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Kategorie: Kopfkinomusik

Dirty Dancing x House of Pain

Lewis Wake parkt jede Menge Mash Up Videos auf seinem Twitter-Kanal, für die er bekannte Filmszenen mit Musik unterlegt, die dort eigentlich nicht hingehört. So tanzt man in Dirty Dancing zu House of Pain, Singt im Regen zu Linkin Park, greast zu Pharall, feiert auf der Titanic zu den Arctic Monkeys und Mister Bean geht auf Ariana Grande steil.

https://twitter.com/lewiswake/status/1154913082910617600

https://twitter.com/lewiswake/status/1154930682822627328

https://twitter.com/lewiswake/status/1155145598170992640

https://twitter.com/lewiswake/status/1154897536450289666

https://twitter.com/lewiswake/status/1154903049980325888

Zugabe:

https://twitter.com/lewiswake/status/1154897267771478016

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Kraftwerk vs Moses Pelham: die Berliner Zeitung vergeigt’s

Das EuGH hat im Streit zwischen Kraftwerk und Moses Pelham heute Sampling in „nicht wiedererkennbarer Form“ erlaubt und ist damit wohl beiden Seiten entgegengekommen, wie die Zeit schreibt. Allerdings wird in diesem konkreten Fall der Abschluss erst vom BGH gebracht. Die Richter dortigen Richter müssen in ihrem zweiten Urteil dann die Entscheidung des EuGH berücksichtigen.

Es ging um die Abwägung zwischen Urheberrecht und Kunstfreiheit: Im jahrelangen Rechtsstreit zwischen den Elektronikmusikern Kraftwerk und dem Hip-Hop-Produzenten Moses Pelham um eine zwei Sekunden lange Musiksequenz hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) ein Grundsatzurteil gefällt. Demnach kann das sogenannte Musiksampling ohne Einwilligung des Herstellers grundsätzlich gegen dessen Urheberrechte verstoßen. Ist es allerdings abgeändert und „beim Hören nicht wiedererkennbar“, ist die Kunstfreiheit höher zu bewerten (Az. C-476/17).

Soweit zur eigentlich Nachricht. Die Berliner Zeitung bringt in ihrer Berichterstattung allerdings ein nicht unwesentliches Detail durcheinander und titelt: Musikschnipsel EuGH urteilt in Streit zwischen Kraftklub und Moses Pelham.

(Screenshot: Berliner Zeitung)

Kraftwerk, Kraftklub, Hauptsache deutsche Band.

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Ein 8-Sekunden langes Sample sorgt für 800 radikal unterschiedliche Songs

Ableton hat Musikern im letzten Jahr dieses acht Sekunden lange Sample zur Verfügung gestellt und den Produzenten dann 12 Stunden Zeit gegeben, aus diesen acht Sekunden einen Loop von 90 Sekunden zu produzieren. Die 800 Ergebnisse dessen finden sich jetzt in dieser YouTube-Playlist und sind in der Tat radikal unterschiedlich. Interessanter Aspekt, dass eben alle nach ganz eigenen Vorstellungen mit diesem Sample arbeiteten.

At Ableton Loop 2018, we wanted to explore the idea that artistic journeys can be radically different, even if they start at exactly the same place. And so, in collaboration with Andrew Huang, we presented the worldwide music making community with the Start Here sample challenge.

We provided one sample and asked music makers to use it to make a 90 second piece that could potentially be heard and discussed at a Loop panel discussion. The catch was: they only had 12 hours to make and submit their track. We received 800 submissions, all of which are in this playlist.

Auf einer Firmenkonferenz debütierten dann drei der teilnehmenden Produzenten, die unter den gleichen Bedingungen arbeiteten und sprachen über ihre kreativen Prozesse.


(Direktlink, via Kottke)

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WIN: 2×2 Tickets für das Wilde Möhre Festival vom 09. bis 12.08.19 in Drebkau

Im letzten Jahr wurde befürchtet, dass das Wilde Möhre Festival letztmalig in Drebkau stattfinden könnte. Im Nachgang konnte man sich mit dem Bürgermeister einigen und bekannt geben, dass das unglaublich charismatische Festival auch weiterhin in Drebkau stattfinden kann. Und so trifft man sich dort nun vom 09. bis zu 12. August, um gemeinsam und im Einklang mit der liebevollen Location die Tanzbeine zu schwingen. Aber nicht nur das, es wird auch wieder einige Workshops und andere interaktive Möglichkeiten geben.

Für die Musik sind neben zwei Dutzend anderen Künstlern Kid Simius, Alex Niggemann, Isabeau Fort, Marc DePulse, Niko Schwind, Gina Sabatini und Lotte Ahoi zuständig. Und auch wir werden wieder ein paar Tracks über den Dancefloor schmeißen.


(Direktlink)

Um das Wilde Möhre Festival zu beschreiben, muss man es erlebt haben: für jede*n bedeutet es etwas anderes, man findet sich selbst und Andere, und fühlt sind doch als Teil eines Ganzen, vereint durch ein gemeinschaftliches Erlebnis inmitten der Natur.

Ein typischer Tag auf dem Wilde Möhre Festival? Gibt es nicht. So umfang- und abwechslungsreich ist unser Programm aus Musik, Workshops, Kulturprogramm, Vorträgen, Natur und tollen Menschen.
Musik, immer wieder Musik überstrahlt das Wilde Möhre Festival – die sorgfältig kuratierte Auswahl an Djs, Bands und Singer-Songwritern, die sich auf sechs Bühnen verteilen, der explizite Fokus auf Newcomer und handgemachte Musik mit Herz – und wird doch komplettiert vom feinen Rahmenprogramm.
Wenn wir dich also doch auf eine kleine Möhrchen-Gedankenreise mitnehmen dürfen?
Du erwachst in deinem wasserdichten Pappzelt und blinzelst in die strahlende Sonne – bestes Wetter für eine Runde Yoga mit anschließendem Baden im See! Erfrischt steigst du aus den ruhigen Fluten und startest den Festivaltag auf dem Immergrün – gemeinsam mit deinen Liebsten lauscht ihr der Gitarre von Abstrak Jaz. Nach einem stärkendem Imbiss an unseren Essensständen mit regionalen Veggie-Leckereien geht es rüber zum Lochbildfotografiekurs, während ihr im Vorbeigehen in eine Spoken Word Performance reinhört. Vielleicht schaut ihr auch noch beim Argumentationstraining gegen Rassismus oder im Nipple-Tassle-Workshop (mit anschließendem Test-Tanz) vorbei. Nachdem ihr zu den Klängen von Yarah Bravo den Sonnenuntergang genossen habt, ist es langsam Zeit, den Feierstab zu zücken, ins Tüll-Kostüm zu schlüpfen und auf dem Wildschreck zu Robag Wruhme in die Dämmerung zu tanzen – in dem Wissen, dass die Nacht für euch nie enden könnte, der nächste Tag aber noch viel mehr wunderschöne Möhre-Erlebnisse für euch bereit hält.

Die Zutaten für Deinen Sommertraum sind da – du musst nur eintreten ins Möhriversum.

Die Möhrchen hauen hier zwei mal zwei Tickets für dieses Jahr raus. Wer die haben möchte, hinterlässt hier bis zum 31.07.2019, 12:00 Uhr, unter Abgabe einer gültigen Email-Adresse einen Kommentar. Sollten das mehr als nur zwei tun, entscheidet wie immer Random.org, wer wild mit den Möhren tanzen darf. Viel Glück!

Für jene, die sich nicht auf ihr Glück verlassen wollen, gibt es natürlich auch auf regulärem Wege Tickets.

Wir sehen uns zu einem Drink aufm Dance. \o/

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Kraftklub-Frontmann Felix Kummer eröffnet Plattenladen in Chemnitz – und verkauft genau ein Album

Sein eigenes. Kann man genau so machen, wenn man es kann. Werde es wohl kaufen.


(Direktlink)

DJ Ron aus dem Nähkästchen:

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Album-Stream: Ash Walker – Aquamarine

Der großartige Ash Walker meldet sich mit einem großartigem Album zurück, das nun endlich veröffentlicht und auch im Stream zu hören ist. Jazz, wie er 2019 klingen kann. Mit jeder Menge Soul, organischem Sound und einige Musikgenres fusionierend. Geil!

An avid collector of jazz, blues, soul, funk, reggae, and all things in-between; Ash has DJed far and wide… from the infamous Royal Mail squat party to the canals of Venice, spinning vinyl in Brixton with The Specials to scattering dub across San Francisco and LA.

Ash’s production output is similarly exploratory: his journeys have taken him far and wide, from tunnels under the river Thames to recording local percussionists in the Atlas mountains of Morocco. Inspired by a deep dive of sounds from artists including Duke Ellington, Quincy Jones, King Tubby, Bo Diddley, 4Hero, J Dilla, Pete Rock, Curtis Mayfield, Philip Glass, and Steve Reich; his first two albums, ‘Augmented 7th’ (2015) and ‘Echo Chamber’ (2016) gained attention from the likes of BBC 6 Music DJs Gilles Peterson, Don Letts, Gideon Coe and Clash Magazine, XLR8R and MIMS.

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19. Juli 1988, Ostberlin: Bruce Springsteen – Dancing in the dark (live)

Ich bin noch im Urlaub, weshalb der Laden hier etwas zu veröden scheint. Das ändert sich nächste Woche wieder, aber Internet ist mir gerade ein bisschen egal. Aber es gibt Ausnahmen. Ich lese viel darüber, wo ich gerade bin und guck nebenbei immer so, was mich interessiert, und wofür mir sonst so die Zeit fehlt.

Heute vor 31 Jahren spielte Bruce Springsteen in Ostberlin vor (vermutlich) 160.000 Menschen sein erstes und einziges Konzert in der damaligen DDR. Es dauerte gut vier Stunden. Historiker geben diesem Abend eine Teilverantwortung für den Fall der Mauer, der im Herbst des folgenden Jahres stattfinden sollte.

Hier sein „Dancing in dark“, für das irgendwann eine junge Frau auf die Bühne kam, um mit ihm dazu zu tanzen.


(Direktlink)

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