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Kategorie: Kopfkinomusik

Mira & Chris Schwarzwälder @ Robot Heart, Burning Man 2022

Mir sind die Woche auf dem Rad zwei Reifen geplatzt, weshalb ich mal eben 15 Kilometer zu Fuß laufen und die Kisten schieben musste, was mich gerade nach dem zweiten Mal ein kleines wenig sauer machte. So lief ich gestern zu dieser Aufnahme, die von Mira & Chris Schwarzwälder auf dem letzten Burning Man gemacht wurde, gefühlt durch den halben Grunewald und fand nach ein paar Minuten alles gar nicht mehr so schlimm. Klar, tanzen fetzt, aber dazu ein Waldspaziergang ist halt auch nicht zu unterschätzen. So herrlich viel Flow ganz unaufgeregt vorgetragen. So schön!

As if the sunrise set slot on Friday morning wasn’t already enough of an honor, we all got blessed with the mind-blowing Drone show from Studio Drift while the sky slowly turned blue and red in the morning shimmer.

Thinking back about this surreal moment still fills us with speechlessness and goosebumps.

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The Smashing Pumpkins – Disarm (Live on MTV Most Wanted with Ray Cokes 1993)

So. Jetzt auch schon 30 Jahre her. Wenn ihr das damals gesehen habt, dürft ihr euch gerne alt fühlen. Weil ihr sehr wahrscheinlich auch einfach auch schon alt seid. So wie ich. Aber ich liebe den Song heute nicht weniger als im Jahr 1993. „Siamese Dream“ eh immer noch ein Riesen-Album. Für mich eines der besten von Gitarren getragenen Alben, das ich je gekauft habe. Bis heute – und das wird wohl auch für immer so bleiben.


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Mix: Low Light Mixes – Foggy Winter’s Dub

Neuer Low Light Mix, der sich ganz wunderbar den doch noch mal kälter werdenden Temperaturen anpasst und bei dem mich alleine die Tracklist schon sehr abholt. Hier auch zum Download.

This mix is much more straightforward than the Antarctica set. This mix follows my „dubby & dreamy“ formula of ethereal ambient dub tracks with a few gentle beats and lots of synth washes.

Tracklist:
00:00 PLastikman & Chilly Gonzalez – Ekko(In Key) (Consumed In Key 2022)
03:39 CELL – Onwards System – Fugitive Perpetuity (Onwards System 2022)
09:00 ASC – Solitude (Ultimae Records – Isolated 2022)
12:10 Solar Debris – It’s All Dark When You Are Gone (Arctic Dub Compilation 2019)
16:50 Owl – Distant Transmission (Infinite Horizon 2021)
20:20 EROT – Observer Effect (Gneiss EP 2021)
24:50 MYKJA – Vera Á Reiki (North Paths 2017)
32:40 Motionfield – Midnight Metro (Optical Flow 2014)
38:32 Earthen Sea – Shallow, Shadowless (Grass & Trees 2019)
43:20 ASC – Sequence 4 (Sequenced 2017)
47:00 Mr Zu – Echova (Driftwood EP 2016)
53:00 Model 500 – Starlight(Intrusion dub) (2008)
57:45 Daar – Coda (Entire 2021)
60:00 end

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KI macht einen Punkrock-Song von/für Morgan Freeman

Ein KI-Experiment, auf das man so auch erst einmal kommen muss.

Imagine if in 1977 Morgan Freeman went to CBGBs and saw The Ramones. That night he was inspired to pick up a bass guitar and form his own Punk Rock band.

Thanks to some crafty A.I. work, we no longer have to imagine! With some deep-fakery, the question of what Morgan Freeman would sound like in a Punk Band has been answered.


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Die Hintergrundstory:


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Susanne Trempers „5 Uhr Morgens“ zu einer S-Bahn-Fahrt durch Ostberlin


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Hilmar Stehr, der immer sehr gerne alte Songs mit alten Aufnahmen verbindet, die eigentlich vielleicht gar nichts miteinander zu tun haben, hat ein neues Werk geschaffen. Dafür bringt er Susanne Trempers „5 Uhr Morgens“ aus dem Jahr 1968 mit „Mit Paula in die Stadt“ zusammen, einer DDR-Fernsehen-Dokumentation aus dem Jahr 1987, die eine S-Bahn-Fahrt aus Marzahn in das Zentrum Ostberlins zeigt, die damals viele täglich gemacht haben. Schönes Ding, denn ich hatte mit Paula in die Stadt schon fast vergessen.

Telefonseelsorge: 0800 1110111 – gebührenfrei

Wer die Doku noch mal ganz gucken mag:


(Direktlink | Danke, Hilmar!)

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Autechres 5,5 Stunden-Mix als Hommage an die frühen 1990er

Autechre haben vor ein paar Tagen einen 05:35 Stunden langen Mix auf Mxlr geladen, um die Wiederveröffentlichung ihrer 1992 bei Warp releasten Compilation „Artificial Intelligence“ zu feiern. 30 Jahre nach der Erstveröffentlichung liefert Autechre dazu diesen Mix mit Musik von 100 verschiedenen Künstlern, die das Duo Anfang der 90er individuell inspiriert hat. Unter anderen dabei: LFO, Orbital, 808 State und Brian Eno. Wochenendsoundtrack steht damit.

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Fritz Langs „Metropolis“ in der 1984 Giorgio Moroder Edition

Ich wusste, dass Jeff Mills den Film mal mit Techno versehen hat, wusste aber bis eben nicht, dass Fritz Langs „Metropolis“ im Jahr 1984 mit einer Soundversion von Giorgio Moroder neu veröffentlicht wurde, habe diese vorher auch nicht gehört. Jetzt aber.

Numerous attempts have been made to restore the film since the 1970s. Music producer Giorgio Moroder released a truncated version with a soundtrack by rock artists such as Freddie Mercury, Loverboy and Adam Ant in 1984. A new reconstruction of Metropolis was shown at the Berlin Film Festival in 2001, and the film was inscribed on UNESCO’s Memory of the World Register in the same year, the first film thus distinguished. In 2008 a damaged print of Lang’s original cut of the film was found in a museum in Argentina. After a long restoration process, the film was 95% restored and shown on large screens in Berlin and Frankfurt simultaneously on 12 February 2010.


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Mix: Elizen the Emperor – Mit Kater ins neue Jahr (Elizen im Acid Bogen)

Ein wirklich grandioses Set, dass Elizen the Emperor zu Neujahr im Kater gespielt hat und das hier seit Tagen in Dauerschleife läuft. Da brummt und knarzt es trocken an allen Ecken und Enden und treibt einem ein Lächeln nach dem anderen ins Gesicht. Und selbst die Wiederauflage diverser alter Pop-Nummern nervt mich hierbei kein bisschen, weil am Ende alles verdammt rund klingt und die Tracks handwerklich gut und vor allem offensichtlich unironisch mit dem dafür nötigen Respekt vor den Originalen gemacht wurden. Es ist zwar erst Januar, aber für mich bisher der Mix des Jahres, der hier ganz sicher noch diverse Male durchlaufen wird. Und wenn dann Robert Miles‘ „Children“ in Neuauflage durchläuft, hat es mich wirklich endgültig. Die Bridge hätte ich gerne live erlebt. Ganz, ganz großes Tennis in der Summe!

PS: Wie viel Nelly Furtado passt in ein Set?

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