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Kategorie: Kopfkinomusik

Efdemin – Against The Clock

FACT hat für seine „Against The Clock“-Serie den Minimal Veteranen Efdemin in Berlin besucht und ihn 10 Minuten in seinem sehr klassischen Studio fummeln lassen. Frei von Computern und Software mit einem alten Sampler. So, wie das früher halt gemacht wurde. Sehr geil!

FACT visited Efdemin in his Berlin studio to see what he could do in 10 minutes. During the session, he loaded up a barrage of sounds using a vintage sampler and engaged his variety of different drum machines and bits of modular gear.

Trust us, you don’t want to miss out on this one. Press play and enjoy.


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Im Studio mit Jazzanova

Toller EB-Tech-Talk mit den legendären Jazzanova. Sie sprechen über ihr Tun im Studio und wie dort ihr neues Album entstanden ist. Spoiler: die ersten Songskizzen entstehen dort immer noch auf einem Atari ST. <3

The Jazzanova collective have been making music together for over 20 years, and their new album ‘The Pool’ makes it the perfect time to pay a visit to Berlin’s JRS Studios for the next ‚Tech Talk‘ on Telekom Electronic Beats TV. Jazzanova producers Stefan Leisering and Axel Reinemer have a lifetime of studio tips to share, so grab a seat and settle in as we go for a deep, detailed dive into some of the Jazzanova production secrets.


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Moby verkauft seine Platten für einen guten Zweck

Nachdem Moby neulich schon Teile seines Studio-Equipments verkauft hat, trennt er sich nun von seinen Schallplatten und bietet diese in seinem Reverb-Shop zum Kauf an. Die Kohle geht dann an das Physicians Committee for Responsible Medicine.

Moby’s life as a DJ, musician, and record producer has inevitably resulted in an immense collection of records. From house and techno to hip-hop to rock, he dug through his crates (and his personal history) and will be selling hundreds of records on Reverb LP, including several autographed gatefold copies of his own work.


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8-Jährige trommelt zu Led Zeppelins „Good Times, Bad Times“ das Schlagzeug

Das ist die 8-jährige Yoyoka Soma. Sie lebt in Japan und findet es offensichtlich ziemlich geil, Schlagzeug zu spielen. Das kann sie auch mehr als gut, wie sie hier zu Led Zeppelins „Good Times, Bad Times“ beeindruckend hinter ihrer Schießbude beweist. Und bei dem Gewitter zwischen den Becken hat sie Riesenspaß. Mein Lieber Scholli!

When I was a just small baby, my parents had a home studio and there were various kinds of instruments. My parents were performing music activities as amateur singer-songwriters and they cradled me with their music. When I listened to their songs and guitar performances, I was eager to join them and couldn’t stop beating out a rhythm. That was why I started playing the drums. The drum was the first instrument in which I felt an interest in my life. My parents’ music peers often visited us to play together. I was glued to the powerful and dynamic performances by the drummers. At age 2, I was playing the drums as if I were playing with toys. At age 4, I started performing at concerts. At age 5, my family band “Kaneaiyoyoka” was formed by my parents. We have released 2 self-produced CD albums so far. Not only the drums, I also play the keyboard and perform as a vocalist. I compose lyrics and music as well.


(Direktlink, via BoingBoing)

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Mixtape: Zuurb – Snæfellsjökull

Wir haben in der Nacht zu Samstag im Rostocker JAZ aufgelegt. Geiler Laden, den ihr mal besuchen solltet, wenn ihr dort in der Nähe seid. Gute Leute auch.

Jedenfalls hatten wir nach unserem Set dann Bock auf Strand und haben uns von einem Taxi direkt ans Meer bringen lassen, in dem wir dann badeten, als anderen noch geschlafen haben. Das haben wir dann dort direkt wenn auch nur kurz nachgeholt. Als wir wachen wurden, fiel uns auf, dass einer von uns in der Nacht wohl abhanden kam und wir dermaßen weit weg von unserem Auto waren, dass wir eine Zugverbindung dorthin raussuchen mussten. Wir zogen dann mit unseren Schlafsäcken durch Warnemünde und Rostock und schafften es am frühen Vormittag tatsächlich zum JAZ, wo auch der verlorene Part von uns wieder auftauchte. Danach waren wir den ganzen Tag eigentlich nur noch eines: komplett im Arsch. Das hält noch ein bisschen bis heute an.

Um so besser, dass Zuurb, der Golden Boy des Ambients, mirheute beim Aufwachen den Links zu seinem neuen Mixtape schickte. Besser nämlich kann man so ein Wochenende nicht abrunden und ausklingen lassen. Damit häng ich jetzt ein bisschen im Garten rum, bereite den Grillabend vor, kurz Pool, zwei-drei Drinks, diesdas. Besser ginge nicht.

Btw: Zuurb, Johannes und ich werden im November gemeinsam auf dem Liquid Sound Festival Unterwassermusik spielen, worauf ich mich schon seit Monaten freue. Könnt ihr schon mal einplanen, nech.


(Direktlink, via Source)

Tracklist:
Lowercase Noises – I’m Afraid Anymore
A Cerulean State – Snöfall
Exist Strategy – Nessa’s Lament
Resonance – A Storm Of Procedural Existence
Cass. – Redwood
Salt Of The Sound – Embers (feat. Narrow Skies)
Victoriya x Andy Leech – Night Garden
Vesky – Living With Ghosts
Kazukii – Changes
Michael FK – Go Back
Jacob David – Loft
A Cerulean State – The warmth I searched for
Slow Meadow – We’re Losing the Moon
Sensitize – Cryo
Engvall – Närmare
Jesus Drone – Where All Begins

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Die Techno-Blaskapelle MEUTE spielt im Görli mal eben Flumes Remix für Disclosures „You & Me“ – und das ist verdammt großartig

Mit dem Remix, den Flume im Jahr 2013 für Disclosures „You & Me“ gemacht hatte, hat er sich bei mir damals auf den Radar geschossen. Ich hab den Remix gerne in ganz vielen meiner Downbeat-Sets gespielt. Weil er großartig ist. Immer noch.

Neulich haben die Leute der Techno-Blaskapelle von MEUTE genau jenen Track im Görli geblasen. Ich bin eigentlich nicht so Fan von Marching Band-Zeugs, aber die Nummer hier ist so verdammt haargenau auf den Punkt, dass mir nebst meiner Gänsehaut nur zu sagen bleibt: Wahnsinnig gut.

Berlin, Görlitzer Park: Techno Marching Band MEUTE getting ready for summer with a live performance of their new version of Disclosure and Eliza Doolittle’s track You & Me, originally remixed by Flume.


(Direktlink, via Henning)

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Video: Ólafur Arnalds – „Unfold“ (featuring SOHN)

Zweites Video zum kommenden Album von Ólafur Arnalds. „re:member“ wird dieses heißen und erscheint am 24. August. Ambient meets Modern Classic.

‘This is my breaking-out-of-the-shell album. It’s me taking the raw influences that I have from all these different musical genres and not filtering them. I really hope you will enjoy it as much as I enjoyed making it.’


(Direktlink)

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Petition: Guns N’Roses-Fans wollen nach Gig in Berlin ihr Geld zurück

Ich stand mal tierisch auf Guns N’Roses und mag einige der alten Sachen auch heute noch ganz gerne. Eigentlich aber bin ich fertig mit den Männern um Frontmann Axl Rose und war deshalb überrascht am Sonntag mitzubekommen, dass die im Rahmen einer Comeback-Tour an genau jenem Abend in Berlin gastieren sollten. Eine Kollegin wollte hin und ich fragte mich innerlich und ganz leise, ob das wohl so eine gute Idee wäre.

Ich las dann später, dass es eher „so naja“ gewesen sein soll, um das mal ganz wohlwollend ausdrücken. Andere benutzten ganz schlimm böse Adjektive, soweit ich das in Blase mitbekommen habe. Einig war man sich aber auch über diese hinaus: der Sound war beschissen, die Band konnte nicht gerade mit Spiellust überzeugen. Gut, dachte ich mir. Ich hatte da so eine Ahnung.

Heute lese ich – und das nicht im Postillon – dass Fans eine Petition gestartet haben, weil sie ob des beschissenen Sounds ihr Geld wieder haben wollen. Eine Online-Petition! Ich klickte da drauf, weil ich erst sicher gehen wollte, dass das nicht vom Postillon kommt, und siehe da: es gibt diese Petition wirklich! Besser aber ist: da unterschreiben auch Leute! Über 1500 bisher. Das ist ja mal so richtig Rock n‘ Roll!

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Doku: Post Malone is a Rockstar

Eine der guten Seiten an meinem Job ist die, dass junge Menschen Musik mit zu diesem bringen, die ich sonst erst sehr viel später wenn überhaupt zu hören bekommen würde. Okay, manchmal ist das auch nicht ganz so gut und ich hätte am Ende auch sehr gerne auf diese „Neuentdeckungen“ verzichtet. Nicht so bei Post Malone, dessen Bässe sich schon vor zwei Jahren durch die Clubanlage gruben und mich in der Summe mit seiner Stimme und diesem ganz eigenen Sound hart touchierten. Seitdem bin ich Fan. Auch weil der Tüp einen ziemlich sympathischer Kerl zu sein scheint, der es vom Soundcloud-Uploader wahrlich zum Rockstar gebracht hat.

Mittlerweile gehört er in jede meiner Playlisten, zu denen ich koche. Auch habe ich zu I Fall Apart das letzte Level in Super Mario Odyssey durchgespielt. Und dabei lief immer nur dieses eine Lied, in Schleife, aber das wird er nie erfahren.

Mass Appeal hat sich die Geschichte von Post Malone im Zuge der Veröffentlichung seines Album Beerbongs & Bentleys vor ein paar Wochen mal genauer angesehen und dazu diese Doku gemacht. Bleibt halt sympatisch, der Tüp.

“I like to drink beer, I like to smoke cigarettes… I like bleeding.“ So says Post Malone in the latest digital documentary from the Mass Appeal Collection. Born in Syracuse in 1995 but raised in Grapevine, TX, Austin Richard Post has grown up to become one of the most powerful creative forces in pop culture today—as well as the most misunderstood. Is the artist who came in the game as “White Iverson” a rapper? A rock star? A psycho? None of the above?


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Nachtdigital-Dokumentation online: Escape to Olganitz

Für manche ist das Nachtdigital das beste Festival auf dem ganzen Planeten. Ich glaube das gerne, habe es allerdings selber noch nie ins Bungalowdorf Olganitz geschafft, wo das Nachtdigital schon seit 1998 stattfindet.

Schon im Jahr 2014 haben Philip Zeller, Florian Fischer und Yves Kasten dem Festival eine Dokumentation gewidmet, die jetzt auch online zu sehen ist – und mich am Anfang nicht wenig auch an meine Jugend in den 90er Jahren im Osten erinnert: Escape to Olganitz.

Inmitten der Dahlener Heide, fernab der großen Städte liegt das kleine Dörfchen Olganitz.
Der Weg dorthin führt über geschwungene Landstraßen durch die stille Märchenhaftigkeit aus Kiefernwäldern, Kornfeldern und ausgestorbenen Straßendörfern. Hierher, in ein Bungalow- Feriendorf aus DDR-Zeiten, treibt es jedes Jahr 3000 Menschen, die eines eint: Die Liebe zur elektronischen Musik und zu einer großen Party namens Nachtdigital. Dieses Festival ist anders als andere Festivals. Keine kommerzialisierte Techno-Party, eher ein exzessives, musikalisches Zusammensein unter Freunden. Ein Wochenende am See, mit Ruderboot und Schaukelpferd, ein Spielplatz mit vielen kleinen Kuriositäten und exzellenter Musik.
„Escape to Olganitz“ erzählt wie mitten in Sachsen, abseits des Hypes, diese kleine Insel des Glücks entstanden ist. Es ist die Geschichte echter Freundschaft und gemeinsamer Leidenschaft, ein Film über die kleinen Träume und wie man sie Wirklichkeit werden lässt. Diese Dokumentation wird laut und gemütlich, fröhlich und mitreißend, richtig sächsisch, persönlich und berührend, überschwänglich wie ein Kindergeburtstag und so schön wie das Gefühl kurz bevor der Bass einsetzt.


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