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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Die CSU über die Grünen und Cannabis

Da dachte sich die CSU wohl, „Heute hauen wir mal einen raus und machen was Fetziges auf Facebook! Das ist doch so hip gerade!“

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Gesagt, Photoshop angeschmissen, getan. Ein paar schmissige Forderungen drauf, die eh alle immer ganz toll finden und dann hauen wir den Grünen mal auf den Sack, die offenbar nichts anderes im Sinn haben, als Cannabis legalisieren zu wollen. CANNABIS! WO KOMMEN WIR DENN DA HIN?!?

Natürlich aber gab es dafür nur wenig Applaus. Anders als für den von den Grünen letzte Woche vorgelegten Gesetzentwurf zur Freigabe von Cannabis.

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(via reddit)

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Ein Panzer aus Büchern: Weapon of Mass Instruction

Der Argentinier Raul Lemesoff ist mit seiner fahrenden Bibliothek, die wohl nicht ohne Grund an einen Panzer erinnert, durch Buenos Aires gefahren und hat kostenlos Bücher an Menschen verteilt. Ganz ohne explodierende Geschosse. Nur die, des geschriebenen Wortes.

The ADIM is… a unique piece of art, protest, encouragement, an image from another dimension in this set. It conveys a specific message that transcends the boundaries of art and traditional art, the site of action outside museums, cultural centers or libraries.

https://vimeo.com/121231152
(Direktlink, via Laughing Squid)

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Sticker gegen rechts: Die Gewinner des Stickerwettbewerbs 2015

Der diesjährige Stickerwettbewerb gegen Rechts ist vorbei. Online wurde wurde für über 250 Motive abgestimmt, hier die Top 10. Ausgerichtet wird der Wettbewerb von der INnUp Druckerei aus Bremen.

Mein persönlicher Favorit hier auf Platz 2, manche auch nicht ganz so kreativ.

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Die restlichen Plätze nach dem Klick:

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Was übrig bleibt, wenn man von Festival-Line Ups alle Bands ohne Frauenbeteiligung radiert

Ich weiß selber, dass eine 50-50 Beteiligung nicht immer ganz einfach ist und merke das spätestens bei meinem alljährlichen Adventskalender, bei dem ich schon versuche, das Geschlechterverhältnis so ausgewogen wie möglich zu gestalten, was mir nie gelingt. Zum einen frage ich aufgrund musikalischer Vorlieben schon er 2/3 der Gesamtsumme bei männlichen Musikern an, zum anderen melden sich eben leider auch immer viel zu wenig rück – auch bei den Frauen. So bleiben meistens leider nicht mehr als 3-6 Mixe von Frauen, was ich sehr schade finde, aber auch nicht genau weiß, wie sich das ändern lässt.

Die Gründe für den männlichen Überschuss auf Festival Line Ups sind sicher mannigfaltig, aber in der Summe doch sehr, sehr deutlich. Und irgendwie ist es derbe, das so deutlich visualisiert zu sehen. BR hat sich das mal genauer unter die Lupe genommen und Bands ohne weiblichen Anteilen auf den Plakaten diverser Festivals gelöscht: Männerdomäne Festival – Reine Würstchenparty! Viel bleibt da nicht übrig.

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(via Schlecky)

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Prügelstrafe und neun Monate Knast für zwei deutsche Graffiti-Sprayer in Singapur

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(Symbolfoto: Allan Siew, Singapur, CC-BY-2.0)

Zwei junge Männer mit Dosen im Rucksack sind in Singapur mit ihrem Vorhaben, einen Zug unter Farbe zu bringen, offenbar in den falschen Schacht gestiegen. Die beiden Leipziger wurden dabei erwischt und nun mit je drei Stockschläge auf den nackten Hintern sowie neun Monaten Gefängnis bestraft worden.

Mit dem Strafmaß schloss sich das Gericht der Forderung der Staatsanwaltschaft an. Es solle auch als Abschreckung für andere dienen. Die Prügelstrafe wird mit einem Rohrstock auf den nackten Hintern ausgeführt.

Singapur ist bekannt für seine mitunter rigerosen Gesetze. Nach dem Versuch, Drogen zu schmuggeln, kann man dort trotz internationaler Proteste auch schon mal hingerichtet werden.

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Die Kanadier malen Mister Spock auf ihre 5-Dollar-Noten

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Seitdem Tod von Leonard „Mister Spock“ Nimoy malen einige Kanadier sein Antlitz auf die 5-Dollar-Note der kanadischen Landesbank. Die eigentliche Note zeigt ein Bild vom siebten kanadischen Premierminister, Sir Wilfrid Laurier, der Spock aufgrund seiner Ohren jetzt nicht ganz unähnlich sah. Die Bank of Canada findet das jetzt nicht ganz so pralle, kann aber auch nicht mehr machen als zu mahnen, das doch bitte zu unterlassen, denn illegal ist das Bemalen von Banknoten nicht.

“…However, there are important reasons why it should not be done. Writing on a bank note may interfere with the security features and reduces its lifespan. Markings on a note may also prevent it from being accepted in a transaction. Furthermore, the Bank of Canada feels that writing and markings on bank notes are inappropriate as they are a symbol of our country and a source of national pride.”
(Toronto Sun)

So aber lassen sich Banknoten ganz wunderbar aktuell gestallten.
(via Dangerous Minds)

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Warum man brennendes Öl nicht mit Wasser löschen soll

Ich hatte als Kind diese Situation mal. Die Eltern waren nicht da, der Bruder wollte was braten, setzte die Pfanne mit Öl auf die Gasflamme und verschwand in sein Zimmer. Das Öl musste ja eh erst heiß werden. Das tat es. Es wurde heißer, als ihm lieb war und die Suppe fing an zu brennen. Die hatten uns in der Schule immer erzählt, dass man in diesem Fall nicht mit Wasser löschen dürfte, aber das schien er irgendwie vergessen zu haben und es gab eine ganz ordentliche Stichflamme, die zum Glück keinerlei Schaden anrichtete. Ich legte ein nasses Handtuch auf die brennende Pfanne und es blieb nichts außer dem Schreck und dem Wissen, wie doof es ist, brennendes Öl mit Wasser löschen zu wollen.

Diese Jungs hier glauben dem wohl nicht und probieren es einfach mal aus. Boom.


(via Blogrebellen)

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13 Plattenpressen in Chicago aufgetaucht

„Vinyl boomt“ liest man in den letzten Jahren immer wieder. Das ist weder falsch noch wirklich ganz richtig, denn gemessen an den Vinylverkäufen in den 70er und 80er Jahren sind die heute getätigten lächerlich gering. So werden lediglich wieder mehr Schallplatten verkauft als in den 90er und 00er Jahren. Kann man feiern, muss man aber nicht.

Es ist allerdings so, dass die noch intakten Plattenpressen aktuell nur noch schwer ausreichen, um kurzfristig ihre Aufträge erledigen zu können und schon mal 3-4 Monaten brauchen, um diese zu schaffen. Es fehlt an manchen Orten schlichtweg an diesen Pressen. Werden die eigentlich noch gebaut? (Ernstgemeinte Frage.)

Da trifft es sich sehr gut, dass, wie gerade in Chicago geschehen, einfach mal 13 alten Plattenpressen in einem alten Lagerhaus „auftauchen“. Chad Kassem, der Besitzer von Quality Record Pressing, wurde von einem Bekannten zu diesen lange nicht genutzen Maschinen geführt, die zuletzt in den 90ern im Einsatz waren. Irgendwer kaufte sie dann und wollte sie restaurieren. Das allerdings geschah nie und so standen die Dinger da seit Jahren nutzlos rum.

QRP owner Chad Kassem says he’s been looking for months now for additional presses because the demand for press time has so outstripped capacity. QRP is currently backordered three to four months. The plant is about to go to triple shifts, which means 24 hour a day operation but even then, order delivery will be several months.

A fellow vinyl enthusiast recently alerted Kassem to the warehouse full of dusty presses that had last been used in the 1990s to produce „bootleg“ 78s for export to India. In 2003 the presses were sold to Joell Hays who planned on renovating and using them in a new pressing plant that due to financing issues never happened.

Alerted to the warehouse find (which he likens to „…opening Al Capone’s vault and actually finding something“) Kassem jumped on the treasure trove opportunity and in a meeting with Hays in one of Chicago’s famous pizzerias quickly made the deal.

[…]

Though the presses, manufactured between 1968 and 1972 look dirty, rusty, old and useless (which is pretty much how vinyl haters describe vinyl buyers), Kassem says they are anything but. As soon as they are restored (and the restoration will include all of the computer programmable innovations QRP introduced on its original restored machines when it opened in 2011), QRP will more than double its pressing capacity.

QRP’s reputation of quality helped seal the deal with Hays, who had rebuffed all offers until now. “Even though it breaks my heart to see them go,” Hays said, “it’s good to see them going to the right place and to someone who could do what I just could never get done.”

Chad Kassem jedenfalls kaufte die Teile und wenn die im Einsatz sind, wird Quality Record Pressing seine Pressaktivitäten eben mal verdoppeln. Dann kann auch wieder kurzfristiger gedruckt werden.

(via Tanith)

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Podcast: Lange Nacht über Hunter S. Thompson

Könnte sein, dass das der ein oder die andere schon kennt. Diese fast dreistündige Sendung von Deutschlandradio Kultur ist schon aus dem Jahr 2011 und wurde 2012 mit dem Deutschen Radiopreis ausgezeichnet: Lange Nacht über Hunter S. Thompson.

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[audio:http://media.ndr.de/progressive/2012/0923/AU-20120923-0249-1201.mp3]
(Direktlink, via Swen)

Aus der Begründung der Grimme-Jury:

„2005 erschießt sich Hunter Stockton Thompson, eine amerikanische Legende des neuen Journalismus. Aus seinem Leben, seiner Zeit und ihrem Zeit-Geist wird hier Radio-Magie pur, mit allen Klangmitteln dieser Welt. Fast drei Stunden spannender Entschleunigung und kreativer Transfusionen – in einem Schnitt quer durch die Schichten der Popkultur von zwei Jahrzehnten, die bis heute im Hören, Sehen, Fühlen und Empfinden maßgeblich sind. Ein bester Beweis dafür, was und wie Radio auch sein kann: eine ganz eigene Kultur.“

Ich habe von der Sendung bis heute nichts gewusst und höre das gerade sehr interessiert.

Seinen Stil bezeichnete Hunter als Gonzo, nach einem amerikanisch-irischen Slangausdruck für den letzten Mann, der nach einem Saufgelage noch stehen kann. Gonzo ist streng subjektiv, Realität und Fiktion vermischen sich, der Autor wird Teil der Handlung, treibt sie sogar voran.

Hintergrund war der Gedanke, dass sich mit dem Aufkommen der Jugendkultur in den 60er-Jahren zahlreiche Phänomene nur von innen beschreiben ließen. So schrieb Hunter ein Buch über die Hells Angels, nachdem er ein Jahr lang mit ihnen herumgereist war.

Sein Hauptwerk war „Angst und Schrecken in Las Vegas“, erschienen 1971. Darin ist die Wirklichkeit nur noch eine Folie, auf der sich eine abstruse, weitgehend fiktive Drogenstory abspielt – ein wirrer und irrer Abgesang auf die 60er-Jahre und die Idee eines offenen, jungen und gestaltbaren Landes.

Mit „Angst und Schrecken in Las Vegas“ avancierte Hunter S. Thompson zur Ikone der Gegenkultur. Er schrieb, streng subjektiv versteht sich, über amerikanische Wahlkämpfe, goss Hohn und Spott über Fitness-Fanatiker und ließ sich in Kolumnen zu allem aus, was ihm gerade so in den Sinn kam – bis zum letzten Atemzug ein unbequemer Geist, exzentrisch, rebellisch, widersprüchlich.
(Wikipedia)

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