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Kategorie: Täglicher Sinnwahn

Petition an Bundesjustizminister Heiko Maas : „AntiFa e.V. muss verboten werden“

Die vielleicht lustigste Petition, die es in diesem Internetz je gegeben hat: AntiFa e.V. muss verboten werden.

Bildschirmfoto 2015-02-05 um 09.15.02

Wir wollen, dass die AntiFa e.V. (Antifaschistische Aktion) in der Bundesrepublik Deutschland verboten wird.

Die AntiFa sabotiert Wahlkämpfe, begeht Gewalttaten und Sachbeschädigung, zudem verhindert sie die uneingeschränkte Ausübung der Demokratie, damit ist sie verfassungswidrig.

Die AntiFa ist eine kriminelle Organisation, welche zum Wohle des deutschen Grundgesetzes, der deutschen Demokratie und zum Schutze der Bevölkerung verboten werden muss.

Zudem fordern wir, dass die AntiFa keine staatlichen und parteilichen Gelder mehr erhalten darf.

In Schulen soll es eine stärkere Aufklärung über Linksextremismus, linke Gewalt, Sozialismus, Anarchismus und Kommunismus geben.

Ich dachte erst, das muss Satire sein, wenn man aber kurz mal den Namen des Erstellers googelt, kann man davon ausgehen, dass der junge Mann das durchaus erst meint – er scheint ein großer Fan der AfD zu sein. So wird aus der Kiste eine echte Realsatire und die Kommentare unter der Petition sind pures Gold. Brüller!


(via Tanith)

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Die Bild gibt sich Mühe

Wo wir gerade bei „Boulevard-Schleuder“ waren: guckt mal die gestrigen Titelblätter der Bild für drei ihrer regional spezifischen Ausgaben an. Bremen, Hamburg, Hannover. Auf die Sorgen der jeweiligen Leserschaft zugeschnitten. Oder die Sorgen der jeweiligen Leser zugeschnitten.

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(via Eine Zeitung)

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Die Polizei Haarlem gibt Hinweise zum illegalen Grasanbau

Das tut sie natürlich nicht direkt und über Umwege, denn eigentlich ruft sie in diesem Tweet Bürger dazu auf, sie zu informieren, wenn Dächer in der Nachbarschaft so aussehen wie auf diesem Foto. Dann nämlich könnte im Dach eine Grasplantage stehen. Die Polizei ruft demnach dazu auf, Nachbarn zu denunzieren und macht gleich mit klar, warum eine ordentliche Wärmedämmung im Dach auch für Grasbauern Sinn macht, oder warum die doch lieber im Keller züchten sollten.

https://twitter.com/Nick_Haflinger/status/562237610937311233
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Pinker Rauch

Derweil in Bristol.

The bizarre neon puffs of smoke were coming from a white chimney on Avonmouth Industrial Estate on Monday afternoon.

A spokeswoman for Bristol City Council confirmed that Environmental Health officers were investigating the cause of the smoke.

Ob’s das auch in Gelb gibt? Oder Neongrün?


(Direktlink, via Arbroath)

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Frau findet 13,5 Pfund Marihuana in einem Auto, das sie vor 13 Jahren gekauft hat

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(Screenshot: Youtube)

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(Screenshot: Youtube)

Eine Frau in New Mexico hatte ein Problem mit der Tür ihres 90er Chevy-Vans, den sie vor 13 Jahren von einem Deutschen kaufte. Ein Freund von ihr baute dann die Verkleidung ab wobei nicht weniger als 13,5 Pfund professionell verpacktes Marihuana aus der Tür fielen. Mit diesem in der Karre fuhr sie 13 Jahre lang und ohne Kenntnis darüber munter durch die Gegend und überquerte gar mehrfach die Grenze nach Mexiko, ohne dass das Gras entdeckt wurde. Dafür war es wohl erstens zu alt und zweitens zu gut verpackt, wie die Polizei sagte.

Sehr sicher hat sie das Auto damals „unter Preis“ gekauft. Das Gras wurde vernichtet.


(Direktlink, via Arbroath)

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Pegida: Kathrin Oertel will nicht mehr

Laut diesem Stern-Artikel hat Kathrin Oertel neben auch anderen Mitgliedern des sogenannten „Orga-Teams“ keinen Bock mehr auf Pegida. Begründet wird das wohl damit, dass Lutz „Hitler-Selfie“ Bachmann bei Pegida trotz seines Rückzuges auch weiterhin den Ton angeben will. Könnte sein, dass das der Anfang vom Ende von Pegida ist. ¯\_(ツ)_/¯

Zu den Mitgliedern der ersten Stunde, die nun alles hingeworfen haben sollen, zählen nach stern-Informationen Kathrin Oertel, AfD-Mitglied Achim Exner, der Wirtschaftsberater Bernd-Volker Lincke und der ehemalige CDU-Stadtrat von Meißen, Thomas Tallacker, der schon selbst Erfahrungen mit abfälligen Bemerkungen über Asylbewerber auf Facebook gemacht hat. Auch der stellvertretende Vereinsvorsitzende René Jahn soll von Bachmann abgerückt sein. Alle haben sich zunächst bis zum morgigen Donnerstag auf Stillschweigen geeinigt. „Bis dahin werden wir alles dementieren“, hieß es auf Nachfrage des stern. Weder Lutz Bachmann noch Kathrin Oertel waren heute für eine Stellungnahme zu erreichen.

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„Dieser Teil unserer Geschichte ist in seiner Abartigkeit so einzigartig, dass er gar nicht vergessen werden kann.“

Ich bin heute weitestgehend um die ewig immer alles vergessen wollenden Kommentatoren rumgekommen, auf Facebook habe ich zwei-drei Knetbirnen „verbannt“, weil es solche waren, die nicht verstehen noch überhaupt erst zuhören wollen. Heute Morgen dachte ich noch, es werden viel mehr davon werden.

Ganz daran vorbei kam ich dann aber doch nicht, hier eine Sammlung an eben genau jenen Kommentaren, die „endlich vergessen“ wollen. Auch oder gerade die Verantwortung vergessen wollen, die wir alle tragen, um das nicht vergessen machen.


(Klick für in groß)

Passend dazu auch diese häufig versuchte Art der Argumentation.

Wohl für diese Menschen ist dieser Kommentar von Anja Reschke. Danke dafür. Es war einer der besten heute.


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Holocaust-Doku: Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

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Vorhin schrieb ich: „Letzte Nacht lief im Ersten eine Doku über “Night Will Fall”, einem Film-Projekt Alfred Hitchcocks, mit dem er versuchen wollte, die unbegreiflichen Grausamkeiten des Holocaust irgendwie darzustellen. Ich habe die gesehen und sowohl mein Magen als auch mein Herz wollten mich danach nur schwer schlafen lassen.“

Nun ist die Doku doch online und kann hier noch bis zum 03.02.2015 in der ARD Mediathek gesehen werden. Sie lief allerdings neulich schon auf arte und wird dort übermorgen, Donnerstag, 29. Januar um 01:25 Uhr, noch mal wiederholt. [Triggerwarnung: Alles!]

Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Bei ihrem Vorstoß über Europa entdecken die Alliierten 1945 die ersten Konzentrationslager. Aus dem Entsetzen über das Bild der Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis, alles zu dokumentieren. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen mit ihren Aufnahmen. Renommierte Regisseure wie Alfred Hitchcock und Billy Wilder werden beauftragt, aus dem Rohmaterial schonungslose Dokumente der Todeslager zu erschaffen. Als Teil der Psychologischen Kriegsführung sollen die Filme der deutschen Bevölkerung gezeigt werden.

Doch während die Amerikaner rasch mit einem kurzen Film an die Öffentlichkeit gehen, verzögert sich die Fertigstellung des britischen Films von Alfred Hitchcock. Und es ändern sich die politischen Vorzeichen. Unter dem Eindruck des beginnenden Kalten Krieges und der Wiederaufbaupläne für die westdeutschen Sektoren scheint es plötzlich nicht mehr opportun, die westdeutsche Bevölkerung nachhaltig mit ihren eigenen Verfehlungen zu konfrontieren. Der Film landet unvollständig in den Archiven, eine Filmrolle gilt bald als gänzlich verschollen.

Nach jahrelangen Recherchen und neu aufgetauchtem Material ist es dem Imperial War Museum nun gelungen, den Hitchcock-Film vollständig zu rekonstruieren. Er wurde im Rahmen der Berlinale 2014 erstmals öffentlich in Deutschland aufgeführt. Der Dokumentarfilm „Night Will Fall“ zeigt die Wiederherstellung des Hitchcock-Films mit den verantwortlichen Experten – und rekonstruiert zugleich mit Hilfe von Zeitzeugen – ehemaligen Lagerinsassen ebenso wie ehemaligen Soldaten und Kameraleuten – die Befreiung der Konzentrationslager 1944/45: Ungesehene Bilder und unerzählte Geschichten über eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts.
(Arte)

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