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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Full Album: Ton Steine Scherben – Keine Macht für Niemand (1972)

Ich höre gerade mal wieder „romantisierende Scherbenmucke aus der Steinzeit“, wie Bohm es gerade nannte – und damit eine meiner Lieblingsplatten. Eine der fünf, die ich mit auf eine einsame Insel nehmen würde. Weil ist halt so. Und weil Rio und die Scherben heute fehlen. Weil sie besser als die Stones waren und zudem ihre Instrumente auch sogar noch spielen konnten. Ja.

Vocals, Guitar, Keyboard – Ralph Möbius
Guitar, Drums, backup vocals – Ralph Steitz
Bass guitar, Banjo, backup vocals – Kai Sichtermann
Vocals, backup vocals – Nikel Pallat
Flute, backup vocals – Jörg Schlotterer
Backup vocals – Angie Olbrich
Backup vocals – Anna Schimany
Drums – Olaf Lietzau
Saxophone – Jochen Petersen
Cowbell – Klaus Schulz
Backup vocals – Gaby Borowski & Rauch-Haus-Chor
Sound – Klaus Freudigmann
Cover -Gert Möbius

Hamburg. 1972.


(Direktlink)

Songs:
Wir müssen hier raus! (00:00)
Feierabend (05:17)
Die letzte Schlacht gewinnen wir (10:00)
Paul Panzers Blues (14:19)
Menschenjäger (21:00)
Allein machen sie Dich ein (26:03)
Schritt für Schritt ins Paradies (30:42)
Der Traum ist aus (37:33)
Mensch Meier (46:57)
Rauch-Haus-Song (50:38)
Keine Macht für Niemand (54:17)
Komm schlaf bei mir (58:29)

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GDL und so

Hier streiken seit Wochen die Arbeitnehmer des ÖPNVs. Ver.di fordert für die Bus- und Tramfahrer mehr Geld. Die Verkehrsbetriebe sind nicht bereit zu zahlen und geben die Schuld für die stehenden Bahnen und Busse der Gewerkschaft. Klar.

Ursache für den Streik ist die Hauptforderung von ver.di, dass die Arbeitgeber den organisierten Gewerkschaftsmitgliedern einen Extrabonus bezahlen. Damit soll faktisch der Mitgliedsbeitrag für die Gewerkschaft über den Fahrpreis auf Sie, unsere Kunden, abgewälzt werden. Dazu haben die Arbeitgeber ganz klar NEIN gesagt.

Das allerdings stimmt so nicht ganz, denn die eigentliche Hauptforderung ist eine Tariferhöhung von 120,- Euro für alle Beschäftigten im Nahverkehr. Zahlen möchte man die nicht.

Hierzu haben die Arbeitgeber mit 90,- Euro in zwei Stufen und einer Einmalzahlung ein gutes Angebot vorgelegt.

„Gutes Angebot.“

Seit drei Jahren erhöht sich immer im Herbst der Preis für meine Monatsmarke – bei den Fahrern kam von den Erhöhungen bisher nichts an. Und sollte es wieder eine Erhöhung geben, von denen dann auch endlich mal die Arbeitnehmer profitieren, bin ich gerne bereit diese mitzutragen.

Bisher fuhren hier aber immer noch wenigstens die Bahnen. Das wird ab Dienstag dann auch nicht mehr der Fall sein: Die Lokführer streiken sechs Tage lang.

Ich habe absolut keine Ahnung, wie ich ab morgen früh zur Arbeit kommen soll und das ist völlig okay. Während die Bahn die Forderungen der GDL als „überzogen“ zurückweist, verdoppeln die Bahn-Vorstände ihre Erfolgsprämien. Und das muss ja nicht sein.

Also streikt! Ohne scheint es schließlich nicht zu gehen. Von mir aus streikt noch radikaler! Denn erst wenn eine Woche lang alles still steht, werden sich die Arbeitgeber bewegen – freiwillig wird von denen wenig bis gar nichts kommen.

Und wer sich darüber beschwert, wem das Verständnis dafür fehlt, weil man selber ja auch nicht viel mehr verdienen würde: Streikt auch! Für eure Branche. Ein anderer wird das für euch nicht übernehmen.

Bis dahin möchte ich dieses Shirt.

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Graffiti-Drohne malt auf die größte Werbetafel New York Citys

Im letzten Jahr hat der Street Art Künstler Katsu eine Graffiti-Drohne entwickelt und in einem Studio gezeigt. Mitte der Woche hat er das Teil nun beim Sprühen in der Öffentlichkeit gefilmt – und zwar am größten und meist gesehenen Billboards New York Citys.

The Calvin Klein billboard, one of New York City’s largest, sits at the busy intersection of Houston St and Lafayette St. The graffiti drone’s potential for troublemaking on an unprecedentedly grand scale is obvious. The billboard is absolutely gigantic, about six stories tall. It would have been almost impossible to tag Jenner’s face using the traditional methods. One could rappel off the top of the building or use a cherry picker, but neither option is exactly safe, or subtle, or quick enough that one could do it without cops on regular patrol spotting it. With the drone, by contrast, it took less than a minute. Still, the artist admitted, “It was a bit tense.” (Needless to say, the stunt was extremely illegal).


(Direktlink, via Wow)

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Wenn 100 Fremde in deinem Haus feiern: Airbnb Alptraum in Calgary

Ich glaube, Sara schrieb irgendwann mal, dass sie nach einer Airbnb Vermietung nach Hause kam, und ihr irgendwelche Freaks nach einer offensichtlichen Drogen-Session in die Badewanne gekackt hätten. Ich dachte „Ach. Du. Scheiße!“ Noch eine Nummer krasser aber ist das, was sich da kürzlich in Calgary im Haus der Kings abgespielt hat. Die haben ihr Heim per Airbnb an vier Leute vermietet und verzogen sich in einen anderen Teil der Stadt. Nachts bekamen sie von ihren Nachbarn Nachrichten, dass die Polizei vor ihrem Haus stehen würde, nachdem ein Bus dort 100 Leute abgeladen habe. Als sie dort ankamen, fanden sie ihre Bude komplett ruiniert vor.

A Calgary family says their home has been destroyed by guests who rented it on the popular accommodation website Airbnb.

King family members say that after pleading with their Airbnb renters to pack up and leave, about 20 intoxicated people piled out of their Calgary home.

„Our hardwood floors are all popping because there are pools of liquor. There’s glass shards, there’s dent in our walls, toilets flooded and plugged with condoms,“ said homeowner Star King.

King says she agreed to rent her house in northwest Calgary to four adults, who said they were in town for a wedding.

She and her husband, Mark, turned their keys over to the renters on Saturday night and went to stay with their in-laws in another part of the city.

King says shortly after, she started receiving texts from neighbours, telling her the police had arrived.

She was told that a „huge luxury party bus pulled up“ and 100 people piled into her home.

The King family had to plead with the renters to pack up and leave, who she said were „just totally wasted.“


(Direktlink, via TDW)

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Protestaktion im Europaparlament: Im Zugang liegt Namensliste ertrunkener Flüchtlinge

Eindringliche Protestaktion im Europaparlament. Eine Liste mit den Namen an den EU-Außengrenzen ertrunkener Flüchtlinge lag gestern im Zugang zum Plenarsaal. Die Damen und Herren Abgeordneten sollten darüber laufen um in den Saal zu kommen. Ziemlich starke Symbolik, wobei ich nicht weiß, ob das tatsächlich jemand gewagt hat. Hier ein Foto-Set der Aktion.

MEPs take part in an NGO-organised action this morning which unveiled an enormous 100 metre-long list showing the names of the 17306 people who died between 1990 and 2012 trying to enter Europe. This list was completed with painted handprints to symbolise the over 6000 people who have died since 2013, and in particular the over 1700 deaths since the beginning of 2015.

EU-refugee-liste


(Foto: Olivier Hansen/GUENGL, via Martin)

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Riesenschildkröte auf Bahngleis in München gefunden

München zählt jetzt nicht unbedingt zu den typischen Lebensräumen von Riesenschildkröten. Um so ungewöhnlicher ist die Tatsache, dass am Mittwoch Abend ein 40 cm langes und 20 Kilo schweres Exemplar in einem Gleisbett in München gefunden wurde.

Der Triebfahrzeugführer einer S2 meldete am Montagabend (27. April) gegen 19:30 Uhr eine Riesenschildkröte, die sich im Gleis zwischen Schwabhausen und Bachern befindet.

Eine Streife der Bundespolizei begab sich vor Ort und fand die Riesenschildkröte kurz nach einem Bahnübergang immer noch in den Gleisen spazierend. Die Beamten trugen das ca. 40 cm lange und rund 20 kg schwere Tier aus den Gleisen. Nach erster Inaugenscheinnahme hatte es den lebensgefährlichen Ausflug unbeschadet überstanden.

Die Beamten nahmen das Tier mit auf die Wache und verständigten die Auffangstation für Reptilien München e.V. deren Mitarbeiter anschließend die Riesenschildkröte übernahmen.


(via Arbroath)

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Unbekannte mauern Wagentür einer S-Bahn zu – Hamburger Bundespolizei ermittelt

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(Foto: Bundespolizei)

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(Foto: Bundespolizei)

Was gestern Abend noch nach Fake roch, und weil es so schön ist: hiermit offiziell. In Hamburg haben irgendwelche Leute die Tür einer S-Bahn zugemauert. Die Bundespolizei ermittelt. Fehlt nur noch der Putz und die Tapete.

Nach jetzigem Sachstand der Hamburger Bundespolizei haben bislang unbekannte Täter die Eingangstür eines S-Bahnzuges der Linie S11 mit Ytong-Steinen zugemauert. Ein Triebfahrzeugführer fuhr am 28.04.2015 gegen 15.10 Uhr mit der entsprechenden S-Bahn aus der Abstellgruppe Barmbek heraus bis zum S-Bahnhaltepunkt Blankenese und anschließend zurück bis zum Bahnhof Hamburg-Altona. Danach wurde die zugemauerte Eingangstür entdeckt und der S-Bahnzug wurde im S-Bahnhaltepunkt Sternschanze gestoppt. Fahrgäste mussten an dieser Station die S-Bahn verlassen; die S-Bahn wurde ausgesetzt und in das Betriebswerk Ohlsdorf gefahren.

Angeforderte Bundespolizisten erreichten das Betriebswerk und sicherten in der S-Bahn relevante Spuren. Das Videomaterial aus den entsprechenden S-Bahnkameras wurde gesichert; die Auswertung des Materials wird aber noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

Nach jetzigem Sachstand der Bundespolizei wurden die Ytong-Steine untereinander mit einem Kleber befestigt und auch im Türbereich an der Türverkleidung mit entsprechendem Kleber angebracht. Laut Auskunft der Deutschen Bahn musste die entsprechende S-Bahn für Instandsetzungsarbeiten für ca. zwölf Stunden ausgesetzt werden und war nicht betriebsbereit. Der entstandene finanzielle Schaden dürfte sich auf mehrere 10.000 Euro belaufen.

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(Foto: Bundespolizei)

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