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Kategorie: Doku

LSD-Doku: Das Erwachen der Bestie [von 23:00 bis 05:00 Uhr]

Sehenswerte Doku mit dem Übel, dass sie bei Arte + 7 nur in der Zeit von 23:00 – 05:00 Uhr ansehbar ist. Jugendschutz und so. Wo die sich ja auch alle ganz sicher auf Arte rumtreiben und um 23:00 Uhr alle ins Bett gehen. Aber, hey, was soll man auch sonst um die Zeit machen? Und wer nicht warten mag, kann es immer noch mit der Mediathek laden.

Bei einer Talkrunde in einem Fernsehstudio verteidigt Doktor Sergio seine jüngsten wissenschaftlichen Erkenntnisse. Dabei geht es um Drogen und deren Wirkung auf den Menschen. Viele gelehrte Gesprächspartner sitzen mit ihm am Tisch und diskutieren, ob es tatsächlich die Drogen sind, die jene Perversitäten hervorrufen, die von Sergio in anschaulichen Beispielen vorgestellt werden. Eine andere Möglichkeit wäre, dass derlei Abartigkeiten in jedem Menschen angelegt sind und die halluzinogenen Wirkstoffe das ursprüngliche Böse lediglich freilegen.
Unter den Fällen, die Doktor Sergio vorstellt, ist jener einer Gruppe von Studenten, die eine einzelne junge Frau unter Drogen setzen und sie dann zu sexuellen Handlungen anspornen. Des Weiteren geht es um den Fall einer drogenabhängigen Dame, die ihren Butler ermutigt, mit ihrer Tochter zu schlafen, während sie dabei zusieht. Und es geht um einen schmierigen Geschäftsmann, der bei Vorstellungsgesprächen junge Frauen zu sexuellen Gefälligkeiten verleitet, indem er vorgibt, erfolgversprechende Filmproduzenten zu kennen.
Doktor Sergios Ausführungen gipfeln in einem Experiment, in dem der Gelehrte vier Personen zusammenbringt. Da die Arbeiten des ebenfalls im Fernsehstudio anwesenden José Mojica Marins als Kunstfigur „Zé do Caixão“ („Coffin Joe“) die intensivsten Wirkungen auf die vier Testpersonen haben, wird das Erlebnis eines entsprechenden Films mit einem vermeintlichen LSD-Drogentest gekoppelt. Was folgt, ist ein völlig überhöhter, surrealer, farbenfroher Reigen, ein LSD-Trip der besonderen Art.


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Kurz-Doku: Soundworks Collection – Walt Disney Imagineers

Interessanter Blick hinter die Kulissen der Soundeffekt Fabrik Disney.

The vision and showmanship of Walt Disney has touched more corners of the world and hearts through his many films and theme parks. Since opening his first park „Disneyland“ on July 18, 1955, Walt and his team of dream makers known as „Imagineers“ have created many theme parks around the world.

The SoundWorks Collection pulls back the curtain on the talented Imagineers who are responsible for the sounds and music of the Walt Disney theme park properties. In our exclusive video profile we explore the history and role of the audio team as they share their stories and creative challenges. We also take a visit through the original John James „Jimmy“ MacDonald sound effects collection, which explores some of the classic Disney sound effects.


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Ultras in der DDR

Ein Video, dass Unioner auf der Reise zum Auswärtsspiel zeigt, aufgenommen irgendwann in den 80ern, überschrieben mit „Hooligans in der DDR“. Eine Headline, die dem Gezeigten nur mäßig gerecht wird. Ich erinnere mich allerdings noch gut an ein Spiel der Oberliga, bei dem mein alter Herr und ich im Block von Hansa Rostock standen, der dann von den Unionern schlicht überrannt wurde. Es gab Keile ohne Ende und der alte Herr schlug sich wacker und einige Nasen blutig. Danach gingen wir nie wieder ins Stadion.


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Doku: Geh voran, Pionier! – Die DDR und ihre Kinder

Damals, als alle noch Freunde waren™.

Die Pionierorganisation hat viele Menschen in der DDR geprägt. Einerseits sollten die „Jungen Pioniere“ mit Fahnenappellen, Massenaufmärschen die Kinder fest an den sozialistischen Staat, dessen Ideologie und die SED binden. Andererseits boten die Pioniere vielfältige und oft kostenlose Freizeitangebote: mit Modellbauclubs, Pionierfilmstudios, Tanzzirkeln, eigenem Segelschiff, Pioniereisenbahnen, Kosmonautentrainingszentren und 133 Pionierhäusern. Im Film „Geh voran, Pionier!: Die DDR und ihre Kinder“ berichten ehemalige Pioniere und Nicht-Pioniere über ihre Erinnerungen zwischen begeistertem Mitmachen, angepasst sein und ausgeschlossen sein. Sie lassen noch einmal die Jahre von der Gründung am 13. Dezember 1948 bis zur Auflösung im August 1990 Revue passieren. Und zeichnen so ein vielschichtiges Bild von den „jüngsten Helfern der Partei“.


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Techno-Doku: Speaking in Code

Pitchfork hat für eine Woche die hier schon mehrfach erwähnte Doku „Speaking in Code“ online. Mit Modeselektor, Wighnomy Brothers, Monolake, Philip Sherburne, David Day & Amy Grill, Ellen Allien, Tobias Thomas, Marc LeClair AKA Akufen, Wolfgang Voigt, Michael Mayer, Reinhard Voigt, Sascha Ring AKA Apparat, Sascha Funke, Mario Willms AKA Douglas Greed, Miss Kittin, Dan Paluska AKA Six Million Dollar Dan, Mike Uzzi AKA Smartypants und jeder Menge Techno. Auch klar.

Teil eins hier, alle weiteren auf Pitchfork.


(Direktlink, via Nerdcore)

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Doku: The Punk Rock Movie

Der Kollege MoGreens meint zwar, dass diese Doku schon auf allen Blogs gebettet sein müsste, die auch nur irgendwie was mit dem Thema zu tun haben, aber ich hatte sie noch nicht. Gedreht 1977 von Don Letts mit einer Super 8 Kamera. „The Punk Rock Movie was assembled from Super 8 camera footage shot by Don Letts, the disc jockey at The Roxy club during the early days of the UK punk rock movement, principally during the 100 days in 1977 in which punk acts were featured at The Roxy club in London.“

(Direktlink, via MoGreens)

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Doku über James Brown: Mr. Brown

Für eine Woche online auf arte+7.

Von einer Kindheit in ärmlichen Verhältnissen im South Carolina und Georgia der 30er und 40er Jahre bis zum gefeierten Star: In den 50ern gab James Brown sein Debüt im Showbusiness, in den 60ern und 70ern war er auf dem Höhepunkt seines Erfolgs. Schwere Zeiten durchlebte er Ende der 70er und in den 80er Jahren, bis er schließlich ins Pantheon der „lebenden Legenden“ aufgenommen wurde. Er starb am 25. Dezember 2006 in Atlanta.
Die Dokumentation über einen der schwarzen amerikanischen Künstler des 20. Jahrhunderts verzichtet nicht darauf, auch den Kampf der „African American Community“ anzusprechen. Schon Anfang des letzten Jahrhunderts, als die schwarze Bevölkerung der USA noch starker Diskriminierung ausgesetzt war, hielt diese Gemeinschaft zusammen. Seitdem setzt sie sich fortlaufend dafür ein, dass der „amerikanische Traum“ auch für die schwarze Bevölkerung Wirklichkeit wird.

James Brown ist eine der Symbolfiguren dieser kulturellen und sozialen Revolution. Seine Geschichte steht für die Geschichte eines ganzen Volkes, seine Musik für die Musik einer ganzen Gemeinschaft, sein Kampf um künstlerische Anerkennung für den Kampf eines Volkes, das nie aufgehört hat, für seine Bürgerrechte zu streiten.


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Die Wege von Prince und Michael Jackson in einer Doku: Doctor Prince und Mister Jackson

Lief vorhin auf arte und ist jetzt für eine Woche auf arte+7 zu sehen.

Ihr Ausgangspunkt war derselbe: Michael Jackson und Prince wurden als Schwarze in den USA der 50er Jahre geboren, genauer gesagt 1958, und beide stammen aus der Region der Großen Seen. Da gibt es zwangsläufig viele Gemeinsamkeiten. Aufbauend auf ihrer unglaublichen Stimme, die wunderbar hohe Tonlagen erreicht, setzten beide allen Hindernissen zum Trotz einen sehr persönlichen Stil durch. Mit ihrem großen Talent und ihrer exzentrischen Persönlichkeit eroberten sie ein internationales Publikum, das sich bis dahin nicht sonderlich für afroamerikanische Musik interessierte.
Der eine ist ein außergewöhnlicher Tänzer, der andere ein genialer Instrumentalist. Echte Rivalen, wie oft behauptet wurde, waren sie in Wirklichkeit nicht, denn sie verfolgten unterschiedliche Ziele: Vom Auftreten und von der Musikproduktion her vertrat Michael Jackson den Pop in der Tradition des erfolgreichen Plattenlabels Motown. Prince dagegen ging viel stärker in Richtung Funk und ließ sich mehr vom Protestgeist als von einer kommerziellen Strategie leiten. Doch über ihre musikalischen Unterschiede hinweg spiegeln beide Künstler gleichsam die ganze Entwicklung der afroamerikanischen Musik des 20. Jahrhunderts wider.


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ARTE Rock & The City über Berlin

Berlin ist heute ohne Zweifel eine der angesagtesten Städte in Europa. Doch im Grunde übte sie schon immer eine unwiderstehliche Anziehungskraft aus, war schon immer wild und kreativ. Das geteilte Berlin war das extreme Symbol zweier gegensätzlicher Ideologien. Aus ihrer bewegten Geschichte schöpft die Stadt die Kraft, sich immer wieder neu zu erfinden. Im wiedervereinten Berlin ist diese Energie überall spürbar, vom Tiergarten bis zur Karl-Marx-Allee, vom Alexanderplatz bis Berlin Mitte und Kreuzberg.
In den 70er Jahren zogen die Superstars David Bowie und Iggy Pop nach Berlin, tauchten in die deutsche Musikavantgarde ein und unterstützen die ersten Hausbesetzer. Noch heute strömen junge Leute aus aller Welt nach Berlin auf der Suche nach dem, was es woanders oft nicht mehr gibt: Freiheit, Originalität und Inspiration.


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