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Kategorie: Doku

Doku: Skateboarding in Shanghai

Interessante Kurzdoku über Skater in einer Stadt, die einem nicht primär in den Kopf kommt, wenn man ans Skaten denkt. Aber auch in Shanghai fahren junge Menschen auf den Brettern durch die Straßen, die manchen, und wohl auch ihnen, die Welt bedeuten.


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Dubstep Doku „Bass Weight“ komplett online

Pitchfork hat für eine Woche die sehenswerte Dubstep Doku Bass Weight am Start. Mit dabei: alles was Rang und Namen hat. Inhalt: fast alles, was man über Dubstep wissen sollte.

„A beautiful snapshot of a fledgling scene.. a scene that that would ultimately change the world of dance music forever.. you can feel the energy and the momentum in every frame. „
(Mary Anne Hobbs)

Hier ein Snip, die komplette Doku auch in HD gibt es hier.


(Direktlink, via Testspiel)

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Doku: Rebellische Sounds einer Pariser Vorstadt

Die Dokumentation von Jean-Pierre Thorn befasst sich mit einem halben Jahrhundert musikalischer Rebellion, in dem Rock ’n‘ Roll, Punk, Hip-Hop und Slam zu Waffen der Jugend in den französischen Vorstädten wurden. Zutiefst in ihrer Identität verunsichert, sind diese Jugendlichen die Opfer von gesellschaftlichen Umwälzungen, politischen Enttäuschungen und stigmatisierenden Angriffen der französischen Politik, die sie sogar als „Gesindel“ bezeichnete.

Nach und nach fügten sich diese Bewegungen zu einer Gegenkultur, die – jenseits der in Auflösung begriffenen traditionellen Werte der „roten Vorstädte“ – völlig neue Codes erfand: Wörter und Klänge, eine andere Art, sich zu bewegen und den Alltag bunter zu gestalten, neue Formen des Schreibens und Denkens. Einer Jugend, die sich selbst als ausgegrenzt empfindet, bietet die Musik Halt und die Möglichkeit, einen Platz in ihrem Lebensumfeld zu finden.


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Treffen der 300 staatlich geprüften Schallplattenunterhalter der DDR

Dieses heitere Treffen zum Zweck des Erfahrungsaustausches unter den DJs der DDR, die nur nach staatlicher Prüfung das Siegel „Staatlich geprüfter Schallplattenunterhalter“ erhielten und auftreten durften, scheint in den 70ern stattgefunden zu haben. In Neubrandenburg. Und zwar nicht so wie heute „Licht aus – Musik an“, sondern es ging auch um die thematische Begleitung einer Tanznacht, wie die „Disko 8372 aus Merseburg“ anschaulich zu demonstrieren weiß.

„Da muss man beide Dinge – Diskothek und Thema – ad-e-kwat in der Qualität versuchen an den Mann bringen.“

Na denn: Rave on.


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Doku: Steve Reich, Phase to Face

Sehr interessante Dokumentation über Steve Reich, online für sieben Tage auf arte+7.

Steve Reichs Arbeiten zeichnen sich durch einen faszinierend freien Kompositionsstil aus, der darin gründen mag, dass amerikanische Musik generell weniger von formalen Zwängen bestimmt ist, als die europäische.
Steve Reich, geboren am 3. Oktober 1936 in New York, entwickelt sehr früh seinen eigenen Stil. Nach einem Studium der Philosophie und Musik nimmt er von 1958 bis 1961 Unterricht an der Juillard School of Music sowie von 1961 bis 1963 am Mills College in Kalifornien. Als Schüler von Darius Milhaud und Luciano Berio kommt er mit der Barockmusik, dem Werk von Béla Bartók, Anton Webern und Igor Strawinski ebenso in Berührung wie mit der Jazzmusik. Sein Interesse an afrikanischem Trommeln vertieft er mit einem Studium in Ghana.
Reich wird so zu einem Hauptvertreter der Westcoast-Avantgarde und ihrer Minimal Music. Zwar wird Terry Riley mit seinem Stück „In C“ allgemein als deren Begründer angegeben, doch Reich arbeitet bereits während seiner Studienjahre in Kalifornien an jener Komposition mit. Danach verfolgt er diesen Ansatz entschieden weiter.
1958 tritt er in seine wichtigste Schaffensphase ein und erfindet das Prinzip der Phasenverschiebung: Zwei nebeneinander mit gleicher mechanischer Geschwindigkeit laufende Tonbandmaschinen, die beide den Satz „It’s Gonna Rain“ eines Predigers repetierten, offenbarten nach einer gewissen Zeit minimale, stets wachsende Differenzen; die Worte verschoben sich langsam gegeneinander. Dieses Verfahren überträgt Reich auf Instrumente, es wird zum Kern seiner weiteren Arbeit.
Dem Schmelztiegel Amerika erweist Reich die Ehre, wenn er mit seinen fantasievollen Genre- und Stilmischungen große Vorbilder würdigt, die Musikikonen Charles Ives, George Gershwin, Leonard Bernstein, Ella Fitzgerald, Alfred Deller, aber auch Johann Sebastian Bach, Strawinski und natürlich die Jazzgenies Miles Davis, Kenny Clarke und John Coltrane.


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Doku: Für eine andere Welt

Großartige Dokumentation über den Zorn und den daraus entstehenden Hang zur Rebellion von Jugendlichen in dieser Welt. Für sieben Tage auf arte+7.

Griechenland, Frankreich, Dänemark, Brasilien oder China – überall auf der Welt regt sich entschiedener Widerstand. Hier der Zorn der Jugendlichen, dort die Kritik an den gesellschaftlichen Verhältnissen, der Aufstand der vom System Ausgeschlossenen.
Nie zuvor war der Geist der Revolte so stark und so verbreitet. Allein im Jahr 2009 wurden weltweit 524 Aufstände gezählt, und fast ein Drittel davon fand in Europa statt. Alle Proteste werden von jungen Menschen getragen, die ihrem Unmut über die Globalisierung Luft machen wollen.


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Doku: Die Rebellen aus der Vorstadt

Hass war ein Film, das hier ist gelebte Realität.

Clichy-sous-Bois/Ile de France: Am 27. Oktober 2005 suchten drei Jugendliche, die von der Polizei verfolgt wurden, in einem Umspannwerk Zuflucht. Zwei von ihnen starben an Stromschlägen, der dritte erlitt schwere Verbrennungen. Wenige Stunden später kam es überall in Frankreich zu Aufständen bisher ungekannten Ausmaßes, die in den kommenden Tagen weltweit für Schlagzeilen sorgten.
Es gab viele untaugliche Erklärungsversuche für diese Aufstände: Manche glaubten, die Revolution stehe unmittelbar vor der Tür, andere sahen darin eine islamistisch motivierte Revolte, wieder andere vermuteten, Bandenkämpfe oder das Werk von Drogenbossen.
Die Medien, die Politiker, die Polizei und sogenannte Sachverständige haben zu oft zur Vereinfachung der Debatte beigetragen und die Menschen in den betroffenen Vorstädten zum Schweigen verurteilt. Diese Dokumentation will sie endlich zu Wort kommen lassen: die Rebellen von gestern und heute, ihre Eltern, ihre Erzieher und die lokalen Akteure.
Moussa, Mara, Paul und Penda leben in Villiers-sur-Marne im Viertel Hautes Noues: eine Vorstadt geprägt von urbaner Fehlplanung, von Armut und hoher Jugendarbeitslosigkeit. Sie reden über ihre Wut und ihre Verzweiflung – und über ihre Rebellion.


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