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Kategorie: Doku

Doku über James Brown: Mr. Brown

Für eine Woche online auf arte+7.

Von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen im South Carolina und Georgia der 30er und 40er Jahre bis zum gefeierten Star: In den 50ern gab James Brown sein Debüt im Showbusiness, in den 60ern und 70ern war er auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Schwere Zeiten durchlebte er Ende der 70er und in den 80er Jahren, bis er schließlich ins Pantheon der „lebenden Legenden“ aufgenommen wurde. Er starb am 25. Dezember 2006 in Atlanta.
Die Dokumentation über einen der schwarzen amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts verzichtet nicht darauf, auch den Kampf der „African American Community“ anzusprechen. Schon Anfang des letzten Jahrhunderts, als die schwarze Bevölkerung der USA noch starker Diskriminierung ausgesetzt war, hielt diese Gemeinschaft zusammen. Seitdem setzt sie sich fortlaufend dafür ein, dass der „amerikanische Traum“ auch für die schwarze Bevölkerung Wirklichkeit wird.

James Brown ist eine der Symbolfiguren dieser kulturellen und sozialen Revolution. Seine Geschichte steht für die Geschichte eines ganzen Volkes, seine Musik für die Musik einer ganzen Gemeinschaft, sein Kampf um künstlerische Anerkennung für den Kampf eines Volkes, das nie aufgehört hat, für seine Bürgerrechte zu streiten.


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Die Wege von Prince und Michael Jackson in einer Doku: Doctor Prince und Mister Jackson

Lief vorhin auf arte und ist jetzt für eine Woche auf arte+7 zu sehen.

Ihr Ausgangspunkt war derselbe: Michael Jackson und Prince wurden als Schwarze in den USA der 50er Jahre geboren, genauer gesagt 1958, und beide stammen aus der Region der Großen Seen. Da gibt es zwangsläufig viele Gemeinsamkeiten. Aufbauend auf ihrer unglaublichen Stimme, die wunderbar hohe Tonlagen erreicht, setzten beide allen Hindernissen zum Trotz einen sehr persönlichen Stil durch. Mit ihrem großen Talent und ihrer exzentrischen Persönlichkeit eroberten sie ein internationales Publikum, das sich bis dahin nicht sonderlich für afroamerikanische Musik interessierte.
Der eine ist ein außergewöhnlicher Tänzer, der andere ein genialer Instrumentalist. Echte Rivalen, wie oft behauptet wurde, waren sie in Wirklichkeit nicht, denn sie verfolgten unterschiedliche Ziele: Vom Auftreten und von der Musikproduktion her vertrat Michael Jackson den Pop in der Tradition des erfolgreichen Plattenlabels Motown. Prince dagegen ging viel stärker in Richtung Funk und ließ sich mehr vom Protestgeist als von einer kommerziellen Strategie leiten. Doch über ihre musikalischen Unterschiede hinweg spiegeln beide Künstler gleichsam die ganze Entwicklung der afroamerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts wider.


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ARTE Rock & The City über Berlin

Berlin ist heute ohne Zweifel eine der angesagtesten Städte in Europa. Doch im Grunde übte sie schon immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, war schon immer wild und kreativ. Das geteilte Berlin war das extreme Symbol zweier gegensätzlicher Ideologien. Aus ihrer bewegten Geschichte schöpft die Stadt die Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden. Im wiedervereinten Berlin ist diese Energie überall spürbar, vom Tiergarten bis zur Karl-Marx-Allee, vom Alexanderplatz bis Berlin Mitte und Kreuzberg.
In den 70er Jahren zogen die Superstars David Bowie und Iggy Pop nach Berlin, tauchten in die deutsche Musikavantgarde ein und unterstützen die ersten Hausbesetzer. Noch heute strömen junge Leute aus aller Welt nach Berlin auf der Suche nach dem, was es woanders oft nicht mehr gibt: Freiheit, Originalität und Inspiration.


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Doku: Sounds Of Stockholm

Schöne und durchaus interessante Doku über und mit mehr oder weniger bekannten Musikern aus Stockholm, denn jeder weiß: in Schweden, da geht einiges. Mit dabei u.a. Ane Brun, Those Dancing Days, Friska Viljor, Little Marbles, Tobias Froberg, Peter Moren, Panter, Lesli, Amanda Ekberg, Peter Bjorn & John, Jennie Abrahamson und Ak von Malmborg.


(Direktlink, via Publique)

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arte-Doku: Polaroid – Magische Momente

Lief eben gerade noch auf arte und ist jetzt für genau sieben Tage komplett online. Großartige Doku, die man unbedingt gesehen haben sollt, wenn man auch nur ein wenig für analoge Optik übrig haben sollte.

Nur die Polaroidkamera erlaubte es einem Fotografen, sofort nach der Aufnahme ein Papierbild in der Hand zu halten – ohne Gang ins Fotogeschäft. Niemand, der es nicht sollte, bekam die Fotos zu Gesicht. Polaroid war aber nicht nur diskret, es war auch Symbol für Fortschritt und Zeitgeist, und es war ein Muss für alle, die „hip“ sein wollten. Mit Polaroid zu fotografieren war allerdings weder ein billiges Vergnügen, noch waren die Ergebnisse immer technisch brillant. Trotzdem war die Lust am Sofortbild verbreitet. Insider schätzen, dass in einem halben Jahrhundert fast eine Milliarde Polaroidkameras verkauft wurden.
Die Sofortbildtechnik, Ende der 40er Jahre vom Amerikaner Edwin Land entwickelt, revolutionierte die Fotografie. Doch 2001 steht Polaroid erstmals vor der Pleite. 2008 wird die Produktion des Fotomaterials eingestellt. In Zeiten, da jeder für wenig Geld mit der eigenen Digitalkamera fotografieren und die Bilder auf dem Computer betrachten und bearbeiten kann, interessiert sich niemand mehr für das Modell Polaroid. Niemand, außer der Gemeinde der Polaroidkünstler. Die ist über die ganze Welt verstreut und arbeitet mit einem Medium, das an sich schon mit dem Zauber der Vergänglichkeit behaftet ist. Aber durch das Aus für die Produktion wird das Material selbst jetzt auch noch knapp. Es ist, als würden plötzlich keine Leinwände für Maler hergestellt werden.
Einer, der das nicht zulassen will, ist Doktor „Doc“ Florian Kaps. Als Gründer und Teilhaber der Firma „Impossible“ produziert er in der einstigen Polaroidfabrik im niederländischen Enschede neues Bildmaterial und liefert den Rohstoff für die Visionen der kreativen Sofortbildfotografen. „Polaroid – magische Momente“ erzählt von einem totgeglaubten Medium, dessen Geschichte in Wahrheit noch lange nicht zu Ende geschrieben ist.


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Doku: Skateboarding in Shanghai

Interessante Kurzdoku über Skater in einer Stadt, die einem nicht primär in den Kopf kommt, wenn man ans Skaten denkt. Aber auch in Shanghai fahren junge Menschen auf den Brettern durch die Straßen, die manchen, und wohl auch ihnen, die Welt bedeuten.


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Dubstep Doku „Bass Weight“ komplett online

Pitchfork hat für eine Woche die sehenswerte Dubstep Doku Bass Weight am Start. Mit dabei: alles was Rang und Namen hat. Inhalt: fast alles, was man über Dubstep wissen sollte.

„A beautiful snapshot of a fledgling scene.. a scene that that would ultimately change the world of dance music forever.. you can feel the energy and the momentum in every frame. „
(Mary Anne Hobbs)

Hier ein Snip, die komplette Doku auch in HD gibt es hier.


(Direktlink, via Testspiel)

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Doku: Rebellische Sounds einer Pariser Vorstadt

Die Dokumentation von Jean-Pierre Thorn befasst sich mit einem halben Jahrhundert musikalischer Rebellion, in dem Rock ’n‘ Roll, Punk, Hip-Hop und Slam zu Waffen der Jugend in den französischen Vorstädten wurden. Zutiefst in ihrer Identität verunsichert, sind diese Jugendlichen die Opfer von gesellschaftlichen Umwälzungen, politischen Enttäuschungen und stigmatisierenden Angriffen der französischen Politik, die sie sogar als „Gesindel“ bezeichnete.

Nach und nach fügten sich diese Bewegungen zu einer Gegenkultur, die – jenseits der in Auflösung begriffenen traditionellen Werte der „roten Vorstädte“ – völlig neue Codes erfand: Wörter und Klänge, eine andere Art, sich zu bewegen und den Alltag bunter zu gestalten, neue Formen des Schreibens und Denkens. Einer Jugend, die sich selbst als ausgegrenzt empfindet, bietet die Musik Halt und die Möglichkeit, einen Platz in ihrem Lebensumfeld zu finden.


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