Zum Inhalt springen

Kategorie: Doku

Doku: Skinhead Attitude

Klasse Doku des Regisseurs Daniel Schweizer, die man gesehen haben sollte.

„Skinhead Attitude“ ist die erste weltweite Darstellung der Skinhead-Bewegung von ihrer Entstehung in den Arbeitervierteln bis hin zur Politisierung und radikalen Spaltung der Szene. Regisseur Daniel Schweizer begleitet in „Skinhead Attitude“ das 22-jährige Skingirl Karole auf eine Reise durch alle Kontinente in denen sich die Subkultur auf unterschiedliche Art und Weise von England aus verbreitet hat. Von den jamaikanischen Wurzeln und dem schwarzen Musiker Laurel Aitken bis zu Straßenschlachten linker Skinheads mit der Staatsgewalt in Polen. Von der antirassistischen „S.H.A.R.P.“-Bewegung mit Roddy Moreno und seiner Band „The Oppressed“ bis zu faschistischen Gruppierungen wie „Blood & Honour“ und „Combat 18?. Ein musikalisches Road-Movie über eine seit fast 40 Jahren bestehende Jugendbewegung, die in dem öffentlichen Bewusstsein seit Mitte der 80er Jahre meist einseitig als extremistische Neonazis die Gemüter polarisiert und dabei mit Oi!, Ska und dem eigentlich unpolitischen „Way of Life“ so viele andere Gesichter hat.


(Direktlink)

7 Kommentare

Der Geigenbauer

Eines der altehrwürdigen Handwerke, das ich selber gerne gewählt hätte, wenn ich nur etwas mehr davon verstanden hätte, damals. Dustin Cohen hat Sam Zygmuntowicz besucht, einen Violinenmacher, einen Geigenbauer.


(Direktlink)

4 Kommentare

Doku: Mr. Nice – Howard Marks Biographie

Howard Marks, womöglich eine der schillerndsten Figuren im internationalen Marihuana-Geschäft, hat ein aufregendes Laben hinter sich. Als ich damals seine Autobiografie las, dachte ich, „Wenn davon auch nur die Hälfte stimmt, meine Fresse!“

Diese Doku, biografiert sein Leben, zeigt seinen Werdegang und erläutert interessante Hintergründe.

Der fünfundsechzigjährige Waliser Howard Marks hat sich die Lorbeeren des weltgrößten Marihuana-Dealers redlich verdient.

Nach eigenen Angaben kontrolliert der Gras-Papst zu seinen besten Zeiten zehn Prozent des weltweiten Marihuana-Marktes — das sind etwa dreißig Tonnen Cannabis und Haschisch.

Diese Spitzenleistung beschert ihm ab 1988 sieben Jahre All inclusive-Urlaub in Amerikas härtestem Knast.

In seiner zwanzigjährigen Dealer-Laufbahn soll Howard unter dreiundvierzig verschiedenen Identitäten auf dem gesamten Erdball unterwegs gewesen sein. Er verhandelt mit IRA-Aktivist James McCann oder dem Palestinenser Abou Hassan, pflegt jedoch gleichzeitig sein „Super-Daddy von nebenan“-Image.

Howards Werdegang ist nicht gerade typisch für ein walisisches Arbeiterkind. Er ist ein hervorragender Schüler und landet im September 1965 an der Elite-Uni von Oxford. Von dort aus baut er sich sein erstes Netzwerk auf.


(Direktlink)

5 Kommentare

Doku: Andy Warhol – Godfather of Pop

Arte hatte anlässlich des 25. Todestages von Andy Warhol am Wochenende diese, aus dem Jahr 2006 stammende, zweitteilige Monster-Doku über den Urvater der Popkultur laufen und diese jetzt in beiden Teilen für noch fünf Tage auf Arte+7 online. Vielleicht kann die ja jemand zu Youtube retten?

Vor 25 Jahren, am 22. Februar 1987 starb Andy Warhol, der berühmteste und wohl am meisten missverstandene Künstler der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Seine Kunst war zugleich zugänglich und rätselhaft, direkt und schwer erfassbar, naiv und voll bitterer Ironie. Er veränderte die Vorstellung von der Malerei und führte die Kunst im Zeitalter der mechanischen Reproduzierbarkeit zu ihrem logischen Extrem. Immer wieder durchbrach er die Grenzen zwischen Kunst und Kommerz. Und wie kein anderer vor oder nach ihm begriff er, welche Rolle der Ruhm in der Massengesellschaft spielt. Mit allem, was er tat, zwang er den Betrachter zur Auseinandersetzung mit der Welt, in der er lebt. Im Laufe der Zeit wurde er zum Hofdichter des amerikanischen Jahrhunderts, zum Wortführer eines der radikalsten Experimente der amerikanischen Kultur und zum einflussreichsten Künstler seiner Zeit. Der zweiteilige Dokumentarfilm von Ric Burns ist ein fesselndes und bewegendes Porträt, das sowohl in Warhols turbulentes Leben als auch in seine ereignisreiche Epoche einführt. Er fügt eindringliche Interviews, bislang unveröffentlichtes Bild- und Filmmaterial sowie Einblicke in Warhols umfangreiches Werk zusammen und ergründet zum ersten Mal die gigantischen Archive des Andy Warhol Museums in Pittsburgh. Erstmals wird das gesamte Spektrum von Warhols erstaunlicher künstlerischer Produktion erfasst, die über fünf Jahrzehnte umfasst: von den späten 40er Jahren bis zu seinem frühen Tod in den 80ern. Dabei rückt Burns – auch das eine Premiere – den Menschen Warhol in den Vordergrund und beleuchtet seine persönliche Geschichte, sein Familienleben und seine Lehrjahre in Pittsburgh, die Schlüsselerlebnisse als „kommerzieller Künstler“ in New York und seine Laufbahn im Verlauf dreier bahnbrechender Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts.


(Direktlink Part 1, via Monday Edition)


(Direktlink Part 2)

Einen Kommentar hinterlassen

Trailer für Bob Marley-Doku: Marley

Ich hatte bis eben keine Ahnung, dass Kevin Macdonald an einer Doku über Bob Marley arbeitet und freue mich wie Bolle, denn vielleicht wird das die beste Doku, die über den größten Musiker aller Zeiten je gemacht wurde.

Bob Marley’s universal appeal, impact on music history and role as a social and political prophet is both unique and unparalleled. MARLEY is the definitive life story of the musician, revolutionary, and legend, from his early days to his rise to international superstardom. Made with the support of the Marley family, the film features rare footage, incredible performances and revelatory interviews with the people that knew him best.

From Academy Award-winning director Kevin Macdonald (One Day In September, The Last King of Scotland) comes the story of a towering figure of musical history, whose music and message has transcended different cultures, languages and creeds to resonate around the world today as powerfully as when he was alive.

MARLEY will make its world premiere at the Berlin Film festival this month followed by its North American premiere at SXSW. Magnolia Pictures will release theatrically and on VOD on Friday, April 20th.


(Direktlink, via Deepgoa)

2 Kommentare

Doku über die internationale Neonazi-Szene „White Terror“ komplett auf arte+7

Ich hatte diese Doku des Schweizers Daniel Schweizer hier vor Jahren schon mal drin, finde, dass sie an Aktualität nichts verloren hat und das sie immer noch verdammt informativ und deshalb sehenswert ist. Wer sie also noch nicht kennen sollte: arte+7 hat sie jetzt für sieben Tage komplett online.

Im Laufe der letzten fünf Jahre hat sich innerhalb der radikalen Gruppen der Rechtsextremisten eine bedeutende Wandlung vollzogen. Die Veteranen sind entweder zu alt für den politischen Kampf geworden oder inzwischen verstorben. Neue Ideologen tauchen überall in Europa, Nordamerika und Russland auf. Sie haben nicht immer einen kahl rasierten Schädel und sie haben Unternehmen, Vertriebsfirmen, Musikclubs, Zeitschriften, Verlage oder auch Internetseiten gegründet und alte Symbole durch neue ersetzt.
Als Ergebnis einer zunehmenden Globalisierung, der Auflösung klarer Grenzen und einer rasanten Verbreitung neuer Technologien mussten die USA und Schweden schockiert feststellen, dass ihre Jugend zu rassistischer Gewalt anstachelt, dass diese zunehmend die ganze westliche Welt, aber auch Russland und seine Nachbarländer angesteckt hat. Die über das Internet und eine zunehmende Zahl von Büchern, Pamphleten, Zeitschriften, CDs, Audio- und Videokassetten verbreitete rassistische Propaganda gewinnt eine ständig wachsende Zuhörerschaft. In diesem Zusammenhang scheint die neonazistische Ideologie neue Territorien erobert und einen fruchtbaren Boden für ihre Propaganda gefunden zu haben.
Für ihre Jugend ist die Vergangenheit virtuelle Geschichte, in der das Reale nicht von seiner Nachahmung unterschieden werden kann. Ihre Vorstellungen von der Zukunft sind düster und bedrohlich. Nahezu 60 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges sind die USA zur Hochburg des Neonazismus geworden.


(Direktlink)

2 Kommentare

Sein Heim ist sein Laden

Ich mag Menschen mit einem Spleen. Weil diese sie meistens erst so einzigartig machen. Und ich meine mit „Spleen“ nicht diese „ich-bin-schon-ein-wenig-crazy-Tüpen“, sondern die mit einem großen Herz für ihre Sache. Welchen, die in einem Laden in Manhattan wohnen und in diesem Dinge sammeln. So wie er.

On an unseasonably warm November night in Manhattan on our way to get ice cream, we stumbled upon what appeared to be a vintage shop, brightly lit display window and all. As we began to walk in, a man sitting out front warned us that we were welcome to explore, but nothing inside was for sale. Our interests piqued, we began to browse through the collections the man out front had built throughout his life. This is a story of a man and his home.


(Direktlink, via Nerdcore)

Ein Kommentar

DDR-Skater-Doku „This Ain’t California“ am Freitag im Potsdamer Filmmuseum

Es ist vollbracht, „This Ain’t California„, der dokumentarische Spielfilm über das Skaten in der DDR, ist fertig, wurde auf der Berlinale gezeigt, wurde dort gleich mit einem Preis bedacht und macht als nächstes im Potsdamer Filmmuseum halt. Und zwar an diesem Freitag, den 24.02.2012, um 20:00 Uhr. Und ich werde mal zusehen, dass ich da irgendwie hinkomme.

Hier noch mal der Teaser zum Film:

(Direktlink)

Einen Kommentar hinterlassen

Kontraste im Jahr 1988 über Skinheads in der DDR

Das die Bezeichnung „Skinhead“ damals wie heute gerne mal in missbräuchlicher Form benutzt wird – geschenkt. Das es auch in der DDR Neonazis gab, ist keine Überraschung, die Informationslage darüber allerdings recht dürftig. Wie nahe das WDR mit diesem Kontraste-Bericht aus dem Jahr 1988 tatsächlich an der Wahrheit war, lässt sich rückblickend wohl eher schlecht rekonstruieren, dass es allerdings neofaschistische Umtriebe gab, ist unumstritten, wie schon diese Doku über einen Nazi-Angriff auf die Ostberliner Zionskirche im Jahr 1987 zeigt.


(Direktlink)

3 Kommentare

Doku: Ostprodukte im Westregal

Uns als Kindern wurde damals häufiger erzählt, dass in der DDR so einiges produziert wurde, was nicht für den dortigen Markt, sondern für den der BRD bestimmt waren. Man nahm das so mit und nach dem Mauerfall bestätigte sich das. Hier eine Doku über jene Produkte, die im Osten hergestellt, aber im Westen verkauft wurden. Dort, wo man eigentlich gerne vertuscht hätte, aus welcher Produktion die Waren tatsächlich stammten.

„Die DDR produzierte unzählige Konsumgüter für den Westen. So wurden etwa in Erfurt Schuhe für Salamander gefertigt, in Sachsen Unterwäsche für Schiesser. Ein Film von Anne Worst.“


(Direktplaylist, via Katrin)

4 Kommentare