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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

ESC-Vorentscheid offenbar ohne die Kassierer

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Laut der Berliner Morgenpost ist eine Liste im Netz, die die zehn Bands aufzeigt, die Ende Januar am ESC-Vorentscheid teilnehmen sollen. Nicht dabei: Die Kassierer. Offenbar hat man beim NDR die Band und ihren eingereichten Song ignoriert. Diese Banausen da beim NDR. Wölfi nimmt’s gelassen, wie die Ruhrbarone schreiben.

„Noch ist es wohl eher eine Liste, die im Netz kursiert. Wundern würde es mich aber nicht, die machen beim NDR sogar Tatort-Folgen mit Til Schweiger. Aber mal im Ernst, ich hab es gerade gesehen und werde es mit den anderen aus der Band besprechen. Sicher scheint derzeit nur zu sein, dass wir unser Lied, solange wir es nicht veröffentlichen ja jedes Jahr wieder einreichen können.“

Schade.

Mit dabei im ESC-Vorentscheid nach bisher nicht bestätigten Angaben hingegen sind: Mia, BOY, Olli Schulz, AnnenMayKantereit, Benne, Joris, Namika, Cäthe
Wilhelm tell me, Malky, Miu und Sara Hartmann. Naja.

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Til Schweiger ist der Größte!!!!

Gestern lief der zweite Teil des aktuellen Schweiger Tatorts. Es ging viel um Bäng Bäng und um auf die Fresse. Einige der Zuschauer und auch die der schreibend kritisieren Zunft fanden diesen Tatort jetzt nicht ganz so pralle, was der Schweiger Til zum Anlass nahm, sich bei Facebook mal richtig über die Nichtswissenden auszukotzen. Die haben ja eh alle keine Ahnung, nicht so wie er, der Schweiger Til.

Christian Alvart- was hast du gemacht?! Ich sage , du hast ein Stueck deutsche Fernsehgeschichte geschaffen!…

Posted by Til Schweiger on Sonntag, 3. Januar 2016

Da war doch wieder Alkohol im Spiel!

Jedenfalls schrieb Paul Wrusch für die taz heute folgende Antwort auf die Statusmeldung des Schweiger Tils. Und die ist super.

Wir erblassen vor Neid angesichts dieser außergewöhnlichen Leistung. Denn so viel Virilität bringt niemand sonst. Die kriegen das einfach nicht hin, „weil sie schwach und klein sind!“. Als einer, der es besser weiß, der vom Fach ist, sage ich jetzt all den Kleingeistern: dein Facebook-Post ist einer der bahnbrechendster seiner Art!!! Zu Recht bist du unendlich stolz auf dich. Du bist der Größte!!!! Deine Arbeit – ob auf der Leinwand oder im Internet – ist unglaublich stark!!!! Ich bin meeega stolz auf dich!!!!

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Eine Kaufhalle in Moskau, 1990

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Ich will das nicht werten, sondern nur fürs Protokoll hier mit drin haben. Auch weil es ein wenig an meinen DIA-Fund der DDR-Kaufhallen in den frühen 90ern erinnert. Außerdem mag ich das GIF. Sehr.

I’m not sure when this was filmed.. I visited Russia several time on productions. Coming from LA LA Land (USA) I was amazed by the condition of the country… The people are some of the most hard working, industrious, talented you will ever find. But they are in a system where you’re not reward for your hard work… I hope it’s much better now!


(Direktlink, via reddit)

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Das „Gruntgesets“, neuinterpretiert durch die Kommentarspalten im Internet

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Gregor Weichbrodt hat das Grundgesetz mit einem Algorithmus in die Sprache übersetzt, die viele der Pegida-Tröten, Besorgten und andere Patrioten bei ihren virtuelle Grabenkämpfen in den Kommentarspalten so nutzen. Wer mal aus Versehen in jenen Spalten gelandet ist, weiß, dass das mitunter schmerzhaft sein kann. Gerade für die deutsche Sprache. So entstand jetzt das „Gruntgesets“ in der Sprache eben jener, die es mit der selbigen mitunter nicht ganz so genau nehmen. Selbstredend komplett in Capslock!!!!

In „Gruntgesets“ wurde der Verfassungstext für die Bundesrepublik Deutschland neu geschrieben. Grundlage für die Bearbeitung war ein Schriftbild, das sich in Sozialen Netzwerken und Kommentarspalten im Internet wiederfinden lässt: aus dem Affekt niedergeschriebene, hasserfüllte Texte in Großbuchstaben, missglückter Rechtschreibung und überdeutlicher Interpunktion.

Während die Verfassung der Bundesrepublik Deutschland das Ergebnis langer, diskursiver Kämpfe ist, scheint der Diskurs im Internet an seine Grenzen gelangt. Hier kann jeder schreiben und sich für seine rechtsnationalen Ausflüchte auf höhere Werte berufen, wie Patriotismus (Pegida) oder sogar auf das Grundgesetz selbst (Artikel 5: Freiheit der Meinung, Kunst und Wissenschaft – oder: „Das wird man ja wohl noch sagen dürfen“).

Ich mache mich ungern über Schreibfehler anderer lustig, finde diese Arbeit allerdings dennoch sehenswert. Hier als pdf.
(via René)

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Brandenburger Verwaltungen bekommen Handbuch für den Umgang mit „Reichsbürgern“

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(Gerade abgelaufen: ein vermeintlicher Ausweis des Deutschen Reiches)

Verwaltungen scheinen aktuell nicht einfach mehr nur genervt von den reichsbürgerlichen Knetbirnen, diese führen offenbar auch zu Problemen in Verwaltungsabläufen. Das Land Brandenburg sah sich deshalb wohl dazu verpflichtet, ein Handbuch für den Umgang mit diesen Menschen in Verwaltungen zur Verfügung zu stellen. Herausgegeben wurde das Handbuch „Reichsbürger“ (hier als pdf beim Verfassungsschutz ?) vom Brandenburgischen Institut für Gemeinwesen.

Kommunen, Landkreise und Finanzbehörden beklagten zunehmend, dass sie Einschüchterungsversuchen und Übergriffen ausgesetzt seien, betonte Verfassungschef Carlo Weber am Sonntag in einer Mitteilung. Auch ideologische Überschneidungen zwischen Reichsbürgern und Rechtsextremisten würden gesehen.

[…]

Vor allem Mitarbeiter in der Finanzverwaltung haben häufig (unangenehmen) Kontakt mit ’Reichsbürgern. Klar, ’Reichsbürger’ wollen keine Steuern an ein Land [die Bundesrepublik] zahlen, das in ihren Augen gar nicht existiert. Anders sieht es dagegen aus, wenn sie Leistungen nach dem Sozialgesetzbuch empfangen.

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Vor der Tür einer Comicmesse in Japan, timelapsed

Video schon von 2012, aber dennoch: Das nenne ich Türmanagement.

Comiket which is the world’s largest self publishing comic book fair that is held twice a year in Tokyo.

The Convention draws crowds over 500,000 attendees and they use strict crowd control to easily manage the amount of people that attend.

The footage, which was compiled from photographs taken at intervals of 5 seconds, was filmed on the last day of Comiket from around 1:30 AM to 2:30 PM from the balcony of the nearby Washington Hotel.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Amazon spendet seine Einnahmen der „Pegida-Hymne“ an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Flüchtlingen

Nicht, dass man diesen Mumpitz der Pegidatröten jetzt deshalb kaufen sollte. Auch nicht, dass Amazon deshalb jetzt der geilste Laden des ganzen Planeten wäre, aber ein gelungener Move ist das allemal.

Amazon hilft
Die Erlöse von Amazon aus dem Verkauf dieses Songs gehen an eine gemeinnützige Organisation zur Unterstützung von Flüchtlingen.

Bildschirmfoto 2015-12-30 um 17.41.53


(via Sleaze)

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