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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

GoPro-Aufnahmen von der Festnahme „El Chapos“

Letzte Woche wurde Drogenboss und Chef des Sinaloa-Kartells Joaquín „El Chapo“ Guzmán im mexikanischen Los Mochis verhaftet. Die ihn festnehmende Spezialeinheit filmte den Zugriff und stellte die Aufnahmen einem Fernsehsender zur Verfügung. Krasser Scheiß.

Es seien mehr Menschen in dem Haus gewesen als erwartet – und sie seien schwerer bewaffnet gewesen als erwartet, sagte ein Soldat, der am Einsatz beteiligt war, hinterher dem Sender Televisa. Die Rede ist von Maschinenpistolen und Panzerfäusten.

Die Soldaten sichern zunächst die Räume im Erdgeschoss und gehen dann weiter in den ersten Stock. Dabei habe ein Mann oben auf der Treppe versucht, mit einer Panzerfaust auf den Trupp zu schießen, sei aber nicht dazu gekommen, weil die Soldaten zuerst feuerten und er die Waffe fallen lassen musste.


(Direktlink, via Vice)

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Manchmal passt’s halt auch bei Facebook

Wir alle beschweren uns gerne über den Algorithmus, den Facebook laufen lässt, um unter Beiträgen irgendwie themenverwandte Beiträge anzuzeigen. Da landen dann schon mal AfD-Parteibeiträge unter Links, die ganz wunderbar die AfD bashen. Oder zu Anit-PeGiDa-Content wird das aktuelle Schwafel-Video von Lutze Bachmann angezeigt. Will man ja alles nicht sehen, so was.

Aber Facebook kann auch anders, wie ich heute feststellen konnte. Dort nämlich wurde mir dieser SpOn-Beitrag in der Timeline angezeigt: Riesige Methan-Mengen: Gasleck in L.A. – Kalifornien ruft Notstand aus.

Als (verdammt) passenden Link gab es dann darunter dieses altbekannte Video.


(Direktlink)

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Nach Helene-Fischer-Party: Frau geht auf Polizisten los

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Jetzt ist es offiziell: wenn Rammstein, Korn, Slipknot und wer-weiß-ich-noch-nicht-alles unsere Kinder und die Jugend verrohen, verroht Helene Fischer die Erwachsenen.

Beispiel: in Hennigsdorf (Oberhavel) wurde letzte Nacht eine ordentliche Helene-Fischer-Sause gefeiert. Die Musik lief (sehr laut) bis morgens um 02:00 Uhr. Erst dann riefen die wahrlich geplagten und offenbar doch sehr leidensfähigen Nachbarn (Wer bitte hält das so lange aus?!) die Polizei, die dann auch alsbald eintreffen sollte. Auf das vorherige Klopfen der leidgeplagten Nachbarn reagierten die Verursacher des Lärms nicht.

„Beim Eintreffen der Beamten wurde die Wohnungsinhaberin mehrfach aufgefordert, die Musik leiser zu stellen. Dieser Aufforderung kam sie nicht nach, so dass die Beamten die Wohnung betreten und selbst die Musik leiser stellen mussten. Als sie die Wohnung verlassen hatten, drehte die 50-Jährige die Musik unmittelbar wieder lauter und versuchte, die noch offene Wohnungstür zu schließen.

Als ein Polizist versuchte, dies zu verhindern, ergriff die 50-Jährige ihn auch noch am Kragen und versuchte, ihn gewaltsam aus der Tür zu ziehen.“

Daraufhin wurde die betrunkene Dame in Gewahrsam genommen und nach der Messung von 1,16 Promille in die Ausnüchterung geschickt.

Helene Fischer ist somit offiziell gesellschaftsgefährdend und führt zu auf­rüh­re­rischem Verhalten, wogegen grundsätzlich ja erstmal nichts spricht. Aber doch bitte nicht mit diesem Sound!

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Petas Klage für Copyright auf Tier-Selfies vorerst abgewiesen

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Im September letzten Jahres erhob die Tierschutzorganisation Peta Klage vor einem US-Gericht, um ein Copyright für Tiere einzufordern, die sich, aus welchem Grunde auch immer, selber fotografiert haben. Dabei ging es konkret um das Selfie des sechsjährigen Makaken Narutos, das mittlerweile jeder kennen dürfte.

„Die Tierschutzorganisation Peta hat gemeinsam mit Antje Engelhardt vom Deutschen Primatenzentrum bei einem Bundesgericht in San Francisco Klage im Namen des Affen eingereicht. Naruto von der indonesischen Insel Sulawesi müsse zum „Urheber und Eigentümer seines Fotos“ erklärt werden, heißt es darin. Das Urheberrechtsgesetz in den USA verbiete einem Tier nicht das Copyright, „und da Naruto das Foto gemacht hat, gehört ihm das Copyright, wie es jedem Menschen gehören würde“. Die Tierschützer wollen sämtliche Einnahmen durch das Foto verwalten und dem Tier zugutekommen lassen.“

Die Klage wurde nun von einem US-Bundesrichter vorerst abgewiesen. „Denn ob ein Affe Urheberschutz bekommen kann, müssten der Präsident und der US-Kongress entscheiden, sagte der zuständige Richter.“

Erledigt ist die Angelegenheit damit nicht, Der US-Richter deutete an, dass er eine ausgebesserte Klage von Peta wieder zulassen würde, Peta will das annehmen.

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Bildkorrektur – Bilder gegen Bürgerängste

Ich bin mittlerweile ein wenig von der Hoffnung abgekommen, man könnte Vorurteilen mit Fakten begegnen, um sie dadurch zu entkräften. Manche wollen ihre Vorurteile halt einfach gar nicht aufgeben. Aber einen Versuch ist es immer noch wert. Ein solcher ist das Tumblr Bildkorrektur – Bilder gegen Bürgerängste, auf dem sich 15 Zeichner und Illustratoren zusammengetan haben, um eben verkannte Bilder zu korrigieren. Mit der Hilfe von illustrieren Fakten.

Angst ist ein schlechter Ratgeber. Unsere Vorsätze für 2016: Weniger Angst haben – mehr Wissen. Eine Gruppe bekannter deutscher Zeichner hat sich zusammen getan, um die Top15 der Besorgten-Bürger-Ängste zu illustrieren – und mit Fakten zu entkräften… Die bunte Seite der Macht sind: Aike Arndt, Tim Dinter, FÖRM, Hamed Eshrat, Serafine Frey, Matthias Gubig, Jens Harder, Jim Avignon, Alex Jordan, Alexandra Klobouk, Sebastian Lörscher, Mawil, Moritz Stetter, Henning Wagenbreth, Barbara Yelin und Felix Denk (Journalist, Text und Recherche).

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(Bilder: Bildkorrektur, CC BY-NC-ND 2.0 DE, via René)

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Miet-Map Berlin

Als ich vor 20 Jahren aus der Pampa nach Schöneberg gezogen bin, haben wir am Walter-Schreiber-Platz für eine runtergekommene Zwei-Zimmer-Altbaubude mit 65 m² 700,00 DM kalt bezahlt. Als wir nach ein paar Jahren wieder weg sind, war die Wohnung nur unwesentlich teurer und wir sind in eine 100 m² Butze in Teltow Stadt gezogen. Für 1000,00 DM, kalt. Ich habe damals gesagt, dass ich nie mehr als 1000,00 DM für eine Mietwohnung ausgeben würde. Darüber muss ich heute doch sehr lachen.

Hier ein Überblick über die durchschnittliche Kaltmiete für eine Zwei-Zimmer-Wohnung mit 70 m² in Berlin. (Quelle auf Facebook)

Und ja, ich weiß, dass es woanders nicht besser oder gar noch schlechter aussieht. Aber ich habe halt nie woanders nach Wohnungen gesucht.

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Große Mao Zedong-Statue ist groß

In einem Dorf im Osten Chinas haben sie eine 37 Meter hohe, goldene Statue von Mao Zedong zwischen ein paar Felder gebaut. Kosten dafür: $460.000. Erinnert ein wenig an einem Simpson.

The statue towers some 37 metres (121 feet) over empty fields in the central province of Henan and shows the man who ruled China with an iron grip for nearly three decades seated in thoughtful repose, his hands crossed.

Für was und wen auch immer das gut sein soll…

Monster statue of Chairman Mao Zedong under construction in China's Henan province, reportedly 36.6 metres high u.afp.com/ZdjV

Posted by AFP News Agency on Dienstag, 5. Januar 2016


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