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Kategorie: Kopfkinomusik

Album-Stream: Andrea – Due In Color

Gaya hatte am Sonntag zum Essen geladen. Es gab Spargel, Hollandaise, diesdas. In seinem mondänen Wohnzimmer wummerte aus seiner Anlage Bass. Mit jazzigen Anleihen, getaucht in Ambient, jeder Menge Trommeln, einem über allem fliegenden Rauschen und Hall ohne Ende. Irgendwie wie Sound um die Jahrtausendwende, aber irgendwie auch deutlich frischer. Ich fragte ihn, was das Geiles sei und er meinte:
„Andrea, ein Tüpi aus Italien. Das Album ‚Due in Color‘ kam gerade auf Ilian Tape„ und er hätte das auf Vinyl (natürlich). Seitdem läuft „Due in Color“ hier in Dauerschleife. Ziemlich geiles Zeug, das irgendwie nicht mehr so recht in die Zeit passen will. Dann aber doch. Auf ganz wunderbare Weise.

Vinyl ist ausverkauft, digital aber noch bei Bandcamp.

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15 Levels of Turntable Scratching: Easy to Complex

Kleine abendliche Schulungsrunde in Sachen Scratching: DJ Shortkut erläutert 15 Komplexitätsstufen des Scratchings und ihm dabei zuzusehen macht mehr als nur ein bisschen Spaß. Bisschen Musikgeschichte gibt es obendrauf auch noch dazu.

Turntablism is the art of using the turntable as a musical instrument. DJ Shortkut explains turntablism in 15 levels of difficulty, from easy to complex. Shortkut starts with the very basics of scratching all the way to complicated techniques like beat juggling.


(Direktlink, via Kottke)

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Inuktitut-Cover von Cindy Laupers „Time After Time“: Elisapie – Taimangalimaaq

Ich bin jetzt echt nicht wirklich firm, was die Sprachgruppen der Inuit betrifft, falls ich hier mit Inuktitut also falsch liegen sollte, möge man mich darauf hinweisen und mir das verzeihen.

Jedenfalls hat die in Kanada lebende Inuit Elisapie Cindy Laupers „Time After Time“ in der Sprache ihrer Vorfahren gecovert. Das klingt ganz wundervoll und erinnert mich an die Cover, die Stina Nordenstam einst gesungen hat, auch wenn der Sound von Elisapie doch deutlich sauberer ist. Trotzdem klingt er klangästhetisch ganz wunderbar verrauscht und berührend. Das Video tut sein Übriges dazu.


(Direktlink, via BoingBoing)

Elisapies Album „Inuktitut“, das mit 9 weiteren Coverversionen in ihrer Sprache kommen wird, erscheint am 23. September 2023.

Inuktitut is Elisapie’s fourth solo effort. It’s a covers album that sprouted in the artist’s mind in the winter of 2021, when songs by artists such as Led Zeppelin, Pink Floyd, Blondie, Fleetwood Mac, Metallica, Queen, and Cyndi Lauper, whose music once took over the community radio airwaves throughout Nunavik, Northern Quebec, triggered a flood of tears. Many of these songs were an escape as the community and cultural references were being challenged by colonization. Elisapie began a mental archaeological process: finding songs associated with emotional memories and people from her past. She followed that with a second, more prosaic quest. She sought the permission of the original artists to translate and adapt the songs that are now on this album.

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The LoFi Magic of VHS Audio

Kleiner Tech Talk von David Hilowitz, der sich einen alten VHS Rekorder genommen hat, um die LoFi-Sound-Qualität der Kiste in den Fokus zu nehmen. Keine Ahnung, ob es das wirklich braucht, aber ein uniqueer Weg, so Musik zu machen, ist das allemal. Ich hatte vor vielen Jahren mal einen 6-Kopf-VHS-Rekorder für die Arbeit gekauft und das Ding dann tatsächlich nicht einmal benutzt. Vielleicht ein guter Anlass, es mal wieder aus dem Schrank zu holen.


(Direktlink)

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Mix: Mattmosphere – Purple

Ich habe dazu gestern auf Arbeit schon den Garten aus dem Winterschlaf geholt und mache hier heute zu allerfeinstem Wetter damit auch einfach zu Hause weiter. An einem Wochenende, das nicht viel will, nichts erwartet, außer eine gute freie Zeit zu guter Musik zu haben, die begleiten will. Organische Down- und Dopebeats mit einer Prise Funk und dem ein oder anderen Exkurs Richtig HipHop. So kann man sich seine Qualitytime in der Sonne mit diesem Mixwerk von Mattmosphere ganz fantastisch akustisch umrahmen.

…lose the serious face and dive with me into the wonderful wave of slow funk ~ sprinkled with a touch of lukewarm cheesed hip hop and sweetly sugared boogie ~ a recipe that fails to disappoint…

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Danger Dan – Ingloria Victoria (Live in Berlin)

Danger Dans „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ ist für mich eins der besten deutschsprachigen Alben der letzten Jahre. Sein Fusion Gig im letzten Sommer war ziemlich bis sehr magisch, ich mochte alles daran und hätte viel dafür gegeben, ihn im Januar in der Elbphilharmonie sehen zu können. Keine Chance. Nun bekommt „Das ist alles von der Kunstfreiheit gedeckt“ ein Live-Album, das am 02.06.2023 erscheinen wird. Vorläufer dafür ist das Video zu „Ingloria Victoria“ (Live in Berlin) – und das ist alles ganz, ganz toll, finde ich.


(Direktlink)

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