wachtresen legte. Er fand das Zeug wohl bei Abrissarbeiten und meinte, dass dafür ja nun mal die Polizei zuständig sei.

Die Beamten wurden daraufhin (verständlicherweise) ein wenig nervös und sperrten erstmal den Laden ab.

Da dort die Gefährlichkeit des Fundes nicht eingeschätzt werden konnte, sicherten die Beamten den Fund mit Schutzwesten, sperrten den Wachbereich ab, informierten das Ordnungsamt in Legden und forderten den Kampfmittelräumdienst der Bezirksregierung Arnsberg an. Die Sprengstoffexperten aus Münster trafen um 13:50 Uhr ein und nahmen die scharfe Munition in ihre sichere Obhut.

Danach wurde die Sperrung des Wachbereichs aufgehoben und der Eingangsbereich wieder für den Publikumsverkehr geöffnet.

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(Foto: Polizei)

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Eine Wohnung in Berliner U-Bahnschacht entdeckt

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(Screenshot: Berliner Kurier)

In Berlin haben entweder irgendwelche Spaßvögel oder aber auch irgendeine Agentur eine Wohnung in einen U-Bahnschacht gebaut. Bei Wartungsarbeiten auf der Linie U9 entdeckten Mitarbeiter der BVG vor einigen Tagen eine komplett eingerichtete Wohnung. Tapeziert wurde nur mäßig gut, aber es gab ein gemachtes Bett, einen Fernseher, einen Sessel und auch eine Ballonlampe, die funktionierte. Alles, was man in einem Untergrundeinzimmerappartement halt so braucht. Strom wurde von einer nahegelegenen U-Bahnstation gezockt. Nur angetroffen wurde dort keiner.

Wie genau das Zeug da runter kam, ist nicht ganz klar. Die BVG vermutet Verbindungen zur Sprayerszene. Andere glauben an einen PR-Stunt von irgendwem. Sollte es ein solcher sein, dürfte sich das in den nächsten Tagen klarstellen. Allerdings gab es eine ganz ähnliche Aktion vor ein paar Jahren schon mal in Wien. Dort waren Künstler für die Wohnung in der U-Bahn verantwortlich. Nach drei Tagen und hat die BVG die Bude geräumt. Angetroffen wurde in dieser Zeit niemand.
(via Mathias)

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Aktivisten nehmen eventuelle Domains „besorgter Bürgerinitiativen“ in Beschlag

Das Neue Deutschland hat sich mit www.buergerbuendnisdeutschland.de und www.bürgerbündnis-deutschland.de Domains gesichert, die eventuell für „besorgte Bürgerinitiativen“ in Frage kämen und von diesen aus auf ihre Zeitung verlinkt.

Internetaktivisten aus dem Havelland haben den Asyl-Gegnern ein Schnippchen geschlagen: Zwei vermeintliche Bürgerbündnis-Seiten sind seit Dienstag um 12 Uhr auf die linke Tageszeitung „Neues Deutschland“ umgeleitet. Wer hinter der Aktion steckt, ist auch schon klar: Die „Freunde der toten Kinder“, ein Zusammenschluss von Künstlern.

Anmelder der beiden Internetseiten ist die Tageszeitung selber. „Wir wollen damit bezwecken, dass über diese Seiten keine Inhalte verbreitet werden, die sich in Anti-Flüchtlingskampagnen einreihen“, sagt Olaf Koppe, . Da sei es eine sinnvolle Aktion, auf eine solche Internetdomain ein Dossier über Rechtsextremismus zu setzen.

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Trailer für eine Doku, die originale Videos von Geflüchteten zeigt: #MyEscape

Der WDR zeigt Morgen um 22:55 Uhr eine Dokumentation, die zum Teil auf Filmmaterial basiert, das Geflüchtete während ihrer Odysseen mit ihren Smartphones aufgezeichnet haben. Berührend ist alleine der Trailer schon, die Doku selber könnte beeindruckend sein, zumal sie einen Blick auf die Erlebniswelten von Flüchtlingen haben dürfte, den so bisher nur die allerwenigsten Menschen gesehen haben dürften.

Für viele Flüchtlinge ist das Mobiltelefon ein unverzichtbares Mittel zur Organisation ihrer Flucht. Gleichzeitig transportieren sie damit Erinnerungen an das Zurückgelassene und einige dokumentieren damit auch die Fluchtstationen.

In den sozialen Netzwerken kursieren zahllose Clips, die nicht über sondern von der Flucht nach Deutschland erzählen, nicht aus sicherem Abstand, sondern aus unmittelbarer Nähe. Der Dokumentarfilm #myescape hat solche Fluchtgeschichten gesammelt: Die (Handy-)Videos der Flüchtlinge erzählen von ihrer Heimat, von ihrem Abschied, den verschiedenen Stationen der Flucht, der Ankunft in Deutschland und schließlich den ersten Eindrücken hier. Die Flüchtlinge kommentieren ihr Filmmaterial in ausführlichen Interviews. So entsteht ein eindrückliches Bild aus nächster Nähe, von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen und sich auf den Weg machen – auf der Suche nach Sicherheit.
(Berlin Producers)


(Direktlink)

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Reportage: Integration im Oderbruch – Die neuen Kinder von Golzow

Hörenswerte Reportage aus Golzow im Oderbruch, welches durch die längste Dokumentar-Film-Reihe der Welt bekannt sein dürfte: Die Kinder von Golzow.

In Golzow sollte im letzten Jahr die Grundschule geschlossen werden – zuwenig Kinder. Dann zogen zwei syrische Familien mit ihren Kindern in den Ort, was dafür sorgte, dass die Schule geöffnet bleiben konnte. Ernst-Ludwig von Aster war für das Deutschlandradio dort und hat sich umgesehen. Die neuen Kinder von Golzow.

Wer kennt sie nicht. Die DDR-Langzeitdokumentation „Die Kinder von Golzow“. Ihre Grundschule in dem brandenburgischen 850-Seelen-Ort im Oderbruch ist vermutlich die bekannteste in Deutschland. 46 Jahre lange begleitete der Filmemacher Winfried Junge eine Generation Brandenburger. Von der Einschulung 1961 bis zum Jahr 2007. Bürgermeister Frank Schütz hätte diese Schule jetzt aber schließen müssen. Es lagen zu wenige Anmeldungen vor. Stirbt die Schule, dann stirbt auch das Dorf, befürchtete der Bürgermeister. Er fuhr darum ins nahgelegene Eisenhüttenstadt, in dem sich das Erstaufnahmelager für Flüchtlinge in Brandenburg befindet. Der Bürgermeister konnte zwei syrische Familien überzeugen, nach Golzow zu ziehen. Mit ihren sechs Kindern kann der Unterricht jetzt weitergehen und der kleine Ort macht vor, wie Integration auch auf dem Land gelingen kann.

[audio:http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2016/02/07/drk_20160207_1230_1ed06cc6.mp3]
(Direktlink)

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Gerüchte und deren Widerlegungen im Zusammenhang mit Geflüchteten auf einer Karte: Hoaxmap

Headerlog

Bei Hoaxmap werden ab sofort jene Gerüchte über angebliche Straftaten von Geflüchteten auf einer Karte gesammelt, die am Ende tatsächlich nichts weiter als Fehlinformationen waren und als solche auch belegt sind. Gutes Projekt, das sicher Zuarbeit gebrauchen kann.

Spätestens seit Mitte des vergangenen Jahres ist zu beobachten, dass zunehmend Gerüchte über Asylsuchende in die Welt gesetzt und viral verbreitet werden. Von gewilderten Schwänen und geschändeten Gräbern – hier werden sie gesammelt.

[…]

Die Hoaxmap ist aus dem Wunsch entstanden, eine Ordnung in die Vielzahl gestreuter Gerüchte zu bringen und die Dekonstruktion selbiger zu erleichtern. Sämtliche „Auflösungen“ sind etablierten Medien entnommen und verlinkt. Sofern kein Datum für den jeweiligen Vorfall aufgeführt ist, wurde das Datum des Artikels übernommen. In den wenigen Fällen, in denen kein konkreter Ort angegeben war, wurde die Hauptstadt des Landkreises bzw. Bundeslandes übernommen.

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