Street Art absurd. Oder Handwerk meets Street Art. In Hamburg haben sie jetzt das letztens gecrosste „Bomb Hugger“ unter einer Holzplatte versteckt. Hier ein Video dazu. Vermutlich soll es bis zu einer geplanten Restauration konserviert werden. Noch lächerlicher geht es im Kontext Street Art nur schwerlich.
(Danke, Sebastian!)
Derweil hat es dieser Regenbogen an eine weiße Wand in Berlin geschafft. Sehr schön.
Banksy hat spätestens mit seinem letzten Gaza-Trip und dem von dort mitgebrachten Video für heftige Diskussion gesorgt. Ganz zu recht, wie ich im Artikel dazu schon am Rande erwähnte. Vielleicht wurde ein Buch seiner Arbeiten auch deshalb jetzt Teil dieser Kunstaktion.
Interessante Einblicke, die ein Reporter des Freien Radios Radio Blau während der Lediga-Demo vom 23.02. in Leipzig schaffen konnte. Er ist einfach mal im Demo-Zug mitgelaufen und hat ein Aufnahmegerät laufen lassen.
Unter sich nimmt man es mit der nach außen propagierten Gewaltfreiheit und Friedfertigkeit offenbar nicht ganz so genau. Offenbar findet es man es irgendwie witzig, Menschen, die Straßen blockieren in den „Steinbruch“ schicken zu wollen. Doch dabei bleibt es nicht.
Unser Reporter ist zwei Stunden bei Legida mitgelaufen und hat einfach nur Gespräche bei dem Aufmarsch mitgeschnitten. Zwischen dem ganzen „Wir sind das Volk“- „Jung muß weg“- und Neonazi-Gegröle war weniges zu verstehen, aber das hat es in sich. Locker und gelöst ermächtigen sich die Teilnehmer selbst. Es bleibt erstmal „nur“ bei menschenverachtenden Parolen. Aber wie den Legidisten das über die Lippen kommt, locker-flockig, ja fröhlich, das lässt tief blicken. Vor allem zwei ältere Herren machen ihrem Menschenhass mehrfach Luft, wollen Protestler_innen abfackeln, Asylbewerber_innen per „unserem 11. September“ umbringen, Politiker_innen lynchen und alles und jeden ins Arbeitslager, den Steinbruch, oder was auch immer stecken. Zwischendurch wollen sie „Die Straße frei“ (das Horst-Wessel-Lied) singen.
[audio:http://www.freie-radios.net/mp3/20150227-originalton-69097.mp3]
(Direktlink, via LIZ)
Währenddessen wurde gestern Abend nach der Pegida-Demo in Dresden ein Flüchtlingscamp vor der Semperoper von circa 100 Pegiden bedrängt.
Jaar scheint aktuell ein sehr umtriebiger Mann, der neben der Veröffentlichung eines neuen Albums auch noch die Zeit findet, einen Kurzfilm von Brian Jackson über Opfer der Polizeigewalt in den USA angemessen zu vertonen.
Nicolas Jaar recently teamed with director Samantha Casolari, producer/Gil Scott-Heron collaborator Brian Jackson, and Cory Rowe, a doctor of criminal justice, to create the multimedia piece Eleven Times. Inspired by the police brutality associated with New York’s controversial “stop and frisk” policy, the video adapts Scott-Heron’s ‘Winter In America’ and takes its name from the number of times Eric Garner told police “I can’t breathe”.
The video profiles 11 men who have experienced unprovoked police brutality in New York and comes with short profiles where each one tells their story.
Seit Freitag geht dieses Video hier steil. Es zeigt angeblich einen nur mit Socken bekleideten Mann, der sich an Bettlaken aus dem Fenster von Prince Edwards Suite im Buckingham Palace abseilt. Zu schön, um wahr zu sein. Eigentlich. Und weil das offenbar einige so sehen, hat sich das Internet mal hingesetzt und genau hingeschaut. Tatsächlich gesehen nämlich haben die Szene nur ein paar Touristinnen und der Kameramann.
This would be pretty hilarious and embarrassing for the royal family… if it were real.
The man who uploaded the clip is named Anders Dahlberg, and this is the only video on his channel.
People Magazine pointed out that there is a digital marketing manager by this name on LinkedIn. That alone is pretty suspicious, but he has denied that it’s him in a Tweet Sunday:
Also wohl kein nackter Mann, der sich vom Buckingham Palace abseilt. Dennoch durchaus unterhaltsam. Könnte mal jemand so was mit dem Bundeskanzleramt machen?
„Was ist Punk? Ich denke, er ist die Kraft, die man aus einem gebrochenen Herzen gewinnt. Die Beharrlichkeit angesichts der Pfeile und Schleudern des wütenden Geschicks.
Was der Punk nicht ist, ist das, was später aus ihm geworden ist. Er hat nichts mit Frisuren oder Klamotten zu tun. Und er ist auch nicht nur ein bestimmter Sound, sondern eine Haltung. Lies immer zwischen den Zeilen und lass dich von den Arschlöchern nicht unterkriegen.“
Ich trage Mützen. Ich trag sie im Winter und im Sommer. Ich trage sie draußen. Ich trage sie drinnen. Meine Mutter sagt: „Nimm die Mütze ab am Tisch.“ Ich: „Wieso?“ Sie: „Weil es sich so gehört.“
Ich behalte die Mütze auf. Sie ist für mich so wichtig wie die Hose. Wenn ich die Mütze abnehme, fühle ich mich wie ohne Hose. Unter der Mütze bin ich sicher. Kann besser arbeiten, kann besser nachdenken, kann mich besser konzentrieren. Ich hab Mützen in allen Farben, Rot, Blau, Grün, Gelb, Schwarz – am liebsten Schwarz. Mützen sind nice.
Ich habe meine Große heute in einem überdurchschnittlich teuren Sushi-Laden darum gebeten, beim Essen doch bitte ihre Mütze (die sie _immer_ trägt) abzunehmen. Hätte ich diesen Artikel vorher gelesen, hätte ich das nicht getan. Vielleicht.
[Update] Laut dieser Kunden-Rezension funktioniert das also wirklich!
Hier hatte mal wieder jemand zu viele Bachblüten und außerdem potenzierte Zuckerkügelchen im morgendlichen Kaffee. Die allerdings halfen nicht dagegen, dass der Erfinder der Methode schon mit 55 an einem Herzinfarkt gestorben ist. Wäre er mal lieber hin und wieder zu einem Schulmediziner gegangen. ¯\(º_o)/¯
A mother has branded her son’s primary school „ridiculous“ after it linked his hairstyle to drug-taking.
Joe Head, 11, wore his hair in a short ponytail in tribute to Swedish footballer Zlatan Ibrahimovich.
But Pope Paul Catholic Primary in Potters Bar, Hertfordshire, said in a letter the style was „unsuitable“ and „associated with drug-taking“.
The school apologised for any upset caused and said would be happy to discuss the matter with Joe’s parents.
Mother Mandy Head said her son brought the letter home two days after he began wearing the ponytail.
In it, head teacher Helen Lines said she did not feel the style was suitable for school, and she was „given to believe [it] is associated with drug-taking“.
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