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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

„Wenn man Ihre Facebook-Seite liest, dann sind Sie eine islamfeindliche, rassistische Verschwörungsparanoikerin.“ – Ein Interview

Die Österreichische Nationalratsabgeordnete Susanne Winter ist schon mehrfach durch antisemitische, verschwörungstheoretische und gegen den Islam hetzende Äußerungen aufgefallen. Das ging soweit, dass das selbst der FPÖ, ihrer Partei, zuviel wurde, die sie vor ein paar Tagen aus der Partei ausschloss. Dennoch bleibt sie im österreichischen Parlament. Der Zeit im Bild Moderator Armin Wolf versteht das nicht und fragt mal nach: „Wenn man Ihre Facebook-Seite liest, dann sind Sie eine islamfeindliche, rassistische Verschwörungsparanoikerin. Was haben Sie im österreichischen Parlament verloren?“

Derartige Interviews würde ich mir im hiesigen TV ja mal mit Tüpen wie Höcke wünschen.


(Direktlink, via Schlaflos in Seattle )

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Für die russische Autoindustrie: Russischer Musiker verbrennt seinen BMW

Der Russe Stanislav Baretsky ist Musiker, der gerne die Skandalnudel zu mimen scheint. Während seiner Auftritte zerdeppert er schon mal Getränkedosen auf seinem Schädel, bevor er diese dann mit den Zähnen zerreisst. Hin und wieder boxt der Mann sich auch auf der Bühne oder geht irgendwelche Prominenten in TV-Shows an. Überhaupt ist mir sein martialisches, schlimm prolliges Auftreten alles andere als sympathisch. So scheint seine Liebe zu seiner Nation so weit zu gehen, dass er schon mal seinen BMW abfackelt. „Für die russische Autoindustrie“, wie geschrieben wird. Leider reicht mein Russisch nicht aus, das von ihm Gesagte wirklich verstehen zu können – vielleicht ist jemand so lieb und übersetzt das schnell in den Kommentaren.

Der BMW war nicht ganz das neuste Model. Vielleicht war die anstehende Reparatur der Kiste einfach teurer als ein paar Liter Benzin – man kennt das.

Baretsky jedenfalls fährt dann jetzt wohl Lada. Nebenbei hat er sich fast noch für den Darwin-Award 2015 nominiert, wie das obige GIF schön illustriert.


(Direktlink, via Julia Smirnova)

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Keine Werbung und so: macht doch, was Ihr wollt

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(Grafik: Amada44, Public Domain)

Ich war kurz davor, mir einen längeren Text ins Blog zu kleben, warum ich die aktuelle AdBlockerDebatte total albern finde, fand es dann aber total albern, darüber ausführlicher zu schreiben. Aber ich finde auch „Keine Werbung!!!“-Aufkleber an Briefkästen total albern, weshalb ich einen solchen nie am Kasten hatte und weshalb ich womöglich auch bis heute keinen AdBlocker installiert habe.

Macht doch einfach, was ihr wollt. Blockt Werbung weg, wenn euch danach ist, und von mir aus begründet das mit dem Blocken von Malware. Oder lasst es bleiben. Das Netz gibt diese selbst zu treffende Entscheidung noch her und ich mag, dass dem so ist. Fertig. Und wer bin ich denn schon, da irgendwem irgendwelche Vorgaben machen zu wollen?

Und RSS kann immer noch vieles ohne Werbung. Trotz irgendwelcher Tools. Aber das nur am Rande.

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„Pfefferspray – die schärfste Chilisauce der Welt“ findet die Polizei NRW

Die Polizei NRW versucht, Nachwuchs zu ködern und irgendwie die dort vorhandenen Karrierechancen zu vermitteln. Und sie haben auch dieses Facebook, woraufhin wohl jemand dachte, „Lass uns mal was Neues machen. Was Visuelles vielleicht. Und mit bisschen Text drüber – das läuft bei allen anderen ja auch gut.“ So wurde dort jetzt aus Pfefferspray die schärfste Chilisauce der Welt, aber dann nur ein bisschen im übertragenen Sinne nur. Und wenn die Augen dann doch mal tränen, helfen die Beamten natürlich auch gleich beim Auswaschen, wie der Begleittext zu vermitteln versucht. Und so.

Hätten Sie es gewusst?

„Heute in den Short Facts Polizei: Pfefferspray – die vermutlich schärfste Chilisauce der Welt!
Das sollte man jetzt wirklich nicht wörtlich nehmen, aber rein theoretisch ist das Pfefferspray der Polizei NRW „lebensmittelverträglich“. Der Wirkstoff, Oleoresin Capsicum, ist nämlich ein 100-prozentig natürliches Chiliextrakt. Allerdings ist die Konzentration so hoch, dass danach kein Essen mehr schmecken würde! Zum Vergleich: Eine Habanero-Chilischote hat in der Regel zwischen 200.000 und 350.000 Scoville-Einheiten. Das Oleoresin Capsicum liegt, je nach Hersteller, bei 2.000.000 bis zu 5.500.000 Scoville-Einheiten.
Wenn der Wirkstoff z. B. auf die Bindehäute der Augen trifft, führt das zu einem sofortigen Lidschluss und heftigem Tränenfluss. Fast jedes Lebewesen reagiert auf das Chiliextrakt. Die Polizei kümmert sich nach dem Einsatz von Pfefferspray um eine umgehende Erstversorgung. Dazu werden die Augen schnellstmöglich mit Wasser ausgespült, so dass die Wirkung nach 5 bis 10 Minuten nachlässt. Es gibt keine gesundheitlichen Bedenken oder Nebenwirkungen.
Das Pfefferspray wird bei der Polizei NRW als Hilfsmittel der körperlichen Gewalt eingesetzt. Jedoch gibt es vorher noch genügend deeskalierende Möglichkeiten, einen Konflikt zu lösen. Trotzdem ist es traurig, dass manche Angriffe auf Polizeibeamte nur durch den Einsatz von Pfefferspray gestoppt werden können!“

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(via Reinboth)

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