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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Homöopathische Pillen aus der Berliner Mauer

Es gibt ja so einige an homöopathischen Angeboten, dieses hier allerdings ist trotz alle dem ein sehr spezielles. Homöopathische Pillen, die wohl aus Resten der Berliner Mauer hergestellt wurden. Für oder gegen was die sein sollen, erschließt sich mir nicht so ganz. Link lass ich mal weg.

(via René)

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„Smombie“ Jugendwort des Jahres

Bildschirmfoto 2015-11-13 um 13.34.49

Nachdem der „Alpha-Kevin“ so ziemlich alles anführte und dann ob persönlicher Befindlichkeiten einiger Kevins aus dem Wettbewerb genommen wurde, hat der Langenscheidt-Verlag nun „Smombie“ zum Jugendwort des Jahres gewählt. Eine Zusammensetzung aus „Smartphone“ und „Zombie“. Dieser Begriff ist mir im Jugendbereich weit weniger geläufig als „Alpha-Kevin“.

In einer Online-Abstimmung hatte das Verb „merkeln“ vorn gelegen, das so viel bedeutet wie „nichts tun, keine Entscheidung treffen, keine Äußerung von sich geben“. Über die Neuschöpfungen konnte im Online-Voting abgestimmt werden. Die Jury fällte aber letztlich die Entscheidung, welches Wort gewann.

Zu den nominierten Wörtern für das Jugendwort 2015 gehörten auch „Discopumper“ (jemand, der nur trainiert, um im Klub gut auszusehen), „Dia Bolo“ (hässliches Selfie), „Maulpesto“ (übler Mundgeruch) und „bambus“ (cool, krass).
(SpOn)

Gewählt wurde letztlich aus diesen 10 Favoriten:

merkeln
rumoxidieren
Earthporn
Smombie
bambus
Tinderella
Discopumper
Swaggetarier
Augentinnitus
shippen

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Wie Gullideckel für New York in Indien gemacht werden

Globalisierung und so. Zweifelhaft ein bisschen auch, natürlich. Ein kurzer Film von Natasha Raheja über die Gullideckel New Yorks, die in Indien von Hand und Fuß gemacht werden.

Cast in India raises questions around the disparate conditions that shape the geographies of production and consumption of everyday urban objects. Amidst this, I hope viewers recognize the dignity and skill of the foundry workers. The film also makes me think about how the mobility of workers compares to the mobility of the goods that they make. Enlivening the objects around us, the film also points to questions around the entrenched structures and conventions that obscure people and relations from our purview.


(Direktlink, via Laughing Squid)

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ZAPP hat AfD-Demonstranten in Hamburg gefragt, was sie von den etablierten Medien halten

Harter Stoff. Aber soll mal keiner sagen, dass keiner mit ihnen reden wollen würde. Wenn es nach den Demo-Verantwortlichen geht, allerdings, soll mit ihnen gar keiner reden. Hut ab für die Sachlichkeit und die Geduld des ZAPP-Reporters.

ZAPP hat AfD-Demonstranten in Hamburg gefragt, was sie von den etablierten Medien halten. Offensichtlich nicht viel. Es gab heftige Kritik. Das Wort Lügenpresse fiel oft.


(Direktlink)

Passend dazu und äußerst lesenswert: Sascha Lobo über Kommentare im Netz – Immer her mit der Nazikeule.

Der Begriff Nazikeule ist das Arschgeweih der Rechtspopulisten. Wer Nazikeule sagt, der glaubt, für seine geäußerte Meinung zu Unrecht als Nazi bezeichnet zu werden. Es handelt sich aber um eine sehr interessante Schutzpose, weil bei ihrer Verwendung zwei wesentliche Aussagen mitklingen.

[…]

Meine These ist, dass die zugegeben auch vorhandene Gefahr der Abnutzung oder vorschnellen Verwendung geringer ist als der Nutzen der Nazikeule. So lange Leute Nazikeule sagen, wollen sie keine Nazis sein. Der erste und wichtigste Schritt in das Gespräch, das die Besonnenen zu Recht fordern – ist also, deutlich zu machen, wo die Grenze verläuft zwischen legitimer Meinung und Nazi. Und zum Ziehen dieser Linie eignet sich die Nazikeule vortrefflich. Preist die Schönheit der Nazikeule!

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Das Potsdamer Stadtschloss, der Brandenburgische Landtag, darf morgen mit Steinen beworfen werden

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(Foto: Neues Palais, Potsdam, Ronile, Public Domain)

Also mit Styropor-Steinen. In Gedenken an den Radikaldemokraten und Revolutionär Max Dortu. Die linksalternative Wählergruppe die Andere will damit „an Ereignisse aus dem November 1848 erinnern, als im benachbarten Berlin gerade die Reste der sogenannten März-Revolution niedergeschlagen wurden und in Potsdam unter Führung des später hingerichteten Max Dortu wütende Bürger Steine gegen das preußische Stadtschloss warfen.“

Die Polizei hatte dieses Vorhaben erst untersagt, „unter anderem mit dem Argument, dass selbst Styropor-Steine, geworfen mit „ausreichend Kraft“, für Kopfverletzungen sorgen könnten.“ Ein Richter hat diese Entscheidung jetzt kassiert und so kann morgen jeder Steine auf das lange und zu recht diskutierte Stadtschloss werfen. Wollte ich schon immer mal, muss allerdings arbeiten.
(Danke, Profemo!)

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85-jährige Seniorin in Österreich zerschnippelt 950.000 Euro

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(Foto: Images Money, CC BY 2.0)

In einer Seniorenresidenz in Niederösterreich hat eine 85-jährige Bewohnerin knapp eine Million Euro zerschnitten und auf ihrem Bett angehäuft.

Nur fünf Tage nachdem die 85-jährige Pensionistin als erster Gast die neue und äußerst schmucke Seniorenresidenz bezogen hatte, schied die Frau vergangene Woche völlig überraschend aus ihrem Leben.

Bei der Öffnung ihres Zimmers staunten die Verantwortlichen des Hauses nicht schlecht. Auf dem Bett lag ein stattlicher Haufen an 500- und 100-Euro-Scheinen. Allerdings waren die Banknoten fein säuberlich zerschnitten worden.

Vermutlich tat sie das, um den Erben das Geld streitig zu machen, lautet eine Theorie der Polizei. Genutzt hat das wenig, die Erben werden wohl trotzdem an das Geld kommen.

„Wenn Erben nur noch Geld-Schnipsel vorfinden und die Herkunft des Geldes nachvollziehbar ist, dann kann es von uns selbstverständlich zur Gänze ersetzt werden.“

(via reddit)

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