Mein Urlaub ist seit gestern vorbei und hier gilt es einiges an Arbeit wegzuschaufeln. Da das aufregend genug ist, darf die mich dazu begleitende Musik nicht allzu stressig sein. Gut also, dass Jazzmaster Mike die tiefenentspannte Mixtur aus TripHop, Chill, Electronic, Chillout, Lounge und Downtemposounds aufgenommen hat, die mich hier jetzt in den arbeitsreichen Tag begleiten wird.
Schon letzten Freitag erschien Post Malones neues Album „Austin“. Ich habe es seitdem mindestens 43 dutzend mal gehört und liebe eigentlich alles daran. Für mich bisher das Album des Sommers, das über diesen hinaus wahrscheinlich zu den für mich besten Alben des Jahres zählen wird. Da ich kein Spotify nutze, hier als Apple-Music-Embed, da es auf Bandcamp leider nicht zu hören ist. Hier aber auch als Link zu Spotify.
So. Mein dieses Jahr wahrlich intensiver Urlaub neigt sich dem Ende zu, nach dem ich mir in Griechenland noch schön einen miesen Magen-Darm-Infekt zugezogen habe, der nun aber auch wieder durch ist. Ich habe die letzten Tage auch ob dessen einfach mal ganz wenig Zeit im Internet verbracht, was ja auch mal ganz schön ist. Jetzt sitze ich in der Küche, koche schon mal für Morgen, öffne meinen RSS-Reader und gucke, ob ich denn etwas verpasst habe, was es sich jetzt weiterzureichen lohnt. Aber zuerst war ich bei Soundcloud, weil Musik muss an sein. Und so läuft hier jetzt gerade mal das Set, das Kalipo auf der diesjährigen NoG gespielt hat. Das fetzt und funkt. Und dann gucke ich mal, was noch so kommt.
Ich jedenfalls bin back in Town und back in Blog, auch wenn es heute Abend nochmal zum Auswärtsspiel nach Nordsachsen geht. Jetzt erstmal Kalipo Live @ Nation of Gondwana 2023.
Um 50 Jahre HipHop zu feiern, besuchten Cypress Hill die Studios von NPR, um dort ein Tiny Desk Konzert zum Besten zu geben.
While the term „pioneer“ is used loosely in pop culture today, few terms describe Cypress Hill’s impact over the past three decades more adequately. They are the first Latino hip-hop group to achieve platinum and multi-platinum status. B Real, Sen and producer DJ Muggs crafted a sound in the ’90s that stretched beyond regional boundaries. It was dark, psychedelic and at times directly addressed mental health before the topic was commonplace. Many dismissed the group as „stoner rappers,“ yet the members were fervent advocates for the legalization of weed long before it came to fruition.
Keine andere Sängerin hat mein kleines Leben nach dem Fall der Mauer im Osten so hart geprägt wie es damals Sinéad O’Connor vermochte, auch wenn sie später mal irgendwie falsch abgebogen zu sein scheint. Das trenne ich gerade mal eben. Sie ist jetzt im Alter von 56 Jahren gestorben und hat mir als Teenie einmal die Woche den einen Disco-Abend in Stahnsdorf sowas von gemacht. Danke dafür!
Die irische Sängerin Sinéad O’Connor ist tot. Sie sei im Alter von 56 Jahren gestorben, berichteten die „Irish Times“ und der Fernsehsender RTE. „Mit großer Trauer geben wir den Tod unserer geliebten Sinéad bekannt“, teilte die Familie in einem Statement laut RTE mit. „Ihre Familie und Freunde sind am Boden zerstört und haben in dieser sehr schwierigen Zeit um Privatsphäre gebeten.“
Während ich vorhin gerade Pho kochte, räumte die FraudesHauses im Keller auf und befördert dabei bisschen lange im Dunkel gebliebenen Goldstaub ans Tageslicht. Dutzende vor 20 Jahren gebrannter CDs, die voll mit Psytrance jeglicher Couleur sind. Dem Sound, den ich damals liebte und auch spielte. Wusste gar nicht, dass die noch da sind, aber nun hab ich sie vor mir und schwelge bisschen in Erinnerungen.
Beatport und irgendwelche Streaming-Dienste waren damals nicht mehr als eine Zukunft, von der wir noch nicht mal die kleinste Ahnung haben konnten. Dieser Sound war zu der Zeit allerdings schon so perfekt digital, dass jeder Versuch, ihn auf Platte zu pressen, ihn kaputt gemacht hätte, weshalb es ihn eigentlich nur auf CD gab – und die waren teuer. Wir hatten kein Geld, aber wir hatten eMule und manchmal leere Festplatten. Die dann meistens nicht lange.
Controller waren noch kein Ding, USB-Sticks an CD-Playern eh nicht, weshalb wir dann alles alles auf CDs brannten, um es an den Wochenenden in irgendwelchen Clubs zu zocken. Wobei wir sie dafür sehr liebevoll beschrifteten. War geil, wild war es eh – und ich hoffe, dass keiner der Künstler*innen ob unserer sparsamen Download-Mentalität verhungern musste. Ernsthaft. Sorry dafür.
Vieles davon gibt es bis heute nicht im Streaming, was ich ganz geil finde, weil ich es in dieser Tasche dennoch für mich aufbewahren konnte. Ein paar damals gemachter Mixe sind auch bei. Ich weiß nicht, ob die Daten nach 20 Jahren überhaupt noch lesbar sind und habe eh keinen CD-Player mehr, der sie spielen könnte, aber ich werde einen finden. Und vielleicht (sehr wahrscheinlich gar) haue ich dann demnächst ein paar 20 Jahre alte Psytrance-Mixe von mir auf SoundCloud raus.
Und olle Pilze waren auch dabei. Traue ich mich allerdings auch nicht mehr ran. Wohl dem.
Hier ist nicht nur ob des heutigen Mittwochs Bergfest, sondern auch, weil heute genau die Mitte meines diesjährigen Sommerurlaubs erreicht ist, den wir mit Bulli bisher zwischen Potsdam und Wien (es war komplett irre!) verbracht haben. Jetzt kurz zu Hause und Freitag nochmal weg. Internet ist mir in diesen Momenten mittlerweile ziemlich egal, weshalb ich dann auch hier gerne mal Pause mache. Aber dennoch trudeln Sachen rein, auf die ich dann gerne mal klicke. Und wenn ein Mix wie dieser reinkommt, den Lara auf der Nation of Godwana gespielt hat, klicke ich da halt auch zwischen Wien und Potsdam rauf. Weil er die zu verbringende Zeit einfach sehr viel schöner macht. Auch und gerade im Urlaub, mit Blick übern See, die Moldau und/oder die Donau. Und das funktioniert dann halt auch ohne tanzen, wobei mit vor Ort wahrscheinlich auch ganz, ganz fein war. Ich lass‘ den mal laufen. Zum zweifachen Bergfest. Könntet ihr ja auch.
Wenn ihr auf den üblichen Memes-Schleudern rumhängt, dürftet ihr dieses Video des ausrastenden Autofahrers in den letzten Wochen schon mal gesehen haben. Und naja: The Kiffness does it again.
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