Die 6-jährige Matilda hat gemeinsam mit ihrem Dad während der Quarantäne dieses kurze Lied hier geschrieben. Nicht mehr, nicht weniger.
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Ihr wisst, mindestens einmal im Jahr habe ich diese Situation, in der ich richtig Bock auf Psytrance habe, weil auch der mich und im ganz besonderen über Jahre lang hinweg derbe geprägt hat. Isso. In den letzten 20 Jahren habe ich den Bock darauf mit mindestens einem bunten Festival im Jahr kompensieren können. Bei mindestens 140 BPM tanzen, mit einem Sekt in der einen und einem Joint in der anderen Hand dankbar auf die Fresse bekommen. Fällt in diesem Sommer wohl aus wegen wissen wir alle.
Und dann kommen mir hier Piet und Ralf aka Protonica mit der 10. Ausgabe ihrer Assorted Waves-Serie um die Ohren und retten mir damit vielleicht diesen Sommer. Wahrscheinlich sogar. Bestes Radfahrmaterial, wenn es mal wieder etwas schneller sein soll. Sein muss. Im guten Sinne auf die Fresse. Volles Rohr. Und – supersympatisch: gänzlich ohne eigene Produktionen und oder eigene Remixe. Weil das halt immer son bisschen wie sein eigenes Sperma schlucken ist. Ha! Machen die hier hierbei nicht. Let’s dance. Auch wenn gerade nur in der Küche. Oder im besten Fall im Garten.
Tracklist:
01 Captain Hook & Ritmo – Infinity
02 X-Dream vs S.U.N. Project – Subterrania (Martin Vice & Michael Banel Remix)
03 Interactive Noise – Time
04 Lifeforms & Symbolic – One Of A Kind
05 Kalki – Replicant
06 Timelock – Paradigm
07 Shadow Chronicles – In The Company Of Giants
08 Osher – Awakening
09 Protoculture – More Directions (Shadow Chronicles Remix)
10 Lifeforms – Delusions
11 Perfect Stranger & Liquid Soul – Our Time (Phaxe Remix)
12 Rinkadink & Silent Sphere – Hidden Patterns
13 Shanti V Deedrah & Emok & Martin Vice – Doomed
14 Suntree – Layers
Für die ersten von uns enden die bisherigen Quarantäne-Maßnahmen erst einmal ganz langsam. Der Einzelhandel wird langsam wieder hochgefahren, Schulen öffnen. Ich weiß nicht, ob ich das so sehr gut finde, bin da aber kein Entscheidungsträger. Vielleicht gibt es bald schon einen nächsten Lockdown.
Was ich aber weiß: diese Maßnahmen haben in zumindest meiner Blase für jede Menge Quarantäne-Mixe gesorgt, die es so ohne jene Maßnahmen vielleicht gar nicht gegeben hätte. Denn laut meinem Fühl kommen gerade aus der elektronische Ecke Mixe, die ich vielen der Macher so gar nicht zugetraut hätte. Und das meine ich nicht qualitativ, sondern eher stilistisch. Es scheint so, als wären dann doch nicht alle mit Kraftwerk, UR und Chicago-House groß geworden. Und das finde ich irgendwie doch sehr sympatisch.
Einer dieser Mixe kommt aktuell von Tigerskin aka Dubtaylor, der zumindest für mich in Bezug auf Dubtechno nach meinen 90er Jahren Erfahrungen mit Basic Channel prägend war. Und da spielt dann halt auch mal ganz schön dolle populäre Disco-Schmonzetten. Find ich gut.
Was ich auch gut finde: ich habe in den letzten Wochen soviel Musik gehört wie lange nicht mehr. Ich meide den ÖPNV und fahre weitestgehend Fahrrad. 30 bis 50 Kilometer am Tag. Und ich habe mir mittlerweile angewöhnt mit Kopfhörern zu fahren. Da geht aktuell so unfassbar viel Musik in mich rein, dass es eine wahre Freude ist – und inspirierend ist es ohnehin. Heute fuhr ich hierzu, ohne vorher die Playlist gesehen zu haben. Fand ich überraschend gut.
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Tracklist:
JUICY – Sugar Free
MEN WITHOUT HATS – Safety Dance
EURYTHMICS – Paint a Rumour
THE RAH BAND – Messages From The Stars
LOGG – I Know You Will
CHERYL LYNN – Encore
STRAFE – Set It Off
SKATT BROS – Walk The Night
THE HUMAN LEAGUE – Don’t You Want Me
YAZOO – Happy People
A FLOCK OF SEAGULLS – Wishing
FLASH AND THE PAN – Midnight Man
NEW ORDER – 586 (Peel Session)
LIPPS Inc – How Long
JUSTUS KÖHNCKE – Timecode
PATTIE BROOKS – You Are The One
JONZUN CREW – Pack Jam
BREAK MACHINE – Street Dance
KASHIF – Stone Love
FIRST CHOICE – Let No Man Put Asunder
TYREE feat. Chic – I Fear The Night
WOMACK & WOMACK – Conscious Of My Conscience
THE LEAGUE UNLIMITED ORCHESTRA – Things That Dreams Are Made Of (Instrumental)
WALTER CHRISTIAN ROTHE – Robot
CHRISTIAN BRUHN – Captain Future Theme
ORLANDO RIVA SOUND – Dream Machine
CYBOTRON – Alleys Of Your Mind
THE OCEANS – Rocket Theme
STEPHAN – Wir Wollen Tanzen Gehen
JOHN FOXX – Underpass
A POPULAR HISTORY OF SIGNS – Justice Not Vengeance
SUICIDE – Dream Baby Dream
Im Jahr des 75. Geburtstags von Bob Marley hauen die immer wieder mal ein kleine Überraschung raus. So wie vor ein paar Tagen ein offizielles Video zu dem 1980 erschienenem „Three little Birds“. Und ich mag das.
3 KommentareTill hat diesen, wie ich finde, ganz wunderbar emotionalen House-Mix für Feeling Flow aufgenommen und wenn ich die letzten Tage mal nicht im Studio saß, lief der hier in Heavy Rotation. Erinnert sehr eindringlich daran, dass da draußen gerade Frühling ist und gebärt Sehnsucht, barfuß auf einer saftigen Wiese zu tanzen.
3 KommentareThe Feeling Flow mix series asks DJs to share a recording of a mix of tunes that gives a personal insight into their go to tracks for feeling good and getting into the flow during these difficult times brought on by the COVID-19. Your voluntary contribution will ensure local small scale farms stay operating and that their nutritious produce gets to the underprivileged.
Narichtenformate aus dem Homeoffice können überraschend kreative Früchte tragen, wie der walisische Wettermann Owain Wyn Evans kürzlich für die BBC bewiesen hat. Der nämlich hat nach seiner Sendezeit mal eben auch gleich das musikalische Outro am Schlagzeug gespielt.
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Ich weiß, fast alle könnten gerade etwas Hilfe gebrauchen, auch ich. Aber es gibt da halt welche, die mir wichtiger sind als ich, weil sie wichtiger als ich sind. So wie das Gretchen in Berlin. Der mir lieblingsweltschönste liebste Club der Hauptstadt. Die haben jetzt zu. Und weil die natürlich trotzdem Ausgaben neben keinerlei Einnahmen haben, sind die gerade auf finanziellen Support angewiesen. Und wenn ein Club in Berlin neben dem Blank und dem Mensch Meier aktuell Unterstützung dieser Art verdient hat, dann ist es das Gretchen. Weil ohne das Gretchen der vielleicht außergewöhnlich best bebuchte Club der Hauptstadt einfach nicht mehr da wäre. Und das wäre mehr als traurig. Es wäre eine Schande.
Die brauchen Geld. Ihr könnt, wenn ihr könnt hier bei Startnext was in den Sammelbeutel tun. Ich fänd’s geil.
Wer schonmal da war, weiß, warum es wichtig wäre, das Gretchen am Leben zu erhalten. Wer nochmal hinwill und kann, haut was in deren Topf. Und wenn der ganze Bums hier überstanden sein sollte, lasst uns dort treffen. Der erste Sekt geht dann auf mich. Versprochen!
2 KommentareGretchen steht für ein diverses Musik-Programm abseits des Mainstream. Mit Konzerten und Clubnächten von Electronica, Bass, Drum’n’Bass über Experimental, Avantgarde bis zu HipHop, Funk, Afrobeats, Jazz und World überwinden wir Genregrenzen, öffnen unseren eigenen Horizont genauso wie den unserer Gäste. Als Betreiber-Duo sind wir seit über 20 Jahren mit ganzem Herzen Clubbetreiber*innen. Unser Icon haben wir durch Gentrifizierung verloren. Nun droht uns wegen Corona der Verlust unseres Gretchen.
Eigentlich wussten wir ja alle, dass es so kommen würde. Kommen müsste auch. Manche hatten noch ein bisschen Hoffnung, dass hintenraus für irgendwen dabei noch was übrig bleiben würde. Aber nein. Das Meeresrausch fällt in diesem Jahr ob Corona aus, die Fusion auch. Wissen wir seit ein paar Tagen. Und jetzt fliegen auch die vermeintlich ganz Großen mit aus dem Kalender. Rock am Ring, das Hurricane, Roskilde, Southside, Deichbrand und alle großen Festivals, die bis zum 31. August stattfinden hätten stattfinden wollen, wurde die Durchführung von Seiten der Regierung untersagt. Richtig, wie ich finde. Trotzdem scheiße, auch wenn es gerade nicht anders geht. Offenbar wird das für mich der mauste Festival-Sommer seit 25 Jahren. Weil es halt einfach keine Festivals geben wird.
Großveranstaltungen sollen wegen der Corona-Pandemie bis zum 31. August grundsätzlich untersagt werden – auch Fußballspiele sind davon betroffen. Die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) einigten sich nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur am Mittwoch bei einer Schaltkonferenz auf dieses prinzipielle Verbot. Konkrete Regelungen, etwa zur Größe der Veranstaltungen, sollen durch die Länder getroffen werden.
Naja, fahr ich halt Fahrrad und freue mich um so mehr auf den nächsten Sommer.
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