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Kategorie: Kopfkinomusik

Mala | Boiler Room x Dommune x Technics: A Celebration of 50 Years of the SL-1200

Anlässlich des 50. Geburtstags des Technics SL-1200 haben sich Boiler Room, Dommune und Technics zusammengetan und diverse DJs an die Teller, die die Welt bedeuten, eingeladen, um auf denen Musik zu spielen. Unter anderem Mala in Antwerpen. Den habe ich lange nicht gehört, was ich hiermit gleich mal nachhole. Bisschen Bass zum Osterfest.


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Doku: Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin

40 Jahre Die Toten Hosen hat den SWR dazu veranlasst, eine Doku-Serie darüber zu produzieren, die zeigt, wie die Toten Hosen in den 1980er Jahren fast an der Stasi vorbei zwei geheime Konzerte in Ostberlin gespielt haben. Ich hatte die gestern gesehen und war ziemlich geflasht. Ich wäre damals deutlich zu jung gewesen, Teil dessen sein zu können, aber ich erinnere mich an die paar Punks, die mir in unserer Kleinstadt im Osten Ende der 80er Jahre über den Weg gelaufen sind. Ein paar Jahre später, war mir klar, dass Punk, den ich nach dem Fall der Mauer im Westen lieben lernte, im Osten mehr als nur Lifestyle und/oder Party war. Im Osten haben die Leute, die sich als Punks auf die Straßen wagten, deutlich mehr riskiert, als blöde Blicke, dumme Sprüche, und Gelächter: im schlechtesten Fall halt ihre Freiheit. Im Osten Punk zu sein war ein Risiko, das dir dein ganzen Leben hätte versauen können. Und manche sind genau dieses dennoch eigegangen sind. Wissentlich. Hut ab.

Bald nach ihrer Gründung vor 40 Jahren führen Die Toten Hosen die Stasi an der Nase herum. Die wilde Kombo aus dem Westen wittert die Chance, gemeinsam mit den Ost-Punks jenseits der Mauer ein Statement gegen das System zu setzen. Und so spielen die Musiker Campino, Andi, Breiti, Kuddel und Trini ein heute legendäres Geheimkonzert in einer Kirche, mitten in der damaligen DDR.

Hier in der ARD-Mediathek die komplette Doku-Serie Auswärtsspiel – Die Toten Hosen in Ost-Berlin im Stream. Lohnt sich. Und eben nicht nur der Hosen wegen.

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Ein Spaziergang durch Florenz zu LoFi und Chill-Hop: Outro 56: Saito | Florence at Night

Neuer Outro Podcast, der uns in dieser Episode auf einen Spaziergang mit durchs nächtliche Florenz nimmt. Einer Stadt, die ich ganz unbedingt auch mal besuchen will. Dazu gibt es LoFi, Chill-Hop und Boombap von Saito. Passt sehr gut zusammen.

Saito is a beatmaker from ’93 with boombap, chill-hop and lo-fi influences. He discovered hip hop at the age of 12 and fell in love with since the very first listening. At age 19, he started making his first beats inspired by the legendary Japanese producer and DJ Nujabes. The first beats had ambient tones but kept hip hop roots. By deepening his beatmaking knowledge, he began to get more and more into boombap and lo-fi sounds.


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Video: Die Toten Hosen – Wort zum Sonntag

Die Toten Hosen feiern ihren heutigen 40. Bandgeburtstag mit einem späten, offiziellen Video zu einem ihrer Top-Schlager „Wort zum Sonntag“. Gespickt mit Szenen der Bandgeschichte. Ich mochte den Song immer ganz gerne, auch wenn die Herren mittlerweile soweit von der 60 gar nicht mehr weg sein dürften. 70 ist das neue 60. Und danke für „Opel Gang“! Für mich eins der wichtigsten deutschen Alben überhaupt.

Im Dezember 1981 haben wir als Band angefangen miteinander zu proben, der genaue Tag verlor sich im Nebel der Zeit. Deshalb ist das Datum unseres ersten Konzertes am 10.4.1982 im Bremer „Schlachthof“ unser offizieller Bandgeburtstag.


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Fluffy Breakbeats & sunny 4-to-the-floor: Pan Tone Mix 038 by Franz Tanz

Dieses Herzchen ist mir vor zwei Tagen in meine Soundcloud Timeline gerutscht und hat mich schon beim ersten Durchlauf entzückt. Fliuffige Breakbeats, wie sie ohnehin viel zu selten gespielt werden, treffen auf sonnige 4-to-the-floor Tunes und wechseln sich dann ausgeglichen ab, wobei sie exakt gemixt sind und regelmäßig schön die 808 durch rumpelt. Tolles Ding von Franz Tanz. Für sonnige Momente auf dem Rad, die keine Bestzeiten werden wollen sollen. Für euch getestet.

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Nils Frahm demonstrates the Palm Mute Pedal

Otto Sammy hat mit dem „Palm Mute Pedal“ eine Mechanik entwickelt, mit der sich per Pedal sie Saiten eines Flügels dämpfen lassen. Das geht auch so, aber dann eher nur vereinzelt und nicht in Gänze. Nils Frahm hat das Ding mal ausprobiert und ist mehr als positiv überrascht.

In November 2020 I got the chance to install the first prototype of the Palm Mute Pedal in Nils Frahms studio, Saal 3, in Berlin. After setting it up, playing with it, and geeking around, I asked Nils, if I could make a short video of him using the pedal. He agreed and surprised me with this beautiful demonstration of the Palm Mute Pedal in the first take.


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Trailer: Who Killed The KLF?

Offizieller Trailer zum nicht autorisierten KLF Dokumentarfilm Who Killed The KLF?, der jetzt auf allen möglichen Streamingplattformen bei iTunes zu sehen ist. Regisseur Chris Atkins startete das Projekt 2016, The KLF waren nicht sonderlich zufrieden damit und sie versuchten, die Veröffentlichung zu verhindern, was misslang. Mein Plan fürs Wochenende jedenfalls. Schließlich gehört das Album „Chill Out“ zu den wichtigsten Alben meiner musikalischen Sozialisation.

“Who Killed the KLF?” uses previously unheard tapes to explore the rise and fall of the KLF in the 1980s and 1990s, touching upon themes that perfectly capture the 21st century zeitgeist. The film is a fascinating insight into the machinations not only of Jimmy Cauty and Bill Drummond, but of art, culture, and capitalism. A tale as intriguing as it is bonkers, “Who Killed the KLF?” will entice, intrigue and shock audiences everywhere.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Als Neil Young 1972 in einen Plattenladen ging und dort Bootlegs seiner eigenen Musik fand

Eine Szene, die wahrscheinlich aus dem 1974 veröffentlichten autobiografischen Film „Journey Through the Past“ stammt, den Neil Young im Jahr 1972 selber gedreht hat und ihn dabei zeigt, wie er in einen Plattenladen ging, um dort nach neuer Musik zu suchen und Bootlegs von Crosby Stills Nash and Young fand, die er nicht kannte, obwohl der Teil der Band war. Witzig, wie vergleichsweise popelig das, was Jahre später „Musikpiraterie“ genannt wurde, mal angefangen hat. Jedenfalls einigte man sich damals recht entspannt.


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Schlürpenschrap Mix #014: Eigentlich heißen wir Klaus

Der Tab mit dem Mix steht hier schon ein paar Tage offen, ich fand allerdings bisher nicht die Ruhe, den in einem adäquaten Rahmen hören zu können. Nun ist Wochenende, ich bin relativ früh wach, alle andern schlafen noch, passender geht es ja kaum. Und nach drei Tunes macht der Mix deutlich, dass er wahrscheinlich für genau diese Momente sein will. Mal wieder – und wenig überraschend – ein ganz wunderbar akustisches Tröpfchen von den immer großartigen Eigentlich heißen wir Klaus. Wahrscheinlich läuft der jetzt hier das ganze Wochenende lang.

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