Nur mal so.
Ich bin wirklich ein großer Fan von Arbeit, aber seit das so kommerzialisiert wird und es nur noch ums Geld geht, lehne ich Arbeit ab.
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) February 25, 2015
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Zum Inhalt springenNur mal so.
Ich bin wirklich ein großer Fan von Arbeit, aber seit das so kommerzialisiert wird und es nur noch ums Geld geht, lehne ich Arbeit ab.
— Haus Ohne Fenster (@HausOhneFenster) February 25, 2015
So kann es heute gehen. Die junge Schwedin Sarah Ericsson feierte am Montag ihren 21. Geburtstag. Anlässlich dessen hängte sie sich eine aus Luftballons geformte 21 ins Fenster. Kann man machen, so zum Geburtstag. Manche Nachbarn sahen das wohl anders, sahen das sprichwörtlich anders, denn von außen war keine „21“ zu sehen sondern ein „IS“. Deshalb riefen sie die Polizei, sie dachten sich wohl, in ihrer direkten Nachbarschaft würde sich jemand Propaganda für den Islamischen Staat ins Fenster hängen.
„It was a little strange,“ whispered the 21-year-old to The Local from the library at Blekinge Institute of Technology in southern Sweden, where she is taking a course in Spatial Planning.
The student was already in class on Monday when her boyfriend Fabian Åkesson, who was staying at her home in Karlskrona, recieved a visit from police.
A passerby had called them after looking through the window at two balloons pushed together to make the number ’21‘ and confusing their reverse image with the letters ‚IS‘, which the extremist group also known as Isis and the Islamic State often uses as part of its propaganda.
[…]
„They asked me to take down the balloons to avoid further misunderstanding. We laughed some more about it all and they wished me a nice day, and wished my girlfriend a belated Happy Birthday,“ he said.
„I’m so surprised at all the attention. I will never forget my 21st birthday!“

(via Arbroath)
Ich find’s ein bisschen schade, erst heute hiervon erfahren zu haben, denn die Aktion läuft nur noch für vier Tage und die gesammelte Summe könnte im Hinblick darauf doch deutlich höher sein.
Die Initiative Kultur sucht Raum wird im März in der Dresdener Chemiefabrik eine Benefizkonzert für die Flüchtlingshilfe veranstalten. Es sollen Coverversionen der Songs von Ton Steine Scherben auf die Bühne kommen. Dafür brauchen sie Geld, welches sie mit dieser Crowdfunding Kampagne sammeln möchten.
3 KommentareWorum geht es in diesem Projekt?
Anlässlich der letzten Entwicklungen in Dresden wollen wir ein weiteres Zeichen für Asylsuchende und ein offenes Dresden setzen.
Was sind die Ziele und wer die Zielgruppe?
Wir veranstalten ein Benefizkonzert für die lokale ehrenamtliche Flüchtlingshilfe. Angesprochen sind alle Menschen, die sich für Asylsuchende, Weltoffenheit, Menschenrechte und Relegionsfreiheit einsetzen
Warum sollte jemand dieses Projekt unterstützen?
Die ehrenamtliche Flüchtlingshilfe wird wenig bis gar nicht durch staatliche Gelder gefördert. Auf der anderen Seite wird sie von Seiten der Kommunen aber als fester Bestandteil der Flüchtlingsarbeit betrachtet. Deshalb ist jede finanzielle Unterstützung gern gesehen.
Was passiert mit dem Geld bei erfolgreicher Finanzierung?
Die Crowdfunding-Summe deckt die Kosten des Konzertes wie Miete der Chemiefabrik, Werbematerial und Aufwandsentschädigung für die Künstler. Alles, was darüber hinausgeht wird zu drei Viertel gespendet.
Wir suchen derzeit nach entsprechenden Vereinen und schreiben hier, sobald die Spendenempfänger fest stehen.Wer steht hinter dem Projekt?
Die Initiative Kultur sucht Raum hilft bei der Organisation der Soli-Konzerte für das Bündnis Dresden Nazifrei und organisiert derzeit die Postplatzkonzerte für ein weltoffenes Dresden mit. Hauptverantwortlicher für dieses Projekt ist Jan Kossick.
Rany Dabbagh ist Dresdner Musiker und engagiert sich vor allem musikalisch für eine weltoffene Stadt und unterstützt dieses Projekt.
Im Jahre 2002 hinterließ Banksy nach dem Urban Discipline Festivals in der Hamburger Neustadt in der Steinweg Passage sein Stencil “Bomb Hugger”. Dieses war der letzte Banksy in Deutschland und wurde vor zwei Jahren von einer privaten Kunststiftung mit einer Plexiglasscheibe geschützt. Vor 14 Tagen bereits wurde es dennoch oder gerade deswegen gecrosst.
Die SZ schreibt, dass die Spiegelberger Stiftung die Arbeit zu restaurieren gedenkt. So gar nicht streetart-like.
Das war's dann wohl #banksy #streetart Hamburg pic.twitter.com/Uf3r7gXK9w
— Frau Krüger (@miecken) February 10, 2015
(via Urban Shit)
Und die Titanic hat schon mal einen Blick rein werfen können.

(Klick für in groß, via reddit)
Murhaf Husam Eddin auf der Brandenburger Straße in Potsdam. Die Idee ist nicht ganz neu, AsoOmii Jay hatte sie schon Ende Januar und stellte sich in Toronto auf die Straße. Murhaf Husam Eddin holt die Idee jetzt nach Deutschland, genauer nach Potsdam. Ich mag meine Stadt.
3 KommentareIch bin Murhaf Husameddin und ich komme aus Syrien.
In Syrien nannten sie mich Terrorist, aber das bin ich NICHT!
Niemand vertraut mir.
Doch ich vertraue euch!
Wenn du mir vertraust, UMARME MICH!
Der 17jährige Niklas H. ist Schüler der Graf-Stauffenberg-Wirtschaftsschule im bayrischen Bamberg. Er ist Antifa-Aktivist und findet es nicht so pralle, dass die Bundeswehr an Schulen um Nachwuchs wirbt. Das sagt er so auch und kassiert dafür an seiner Schule einen Verweis. So richtig ist nicht klar, was genau ihm vorgeworfen wird und Anlass dafür war, ihn mit einem Verweis zu sanktionieren. Er tat offenbar nicht mehr, als seine Meinung zu äußern.
20 KommentareBayern, Bildung und die Bundeswehr: Ende Januar kam ein Jugendoffizier an Ihre Schule. Friedensorganisationen haben vor dem Schulgelände mit einem Stand protestiert. Doch dann wurde die Polizei gerufen. Wie kam es zu der Eskalation?
Der Werbeoffizier kommt seit mehreren Jahren im Rahmen eines Berufswahlseminars, das für die 9. und 10. Klassen verpflichtend ist. Den Vortrag habe auch ich besucht, bin danach allerdings kurz zu unserem Stand vor der Schule gegangen und habe mich mit Freunden unterhalten. Zusammen mit anderen Organisationen haben wir als VVN-BdA einen Infostand organisiert, um den Schülern auch eine andere Perspektive auf die Bundeswehr zu zeigen. Als ich wieder zurückkommen wollte, wurde ich von drei Hausmeistern aufgehalten. Einer von ihnen stand mit Springerstiefeln und Armeehose da. Der hatte im vorletzten Jahr das Schultor schon als »Reichsgrenze« bezeichnet. Ich sollte ihnen meinen Rucksack öffnen, und sie wollten sogar eine Leibesvisitation machen. Das habe ich natürlich abgelehnt. Auf Nachfrage sagte man mir dann, ich stünde im Verdacht, Aufkleber anzubringen – also eine Straftat zu begehen. Und dann rief man die Polizei.
Hans Runesson machte 1985 dieses Foto einer Dame, die mit ihrer Handtasche auf einen Nazi-Skin einprügelte. Das Foto dürfte fast schon ikonischen Wert haben – wahrscheinlich kennt es jeder. Es wurde ganz zu recht zu _dem_ schwedischen Foto des letzten Jahrhunderts gewählt.
Nun sollte jener Dame und ihrer Handtasche eigentlich eine Statue gewidmet werden. Die Stadt Växjö allerdings wollte das dann so doch nicht, weil die Figur als gewaltverherrlichend wahrgenommen werden könnte. Also wurde die Aktion ab- und die Statue umgeblasen. Seitdem allerdings hängen die Schweden nun im ganzen Land Handtaschen um die Arme irgendwelcher, schon länger stehender Statuen.
Swedish town’s snub of a statue depicting a lady lashing out at a Nazi supporter with her handbag has sparked a creative protest, with handbags mysteriously appearing on statues across the country. Inspired by a photograph taken in 1985, a statue of the woman with her handbag in full swing was set to be installed at the main square in southern Swedish town Växjö. But the council’s culture committee changed their decision, claiming the statue promoted violence.

(via René)
Viele kennen es vielleicht: dieses Gefühl an der Tür eines Clubs abgewiesen zu werden. Mir ist das einmal passiert, das war im letzten Jahrtausend an der Tür des alten Matrix (Der bis heute beste Club der Welt!). Wir waren etwas sackig und zogen weiter in den Tresor. Als ich das letzte Mal ins Berghain wollte, habe ich Marquardt erst nach dem er mich abgewiesen hatte, gesagt, dass ich auf der Gästeliste stehe. „Herzlich willkommen!“, hat er daraufhin gesagt. Ansonsten ist das Berghain schon lange nicht mehr der Club meiner Wahl, aber das ist eine andere Geschichte.
Gestern Nacht jedenfalls wollte Chicago-Legende Felix da Housecat nach seinem Set im Prince Charles kurz noch mal im Berghain vorbeischauen und wurde nicht reingelassen. Danach drehte er auf Twitter durch. Sein Management löschte später einen Teil seiner Tweets, was ihn als Legende natürlich am Allerwertesten vorbeigeht. Also machte er heute Morgen dort weiter, wo er letzte Nacht aufgehört hat.

(via Tanith)