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Kategorie: Kopfkinomusik

AfD in Spandau will Konzert von „Feine Sahne Fischfilet“ in der Zitadelle verbieten

(Foto: Feine Sahne Fischfilet)

Eine übliche Nebelkerze der blaubrauenen AfD, die ich noch nie über Verbote haben reden hören, wenn dort, in Spandau, alljährlich die Neonazis Rudolf Heß gedenken gehen. Aber das überrascht wenig.

Ein Abgeordneter der AfD hat jetzt einen Antrag gestellt, das kommende, ausverkaufte Konzert in der Zitadelle Spandau verbieten zu lassen. Ich gehe auf davon aus, dass diesen Blödsinn nicht mal die CDU mittragen wird. Aber: es zeigt schon mal jetzt, aus welcher Richtung der Wind der AfD geblasen wird, wenn die wirklich mal irgendwo in Regierungsverantwortung sitzen sollten. Dann gute Nacht.

In Spandau will ein Politiker der AfD einen Auftritt von „Feine Sahne Fischfilet“ verbieten lassen. Die linke Punkband, die sich öffentlich immer wieder gegen die rechtsgerichtete Partei positioniert hat, soll im Juli in der Zitadelle in Spandau auftreten.

[…]

In der Begründung des Antrags heißt es dann unter anderem: Der Rechtsstaat werde mit Liedtexten wie im Stück „Staatsgewalt“ unverhohlen angegriffen, „und linksradikale Personenpotenziale zappeln dann zu solch perversen Liedtexten in unserem Bezirk. Das Bezirksamt Spandau muss hier schnell handeln und signalsetzend gegen eine derartige Veranstaltung vorgehen.

Zu solchen „perversen Liedtexten“ in Spandau „zappeln“. Sehen uns.

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Hot Wheels Xylophone

Es ist doch einfach wunderbar, dass Menschen auf solche Ideen kommen und sie dann mit uns teilen.

Let’s play musical cars, shall we? A total of 374 black-and-white ’65 Ford Mustangs hit some black-and-white xylophone keys to play the world’s first die-cast song.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Blu Mar Ten: From the Vaults Vol 2 – Intelligent Mix (1997)


Herrlich atmosphärisches Drum & Bass-Gelöt, das Blu Mar Ten da vor 22 Jahren zu einem Mix gemacht hat. Ich mag das ja immer noch sehr gerne. Vor allem wie zeitlos dieser Sound ist. Darauf in ein langes Wochenende.

I recently found a whole bunch of mixes I did between 1992 and 1997 and have started the long process of ripping the cassettes to mp3.
As I work through them in no particular order I’ll put them up here for download.
Remember the sound quality isn’t great as they were all recorded through a mixer with no EQ and committed to cassette on a shabby home stereo…But what the hell, it’s that authentic 90s sound through and through.


(Direktlink)

Tracklist:
Earl Grey: My Soul’s On Ice
Artemis: Desideradi
JMJ: Gravitational Pull
Architex: Altitude
MP5: Fight or Flight
Omni Trio: Sanctuary
Blu Mar Ten: The Fountain
EZ Rollers: Subtropic
Blame: Overhead Projections
Blu Mar Ten: Global Access
Quicksilver: Lord of the Flies
Appaloosa: Night Train
PHD: Presence
PHD & Conrad: Progression Session
Personelle: Rebound (Nookie remix)

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Mick Jagger und Keith Richards überlassen Richard Ashcroft die Lizenzgebühren für „Bitter Sweet Symphony“

„Bitter Sweet Symphony“ aus dem Jahr 1997 dürfte der wohl bekannteste Song von Richard Ashcroft sein, der ihn und seine Band „The Verve“ damals weltberühmt machte. Finanziell hat sich das für ihn nie ausgezahlt. Durch einen Rechtsstreit, den Ashcroft gegen Mick Jagger und Keith Richards verlor, gingen alle Lizenzgebühren an die Rolling Stones, die behaupteten, das Original dazu geschrieben zu haben. Allerdings war auch das nicht ganz unumstritten.

Das Kuriose an der Geschichte ist, dass die Veröffentlichung des (gerichtlich beschlossenen) Originals The Last Time ebenfalls von rechtsstrittigen Umständen begleitet wurde. Den Rolling Stones wurde damals vorgeworfen, sich eines nordamerikanischen Volksliedes mit dem Namen This May Be The Last Time bedient zu haben, das unter anderem bereits von James Brown und The Staple Singers interpretiert worden ist. Allerdings initiierten sie damals selbst einen Rechtsstreit und erlangten schließlich die kompletten Rechte an dem Lied.

So kam es jedenfalls, dass immer wenn „Bitter Sweet Symphony“ irgendwo lief, schon jeder von uns von irgendjemandem erzählt bekommen hat, dass dieses Lied nie einen Cent für den Interpreten einbrachte. Das hat jetzt ein Ende. Beides. Denn Mick Jagger und Keith Richards, haben sich entschlossen, Richard Ashcroft die zukünftigen Lizenzgebühren für „Bitter Sweet Symphony“ zu überlassen – und wahrscheinlich kommt da auch heute noch ein bisschen was zusammen.

Bei der Gelegenheit kann man es glatt mal wieder hören.


(Direktlink, via Walter)

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Dublin Acid Trolley

Neulich der Tüp in Bristol, der ein Holzhaus auf dem Kopf trug, aus dem Feuer und Dubstep kam, jetzt diese Beiden hier, die in Dublin mit einem Mini-Studio in einem Einkaufswagen durch die Stadt ziehen.

Aus den Kommentaren: „They’re having way more fun than the rest of us. Fair play.“ Japp!


(Direktlink, via reddit)

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Synthesizer-Pionier Bob Moog bekommt ein eigenes Museum: The Moogseum

Robert Moog hat die Musiklandschaft für immer verändert, als er in den 1960er Jahren den ersten kommerziellen Synthesizer entwickelte und auf den Markt brachte. Seitdem ist der Name Moog zum Synonym für Synthese und legendäre Hardware wie den Minimoog geworden. Die Bob Moog Foundation hat in Asheville, North Carolina, jetzt das Moogseum eröffnet. Ein Museum, das nicht nur Moogs
Vermächtnis für jedermann zugänglich macht. Sollte da also mal wer in der Nähe sein; bitte schön.


(Direktlink | Danke, Hagen!)

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Video: Kettcar – Weit draußen

Na nu, letzte Woche ganz verpasst, dass Kettcar ein neues Video haben. Für ein sehr schönes Lied. „Weit draußen“ ist ein weiterer Song aus der neuen Kettcar EP „Der süsse Duft der Widersprüchlichkeit (Wir vs. Ich)“. Hach, Kettcar, alter Kumpel.


(Direktlink)

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Techniker dosiert sich versehentlich LSD, als er einen Synthesizer aus den 1960ern repariert

(Foto: BennettCC BY-SA 2.0)

Keine Ahnung, wie viel Wahrheit in dieser Meldung steckt und inwiefern es überhaupt möglich ist, dass LSD sich so lange konserviert, aber ich mag die Story irgendwie.

Ein Techniker von San Franciscos KPIX-TV hat neulich ein Buchla Model 100 reparieren und in diesem Zuge mit dem Finger eine kristalline Substanz entfernen wollen. Eine Dreiviertelstunde später dropte dann das Acid und schickte den Mann auf einen Trip. Sagt er.

Zumindest aber bestätigt dieser Umstand ein altes Gerücht, das besagt, dass der bekannte LSD-Freund Buchla seine berüchtigten „Red Panel“-Oszillatoren in LSD getaucht hat, um dem Benutzer die Möglichkeit zu geben, sich von den Chemikalien inspirieren zu lassen. Hat dann in dem Fall dann wohl geklappt. 60 Jahre später.


(via FACT)

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