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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Wenn zwei junge Männer Hand in Hand in Moskau spazieren gehen

Die Jungs von ChebuRussiaTV, die hin und wieder mal sehenswerte soziale Experimente für ihren YouTube-Account machen, sind für dieses Video hier einfach mal Hand in Hand in Moskau spazieren gegangen. Die beiden laufen also als vermeintlich schwules Pärchen einfach nur so durch die Stadt. Was ihnen dabei an verbalem Dreck entgegen gebracht wird, ist schon für den Zuschauer nur schwer auszuhalten. Wie es ihnen dabei geht, lässt sich wahrscheinlich nicht mal erahnen. Aber es bleibt nicht beim Verbalen – manch einer wird sofort handgreiflich. Arschlöcher allerorten.

Ich weiß jetzt nicht, ob es in Städten wie Berlin, München, Rostock, Hamburg, Leipzig oder Köln anders läuft, hoffe das aber. Sehr gar.


(Direktlink, via Dangerous Minds)

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Mit Flüchtlingen im Gespräch: Von Syrien nach Deutschland

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Die taz und Deutschlandradio Kultur machen heute den gemeinsamen Thementag „Das Mittelmeer – Sehnsuchtsort und Flüchtlingsfalle“. Alle Beiträge dazu finden Sie auch auf der taz-Themenseite.

Ein aufschlussreicher Beitrag kommt von Sabine Adler, die sich mit dem syrischen Paar Razan Skeif und Wael Sabia getroffen und mit ihnen über ihre Flucht aus Syrien gesprochen hat: Von Syrien nach Deutschland. Hier auch zum Lesen und Anhören in einem Pageflow.

„Bis zum nächsten Tag tuckerte das erste kleine Boot noch mehrmals zur Küste und zurück, um weitere Flüchtlinge zu holen und an Bord zu nehmen. An Ende waren wir ungefähr 270 Personen auf diesem 18-Meter-Kahn. Es war sehr, sehr eng. Wir konnten uns kaum bewegen. Also, vor mir, neben mir, hinter mir, überall waren Leute. Ich konnte meinen Platz nicht mehr wechseln.

Dann ging es los Richtung Italien. Wir haben am Tag ein halbes Glas Wasser bekommen und fünf bis sieben Datteln. Das war alles. Wir sollten keine Bedürfnisse mehr zu verrichten haben. Doch viele haben sich die gesamten zwölf Tage auf hoher See lang übergeben, egal, was sie gegessen haben. Andere waren bewusstlos. Einmal gab einen starken Sturm und ich dachte, jetzt ertrinken wir. Es ist vorbei. Jetzt werden wir sterben.“

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Spreadshirt mag keine Pegida Shirts drucken

Klare Absage von Spreadshirt an eine junge Frau, die sich dort „I ♥ Pegida“ auf ein Shirt drucken lassen wollte.

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(via No Legida)

Leider aber ist Spreadshirt bei anderen Motiven nicht ganz so konsequent.

So druckt und verkauft Spreadshirt eine Kollektion von Konmo.de, was für Konservative Mode stehen soll. Manche der dort angebotenen Motive sind eher peinlicher Natur. Prominenter Werbepartner und mehrfaches Linkziel bei Konmo.de: der rechtskonservative Kopp Verlag, der sich mit seinen Veröffentlichungen im Bereich der rechten Esoterik, der Pseudowissenschaft und der Verschwörungstheorien bewegt.

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Was Markus Söder (CSU) sich in der Flüchtlingspolitik so vorstellt

Markus Söder, Bayerischer Staatsminister der Finanzen, hat sich vorgestern auf Twitter ein wenig in der Rhetorik versucht, die wohl jene einsammeln soll, die ihr Kreuz gerne so weit wie möglich rechts machen. Ganz in Tradition von Franz Josef Strauß, der einst von sich gab: „Rechts von der CSU darf es keine demokratisch legitimierte Partei geben!“ In Zeiten von NPD und AfD nicht ganz so einfach, da muss man schon mal das Wirtshaus-Vokabular vom Stammtisch auch auf Twitter bringen.

So einfach macht der Mann sich das. Man könnte fast meinen, er wisse es nicht besser, so einfach allerdings ist das alles nicht.

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(via Pantoffelpunk)

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Nazi-Kommentare können teuer werden

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Interessantes Urteil vom Amtsgericht Düsseldorf, das einen Facebook-User dafür bestraft, in einer Facebook-Gruppe den Satz „Wir sollten die Duschen wieder öffnen und brauchen mehr Ascheplätze.“ geschrieben zu haben. Es sollte ein Spaß sein, wie der 46-Jährige dem Richter sagte.

Der Amtsrichter fand den Internet-Eintrag gar nicht lustig. Denn es sei klar, dass hier Menschen vergast und anschließend verbrannt werden sollten: „Der banale Satz muss im Zusammenhang gesehen werden.“ Außerdem hatten zwei andere Gruppenmitglieder auf den Spruch zustimmend reagiert: „Gerade das will der Gesetzgeber verhindern.“

Bislang galt bei dem Paragraf der Volksverhetzung, dass die Äußerungen schriftlich gemacht werden mussten. „Das Internet ist aber kein rechtsfreier Raum“, stellte der Richter fest. Auch ein Facebook-Eintrag sei eine schriftliche Äußerung. Er verurteilte den 46-Jährigen zu einer Geldstrafe von 500 Euro.

Vielleicht überlegt sich so der ein oder andere dadurch mal, ob man jeden Arschlochkommentar auch tatsächlich absenden muss.

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Wenn der Staatsanwaltschaft der Geduldsfaden mit Reichsbürgern reißt

Keine Ahnung, ob das echt ist. Wenn ja, dann beweist die Staatsanwaltschaft Osnabrück auf jeden Fall ein ordentliches Pfund Humor.

Der Empfänger dieses Schreibens hatte sich geweigert, seine KFZ-Steuer zu zahlen und stelle Anzeige gegen zwei Beamte des Hauptzollamts, die die Steuer eintreiben wollten. Wenn das der König von Preußen wüsste!

(via Blogrebellen)

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Fragen an die Deutsche Bahn

Lasst das mit dem Lesen der Kommentare. Um die geht es nicht. Bisher gibt es da, meines aktuellen Wissens nach, kein wirkliches Entgegenkommen der Deutschen Bahn, die sinngemäß meint, dass man nicht darüber hinwegsehen könne, wenn da mal irgendwer mitfährt, mit dem irgend ein anderer sein ganz offiziell genehmigtes Ticket teilt, weil das ja dann alle so machen würden. Dabei wäre das alles offenbar gar kein Problem, denn es gab halt einfach nur mal ganz spontan zwei Tickets für zwei Fahrgäste, die sich vorher nicht kannten. Es könnte doch so einfach sein.

ICH HABE IMMERZU VERSTÄNDNIS…dafür, dass bei 40 Grad mein gestriger ICE erst mit 55 minütiger Verspätung seinen Zielort…

Posted by Anke Hargaßer on Montag, 6. Juli 2015


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