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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Ein Werbesong für die Berliner Polizei?

Die Berliner Polizei geht gerade auf Nachwuchssuche. Da bietet es sich heute natürlich an, dafür auf einen schmissigen Song zu setzen und einen romantischen Text da drüber zu packen. „Nach den Sternen greifen“ – darunter macht man es bei der Polizei nicht. Dazu gibt es eine ordentlich Portion Rummeltechno, wie man ihn am Autoscooter auf jeder Kirmes zu hören bekommt. Und weil sich damit ganz sicher keine neuen Polizisten anwerben lassen, habe ich hier mal mit „Nein“ gestimmt. Es sollen sich ja nicht aufgrund eines solchen Liedes potenzielle Interessenten abschrecken lassen.

(via Daniel)

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Die Feuerwehr in Barcelona öffnet bei Zwangsräumungen keine Türen

Schönes Statement der Feuerwehr in Barcelona, wo immer mehr Menschen aus ihren Wohnungen zwangsgeräumt werden, weil sie unter anderem im Zuge der Finanzkrise ihre Kredite nicht mehr bedienen können. Die Feuerwehr bietet dafür keine Schützenhilfe: „Wir retten Menschen, keine Banken.“


(via Martin)

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Das #MixtapeAgainstRacism ist online

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Vor ein paar Wochen schrieb ich hier über das #MixtapeAgainstRacism und gab meinen eigenen, kleinen Beitrag dazu ab. Heute bekomme ich eine Mail, dass das Tape fertig sei.

Es blieb, so glaube ich aus der Mail herauslesen zu können, dann doch unter den eigenen Erwartungen zurück, was total okay ist, wie ich finde. Kill your eigene Erwartungen! Die
machen eh immer, was sie wollen und am Ende überraschen sie dich dann doch regelmäßig. Auch wenn nicht dann, wenn du es gerade erwartet hast. Ein Teufelskreis. Sei es drum. C’est la vie.

Dieses Mixtape mit 530 Songs kommt von 602 Menschen aus 42 Ländern; punkt!

Ich bin hier gerade bei 50 Minuten und hoffe, dass es genau so weitergehen wird, weil irgendwie alles ganz wunderbar – und bis hier ohne Bullshit – zusammenpasst. Eine Playlist voller Liebe.

Wer jetzt noch all diese Nummern in einen Mix zu verpacken weiß…

Here we go:

On the occasion of March 21st, „The International Day for the Elimination of Racial Discrimination”, the Berlin-based FAIRPLANET.org platform teamed up with Tel Aviv-based SUAN.fm (Stayed Up All Night) to create the world’s longest crowdsourced mixtape.

Last week, on March 31st, the global joint initiative came to end: An amazing 602 participants from 42 different countries shared a total of 530 songs onto one single digital mixtape, in a worldwide, symbolic and musical stand against racism and discrimination.

“On behalf of fairplanet I would like to thank everyone who participated from the bottom of my heart. I am truly touched that so many people from so many different countries decided to share a song and unite in sound against racism and discrimination.” – Murat Suner, Editor at Large, fairplanet.org

“We at suan.fm are extremely proud of this achievement and grateful to all the people from all over the world, who decided to raise a voice and join in this universal statement against racism and discrimination, by simply sharing a song. After all, we truly believe in the sincere message a personal mixtape can send.” – Eyal Datz, Co-Founder, suan.fm

Music is after all the universal language of mankind, creating bonds between all people on our planet. We hope you will enjoy the mixtape!

Mix wegen „verzwicktem“ Autoplay erst nach dem Klick nebst der 530 Song schweren Playlist ebenso.

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Minijob-Zentrale fordert von Frau 4.632.124.357.000.001 Euro

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(Symbolfoto: David Joyce, CC BY-SA 2.0)

Gut 4,6 Billiarden Euro wollte die Minijob-Zentrale einer Rentenversicherung vom Konto einer Frau abbuchen.“ Der erste Abbuchungsversuch scheiterte aus nicht ersichtlichen Gründen. Ach wat?

Schuld für den Fehler war eine Mitarbeiterin, die anstatt des eigentlichen Betrages die Kundennummer der später Betroffen in das Zahlfeld kopierte. Passiert.

„Das Schreiben ging tatsächlich so raus“, bestätigte jetzt Sprecher Wolfgang Buschfort. Zu dem Fehler sei es gekommen, weil eine Mitarbeiterin statt der zu zahlenden Summe eine Kundennummer in das Formular kopiert hatte. Tatsächlich sei es um einen niedrigen dreistelligen Betrag gegangen.

Zu einem zweiten Versuch der Abbuchung kam es nicht – der Fehler wurde rechtzeitig bemerkt. Wäre auch egal gewesen, denn diese Summe dürfte wohl jeden Dispo sprengen.

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IS-Fashion-Flyer

Die Schergen vom IS verteilten wohl kürzlich im nordsyrischen Raqqa folgendes Flugblatt, das die Empfänger über gewünschte Bartmode und nicht okaye Beinkleidung informiert. Hier die Ausgabe für den männlichen Teil der Bevölkerung.

Rasieren ist doof, Oberlippenbärte sind doof, Skinny Jeans sind auch doof. Kinnbärte hingegen erhalten ein Häkchen und sind somit wohl nicht doof.

Okay.

A flyer reportedly handed out in territory controlled by the Islamic State warns against shaving, skinny jeans and mustaches, according to a Syrian activist group.


(Foto: Raqqa is Being Slaughtered Silently, via Peter)

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Ein filmischer Spaziergang durch das heutige Neukölln: Mein Neukölln

Ich mochte Neukölln immer. Ich wohnte da nie, war vor 20 Jahren allerdings dennoch mindestens einmal die Woche dort. Meine Berufsschule lag in der Sonnenallee, der Hermannplatz gab mir demnach einmal die Woche ein bis heute nicht näher zu definierendes, aber durchaus spannendes Gefühl. Aber darum soll es gar nicht gehen…

Ein in Neukölln Geborener kommt nach Jahrzehnten zurück in seine alte Nachbarschaft und guckt mal, wie sich das alles entwickelt hat. Für jetzt noch zwei Tage in der rbb-Mediathek. Berlin.

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(via Holgi)

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Patriotischer Reggae zum unter Schmerzen auf die Tastatur kotzen


Und immer wenn du denkst, noch schlimmer könnte das alles gar nicht werden, kommt so eine Knetbirne um die Ecke und beweist, dass diese Pfeifen noch weniger als nichts können – gar nichts nämlich. Hier der als Kakophonie erbrachte Beweis von Bogida-Initiatorin (Pegida in Bonn) und dem ehemaligen „Pro NRW“-Vorstandsmitglied, Melanie Dittmer.

Meine Fresse! Ist. Das. Scheiße! Noch lächerlicher scheint mir im Moment unmöglich.

Und wo ist eigentlich die GEMA, wenn man sie mal braucht?!

Im Spiegel TV-Interview sprach sich Dittmer noch gegen MC Donalds und Burger King Filialen und „ganze Straßenzüge inflationär voll mit ausländischen Restaurants“ aus. Reggea scheint dabei aber kein Problem zu sein.


(Direktlink, via Publikative)

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