Sehr amüsante Dokumentation aus dem Jahre 1986, die sich primär mit Synthesizern und dem damals neuen Synclavier beschäftigt. Überhaupt war das alles sowas von neu. Ich sehe sowas äußerst gerne. Auch weil es zeigt, was in den letzten 20 Jahren in Sachen Musikproduktion im Wohnzimmer möglich wurde.
Hier in nur klein weil das Einbetten auf Anfrage eigentlich deaktiviert ist.
Ich weiß gar nicht, wie viele Vinyl-Dokus ich hier mittlerweile drin habe, geschweige denn, wie viel ich gesehen habe. Diese hier aber kannte ich bisher nicht und ich finde sie außerordentlich gelungen.
Wer sich das ansehen will braucht etwas Geduld. Noch dazu kommt das Teil in 13 Parts.
Seit vierzig Jahren behaupten sie sich an der Spitze des internationalen Rock’n’Roll-Geschäfts: Roger Daltrey, Pete Townshend, John Entwistle und Keith Moon sind ‚The Who‘, eine der einflussreichsten und erfolgreichsten Rock-Bands der Musikgeschichte. Diese einmalige Dokumentation begleitet die legendäre Musikgruppe von ihren Anfängen als Kneipenband bis zu ihrer aktuellen Welttournee – und lässt die Musiker erstmals ausführlich selbst zu Wort kommen. Spektakuläre Extras wie spannende Interviews, exklusive Dokumentationen und nie gezeigte Filmaufnahmen runden dieses einzigartige Musikerlebnis ab. Disc 1: „The Story of the Who“ Die vierzigjährige Geschichte der Band in Spielfilmlänge – von ihren Anfängen im Westteil bis zu ihrer gegenwärtigen Welttournee – zeigt exklusive Interviews mit ‚The Who‘, zeitgenössische Rockstars, Freunden und Familienmitgliedern.
Sicher nicht die beste Dokumentation zu diesem Thema, aber es gibt meines Wissens auch nicht sehr viele. Deshalb wegen der Originalaufnahmen und der Interviews mit den alten Jungpionieren dennoch sehenswert.
The History of Electronic Music ist eine 2005 erschienene und durchaus sehenswerte Dokumentation, die als DVD veröffentlicht wurde und jede Menge Interviews mit den Protagonisten sammelt.
Torsten Maassen und Arndt Pecher, sind weit zurückgegangen und haben mit viel Mühe und viel Sachverständnis nahezu alle wichtigen DJs und Produzenten befragt, so dass sich aus ihren Aussagen, die für die 65-minütige Dokumentation intelligent zusammengeschnitten wurden, die Geschichte der elektronischen Musik ergibt. Und die war von Anfang international. So kommen amerikanische Künstler wie Little Louie Vega, Afrika Islam, Joey Beltram, englische DJs wie Phats & Small und natürlich die deutschen DJs und Produzenten ausführlich zu Wort. Die Schilderungen von WestBam, Hans Nieswandt, Sven Väth, Talla 2 XCL, Boris Dlugosch, Paul van Dyk, Moguai, DJ Dag, aber auch von Veranstaltern und Marketingleuten bilden die faszinierenden Mosaiksteinchen einer großen Erzählung, die in den 70er-Jahren beginnt und bis heute weitergeht.
Das Dumme an den Clips auf Youtube ist, dass sie in keinster Weise logisch nummeriert sind und ich nicht genau weiß, was nun woran gehört. Ich versuche die Kapitel der DVD mal halbwegs logisch aneinander zu reihen, wobei ich mir nicht sicher bin, dass das alles so passt.
Genau 40 Jahre nach dem wahrscheinlich verrücktesten Festival überhaupt kommt im August die Komödie „Taking Woodstock“ in die Kinos (Trailer), die ich mir sicher ansehen werde, auch wenn ich finde, dass Woodstock eigentlich mehr hergeben würde, als den Stoff für eine Komödie.
Veoh hat den 3,5 Stunden langen Dokumentarfilm „Woodstock“ aus dem 1970, der mir immer wieder die Augen leuchten lässt und der auch irgendwie nie langweilig zu werden scheint. Und ja, ich weiß das veoh stinkt, aber das ist mir egal. Hier als 5 Minuten Preview.
Eine amerikanische Doku aus dem Jahr 1962, an der Karl-Eduard von Schnitzler seine wahre Freude gehabt haben dürfte. Propaganda war eben nicht allein Sache des Ostens. Schönes Zeitdokument unter CC-Lizenz.
Directorate of Armed Forces Information and Education. The Road to the Wall. 1962. The Road to the Wall is a 1962 short documentary film produced by Robert Saudek. It was nominated for an Academy Award for Best Documentary Short.
Pünktlich zum 25. Jahrestag des Spiels, das wohl jeden irgendwann mal geflasht hatte, eine Doku darüber aus dem Hause BBC. Nicht nur Spielerisches, Technisches und Historisches kommt dabei zur Sprache, sondern auch der politische Trubel, den Tetris in den UdSSR auslöste. Außerdem ein Paradebeispiel in Sachen Copyrights-Irrsinn. Verdammt interessant.
Dieser Film zeichnet die Erfolgsgeschichte eines Bestsellers nach und zeigt, wie ein simples Computerspiel für die UdSSR unter Gorbatschow zu einem Lehrstück in Sachen Kapitalismus wurde.
Der lachende Mann – Bekenntnisse eines Mörders ist ein Dokumentarfilm in Schwarz-weiß von Regisseur Walter Heynowski und Gerhard Scheumann, gedreht am 10. November 1965 in einem Fernsehstudio in München
Walter Heynowski und Gerhard Scheumann bildeten als H&S das bekannteste Dokumentarfilm-Team der DDR. Mit Siegfried Müller, genannt „Kongo-Müller, hatte man es erstmals geschafft, einen bekannten westlichen Söldner vor die Kamera zu bekommen. Heynowski und Scheumann hatten Müller jedoch im Glauben gelassen, dass es sich um ein westdeutsches Filmteam handeln würde (vgl. Heynowski/Scheumann: Der lachende Mann, S. 23). Über Müller wurde bereits im Vorfeld von der internationalen Presse berichtet, weil es in seiner Einheit im Kongo vermehrt zu disziplinarischen Verfehlungen gekommen war. Das Filmmaterial von damals wurde in Der lachende Mann in Form von Zwischensequenzen in das laufende Interview eingeblendet. Der Film sorgte in der Bundesrepublik Deutschland für einen Skandal, der dazu führte, dass Der lachende Mann für einen längeren Zeitraum nicht ausgestrahlt bzw. im Kino gezeigt werden durfte.
Handlung:
Interview mit Major Siegfried Müller, bekannt und berüchtigt unter dem Namen „Kongo-Müller, als Söldner beteiligt an der Niederschlagung des Simba-Aufstands im Kongo. Der Film wirkt als Zeitdokument besonders makaber durch den Widerspruch zwischen der Freundlichkeit des auf den ersten Blick sympathisch wirkenden Mannes und der Brutalität und Grausamkeit seiner Taten, für die er offensichtlich keinerlei Reue empfindet.
Der Filmtitel erklärt sich durch das permanente Grinsen des Mannes, der während des ganzen Interviews kontinuierlich dem Alkohol zuspricht und gegen Ende sogar Schwierigkeiten hat, sich deutlich zu artikulieren.
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