Zum Inhalt springen

Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die vielleicht bekloppteste Website im ganzen Internet: Evakuierung der Menschheit

Als ich vorhin unterwegs die Tweets von Bohm las, schwankte ich mental zwischen „Das muss Satire sein!“ und „Scheiße, wo ist mein Aluhut!?“ Dann hatte ich erstmal ausgemacht – man weiß ja nie. Nun sitze ich hier mit meinem Aluhut in doppelter Ausführung und habe den zur Sicherheit mit Torf gefüttert – man weiß ja nie. Dann aber ist die Seite Evakuierung der Menschheit durchaus unterhaltsam. Wenn man über Derartiges Lachen kann, was ich mir jetzt mal herausnehme zu tun. Ich hoffe nur, dass der Glauben an solche Absurditäten nur ein geringer ist. Aber das hoffe ich bei vielen Glaubensarten. Vielleicht schadet ein Glaube an solches auch niemanden, aber ich möchte bitte niemals mit irgendwem darüber diskutieren müssen, was ja beim Glauben an sich schon immer so eine Sache ist.

Das Internet bietet Platz für alle und jeden, was in den meisten Fällen so ja auch gut ist, nur bei manchen Angeboten bin ich mir selber nicht ganz sicher, wie ich dazu stehen soll. Dieses wäre eines von denen. Und wenn ich mir die Linkliste ansehe, auf die ich lieber nicht vermehrt klicken mag, bin ich mir sicher, dass die hiesige Headline Blödsinn ist. Denn womöglich verbergen sich hinter all den Links noch viel beklopptere Seiten, als diese hier.

Aber was laber‘ ich herum? Wer ein bisschen Zeit und genug Alufolie im Schrank hat: da geht das lange Lesen los.

Ich packe hier mal ein paar Auszüge rein. Ein Klick auf die Bilder zeigt sie in hoher Auflösung. Aber passt mir auf mit die Chips überall! Und die Echsen!

Weil es aber ganz unrecherchiert dann doch nicht rausgehen soll, habe ich mich ein bisschen durch die Seite geklickt: „Über den Autor„. Warum sind da überall Katzen in der Sidebar? Und was zur Hölle mache ich hier eigentlich gerade?!

Der Autor dieser Webseiten www.himmels-engel.de Ing. IVO A. BENDA ist ein Publizist, Informant und Bote der Weltraumleute (*1961). Er ist der Prinz aus dem Märchen Dornröschen, der gekommen ist, um das verhexte Königreich zu BEFREIEN. Er stammt aus einem Himmlischen Königreich, hat bereits Millionen von Leben in menschlichen Körpern hinter sich und seine Rüstung ist die HIMMLISCHE LIEBE REIN WIE FRISCH GEFALLENER SCHNEE. Er ist der STÖRENFRIED des beherrschenden Pseudosystems der Pseudoschöpfer und der weiteren Entitäten der schwarzen „T-Shirts“, d.h. des Echsen-Pseudosystems auf dem Planeten Erde.

Bitte lass das Satire sein!

Und um der Bitte auf der Seite nachzukommen: „Es wird empfohlen, Informationen mit folgender Quellenangabe zu verbreiten: himmels-engel.de.“

Entdeckt von Fred.

18 Kommentare

Gehste tauchen, findeste zwei Skelette beim Teetrinken

Da hat sich wohl wer einen morbiden Scherz erlaubt. Ich hätte die Beiden beim Tee nicht finden wollen.

On May 4, 2015, at approximately 10:00 hours, the La Paz County Sheriff’s Office was dispatched to the area of Cienega Springs boat launch in regards to a report of found human remains. The reporting person stated that he/she was out snorkeling when they noticed skeletal remains at the bottom of the river.
Sheriff’s Office personnel met with members of the Buckskin Fire Department who sent one of their divers down to investigate. The diver took an underwater camera and video recorded the footage as he saw it.
When Firefighter Foerstner located the alleged remains, he found it to be an underwater tea-party with two fake skeletons sitting in lawn chairs. See video-footage.
Although the call itself was resource intensive, both the Sheriff’s Office and Buckskin Fire were happy to find that the remains weren’t real and thanked the reporting party for making the call.


(Direktlink, via Devour)

Einen Kommentar hinterlassen

Wahlplakate from Hell in Bremen

Der Wahlbeobachter Martin Fuchs hat mal wieder die ganz schlimmen der eh schon schlimmen Wahlplakate zusammengesammelt. Diesmal für die Bremer Bürgerschaftswahl.

https://twitter.com/wahl_beobachter/status/578838175138844672

https://twitter.com/wahl_beobachter/status/590762491631775744

2 Kommentare

Spielfilm „Kriegerin“ in der ZDF Mediathek

Gestern lief beim „kleinen Fernsehspiel“ des ZDF David Wnendts Film „Kriegerin„. Der 2011 gedrehte Spielfilm begleitet eine neonazistische Jugendclique in einer ostdeutschen Kleinstadt im ländlichen Raum. Hauptfigur ist die 20-jährige Marisa.

8d8b45aa2933fd7ecadb78b1c7d91e91044f82f9

Ihr Leben ist geprägt von Hass auf Migranten, Juden, die Polizei und eigentlich jeden, der nicht in ihr Weltbild passt. Körperliche Gewalt spielt eine zentrale Rolle im Alltag der Clique, der auch ihr Freund Sandro angehört. Nachdem die Gruppe an einem Badesee die beiden pakistanischen Asylbewerber Jamil und Rasul fremdenfeindlich beschimpft und erniedrigt, entsteht ein Streit, in dessen Folge Marisa Jamil und Rasul mit ihrem Auto rammt und Jamil schwer verletzt. Nicht zuletzt auch weil Rasul danach in dem örtlichen Supermarkt, in dem Marisa zusammen mit ihrer Mutter als Kassiererin arbeitet, auftaucht, um Essen bittet und ihr seine hilflose Lage schildert, bekommt sie Gewissensbisse und beginnt, Rasul zunächst mit Essen und einem Schlafplatz sowie später auch in dessen Vorhaben, zu seiner Familie nach Schweden zu fahren, zu unterstützen. Parallel zu Marisas allmählichem Ausstieg aus der Szene findet dagegen die 15-jährige, aus bürgerlichem Haus stammende Svenja verstärkt Anschluss zur Neonazi-Szene, lernt Marisa auf einer Neonazi-Party kennen und ist ab diesem Zeitpunkt akzeptiertes Mitglied der Clique. Marisa, die ihr von Hass und Gewalt dominiertes Umfeld und ihre patriarchal geprägte Beziehung zu ihrem Freund immer mehr in Frage stellt, bleibt schließlich nur die Wahl eines plötzlichen und radikalen Bruchs mit ihrem ehemaligen Leben.

[…]

Gedreht wurde der Film im August und September 2010 in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. Es ist David Wnendts Regiedebüt und sein Diplomfilm. Er studierte an der Hochschule für Film und Fernsehen „Konrad Wolf“ in Potsdam. Dem Film ging eine zweijährige Recherche voraus, währenddessen sich der Regisseur intensiv mit der Szene auseinandersetzte und Interviews mit Neo-Nazi-Gang-Mitgliedern führte. Marisas Charakter wurde von wahren Gegebenheiten inspiriert.
(Wikipedia)

Der Film hat schwache aber auch starke Momente. So erinnern die hier mitunter aufbereiteten Klischees doch sehr an die 90er Jahre. Die ganze Angelegenheit ist heute bedeutend Komplexer, Neonazis sind nicht nur die ewig saufenden Prügelknaben und Rassismus ist auch in der gesellschaftlichen Mitte zu einem echten Problem geworden, das uns alle angeht und das wir nicht auf ein paar tätowierte Kids mit Glatze und in Stiefeln beschränken können. Die Zeiten sind vorbei.

Dennoch ist der Film sehr sehenswert. Wer im Osten der 90er großgeworden ist, wird hier mit Sicherheit die ein oder andere Parallele finden können. Außerdem ist er ein wunderbares Beispiel dafür, wie absurd mitunter Jugendschutz sein kann. Laut den Kriterien der Freiwilligen Selbstkontrolle der Filmwirtschaft hat dieser Film eine 12er Freigabe, womit dem Jugendschutzgesetz ausreichend Rechnung getragen wird. Ansehen würde ich diesen Film mit keinem oder keiner 12-jährigen.

Kriegerin kann sich noch bis zum 11.05.2015 in der ZDF-Mediathek angesehen werden.

Ein Kommentar

High Heels für Babys: Pee Wee Pumps

Was klingt, wie ein verspäteter Aprilscherz, ist in den USA aktuell offenbar Realität. Eine Firma verkauft High Heels für Babys und bewirbt die Dinger mit dem wahrscheinlich beklopptesten Clip, den ich in diesem Jahr bisher gesehen habe. Ich sage das nicht häufig, aber hier kann ich nicht anders: What the fuck?!?

Parents are upset with a company that’s making high heels for babies.

It’s called Pee Wee Pumps and was founded after a mom couldn’t find high heels for her infant daughter. The shoes, designed for ages 0-6 months, are made of fabric and are collapsable.


(Direktlink, via TDW)

4 Kommentare

Über 200 Kilo Kokain bei Aldi gefunden

Aldi hat mal wieder Kokain im Angebot, dieses allerdings wieder nicht in den Handel gebracht. Insgesamt wurden in Bananenkisten über 200 Kilo sicher gesellt, verteilt auf mehrere Filialen in Berlin und Brandenburg.

In mehreren Berliner und Brandenburger Filialen des Discounters Aldi ist am Montagmorgen Kokain in Bananenkisten entdeckt worden. Am Montagmittag lief die Suche nach weiterem Rauschgift noch, wie die Polizei erklärte. Das Kokain wurde von Angestellten der Supermärkte entdeckt, als sie die Bananen auspackten. Es geht dem Vernehmen nach um mehr als 200 Kilogramm, das in „einer zweistelligen Zahl“ von Filialen gefunden wurde.

2 Kommentare