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Kategorie: Doku

Doku über Jeans in der DDR: „Mit Niethosen kein Einlaß bei Tanzveranstaltungen!“

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Eine Doku über Jeans in der DDR, die damals eben „Niethose“ genannt wurde:

Erst war die Jeans, die Jugendliche in der DDR trugen, noch Anlass für Schulverweise und Klubhausverbote. Dann wurde sie, auch durch volkseigene Produktion in den 1980er-Jahren, zur DDR-Freizeithose schlechthin. Und doch fehlte der Jeans aus der DDR, trotz größter Anstrengungen der volkseigenen Textilindustrie und des sozialistischen Marketings, stets eines: der Nimbus der Echten aus dem Westen. Der Kultstatus der amerikanischen Markenjeans Levi´s oder Wrangler blieb bei der Jugend im sozialistischen Lager bis zuletzt unangefochten.

Antje Thürke erlebte das für sie schier Unglaubliche: 1961 bekam sie als 16-Jährige ein Paket aus New York, darin eine Wrangler Jeans. Es war ein Geschenk ihrer leiblichen Mutter, von deren Existenz sie erst kurz vorher erfahren hatte. Die Hose passte sogar wie angegossen. Aber: Die Jeans war an der Schule nicht erwünscht. Im nächsten Paket aus Amerika befand sich eine Elvis-Presley-Kette, die Antjes Schuldirektor ihr wütend vom Hals riss.


(Direktlink)

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Eine Doku über die Realität eines Techno DJs: Kvadrat

Für diese ganz unaufgeregte Doku hat der Filmemacher Anatoly Ivanov den russischen Techno DJ Andrey Pushkarev durch seine Tage und vor allem seine Nächte begleitet.

„Filmed as a hybrid between a road-movie and a music video, the film not only illustrates the festive atmosphere of techno night clubs, but also reveals the lesser known side of this profession: weeks of track selection, lengthy travel, difficult schedule. The film suggests to reconsider the stereotype of a popular musician, to find out whether the artist is happy, to ponder what’s most important to him and his audience? Shot in Switzerland, France, Hungary, Romania and Russia, the film omits the typical documentary elements: no interviews, no explanatory voice-over, no facts, no figures. The visuals and the techno music replace them, leaving the detailed interpretation to the viewer.“

Tanith fasst das zu sehende wunderbar treffend wie folgt zusammen:

„Dabei kommt der Film angenehmerweise ohne viel Gerede oder erklärende Moderation aus dem Off aus. Tage und Nächte verschwimmen zu einer wach, müde, schlafend wechselnden Abfolge von mal mehr und mal weniger spektakulären Ereignissen zuhause, auf Reisen, im Club. Auch Andrey’s Gesichtsausdruck ist in diesen Momenten, die meist nicht unbedingt für Twitter oder Facebook Statusmeldungen oder ein beneidenswertes Instagrambild taugen, eigentlich auch immer der gleiche. Was der Doku aber keinen Abbruch tut, es plätschert halt so dahin wie ein sehr langes Musikvideo auf das man sich einlassen muß und läßt einfach die Bilder wirken. Damit ist die Doku realistischer und authentischer als das, was einem sonst so als das glamouröser DJ Lifestyle aufgetischt wird.
Prima Anschauungsmaterial für Eltern deren Kinder unbedingt diesen Beruf ergreifen wollen auch.“

https://vimeo.com/70724357
(Direktlink, via Tanith)

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arte-Doku: Tattoo total!

Ich persönlich habe es nie für notwendig empfunden, mich stechen zu lassen. Piercings hatte ich mehrere, aber Tattoos musste ich nie haben. Dennoch mag ich den kulturellen Weg, die die hier einst so verpönten Hautbilder gegangen sind.

Diese arte-Doku aus dem Jahr 2013 nähert sich dem Thema nicht nur geschichtlich und ist ziemlich interessant.

Tätowierungen waren einst ein Markenzeichen von Randgruppen, von Prostituierten, Sträflingen und Matrosen. Später nutzten Rocker, Hippies und Punks sie als Zeichen ihrer Rebellion gegen das Establishment. Inzwischen jedoch lassen sich Frauen und Männer aller Gesellschaftsschichten tätowieren. Hat das Tattoo also seinen subversiven, rebellierenden Charakter verloren? Was hat es zu bedeuten, dass dieses Symbol des Undergrounds zum Mainstream-Phänomen wurde? Und was steckt eigentlich hinter dem Wunsch nach einer Tätowierung?

Die Dokumentation führt hinter die Kulissen der Tattoo-Szene, stellt deren markante Persönlichkeiten vor und bietet neue Erkenntnisse über eine Praktik, die an der Schnittstelle von Ritual, Kunstwerk und gesellschaftlichem Phänomen anzusiedeln ist.

In den letzten 20 Jahren ist das Tattoo vom Markenzeichen gesellschaftlicher Randgruppen, seien es Sträflinge, Matrosen oder Angehörige des Rotlichtmilieus, zu einer Erscheinung der Alltagskultur geworden. Woher kommt diese bizarre Faszination, die Tätowierungen heutzutage ausüben? Warum wollen immer mehr und immer jüngere Menschen ihre Haut fürs Leben zeichnen lassen? Wie konnte sich das Tattoo aller Körperteile und der gesamten Gesellschaft bemächtigen? Und was sagen die Körperbilder über das Verhältnis zum eigenen Körper, zu anderen Menschen, zu Kultur und Gesellschaft aus?
Jenseits des Atlantiks werden inzwischen an einigen Universitäten im Fachbereich Kulturelle Studien Konferenzen zum Thema Tätowierung abgehalten. Die Hinterfragung der Tätowierkunst umfasst neben ihrer Ästhetik, ihren Ritualen, Künstlern und Interessenkreisen auch ihre traditionellen Ursprünge. Untersucht wird die gesamtgesellschaftliche Leidenschaft für eine Form des Körperschmucks, die noch vor wenigen Jahren Kriminellen und Randgruppen vorbehalten war.

Elitär und populär, vergänglich und ewig, ästhetisch und verschandelnd, gefährlich und steril – die widersprüchlichen Aspekte dieser Kunstform findet man in der Gesellschaft und in jedem Einzelnen wieder. Eine Tätowierung verwandelt den menschlichen Körper in eine Leinwand, in ein Kunstobjekt und gleichzeitig in einen Künstler. Der Körper wird zum Schauobjekt oder ein Teil einer Performance. Und trotz wachsender Popularität ist es dem Tattoo gelungen, seinen Status als Symbol der Rebellion in zahlreichen Alltagskulturen – vom Rap über den Rock’n’Roll bis zum Sport und zum Film – zu verteidigen. In dieser geheimnisvoll verrufenen Welt, in der die Kunstwerke unauslöschlich und gleichzeitig vergänglich sind, wird ein zur Schau gestellter Körper zur Maske und die kreative Schöpfung mit Blut und Schmerzen bezahlt.

Die Dokumentation “Tattoo total!” erteilt den wichtigsten Tattoomeistern das Wort, beleuchtet sowohl überlieferte als auch radikal avantgardistische Tendenzen der Körperschmuckszene und stellt Intellektuelle und Künstler vor, die Tätowierungen für ihre Kreationen nutzen.

Die Werbung nervt ein wenig, aber da kann ich nichts für.


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Doku über zwei, die von Australien nach Mauritius ruderten: And Then We Swam

Was Menschen halt so machen, wenn sie mit dem Studieren fertig sind und keine Ahnung haben, wie es weiter gehen soll. So war das auch bei James Adair und Ben Stenning, die sich bei einer Flasche Wein dazu entschieden, einfach mal 6000 Kilometer mit einem Ruderboot über den Indischen Ozean zu paddeln. Aus gesagt wurde erst angepackt und später dann getan.

Am 21. April 2011 verlassen sie Geraldton in Westaustralien. An Bord stellt sich schnell Routine ein: zwei Stunden Rudern tagsüber, zwei Stunden Pause, drei Stunden nachts, drei Stunden Pause. Insgesamt zwölf Stunden am Tag pro Person. Zwischendurch räumen sie die kleine Kabine auf, ordnen die 300 Kilogramm Lebensmittel, das meiste davon Curry-Schnellgerichte.
(SpOn)

Nach 116 Tagen erreichen sie gerade so Mauritius. Nachdem sie an Tag 75 ein große Welle trifft und die Kabine flutet, werden einige Geräte an Bord beschädigt, was sie allerdings nicht am weiter rudern hindert. Acht Kilometer vor dem endgültigen Ziel allerdings werden sie dann von einer Welle aus ihrem Boot geschleudert. Ab dort mussten sie schwimmen.

Hier der Trailer, der ganze Film ist in Deutschland ist noch bis Ende Mai im Rahmen der International Ocean Film Tour zu sehen.

https://vimeo.com/73932610
(Direktlink, via R0byn)

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Doku: No Future! Als der Punk noch Wellen schlug

Perfektes Programm für einen Sonntagnachmittag. Lief gestern Abend auf arte und ist jetzt für sieben Tage auf arte+7 zu sehen.

Zunächst in New York und London, später in Paris, Berlin und Düsseldorf entsteht ab Mitte der 70er Jahre eine radikale Jungenkultur. Sie ist nicht nur Synonym für eine musikalische Revolte, sondern auch für nonkonformistisches Verhalten und eine provozierende Mode. In den 70er Jahren war die Londoner King’s Road eines der Zentren der Punk-Kultur mit Geschäften wie „Granny Takes a Trip“ und „Sex“, dem Kleiderladen von Malcolm McLaren und Vivienne Westwood. In der Musikdokumentation erzählt Fred Aujas von dem Aufschrei einer Generation desillusionierter Jugendlicher, die sich den Slogan „No Future“ auf die Fahnen schrieben. Sie stellten die Weichen für eine ebenso radikale wie vergängliche künstlerische Revolution.

Ihr Motto war: “Do it yourself”. Um maximale Unabhängigkeit zu erlangen, gründeten einige Punks eigene Plattenlabel, organisierten ihre Konzerte selbst und brachten eigene Fanzines heraus. Alain Maneval, der Erzähler des Films, lebte damals in London. In Clubs wie dem Roxy oder Marquee bildete sich eine eigene Szene heraus. Manevals Erinnerungen und Begegnungen ziehen sich als roter Faden durch die Dokumentation und vermitteln eine Vorstellung von der unglaublichen Energie und Faszination der Punk-Ära.

Heute ist der Punk längst Geschichte, doch die Helden dieser exzentrischen Rebellion, gesellschaftliche Aussteiger und nachtaktive Dandys, hinterließen nicht nur ein ganz bestimmtes Lebensgefühl, sondern auch ein kulturelles Vermächtnis. Anhand von Archivbildern und Interviews mit Zeitzeugen veranschaulicht der Film den politischen Kontext und die ökonomische Krise, aus der die Underground-Bewegung entstand. Der Soundtrack lässt die Punkmusik der Anfangsjahre wie von den Sex Pistols, The Clash oder den Ramones wieder aufleben. „No Future! Als der Punk Wellen schlug“ schildert die Ursprünge der Bewegung, aus denen sich ein Gesamtbild jener Subkultur ergibt – wild, anarchisch, manchmal auch brutal. Eine Bewegung, die sich den T-Shirt-Spruch „No Future“ zum Credo machte. Das tragische Schicksal von Sex-Pistols-Bassist Sid Vicious ist dafür exemplarisch.


(Direktlink, via Christian)

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Drohnen-Flug über Auschwitz

Die BBC hat anlässlich des gestrigen 70. Jahrestags der Befreiung von Auschwitz eine Drohne über das ehemalige KZ-Gelände fliegen lassen und die Bilder davon gestern veröffentlicht.

Drone video shows the Auschwitz-Birkenau concentration camp as it is today – 70 years after it was liberated by Soviet troops. The camp in Poland is now maintained as a World Heritage Site and is visited by thousands of tourists and survivors every year. Auschwitz was the largest camp established by the Germans during World War II. More than a million people – the vast majority of them Jews – died there between 1940, when it was built, and 1945, when it was liberated by the Soviet army.

Railway tracks into Auschwitz-Birkenau – Trains filled with victims from throughout occupied Europe arrived at the camp almost every day between 1942 and the summer of 1944.

Ruins of wooden huts at Birkenau – Birkenau (or Auschwitz II) was erected in 1941 solely as a death camp, the wooden huts are now in ruins with only brick fireplaces and chimneys remaining.

Entrance to Auschwitz I -The wrought-iron sign over the entrance bears the words Arbeit Macht Frei – „Work sets you free“.

Auschwitz I – The brick-built buildings were the former cavalry barracks of the Polish Army.

Courtyard between blocks 10 and 11 at Auschwitz I – Block 11 was called „the Block of Death“ by prisoners. Executions took place between Block 10 and Block 11 and posts in the yard were used to string up prisoners by their wrists.


(Direktlink, via Markus)

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Holocaust-Doku: Night Will Fall – Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

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Vorhin schrieb ich: „Letzte Nacht lief im Ersten eine Doku über “Night Will Fall”, einem Film-Projekt Alfred Hitchcocks, mit dem er versuchen wollte, die unbegreiflichen Grausamkeiten des Holocaust irgendwie darzustellen. Ich habe die gesehen und sowohl mein Magen als auch mein Herz wollten mich danach nur schwer schlafen lassen.“

Nun ist die Doku doch online und kann hier noch bis zum 03.02.2015 in der ARD Mediathek gesehen werden. Sie lief allerdings neulich schon auf arte und wird dort übermorgen, Donnerstag, 29. Januar um 01:25 Uhr, noch mal wiederholt. [Triggerwarnung: Alles!]

Hitchcocks Lehrfilm für die Deutschen

Bei ihrem Vorstoß über Europa entdecken die Alliierten 1945 die ersten Konzentrationslager. Aus dem Entsetzen über das Bild der Grausamkeiten entsteht das Bedürfnis, alles zu dokumentieren. Britische, amerikanische und russische Kamerateams beginnen mit ihren Aufnahmen. Renommierte Regisseure wie Alfred Hitchcock und Billy Wilder werden beauftragt, aus dem Rohmaterial schonungslose Dokumente der Todeslager zu erschaffen. Als Teil der Psychologischen Kriegsführung sollen die Filme der deutschen Bevölkerung gezeigt werden.

Doch während die Amerikaner rasch mit einem kurzen Film an die Öffentlichkeit gehen, verzögert sich die Fertigstellung des britischen Films von Alfred Hitchcock. Und es ändern sich die politischen Vorzeichen. Unter dem Eindruck des beginnenden Kalten Krieges und der Wiederaufbaupläne für die westdeutschen Sektoren scheint es plötzlich nicht mehr opportun, die westdeutsche Bevölkerung nachhaltig mit ihren eigenen Verfehlungen zu konfrontieren. Der Film landet unvollständig in den Archiven, eine Filmrolle gilt bald als gänzlich verschollen.

Nach jahrelangen Recherchen und neu aufgetauchtem Material ist es dem Imperial War Museum nun gelungen, den Hitchcock-Film vollständig zu rekonstruieren. Er wurde im Rahmen der Berlinale 2014 erstmals öffentlich in Deutschland aufgeführt. Der Dokumentarfilm „Night Will Fall“ zeigt die Wiederherstellung des Hitchcock-Films mit den verantwortlichen Experten – und rekonstruiert zugleich mit Hilfe von Zeitzeugen – ehemaligen Lagerinsassen ebenso wie ehemaligen Soldaten und Kameraleuten – die Befreiung der Konzentrationslager 1944/45: Ungesehene Bilder und unerzählte Geschichten über eines der dunkelsten Kapitel des 20. Jahrhunderts.
(Arte)

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Doku: Kill Zone USA – Spurensuche in einer waffenverrückten Nation

30.000 Menschen sterben in den USA jährlich durch Schusswaffen. Kollateralschäden eines unerklärten Bürgerkriegs, vom dem die Waffenindustrie – unter deutscher und europäischer Beteiligung – seit Jahrzehnten profitiert. Ausgehend vom Massaker an der Sandy Hook Elementary School fragt der Dokumentarfilm: Warum kann der Waffenwahnsinn nicht gestoppt werden?

Es war ein Blutbad, das die Welt erschütterte: Am 14. Dezember 2012 stürmte ein psychisch gestörter junger Mann die Sandy Hook Elementary School in Newtown, Connecticut. Er erschoss 20 Kinder und sechs Lehrer. Adam Lanza tötete seine Opfer mit der in den USA frei verkäuflichen Zivilversion eines militärischen Sturmgewehrs.

Der Amoklauf von Newtown ist ein Fanal. Für den Präsidenten Barak Obama, für viele Bürger im Land. Auch für die Waffenlobby: das Signal zum Gegenangriff – die Vereinigten Staaten sind so gespalten wie noch nie in ihrer über 200-jährigen Geschichte: Waffengegner fordern mit lautstarken Protesten Gesetzesverschärfungen. Waffenlobbyisten setzen in den Hinterzimmern der Parlamente diskret weitere Lockerungen der ohnehin schon unvergleichlich laxen Regeln durch. Die Umsätze der Waffenindustrie explodierten in den Wochen nach Newtown förmlich. Obama wird zum „Salesman of the Year“ ernannt.

Und das Töten geht unvermindert weiter: Bei 66 Schulschießereien, die sich nach Newtown ereigneten, wurden weitere 45 Menschen getötet und 73 verletzt. 30.000 Menschen sterben in den USA jährlich durch Schusswaffen. Kollateralschäden eines unerklärten Bürgerkrieges, mit dem die Waffenindustrie – unter deutscher und europäischer Beteiligung – seit Jahrzehnten die USA überzieht. „Kill Zone“ nennen amerikanische Soldaten einen Kampfabschnitt, den sie derart unter Sperrfeuer nehmen, dass dort kein Überleben möglich ist.

Ausgehend vom Massaker an der Sandy Hook Elementary School folgt die Dokumentation der Spur der Tatwaffe: zum Hersteller und dessen Eigentümern, einem Investmentfonds und zu dessen Lobbyisten, angeführt von der National Rifle Association (NRA). Wieso kann der Waffenwahnsinn in den USA nicht gestoppt werden? Was steckt hinter dem Täterprofil der zumeist jungen weißen Männer, frustriert und voller Hass, die in ihrem selbstempfundenen Untergang alles um sich herum zerstören?


(Direktlink)

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Doku: Rebellen im Internet – Die Anonymous-Story

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Lief gestern im ZDF und steht jetzt noch für ein paar Tage in der Mediathek zur Verfügung.

“Der Film führt in die Welt sogenannter “Hacktivisten”, die kollektiven zivilen Ungehorsam für das digitale Zeitalter neu definiert haben. Anfangs als Spaßbewegung aus der Website “4chan” hervorgegangen, tritt “Anonymous” inzwischen politisch mit Protestaktionen für Redefreiheit, die Unabhängigkeit des Internets und gegen das Urheberrecht in Erscheinung. Neben verschiedensten Behörden und Konzernen wendet sich “Anonymous” auch gegen Organisationen wie “Scientology”.”

(via Urban Shit)

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