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Kategorie: Doku

Doku: Jetzt bin ich mal Türke – Eine Woche Ausländer auf Probe

Die Aktion, initiiert von der EU, ist sicher nicht die schlechteste Methode Beamte, die täglich Entscheidungen über das Leben von anderen treffen, ein besseres Maß an Sensibilität und Einfühlungsvermögen nahezubringen. Das könnte man dann gleich mal ausweiten oder gar als Weiterbildung reindrücken.

Sie arbeiten in verantwortungsvollen Positionen in Ministerien, als Sozialarbeiter oder als Leiter einer Polizeibehörde, in verschiedenen europäischen Ländern wie Deutschland, Italien, Polen, Norwegen, Malta. Aber ab dem Moment, in dem sie im holländischen Tilburg ankommen, ist ihr Status nichts mehr wert… Sechs Tage begeben sich 15 Teilnehmer des bislang einzigartigen Workshops „Die andere Seite der Medaille“, in die Position derer, über die sie tagtäglich entscheiden, für die sie Gesetze entwerfen, die sie zu Integrationskursen schicken: Migranten.


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arte Doku: Mods & Rocker

Diese großartige Doku über Mods und Rocker ist noch für wenige Tage auf arte+7 online.

1964: Tausende Jugendliche aus dem ganzen Land liefern sich im südenglischen Badeort Brighton brutale Straßenschlachten. Das Ereignis nimmt Ausmaße an, die sich nicht mehr unter reinem Hooliganismus verbuchen lassen. Die feindlichen Lager bestehen aus Anhängern zweier unterschiedlicher Jugendsubkulturen, den Mods und den Rockern.

In ihrem Konflikt geht es um Kleidung, Reviere, Musikgeschmack und eine diametral entgegengesetzte Lebenseinstellung: Die Rockers erwarten nichts von der Gesellschaft, die sie als Maschine zur Zerstörung ihres Außenseiter-Individualismus verstehen; die Mods hingegen wollen das System mitprägen, sich einen Raum schaffen, in dem sie ihre Codes, ihre Vorlieben und ihre Ästhetik ausleben können.

Die Dokumentation deckt die Hintergründe dieser Eskalation auf und veranschaulicht die Wünsche und Motivationen dieser radikalen Jugend. Außerdem wird erzählt wie sehr die britische Jugend nicht nur die Paradigmen ihrer Eltern über den Haufen warfen, sondern auch die internationale Musikszene und Mode prägten.

Youtube hat sie auch, aber der letzte Teil ist dort der Regulierungswut von UMG und Studio Hamburg zum Opfer gefallen.


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Kurz-Doku: „Who the fuck is IDM“

Genres und die Schubladen, in die sie nur all zu gerne alles stopfen wollen. Heute eine Portrait über IDM inklusive der Protagonisten. Einem Genre, was gerne verkannt wird.

Und eigentlich sind mir derlei Schubladen ja dennoch zuwider, weil sie mir zu eng sind. Dennoch verschaffen diese paar Minuten etwas Einsicht.


(Direktlink, via Stepcamera)

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Doku: Woodstock – Wie der Mythos entstand

Eine wirklich großartige Dokumentation, die Woodstock und den darum entstandenen Mythos ausleuchtet. Lief im letzten Sommer zum 40. Jubiläum auf einsfestival.

Die „Woodstock Music & Art Fair“ im August 1969 gilt bis heute nicht nur als berühmtestes Rock-Festival aller Zeiten, sondern als die Mutter aller Festivals. Und obwohl es vorher und nachher Hunderte anderer Festivals gab, ist nur Woodstock zu einem Mythos geworden. In dem Dokumentarfilm „Woodstock – Wie der Mythos entstand“ erzählen Woodstock-Veteranen, was zu diesem Mythos beigetragen hat.


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Doku über deutsche Hippies: Die Karawane der Blumenkinder

Ich als ausgewiesener Hippie freue mich, diese großartige Doku von Maren Niemeyer online zu sehen. Sie beleuchtet die Geschichte der Hippies in Deutschland. Und das ziemlich ausführlich in zwei Folgen.

Ende der sechziger Jahre brechen tausende junge Deutsche auf, um auf dem berühmten Hippie Trail auf dem Landweg Richtung Asien zu reisen. In Massen flohen die jungen Globetrotter vor Muff und Spießigkeit im Wirtschaftswunder-Deutschland, ihr Motto: High sein, frei sein, Spaß muss dabei sein!
Sie machten sich auf die Suche nach spiritueller Erleuchtung und einem ursprünglichem Leben.

Was verbindet die deutsche 68 ziger Ikone Uschi Obermaier, den Alternativ-Reisebuch-Verleger Stefan Loose und den Modedesigner Armin Heinemann? Sie alle brachen vor 40 Jahren mit Tausenden anderer Hippies auf, um von Europa aus auf dem Landweg über Marokko und Afghanistan Richtung Indien und Nepal zu reisen. In Massen flohen die jungen Globetrotter vor der Enge in Wirtschaftswunder-Deutschland! Ihr Ziel: Ferien im “Anbaugebiet” machen.


(Direktplaylist, via mogreens)

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