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Kategorie: Kopfkinomusik

Video: Nils Frahm – Fundamental Values

Unser aller Lieblingsklavierspieler Nils Frahm veröffentlicht am 03.12.2020 sein neues Album „Tripping with Nils Frahm“ nebst eines dafür produzierten Konzertfilms. Beides wurde im Jahr 2018 im Funkhaus Berlin während seiner „All Melody“ Tour aufgenommen. „Fundamental Values“ kommt dazu als Vorläufer.

Das Album erscheint bei Erased Tapes, der Film wird über die Streaming-Plattform MUBI Premiere feiern.

When Nils Frahm kicked off his world tour at Funkhaus Berlin in January 2018 to bring his highly acclaimed album ‘All Melody’ to the stage, an ambitious journey was just to begin: Over the next two years, Frahm played more than 180 sold-out performances, including the Sydney Opera House, LA’s Disney Hall, the Barbican in London, Hamburg’s Elbphilharmonie, and several big festival stages around the globe. Yet the stunning setting of Funkhaus Berlin, renowned for its vintage grandeur and outstanding acoustics, and also home to Frahm’s studio where ‘All Melody’ was recorded, had occupied a unique place in the artist’s heart.

Ich freu mich auf frahmsche Weihnachten.


(Direktlink)

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Judith van Waterkant’s 🍁𝐀𝐮𝐭𝐮𝐦𝐧 𝐐𝐮𝐚𝐫𝐚𝐧𝐭𝐢𝐧𝐞 𝐓𝐚𝐩𝐞 🍁

Wenn dieses verquerte Jahr etwas Gutes hatte, dann diese vielen Crossover-Mixe, in denen Techno-DJs auch immer mal Musik gespielt haben, die so auf ihren Dancefloors wohl eher nicht laufen würden. Ein ganz besonderen Mix dieser Art hat Judith van Waterkant im März geliefert und ab diesem begann es mir besonders Spaß zu machen, auch mal den Vorlieben von Leuten zu lauschen, wenn sie keine Crowd am tanzen halten müssen und einfach mal das spielen, was ihnen fernab davon am Herzen liegt und Spaß macht. Das gab immer wieder interessante Einblicke und für mich durchaus auch musikalische Inspiration.

Jetzt hat Judith für den Mellowcast ihr nun schon drittes Quarantäne-Tape gemixt – und auch das ist wieder voller musikalischer Überraschungen und Lieblingslieder. Ein hoch aufs Wochenende. Zu Hause.

I remember one autumn in my life, which was really hard and emotional, because I was far away from home in a foreign country and I did not have time enough to build close relationships with people there, when I lost a friend back home. I was with myself, with the grief in a small room, listening to a lot of music, which had to comfort me instead of a real person, because I was not in the state to really open up to someone there. I was thinking about my friend, that I will never see again, thinking about what I would have done differently, if I would have known, what there was to come, how I would have said goodbye properly, because I didn’t.

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10 Jahre der das KFMW Adventskalender – und der obligatorische, digitale Klingelbeutel dazu

Liebe Freunde der akustischen Unterhaltungselektronik,

als im Herbst 2010 damit anfing, einen musikalischen Adventskalender zusammenzutragen, hätte ich jeden (hämisch) ausgelacht, der mir gesagt hätte, dass ich das 10 Jahre später, im Jahr 2020 alljährlich immer noch tun würde. War damals nicht meine Idee. Tanith machte schon damals etwas Ähnliches, aber offener. Seine Türchen boten Tracks, Live-Sets, oder im besten Fall Mixe. Ich wollte das für hier, für mich, etwas konkreter. Ich wollte für jeden Tag einen Mix, der extra dafür gemacht werden sollte und wusste gar nicht, ob das so klappen würde. Tat es. All die Jahre. 2020 im zehnten Jahr, in dem alle dazu Beitragenden extra einen Mix für ihr ganz persönliches Türchen abliefern. Und ich liebe das wirklich sehr.

Ich hatte über die Jahre öfter mal Bock, das einzustampfen, weil das halt schon auch nicht wenig zeitintensiv ist und Arbeit macht. Aber jedes Jahr aufs Neue dachte ich dann so; „Lass nochmal machen, Digger! Ist doch auch ganz geil und auf seine Weise was ganz Besonderes, so am Ende eines Jahres. Und all diese mitunter großartigen Mixe würde es ohne deinen Kalender halt vielleicht gar nicht geben. Mach‘ mal noch einen. Komm schon!“

Und hier, 2020, sind wir im 10. Jahr dessen.

Mittlerweile mache ich das nicht mehr allein. Rudi hilft, wo er kann. Und so sammeln wir alljährlich Mixe für diesen für uns ganz besonderen Kalender zusammen.

Wir dachten in diesem halben Sommer noch, wir müssten jetzt was „ganz Großes“ daraus machen und haben die „ganz Großen“ angefragt. Die, die diesen Kalender eben nicht zu dem gemacht haben, was er heute ist. Liebhabermusik für echte Liebhaber, die viele von euch da draußen ja zu sein scheinen. Es meldete sich von den „Großen“ so ziemlich genau keiner zurück. Weil die Promo, die die sich hiervon erwarten würden, denen halt nicht reichen würde. Die Agentur von Sven Väth immerhin hat freundlich abgesagt. Viele andere nicht mal reagiert.

Und dann dachten Rudi und ich so; „Ist ja auch bescheuert, die Großkopferten zu fragen! Die habe diesen Kalender ja eh nie zu dem gemacht, was die Leute, also ihr(!), daran lieben. Lass doch die Türen denen, die den Kalender zu dem gemacht haben, was er nach all den Jahren für die ist, die ihn machen, die ihn lieben.“ Weil ohne die gäbe es den Kalendar gar nicht. Und so wird das in diesem Jahr mal wieder eine echte Liebhabersache für Liebhaber.

In den letzten Jahren wurde ich immer wieder gefragt, wie man sich da draußen irgendwie per Paypal oder so beteiligen könnte, um den Account am Leben zu halten. Weil der kostet halt. Und wir zahlen den eh. Aber: wer dennoch was geben mag und geben kann, kann das natürlich gerne tun. Hier per Paypal. Und wenn nicht, bekommt Ihr halt trotzdem ab dem 01.12.2020 jeden Tag einen extra für diesen Kalender gemachten Mix auf eure Ohren. Von den guten Leuten. <3





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The Notwist – Where You Find Me

Ich habe neulich nach langer Zeit mal wieder The Notwists „Neon Golden“ gehört und war beeindruckt, wie gut dieser Klassiker immer noch ist – und vor allem wie zeitlos. Da bekam ich nicht wenig Bock, mal wieder ein neues Album der Band zu hören. Dieses erscheint nun zum 21.01.2021 und wird Vertigo Days heißen. Vorläufer wie “Where You Find Me” lassen die Freude wachsen.


(via Sascha)

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