„Eine Miniserie in sechs Folgen, die uns durch die fünf „Boroughs“ von New York führt. An der Seite jener, die diese Stadt ausmachen. Ein Portrait des Big Apples anhand seiner Straßen, kaputter Schicksale und intakter Hoffnung.“
Hippe Hippies, die fernab vom skatenden Kommerzwahn viel mehr Wert auf ihre Bärte legen, das Brett gerne gegen ein Motorrad tauschen, den Rock’n Roll leben und dennoch Profis auf den Boards sind.
Die Treppen und Skate-Park-Gettos haben sie nun satt! Die Skater von Los Angeles lassen den Free Spirit der späten 1960er Jahre wieder aufleben. Richie Jackson, Patrick Melcher und Gareth Stehr heißen die hippigen, bikenden und bärtigen Mitglieder der Gang. Sie sind Profi-Skater, halten sich aber fern vom Skate-Business und setzen mehr auf Kunst und Schurrbart-Meisterschaften.
Kurz und knapp und ohne viel Geseier wird hier erklärt, wie Schallplatten hergestellt werden. Erinnert stark an die Sendung mit der Maus. Soll, glaube ich, auch so sein. DMAX Gucker mögen so was offenbar.„Man hat ja keine Zeit!“ Ist allerdings trotzdem sehenswert weil verdammt anschaulich.
Leslie Bomba ist Anfang 30 und arbeitet in einem Call-Center. Sie nimmt Aufträge und Beschwerden an und verkauft Zahnzusatzversicherungen. Meistens denkt sie an ihren neuen Freund, der abends vorbeikommen will. Michael Hoffmann ist Chef im Restaurant Margaux und gilt als einer der besten Köche in der Stadt. Wenn ein Restaurantkritiker ein Negativurteil über ihn abgibt, ist ein Jahr Arbeit umsonst. Hardy Wischmeier schleppt Autos ab, seine Frau arbeitet als Nachtschwester, der Sohn muss zur Schule. Manchmal sehen sie sich nur kurz in der Tür oder für eine Stunde beim Abendessen. Klaus Wowereit ist Regierender Bürgermeister Berlins und hastet von Termin zu Termin.
Ihrer aller Wege führen sie durch Berlin, eine immer noch zerrissene Stadt, in der die Kulturen aufeinanderprallen, sich anfeinden, ignorieren oder miteinander wetteifern. Eine Metropole, die voller Baustellen und Lücken ist und nie fertig zu werden scheint, die im Schatten ihrer Vergangenheit steht und nach einer Zukunft sucht.
Am 5. September 2008 hatten 80 Drehteams einen Tag im Leben von Berlin gefilmt. Die Zusammenfassung des 24-Stunden-Experiments versammelt zufällige Eindrücke, Schnappschüsse und Momentaufnahmen mit dichten Beobachtungen von Menschen, Straßen und Plätzen. Ein Mosaik aus Steinen, die nicht immer zusammenpassen, kein einheitliches Bild ergeben, sondern so widersprüchlich bleiben wie die Stadt selbst.
Sehenswerte Doku von Michael Schaap, der sich auch zum Zecke des Selbstversuchs viel zu viel Viagra rein geballert hat. Zu sehen für eine Woche auf arte+7.
Als Michael Schaap, Regisseur und bekennender Porno-Fan, zum ersten Mal im Alter von 40 Jahren Potenzstörungen bei sich bemerkt, wundert er sich nur kurz, dass er nun eine Pille, die eigentlich für ältere Männer wie seinen Vater gedacht sei, einnehmen muss. Vielmehr drängt sich bei ihm die Frage auf, ob er überhaupt noch genug Mann ist, wenn nur noch ein potenzsteigerndes Mittel die körperliche Liebe zu seiner Ehefrau ermöglicht.
Auf der Suche nach Antworten besucht er die Redaktion des „Playboy“ sowie Männergruppen, deren Mitglieder ihre eigene Maskulinität wiederfinden möchten. Schaap beleuchtet auch den Schwarzmarkt, der sich um Viagra gebildet hat, die psychischen und physischen Auswirkungen des Medikaments und die Kommerzialisierung von Sex, der inzwischen fast alle Bereiche der Öffentlichkeit durchzieht.
Am Ende steht die Erkenntnis, dass Viagra den Regisseur seelisch und körperlich abhängig gemacht hat, verbunden mit einem Ohnmachtsgefühl gegenüber der eigenen Unzulänglichkeit als Mann. Was bleibt, ist auch die Vorstellung einer Welt, die in nicht allzu weiter Zukunft liegt: in dieser werden sich vornehmlich Männer nur noch über den eigenen Erregungs- und Potenzzustand definieren, getreu dem Motto „Allzeit bereit“.
Ein Mann im feuerfesten Schutzanzug, ein Riesenkopf, der sich die Nase kratzt, das berühmte Steampunk Tree House: Im Nimby-Areal von Oakland bei San Francisco sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Es ist die Wirkungsstätte von „Burning Man“, dem größten Festival für künstlerische Experimente aller Art, das jährlich über 50 000 Fans in der Nevadawüste versammelt. Seine Kernveranstaltung ist das Verbrennen einer überdimensionalen menschlichen Statue — des „Burning Man“. Elf Monate vor dem Festival quartieren sich rund Tausend Künstler im Nimby ein. Dieses brachliegende Fabrikgelände von 5 600 m² ist ein selbstverwalteter Raum, der den Bastlern das Material zur Ausführung ihrer verrückten Träume zur Verfügung stellt. Ein Kollektiv, in dem Kunst, Wissenschaft, Technik — und vor allem bizarre Ideen — miteinander verschmelzen. Ein Tummelplatz für die Underground-Szene.
Sehr schön gemachte, wenn auch zu kurze Kurz-Doku über den Stand der Schallplatte heute und über drei ihrer Liebhaber. Lief auf arte Tracks, glaube ich.
Arte+7 hat gerade eine wirklich interessante und deshalb sehenswerte Doku über Fraktale online. Und weil ich hier an einem Freitagabend mit Tee sitze, kann dieses Thema uns jetzt mal schön Gesellschaft leisten – mir und dem Tee.
Fraktale sind allgegenwärtig wie die Luft zum Atmen, auch wenn der Mensch sich dessen nicht bewusst ist. Diese unregelmäßigen, sich wiederholenden Gebilde finden sich in Wolkenformationen und Baumgeäst, Brokkolistrünken, zerklüfteten Gebirgszügen und sogar im Herzrhythmus des Menschen.
Aber wie sind die Regeln der fraktalen Geometrie zu entschlüsseln? Jahrhundertelang wurde angenommen, dass sich die unregelmäßigen fraktalen Gebilde außerhalb des mathematischen Verständnisses befänden, aber schließlich betraten Mathematiker auch dieses Neuland. Ihre bemerkenswerten Ergebnisse vertiefen unser Verständnis der Natur und regen eine Reihe von wissenschaftlichen, medizinischen und künstlerischen Innovationen an, von der Ökologie des Regenwaldes bis hin zum Modedesign.
Die Dokumentation zeigt vielfältige alltagstaugliche Anwendungen von Fraktalberechnungen, zum Beispiel bei der Vermessung von Küstenlinien, der Herstellung von Spezialeffekten im Film oder der Herstellung von immer kleineren Drahtantennen. Fraktale tragen auch zum besseren Verständnis der menschlichen Physiologie und zur Beantwortung der Frage bei, warum größere Tiere Energie effizienter nutzen als kleinere.
Michael Schwarz und Bill Jersey, die bei dieser Dokumentation für Regie und Produktion verantwortlich sind, verweben neueste wissenschaftliche Erkenntnisse zu einer ergreifenden mathematischen Kriminalgeschichte.
Ein Mann der seine Leidenschaft zum Glas in Kunst mit dem selbigen zum Ausdruck bringt. Ich mag die semi-professionellen Dokumentationen über das, was da irgendwann mal goldenen Boden gehabt haben sollte: Das Handwerk. Außerdem finde ich, dass jegliches Handwerk einen sehr ehrenwerten Stellenwert haben sollte, aber die Leute bashen viel zu gerne. Mit Vorliebe die „Handwerker“. Sollen sie sich doch mal ihre Heizkörper alleine an die Wand zimmern.
David A Smith is a name that has become synonymous in Sign-Writing and Glass gilding circles, with high quality, hand crafted reverse glass signs and decorative silvered and gilded mirrors.
In this short documentary, we reveal behind the scenes work, techniques and visions that Dave uses when carrying out his passion as a glass embosser – One of the few remaining traditional UK glass artists.
Die sehr gute Graffiti und Streetart-Doku Bomb it! ist auf youtube gelandet.
BOMB IT is the explosive new documentary from award-winning director Jon Reiss investigating the most subversive and controversial art form currently shaping international youth culture: graffiti.
Through interviews and guerilla footage of graffiti writers in action on 5 continents, BOMB IT tells the story of graffiti from its origins in prehistoric cave paintings thru its notorious explosion in New York City during the 70′s and 80′s, then follows the flames as they paint the globe. Featuring old school legends and current favorites such as Taki 183, Cornbread, Stay High 149, T-Kid, Cope 2, Zephyr, Revs, Os Gemeos, KET, Chino, Shepard Fairey, Revok, and Mear One. This cutting edge documentary tracks down today’s most innovative and pervasive street artists as they battle for control over the urban visual landscape. You’ll never look at public space the same way again.
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