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Kategorie: Kopfkinomusik

Und wo ich gerade beim Thema Dubtechno bin: Rivo hingegen schert sich glücklicherweise einen Shice um das eben Geschriebene und verbindet in perfekter Symbiose alt und neu. Nicht nur bei seinen Produktionen, sondern weil er so verdammt geile Deejay-Mixe von sich ins Netz stellt. Da trifft ein knackfrischer Havantepe auf die eingestaubte M7, ein Pole auf Fluxion nebst der Phylyps. Eigentlich sind alle üblichen Verdächtigen hier sowas von versammelt, auch die unten nicht Genannten, die irgendwie ja doch da mit reingehören. Und die Playlists drücken mir wahrlich schon vorm Hören das Pippi in die Augen. Echt jetzt.

Vier Mixe – Vier definitive Bretter!

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Ich habe nichts gegen die guten, alten Sachen auf Basic Channel, Chain Reaction, Maurizio, etc.: Im Gegenteil, ich finde, bis auf wenige Ausnahmen, das alles immer noch sehr hör- und vor allem spielbar. Keine Frage, ich stehe da echt drauf. Was mir allerdings momentan gehörig auf den Sack geht, ist der Umstand, dass sich mittlerweile ein Haufen Künstler anschicken, um eben genau jenen Sound zu kopieren. Immer und immer wieder. Das machen sie nicht mal schlecht, sondern sogar so gut, dass der vermeintlich neue Sound, bis ins kleinste Detail so klingt, als wären seit der M7 keine 13 Jahre vergangen. Wozu das alles, frage ich mich. Das alles immer wieder kommt und so bla, bla und blub, blub ist ja klar, aber muss es denn wirklich haargenau so klingen wie damals. Schonmal was von Entwicklung gehört? Ist ja super, dass die meisten davon gleich mal vorneweg platzieren: „only hardware used“, aber das macht den Sound ja auch nicht frischer. Super auch, dass sich die diversen VÖ´s sogar gut verkaufen – die Originale sind auch schwerer zu bekommen, teuer sowieso oder eben schon in 28ter Auflage nachgepresst. Wenn also wieder mal einer von jenen darauf hinweist, dass es alsbald eine neue Platte von ihm geben wird, weiß man selber auf jeden Fall schonmal, was da kommen wird. Chords in die Delayendlosschleife geschickt, bis es rauscht, Poti hoch – Poti runter, Kickdrum, Hi-Hat und mit ein wenig Glück noch eine Snare. Das ganze wabert dann im regelfall 8-10 Minuten vor sich hin und klingt, eigentlich, ganz nett. Nur eben hat man es schon 14547 mal gehört und um mal mit Herrn Fürstenberg zu sprechen: „Na schlafen kann ich auch ohne Musik.“ Das musste mal gesagt werden. Namen spare ich mir ganz bewusst – da kommt man ganz alleine drauf.

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Netaudiomixe sind ja nun nichts wirklich Neues mehr. Das müssen sich wohl auch die Macher von bedroom-projects gedacht haben und machen neben den Audiomixen auch gleich noch einen passenden Videomix. Tolle Idee, auch wenn der erste Mix, was die Visuals betrifft, durchaus ausbaufähig zu sein scheint. Die Autofahrt nämlich finde ich nur mäßig kreativ. Aber gut, die Idee an sich ist klasse. Der nächste Mix incl. Video kommt wohl die Tage, sagt man.

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Also der Digital Laptop Reggae von den Jahtari-Jungs hatte es mir ja immer schon schwer angetan, nun aber drehen die ganz und gar durch und bringen, mit der neuen Net-EP von Dubmood, auch noch sowas wie 8-Bit Digital Laptop Ska! Festhalten, jetzt wird es ganz und gar irre. Noch fresher, noch verrückter, noch bunter, noch humorvoller und überhaupt. Mal wieder ein Hammer-Netrelease der Leipziger, die die Latte immer wieder und Stück für Stück noch ein wenig höher legen.

Und jetzt: Ska! Ska! Ska!

The EP starts off with a great version of the Skatalites-classic „Exodus“ (who
in turn took the theme from E. Gold’s oscar winning movie score), followed up
by a fine Liberators-cover. A top „Monkey Island“ dub, featuring the legendary
title theme by Michael Z. Land, is around too. The Maytals‘ „Pressure Drop“,
later covered by punk-rocker icons The Clash (among others), is followed by
the highly addictive „VodSka-Dance“, featuring some popular Russian folk lore.
Most notably THIS alltime classic. A tune you’ll whistle along for days – so
beware! The final track is a collab with chiptunes roots rocker GOTO 80, a
remix of it can be found on his „_2_4x4“-EP over HERE. See all details below.

For the technically interested: all songs were tracked by Dubmood on the
Atari 1040 STfm in maxYMizer, made by gwEm, using the YM2149 soundchip. That
is, 4bit sound on 3 channels, one squarewave generator and one noisegenerator
on a 16bit 8mhz machine with 1mb of RAM and no samples used!

Zum Download: DUBMOOD – Atari-Ska L’Atakk

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Nachdem wir gestern nun endlich unser neues Studio räumlich eingerichtet haben, hunderte Kilo Vinyl nach oben geschleppt und die 1210er endlich mal wieder aufgebaut haben, könnte man sich eigentlich auch mal über einen neuen Plattenspieler Gedanken machen. Über den hier z.B.. Allerdings ist der mit 32.000$ doch etwas schwer für den Dielenboden da oben. Nebenbei habe ich dann abends bei einer Flasche Wein mal wieder in meinen Platten gestöbert und eine bulgarische Beatles-Pressung gefunden. Eine Doppel-LP mit dem übersetzten Namen „Love Songs“. Möchte mal wissen, wer mir solche Sachen dazwischen gesteckt hat, um diese so kostengünstig zu entsorgen. Ich habe sie nicht gehört, dafür aber Mahalia Jackson – bis die Flasche leer war.

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Oh, der Nachtwind weht sanft, warm und leise
über die Wälder, die Städte und Dörfer,
Burgen und Schlößer, Villen und Vorstädte,
Frankfurt und Rothenburg, Fabriken und Autobahnen.
Oh, es is’n schönes Land
bei Nacht.
(©)

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Als ich heute Nacht Morgen von dem Odyssee-Gig nach Hause fuhr, hatte ich mal wieder Radiohead im Ohr, was sich ja irgendwie anbietet in diesem Moloch von Großstadt und nach soviel Elektrofrickelkram. Das das Dingen für mich das schönste auf dem aktuellen Album ist, hatte ich an anderer Stelle ja auch schonmal gesagt.

Radiohead – House Of Cards (Scotch Mist Version)

(Direkt-Kartenhaus)

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Nein, keine Top-100 hier, keine Top-50, keine Top-20 und auch keine Top-10. Schlicht und einfach das beste Album, was ich im Jahr 2007 geladen hatte. Nicht weil es besonders frisch klingen würde, oder super neu oder überhaupt. Einfach nur deshalb, weil es überraschend unaufgeregt daher kommt, unterwegs nicht böse zu überraschen weiß und durchweg bestens produziert wurde, ohne jeglichen Schnulli oder irgendeinen Schniggens. Klar ist, dass für mich in diesem Jahr nichtnetaudiogene Musik zunehmend an Bedeutung verloren hat, weshalb ich dafür nicht mal auf zwanzig VÖ´s kommen würde, um diese zu nennen, aber das ist auch irgendwie egal.

Here it is: Planet Boelex/Suunta und kam auf Kahvi, was irgendwie auch zu meinem Favorite-Netlabel im Jahr 2007 avancierte.

Wer nun damit nicht entspannt ins neue Jahr gleitet, dem kann ich auch nicht mehr helfen, von mir aus hört doch Radio. Gnihihihi!

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Playtime für die ODYSSEE 2008: Am 02.01 Nacht von 0:00 Uhr bis 3:00 Uhr. Das heißt erst morgen Abend hinfahren. Schade eigentlich, denn die Alt-Heroren von Total Eclipse werden wohl morgen Früh schon von 09:00 bis 10:00 Uhr ins neue Jahr schmettern und, ich bin mir ganz sicher, wenn die nur 2-3 Bretter aus den guten alten Tagen spielen, wird das ganze Tacheles wackeln. Hätte ich mir gerne gegeben…
Eine halbe Stunde danach dann spielt Human Blue, was ich mir anhören werde. Inge fällt leider krankheitsbedingt aus, weshalb ich also 3 Stunden solo spielen werde. Den kompletten Zeitplan gibt es hier.

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